Themen

Fabio Celestini übernimmt Burnley – Schweizer Trainer soll Traditionsclub retten

Fabio Celestini hat eine neue Herausforderung im englischen Fussball gefunden. Der 50-jährige Schweizer übernimmt den FC Burnley und soll den Premier-League-Absteiger aus der sportlichen Krise führen. Der Championship-Club bestätigte die Verpflichtung am Mittwochabend, 28. Oktober 2026. Nach nur einem Sieg aus zwölf Meisterschaftsspielen steht Burnley auf einem Abstiegsplatz. Celestini tritt die Nachfolge von Nicky Hayen an. Dessen Engagement endete nach der 1:4-Niederlage gegen Lincoln City. Burnley hat nach zwölf Runden lediglich acht Punkte gesammelt und liegt auf Rang 22 der zweithöchsten englischen Liga. Der neue Trainer soll die Mannschaft zunächst stabilisieren und den nächsten Abstieg verhindern. Für den ehemaligen Schweizer Nationalspieler ist es die erste Trainerstation in England. Celestini führte den FC Basel 2025 zum Double und trainierte zuletzt ZSKA Moskau. Bei Burnley trifft er auf den Schweizer Nationalstürmer Zeki Amdouni. Sein Debüt gibt er am Samstag, 31. Oktober, im Heimspiel gegen Portsmouth.

Weiterlesen

Historischer Sieg: Servette-Frauen schlagen Leuven mit 5:1

Die Frauen von Servette Chênois schreiben Schweizer Fussballgeschichte. Der Meister feiert am Mittwochabend mit einem überzeugenden 5:1 gegen OH Leuven seinen ersten Sieg in der Women's Champions League. Paola Hernández und Gloria Marinelli treffen jeweils doppelt, Joana Marchão setzt den Schlusspunkt. Nach zwei deutlichen Niederlagen gelingt den Genferinnen eine eindrückliche Reaktion. Vor 3456 Zuschauern im Stade de Genève bringt Hernández die Gastgeberinnen bereits in der 16. Minute per Kopf in Führung. Marinelli erhöht mit zwei Treffern in der 38. und 44. Minute auf 3:0. Nach dem Seitenwechsel trifft Hernández erneut, ehe Jada Conijnenberg für Leuven verkürzt. Marchão stellt in der 83. Minute den Endstand her. Für Servette ist es ein historischer Erfolg. Bei der ersten Champions-League-Teilnahme 2021 waren die Genferinnen noch ohne Punkt geblieben. Auch die aktuelle Ligaphase begann mit einem 0:8 gegen Lyon und einem 1:5 bei HB Køge. Nun holt die Mannschaft erstmals drei Punkte und verschafft sich vor den schwierigen Auswärtsspielen gegen die AS Roma und Barcelona neues Selbstvertrauen.

Weiterlesen

Kriens-Luzern in Magdeburg chancenlos – 29:36 zum Champions-League-Abschluss

Der HC Kriens-Luzern beendet die Gruppenphase der Champions League mit einer deutlichen Niederlage. Der Schweizer Meister verliert am Mittwochabend beim deutschen Titelträger SC Magdeburg mit 29:36. Bereits zur Halbzeit liegt die Mannschaft von Andy Schmid mit sieben Toren zurück. Trotz der Niederlage setzen die Innerschweizer ihre europäische Saison in der EHF European League fort. Vor 5797 Zuschauern in der GETEC Arena erwischen die Gastgeber einen Traumstart. Philipp Weber erzielt die ersten vier Treffer für Magdeburg. Kriens-Luzern benötigt sieben Minuten für das erste Tor und gerät früh entscheidend ins Hintertreffen. Beim Seitenwechsel führt der deutsche Meister mit 18:11. Mit acht Treffern ist Jerome Müller der erfolgreichste Torschütze der Schweizer. Für Magdeburg erzielt Oskar Vind neun Tore, Weber trifft siebenmal. Kriens-Luzern schliesst die Gruppe F mit zwei Siegen und vier Niederlagen auf Rang drei ab. Die beiden Erfolge gegen Kolstad sichern dem Team die Fortsetzung seiner Europacup-Saison.

Weiterlesen

Devils-Siegesserie gestoppt – Hischier und Meier verlieren in Colorado

Nach vier Siegen in Folge müssen die New Jersey Devils wieder eine Niederlage hinnehmen. Das NHL-Team mit Nico Hischier, Timo Meier und Jonas Siegenthaler verliert in der Nacht auf Donnerstag bei der Colorado Avalanche mit 2:5. Vier Gegentore im Schlussdrittel entscheiden eine Begegnung, in der New Jersey zunächst geführt hatte. Die drei Schweizer bleiben ohne Skorerpunkte. Connor Brown bringt die Devils in der 13. Minute mit einem Unterzahltor in Führung. Gabriel Landeskog gleicht für Colorado im Mitteldrittel aus. Nach der zweiten Pause schlagen die Gastgeber durch Nazem Kadri und Parker Kelly innerhalb von 62 Sekunden zweimal zu. Nathan MacKinnon und Jaden Schwartz bauen den Vorsprung aus, bevor Brown mit seinem zweiten Treffer verkürzt. New Jersey verliert damit erstmals nach vier erfolgreichen Spielen. Besonders deutlich fällt das Schussverhältnis aus: Colorado prüft Devils-Torhüter Jake Allen 44 Mal, während die Gäste nur 22 Abschlüsse auf das gegnerische Tor bringen. Bereits am Vorabend hatte New Jersey bei den Dallas Stars mit 5:1 gewonnen.

Weiterlesen

Langnau schlägt den Meister – SCL Tigers drehen 1:2-Rückstand

Die SCL Tigers sorgen in der National League für die nächste Überraschung. Nur 24 Stunden nach dem spektakulären 9:3-Auswärtssieg gegen Lausanne schlagen die Emmentaler auch den amtierenden Schweizer Meister Fribourg-Gottéron. Beim 4:2-Heimerfolg am Mittwochabend drehen die Langnauer einen 1:2-Rückstand im Schlussdrittel. Tim Mathys, André Petersson und Jérôme Bachofner sorgen für die Entscheidung. Vor 5374 Zuschauern in der emmental versicherung arena bringt Henrik Borgström die Gäste zweimal in Führung. Dario Allenspach gleicht zwischenzeitlich für Langnau aus. Nach zwei Dritteln führt Gottéron mit 2:1, ehe die Mannschaft von Trainer Thierry Paterlini in den letzten elf Minuten die Partie vollständig dreht. Mit dem zweiten Sieg innerhalb von 24 Stunden klettern die Tigers auf den dritten Tabellenplatz und überholen den Meister. Langnau steht nach 18 Partien bei 29 Punkten, Fribourg folgt mit 27 Zählern. Besonders beeindruckend ist die unterschiedliche Art der beiden Erfolge: Auf das offensive Feuerwerk in Lausanne folgt gegen Gottéron eine kämpferische Aufholjagd.

Weiterlesen

Marco Maurer kehrt für zwei Spiele zum HC Lugano zurück

Der HC Lugano reagiert auf seine erheblichen Verletzungssorgen und verpflichtet kurzfristig einen alten Bekannten. Der 38-jährige Verteidiger Marco Maurer wechselt leihweise vom Swiss-League-Club HC Sierre zu den Bianconeri. Er soll die Tessiner in den beiden National-League-Partien gegen Lausanne und Ambrì-Piotta verstärken. Anschliessend beginnt die Nationalmannschaftspause. Der Verein gab die Verpflichtung am Mittwoch, 28. Oktober 2026, bekannt. Maurer wird Trainer Tomas Mitell bereits für das Heimspiel gegen Lausanne am Donnerstag zur Verfügung stehen. Am Samstag folgt das Tessiner Derby in der Gottardo Arena. Die Verpflichtung ist ausdrücklich auf diese beiden Begegnungen ausgerichtet. Für den erfahrenen Schweizer Verteidiger bedeutet der Wechsel eine Rückkehr an einen früheren Wirkungsort. Zwischen 2013 und 2015 trug Maurer bereits das Trikot des HC Lugano. Mit 923 National-League-Spielen, einem Schweizer Meistertitel und einem Triumph in der Champions Hockey League bringt er viel Erfahrung in eine Mannschaft, deren Defensive derzeit stark dezimiert ist.

Weiterlesen

Juventus blamiert sich in Genua – Spalletti entschuldigt sich

Juventus Turin erlebt in der Serie A den nächsten bitteren Rückschlag. Die Mannschaft von Luciano Spalletti verliert am Mittwochabend beim FC Genua mit 0:2 und enttäuscht über weite Strecken. Kingsley Ehizibue und Tommaso Baldanzi entscheiden die Begegnung bereits in der ersten halben Stunde. Nach dem Schlusspfiff entschuldigt sich Spalletti bei den Fans und kritisiert den fehlenden Kampfgeist seiner Spieler. Vor 30'657 Zuschauern im Stadio Luigi Ferraris bringt Ehizibue die Gastgeber in der 12. Minute in Führung. Sein Abschluss wird von Andrea Cambiaso abgefälscht und ist für Juventus-Torhüter Guglielmo Vicario nicht mehr zu halten. In der 28. Minute erhöht Baldanzi nach einer schnellen Gegenbewegung auf 2:0. Die Turiner finden trotz zahlreicher Offensivaktionen keine Antwort. Für Genua ist es unter Trainer Daniele De Rossi der dritte Heimsieg in Serie. Juventus dagegen bleibt nach neun Meisterschaftsspielen bei 14 Punkten und fällt auf Rang acht zurück. Auch ein Schweizer steht im Mittelpunkt: Franz-Ethan Meichtry wird bei den Gastgebern in der 69. Minute eingewechselt und hilft mit, den Vorsprung über die Zeit zu bringen.

Weiterlesen

Nick Shore bleibt beim HC Lugano bis Saisonende

Der HC Lugano bindet einen seiner wichtigsten Spielmacher für den Rest der Saison. Nick Shore hat seinen Vertrag bei den Bianconeri bis zum Ende der Spielzeit 2026/27 verlängert. Der 34-jährige US-Amerikaner überzeugte die Clubführung mit 13 Skorerpunkten in 14 National-League-Partien. Besonders seine Spielintelligenz und seine Vielseitigkeit haben Sportchef Janick Steinmann beeindruckt. Lugano gab die Vertragsverlängerung am Mittwoch, 28. Oktober 2026, bekannt. Shore war im Juli zunächst mit einem bis Ende Oktober befristeten Vertrag und einer Option für den weiteren Saisonverlauf verpflichtet worden. Die Verantwortlichen entschieden nun, den erfahrenen Center über die Nationalmannschaftspause hinaus zu behalten. Für die Tessiner kommt diese Entscheidung zu einem wichtigen Zeitpunkt. Captain Calvin Thürkauf, Alessio Bertaggia und Jesper Peltonen fallen längerfristig aus. Auch weitere Spieler stehen auf der Verletztenliste. Shore sorgt damit für zusätzliche Stabilität in einer Mannschaft, die derzeit erhebliche personelle Herausforderungen bewältigen muss.

Weiterlesen

Curling-EM: Schweizer Männer und Frauen starten mit Siegen

Die Schweizer Curlingteams sind erfolgreich in die Europameisterschaft im tschechischen Ostrava gestartet. Die Männer um Skip Marco Hösli fertigen Spanien am Mittwoch mit 11:1 ab. Auch die Frauen mit Skip Alina Pätz überzeugen und gewinnen gegen Deutschland mit 4:2. Damit steht die Schweiz in beiden Wettbewerben nach den ersten Einsätzen ohne Niederlage da. Für das Team Hösli ist es ein Auftakt nach Mass. Die vier EM-Debütanten vom CC Glarus schreiben bereits im ersten End vier Steine und bauen den Vorsprung anschliessend kontinuierlich aus. Nach sechs Ends und dem Zwischenstand von 11:1 geben die Spanier auf. Bereits am Mittwochabend folgt die Begegnung mit Gastgeber Tschechien. Die Schweizer Frauen haben ihre zweite Aufgabe ebenfalls erfolgreich bewältigt. Nach dem deutlichen 8:3 gegen Tschechien vom Dienstag lassen Alina Pätz und ihre Mitspielerinnen auch Deutschland beim 4:2 keine entscheidende Chance. Besonders wertvoll sind diese Siege wegen des neuen Turniermodus: Nur die beiden besten Teams jeder Sechsergruppe erreichen die Halbfinals.

Weiterlesen

Sergio Pérez verlängert bei Cadillac bis 2029

Sergio Pérez bleibt der Formel 1 langfristig erhalten. Cadillac hat den Vertrag mit dem 36-jährigen Mexikaner am Mittwoch, 28. Oktober 2026, bis mindestens Ende 2029 verlängert. Die Bekanntgabe erfolgt unmittelbar vor seinem Heimrennen in Mexiko-Stadt, bei dem Pérez seinen 300. Grand-Prix-Start feiern soll. Der amerikanische Rennstall setzt damit trotz einer bislang punktelosen Debütsaison auf Erfahrung und Kontinuität. Pérez war Anfang 2026 nach einem Jahr Pause mit Cadillac in die Formel 1 zurückgekehrt. Der ehemalige Red-Bull-Pilot hatte ursprünglich einen Vertrag bis Ende 2027 unterschrieben. Die neue Vereinbarung verlängert seine Bindung um zwei weitere Jahre und sichert dem Team einen seiner beiden Fahrerplätze langfristig. Für den früheren Sauber-Piloten ist die Entscheidung ein bedeutendes Signal. Cadillac steht in seiner ersten Formel-1-Saison noch ohne WM-Punkt am Ende der Konstrukteurswertung. Pérez soll mit seiner Erfahrung aus sechs Grand-Prix-Siegen und dem Vizeweltmeistertitel 2023 helfen, den neuen Rennstall konkurrenzfähig zu machen.

Weiterlesen

Alarmanlage, Bewegungsmelder und Nachbarn: So funktioniert moderner Einbruchschutz

Moderne Überwachungskameras, Bewegungsmelder und intelligente Alarmanlagen können Einbrüche erkennen und melden. Doch eine entscheidende Sicherheitsressource wird häufig unterschätzt: der Mensch. Aufmerksame Nachbarn, verantwortungsbewusste Passanten und Menschen, die verdächtige Situationen rechtzeitig melden, können einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit leisten. Die Schweizer Polizei setzt deshalb bei der aktuellen Einbruchprävention ausdrücklich auf die Bevölkerung. Am 26. Oktober 2026 startete die Schweizerische Kriminalprävention gemeinsam mit kantonalen und städtischen Polizeikorps die nationale Kampagne "Einbruch in Sicht?". Bis zum 28. Februar 2027 sollen Menschen in der ganzen Schweiz für verdächtige Beobachtungen sensibilisiert werden. Die zentrale Botschaft: Bei konkretem Verdacht die Polizei unter 117 verständigen. Gerade in der dunklen Jahreszeit können Aufmerksamkeit und gute Nachbarschaft entscheidend sein. Dabei geht es nicht um Misstrauen gegenüber fremden Menschen, sondern um das Erkennen ungewöhnlicher Situationen. Technik, mechanischer Einbruchschutz und menschliches Verhalten ergänzen sich – keiner dieser Faktoren ersetzt die anderen vollständig.

Weiterlesen

Lawinen und Murgänge: So viel investiert die Schweiz in den Schutz

Die Schweiz investiert jedes Jahr Hunderte Millionen Franken, um Menschen, Siedlungen und Verkehrswege vor Lawinen, Murgängen und anderen Naturgefahren zu schützen. Für 2025 werden öffentliche Schutzausgaben von rund 755 Millionen Franken genannt. Hinzu kommen erhebliche Investitionen von Privatpersonen, Unternehmen und Versicherungen. Doch wohin fliesst das Geld, und wie wirksam sind die Massnahmen? Der Naturgefahrenschutz gehört zu den wichtigsten Aufgaben in den Schweizer Bergregionen. Lawinenverbauungen sichern gefährdete Hänge, Wildbachsperren bremsen Geröllmassen und Schutzwälder verringern das Risiko schwerer Schäden. Bund, Kantone und Gemeinden finanzieren diese Massnahmen gemeinsam. Die Bedeutung wächst angesichts zunehmender Extremereignisse. Starkniederschläge können innerhalb kurzer Zeit Murgänge auslösen, während Lawinen Strassen, Bahnlinien und bewohnte Gebiete gefährden. Der Bund hat deshalb im Mai 2026 zusätzliche 27 Millionen Franken für den Naturgefahrenschutz der Jahre 2025 bis 2028 beantragt.

Weiterlesen

Wie gut fahren die Schweizer Auto? Europa im Vergleich

Die Schweiz gehört zu den sichersten Strassenverkehrsländern Europas. Im internationalen Vergleich liegt sie deutlich vor Deutschland, Österreich, Frankreich und Italien. Nur wenige Länder, darunter Norwegen und Schweden, erreichen noch niedrigere Verkehrstodesraten. Doch bedeutet das tatsächlich, dass Schweizerinnen und Schweizer besser Auto fahren? Die Europäische Kommission veröffentlichte am 27. Oktober 2026 die endgültigen europäischen Verkehrssicherheitszahlen für 2025. In der Schweiz kamen 24 Menschen pro Million Einwohner im Strassenverkehr ums Leben. Der EU-Durchschnitt lag bei 43. Deutschland verzeichnete 34, Österreich 44 und Frankreich sowie Italien jeweils 49 Todesopfer pro Million Einwohner. Die Ergebnisse sprechen für ein vergleichsweise hohes Sicherheitsniveau auf Schweizer Strassen. Allerdings berücksichtigen sie sämtliche Verkehrsteilnehmenden, nicht ausschliesslich Autofahrer. Zudem beeinflussen Infrastruktur, Tempolimits, Verkehrsaufkommen und Fahrzeugtechnik die Unfallzahlen. Die Frage nach den besten Autofahrern lässt sich deshalb nicht allein mit einer Rangliste beantworten.

Weiterlesen

Djokovic über Federer: Respekt, aber keine Freundschaft

Novak Djokovic spricht an den Swiss Indoors Basel ungewöhnlich offen über sein Verhältnis zu Roger Federer. Der 39-jährige Serbe erklärt, dass zwischen den beiden Tennislegenden trotz jahrelanger Rivalität nie eine persönliche Beziehung abseits des Platzes entstanden sei. Ganz anders beschreibt Djokovic seine Verbindung zu Stan Wawrinka. Gegenüber Blick äussert er sich zudem ausführlich über seine Familie, seine Zukunft im Tennis und die politische Entwicklung in Serbien. An der Medienkonferenz vom Dienstag, 27. Oktober 2026, blickt Djokovic auf die wichtigsten Schweizer Weggefährten seiner Karriere zurück. Federer habe stets seinen grossen Respekt genossen, erklärt der 24-fache Grand-Slam-Sieger. Die Beziehung sei allerdings rein professionell gewesen. Wawrinka bezeichnet er dagegen als einen Menschen, zu dem er immer eine besonders gute Verbindung gehabt habe. Die Aussagen fallen während Djokovics erster Teilnahme an den Swiss Indoors seit 2011. Im Jahr 2009 hatte er Federer im Basler Final besiegt, 2010 verlor er das Endspiel gegen den Lokalmatador. Nun kehrt der Serbe mit 102 ATP-Titeln zurück und könnte ausgerechnet in Federers Heimatstadt mit dessen Marke von 103 Turniersiegen gleichziehen.

Weiterlesen

Hundesteuer in der Schweiz: Warum Hunde je nach Wohnort unterschiedlich viel kosten

Wer in der Schweiz einen Hund hält, muss je nach Wohnort unterschiedlich hohe Hundesteuern bezahlen. Während manche Gemeinden moderate Jahresabgaben verlangen, fallen andernorts deutlich höhere Beträge an. Die Unterschiede bestehen nicht nur zwischen den 26 Kantonen, sondern teilweise sogar zwischen benachbarten Gemeinden. Dahinter stehen der Schweizer Föderalismus, unterschiedliche gesetzliche Grundlagen und politische Entscheidungen. Eine einheitliche nationale Hundesteuer kennt die Schweiz nicht. Kantone und Gemeinden bestimmen innerhalb ihrer jeweiligen gesetzlichen Zuständigkeiten, wie hoch die Abgabe ausfällt. Teilweise gibt es einen kantonalen Grundbetrag, andernorts legen Gemeinden die Steuer selbst fest. Auch Zuschläge für mehrere Hunde und Ausnahmen für Assistenz- oder Diensthunde unterscheiden sich. Die Unterschiede betreffen Hundehaltende unmittelbar. Ein Hund kann in einer Gemeinde jährlich weniger als 100 Franken kosten, während andernorts 200 Franken oder mehr fällig werden. Wer umzieht, kann deshalb eine andere Steuerrechnung erhalten, obwohl sich weder das Tier noch seine Haltung verändert haben.

Weiterlesen

Flughafen Zürich: 90’000 Fundsachen pro Jahr – vom Smartphone bis zur Urne

Am Flughafen Zürich bleiben jedes Jahr Zehntausende persönliche Gegenstände zurück. Allein im Fundbüro von Swissport werden jährlich bis zu 90'000 Fundsachen registriert. Nur rund 30 Prozent finden zu ihren Besitzerinnen und Besitzern zurück. Besonders häufig gehen Smartphones, Kopfhörer, Portemonnaies und Kleidungsstücke verloren. Die Gegenstände stammen aus unterschiedlichen Bereichen des Flughafens und aus Flugzeugen. Dabei ist nicht nur SWISS betroffen: Swissport betreut als Dienstleister verschiedene Fluggesellschaften sowie das zentrale Flughafen-Fundbüro. Weitere Abfertiger wie dnata besitzen eigene Zuständigkeiten. Eine gemeinsame Jahresstatistik aller Fundstellen liegt nicht vor. Neben gewöhnlichen Reiseutensilien tauchen immer wieder überraschende Fundstücke auf. In Zürich wurden bereits eine Urne, ein Gebiss, ein Atemgerät und sogar ein gekochter Truthahn abgegeben. Die meisten Gegenstände gelangen jedoch nicht wegen ihres ungewöhnlichen Inhalts ins Fundbüro, sondern weil Reisende sie beim Boarding, im Flugzeug oder beim Verlassen des Terminals übersehen.

Weiterlesen

Schweizer Hockeyfrauen starten mit Niederlage gegen Finnland in die WM-Hauptprobe

Die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft startet mit einer deutlichen Niederlage in die letzte WM-Vorbereitung. Am Mittwoch, 28. Oktober 2026, verliert das Team von Shannon Miller zum Auftakt der Women's Euro Hockey Tour im schwedischen Södertälje gegen Finnland mit 0:4. Nach einem torlosen Startdrittel entscheiden die Finninnen die Begegnung mit zwei Treffern im Mittelabschnitt. Viivi Vainikka eröffnet in der 24. Minute das Skore. Kurz vor der zweiten Pause erhöht Petra Nieminen auf 2:0. Im Schlussdrittel sorgen Emmi Juusela und Noora Tulus für das klare Endresultat. Der Schweiz gelingt während der gesamten 60 Minuten kein Treffer. Bereits beim letzten Turnier Anfang Oktober hatte sie gegen Finnland mit 1:4 verloren. Die Niederlage kommt zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Bereits am 6. November beginnt in Dänemark die Frauen-Weltmeisterschaft. Nationaltrainerin Shannon Miller muss ihre Mannschaft zudem ohne die verletzte Captain Lara Stalder vorbereiten. Am Freitag wartet mit Schweden der nächste anspruchsvolle Gegner, bevor die Schweizerinnen am Samstag auf Tschechien treffen.

Weiterlesen

Bertola in Basel ausgeschieden – Shapovalov beendet Tessiner Hoffnungen

Für Rémy Bertola endet der Auftritt an den Swiss Indoors Basel 2026 in der ersten Hauptrunde. Der 28-jährige Tessiner scheidet am Mittwoch, 28. Oktober, gegen den kanadischen Linkshänder Denis Shapovalov aus. Nach zwei überzeugenden Qualifikationssiegen gelingt ihm damit auch bei seiner zweiten Hauptfeldteilnahme in Basel nicht der erhoffte Durchbruch auf ATP-500-Stufe. Bertola hatte sich seinen Platz im Hauptfeld verdient. Am Samstag bezwang er zunächst seinen Schweizer Landsmann Jakub Paul deutlich mit 6:2, 6:1. Einen Tag später setzte er sich gegen Mika Brunold mit 7:6 (7:5), 6:4 durch. Damit qualifizierte sich der Luganeser wie bereits im Vorjahr für das bedeutendste Schweizer Hallenturnier. Mit Shapovalov wartete allerdings ein international erfahrener Gegner. Der 27-jährige Kanadier gehörte bereits zu den besten zehn Tennisspielern der Welt und erreichte bei seinen letzten beiden Basler Auftritten jeweils den Viertelfinal. Für Bertola bleibt trotz des Ausscheidens die erfolgreiche Qualifikation ein positives Ergebnis seiner Turnierwoche.

Weiterlesen

Empfehlungen