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Afrika-Cup bleibt alle zwei Jahre – CAF kippt umstrittene Reform

Der Afrika-Cup wird auch künftig grundsätzlich alle zwei Jahre ausgetragen. Der afrikanische Fussballverband CAF hat am Donnerstag, 29. Oktober 2026, seine erst im vergangenen Dezember beschlossene Umstellung auf einen Vierjahresrhythmus überraschend zurückgenommen. Das Exekutivkomitee entschied einstimmig, am bisherigen Modell festzuhalten. Ausschlaggebend sind vor allem wirtschaftliche Überlegungen und die Bedeutung des Wettbewerbs für die 54 afrikanischen Mitgliedsverbände. CAF-Präsident Patrice Motsepe begründet die Kehrtwende mit den finanziellen Risiken der ursprünglich geplanten Reform. Eine neue afrikanische Nations League sollte den Afrika-Cup als regelmässige Einnahmequelle teilweise ersetzen. Nach erneuter Prüfung kommt der Verband jedoch zum Schluss, dass dieser Wettbewerb mehrere Jahre benötigen würde, um vergleichbare wirtschaftliche Erträge zu erzielen. Die Entscheidung betrifft auch zahlreiche europäische Vereine mit afrikanischen Nationalspielern, darunter Klubs aus der Schweizer Super League. Regelmässige Abstellungen für den Afrika-Cup bleiben damit Teil der internationalen Saisonplanung. Der Entscheid verdeutlicht zudem die Bedeutung der Kontinentalverbände im internationalen Fussball, die ihre Wettbewerbe innerhalb des FIFA-Kalenders eigenständig organisieren.

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EV Zug stellt Führung neu auf – Bachmann geht, Sportkompetenz gesucht

Der EV Zug stellt wichtige Weichen für seine Zukunft. An der 28. ordentlichen Generalversammlung der EVZ Holding AG vom Donnerstag, 29. Oktober 2026, werden fünf Verwaltungsräte bestätigt und neue Statuten verabschiedet. Andreas Bachmann verlässt das Führungsgremium nach 13 Jahren. Gleichzeitig sucht der Klub unabhängige Persönlichkeiten, die insbesondere zusätzliche sportliche Fachkompetenz in den Verwaltungsrat einbringen sollen. Für die Generalversammlung in der OYM hall hatten sich 241 Aktionärinnen und Aktionäre angemeldet, darunter zahlreiche neue Anteilseigner. Wegen des grossen Interesses fand die Versammlung erstmals auf den Rängen und der Eisfläche der Zuger Arena statt. Verwaltungsratspräsident Hans-Peter Strebel ging dabei ausdrücklich auf die Diskussionen der vergangenen Monate ein. Der EVZ habe diese ernst genommen, aufgearbeitet und daraus Lehren gezogen. Wirtschaftlich steht der Klub auf einer soliden Grundlage. Der bereits Anfang Oktober veröffentlichte positive Jahresabschluss der EVZ Gruppe wurde nun von den Aktionären genehmigt. Bei einem Umsatz von rund 38 Millionen Franken resultiert ein Konzerngewinn von 506'089 Franken. Die Eigenkapitalquote beträgt 64,4 Prozent. Damit kann der EVZ die Weiterentwicklung seiner Führungsstrukturen aus einer wirtschaftlich stabilen Position angehen.

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Josi glänzt mit drei weiteren Assists – Nashville verliert dennoch gegen Washington

Roman Josi liefert in der NHL erneut eine Glanzleistung ab, doch die Nashville Predators verlieren trotzdem. Der Schweizer Captain bereitet beim 3:4 gegen die Washington Capitals in der Nacht auf Freitag, 30. Oktober 2026, sämtliche drei Treffer seines Teams vor. Erst fünf Tage zuvor hatte der Berner beim 6:2 gegen Colorado ebenfalls drei Assists gesammelt. Filip Forsberg trifft für Nashville zweimal, Ross Colton gleicht im Schlussdrittel zum 3:3 aus. Doch Alex Tuch erzielt in der 51. Minute das Siegtor für Washington. Josi steht 22:56 Minuten auf dem Eis, gibt sechs Torschüsse ab und beendet die Partie mit einer Plus-1-Bilanz. Für den Schweizer Nationalverteidiger sind es bereits 14 Vorlagen und insgesamt 15 Skorerpunkte aus 13 Spielen. Seine jüngste Leistung knüpft an den Drei-Assist-Auftritt gegen Colorado an. Nashville dagegen verliert vier seiner letzten fünf Partien und rutscht in der Central Division auf Rang sechs ab.

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Sierre gewinnt erneut bei den GCK Lions – Leader setzt sich 4:2 durch

Der HC Sierre setzt seine starke Saison in der Sky Swiss League fort. Die Walliser gewinnen am Donnerstagabend, 29. Oktober 2026, bei den GCK Lions in Küsnacht mit 4:2 und verteidigen ihre Tabellenführung. Nach einem frühen Führungstor und dem zwischenzeitlichen Ausgleich der Zürcher entscheidet Sierre die Partie mit zwei Treffern im Mitteldrittel. Der Anschlusstreffer der Gastgeber im Schlussabschnitt kommt zu spät. Bereits in der zweiten Minute bringt Sierre die Gäste in Führung. Die GCK Lions gleichen in der 30. Minute zum 1:1 aus, doch die Walliser antworten in der 34. und 39. Minute zum 3:1. Nach dem 2:3 in der 53. Minute bleibt die Begegnung bis kurz vor Schluss offen. In der 59. Minute fällt das entscheidende 4:2. Die Drittelresultate lauten 0:1, 1:2 und 1:1. Sierre steht nun mit 31 Punkten aus zwölf Spielen an der Spitze, drei Zähler vor dem EHC Basel. Für die GCK Lions ist es die nächste Niederlage gegen den amtierenden Meister: Schon das erste Küsnachter Duell im Oktober ging mit 1:4 verloren. Die Zürcher bleiben mit neun Punkten aus 13 Spielen auf dem letzten Tabellenplatz.

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Jérôme Kym schlägt Weltnummer 4 – Sensation bei den Swiss Indoors Basel

Jérôme Kym sorgt bei den Swiss Indoors Basel für eine der grössten Überraschungen des Turniers. Der 23-jährige Aargauer bezwingt den topgesetzten Amerikaner Ben Shelton, die Nummer vier der Welt, mit 6:3, 6:7 (4:7), 7:6 (7:1). Nach einem dramatischen Entscheidungssatz, in dem er eine 5:2-Führung verspielt, behält Kym im entscheidenden Tiebreak die Nerven. Um 00.40 Uhr am Freitagmorgen steht sein bisher grösster Karrieresieg fest. Der Schweizer Wildcard-Spieler beginnt mutig und gewinnt den ersten Satz dank zweier Breaks mit 6:3. Shelton gleicht im zweiten Durchgang im Tiebreak aus. Im dritten Satz führt Kym bereits mit zwei Breaks, verliert anschliessend aber vier Games hintereinander. Bei 5:6 rettet er sich mit einem Aufschlagspiel zu null ins Tiebreak, das er überraschend deutlich mit 7:1 gewinnt. Für das Schweizer Tennis ist der Erfolg ein besonderer Moment. Kym, aktuell die Nummer 222 der Welt, hatte bereits mit seinem Auftaktsieg gegen Arthur Rinderknech überzeugt. Nun steht erstmals seit 2023 wieder ein Schweizer im Basler Einzel-Viertelfinal. Dort trifft der Fricktaler am Freitagabend auf den Tschechen Jiří Lehečka, der zuvor Stan Wawrinka ausgeschaltet hatte.

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Thurgau bezwingt Chur mit 5:4 – neun Tore und ein wichtiger Befreiungsschlag

Der HC Thurgau gewinnt in der Sky Swiss League ein torreiches und hart umkämpftes Heimspiel gegen den EHC Chur mit 5:4. Am Donnerstagabend, 29. Oktober 2026, erleben die Zuschauer in der Güttingersreuti in Weinfelden neun Treffer und einen spannenden Schlussabschnitt. Die Ostschweizer verspielen zunächst eine frühe 2:0-Führung, setzen sich am Ende aber durch und beenden ihre Serie von zwei Niederlagen. Dominik Biniaš und Kevin Haas bringen die Gastgeber bis zur elften Minute mit 2:0 in Führung. Doch Chur antwortet durch Rihards Melnalksnis und Kevin Bont mit zwei schnellen Treffern. Zachary Okabe stellt noch im ersten Drittel auf 3:2. Im weiteren Verlauf baut Thurgau den Vorsprung zweimal auf zwei Tore aus, muss bis zum Schlusspfiff aber um die drei Punkte kämpfen. Nach dem 0:2 beim EHC Visp und der anschliessenden 2:5-Heimniederlage gegen Basel gelingt Thurgau die erhoffte Reaktion. Mit nun 14 Punkten aus elf Partien überholen die Leuen den EHC Chur in der Tabelle. Die Bündner bleiben nach zwölf Spielen bei 13 Zählern stehen.

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Djokovic scheitert in Basel – Struff sorgt für Sensation

Novak Djokovic ist bei den Swiss Indoors Basel überraschend im Achtelfinal ausgeschieden. Der 39-jährige Serbe verliert am Donnerstagabend, 29. Oktober 2026, gegen Jan-Lennard Struff nach einem hochklassigen Duell mit 7:6 (7:4), 5:7, 6:7 (5:7). Der Deutsche feiert damit seinen ersten Sieg im neunten direkten Duell mit dem 24-fachen Grand-Slam-Champion. Nach gut zweieinhalb Stunden entscheidet Struff die Partie mit seinem 27. Ass. Djokovic gewinnt den ersten Satz im Tiebreak und erhält im zweiten Durchgang mehrere Chancen auf eine Vorentscheidung. Doch Struff wehrt sämtliche sechs Breakbälle des Serben ab. Beim Stand von 5:5 im zweiten Satz gelingt dem Deutschen der einzige Servicedurchbruch der gesamten Begegnung. Im entscheidenden Tiebreak behält der 36-Jährige die Nerven und verwandelt seinen dritten Matchball. Für die Swiss Indoors ist das Ausscheiden ihrer grössten Attraktion ein Rückschlag. Djokovic hatte bei seinen drei früheren Teilnahmen stets mindestens den Halbfinal erreicht und 2009 sogar Roger Federer im Endspiel bezwungen. Nach seinem Auftaktsieg gegen Ugo Humbert endet die Rückkehr nach 15 Jahren nun vorzeitig. Aus Schweizer Sicht sorgt hingegen Jérôme Kym mit seinem Sieg gegen den topgesetzten Ben Shelton für einen Höhepunkt.

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La Chaux-de-Fonds demütigt Arosa mit 7:1 – eindrucksvolle Revanche

Der HC La Chaux-de-Fonds feiert in der Swiss League einen überlegenen 7:1-Auswärtssieg beim EHC Arosa. Die Neuenburger dominieren am Donnerstagabend, 29. Oktober 2026, im Sport- und Kongresszentrum Arosa und führen bereits nach dem ersten Drittel mit 3:0. Nach 40 Minuten steht es 5:0, ehe die Gäste im Schlussabschnitt zwei weitere Treffer nachlegen. Für Arosa endet der Abend mit einer empfindlichen Heimniederlage. Die Partie beginnt für die Bündner denkbar schlecht. Bereits in der achten Minute bringt La Chaux-de-Fonds die Gäste in Führung. In der zwölften Minute folgen innerhalb kurzer Zeit zwei weitere Treffer zum 0:3. Auch im Mitteldrittel bleiben die Neuenburger überlegen und erhöhen in der 25. und 36. Minute auf 5:0. Arosa gelingt erst in der 55. Minute der einzige Treffer. Der Erfolg ist gleichzeitig die Revanche für eine der grössten Überraschungen des bisherigen Saisonverlaufs. Am 22. September hatte Arosa mit einem überraschenden 5:2-Auswärtssieg in La Chaux-de-Fonds für Aufsehen gesorgt. Diesmal lassen die Neuenburger keine Zweifel am Kräfteverhältnis aufkommen und festigen ihren vierten Tabellenplatz.

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Lugano bezwingt Lausanne mit 4:0 – Fazzini und Schlegel glänzen

Der HC Lugano meldet sich mit einem überzeugenden Heimsieg zurück. Die Tessiner schlagen den Lausanne HC am Donnerstagabend, 29. Oktober 2026, in der Cornèr Arena mit 4:0 und beenden ihre Serie von drei Niederlagen. Captain Luca Fazzini glänzt mit zwei Toren und einem Assist, während Torhüter Niklas Schlegel seinen ersten Shutout der Saison feiert. Für Lugano kommt der Befreiungsschlag unmittelbar vor dem Tessiner Derby gegen Ambri-Piotta. Vor 5229 Zuschauern bringt Fazzini die Gastgeber bereits in der vierten Minute in Führung. Olle Lycksell erhöht kurz vor der ersten Pause auf 2:0. Im Mitteldrittel sorgen erneut Fazzini (27.) und Zach Sanford (31.) für die Entscheidung. Die letzten 20 Minuten kontrolliert die Mannschaft von Trainer Tomas Mitell das Geschehen und lässt keinen Gegentreffer mehr zu. Nach der deutlichen 2:7-Niederlage beim EV Zug zeigt Lugano die geforderte Reaktion. Mit nun 22 Punkten aus 17 Spielen verbessern sich die Bianconeri auf Rang zehn der National League. Lausanne bleibt mit 24 Zählern Siebter und kassiert nach dem 3:9 gegen Langnau innerhalb von drei Tagen die nächste empfindliche Niederlage.

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ETH Zürich entwickelt Diabetes-Implantat: Strom soll überschüssigen Blutzucker abbauen

Forscher der ETH Zürich haben ein elektronisches Implantat entwickelt, das den Blutzucker bei Typ-2-Diabetes senken soll. Anders als herkömmliche Medikamente nutzt das System elektrische Energie, um überschüssigen Zucker im Körper umzuwandeln. Erste Versuche im Labor und an Mäusen verliefen erfolgreich. Ob die neue Technik auch beim Menschen sicher und wirksam ist, muss allerdings erst untersucht werden. Hinter der Entwicklung steht ein Forschungsteam um ETH-Professor Martin Fussenegger. Das Implantat enthält einen winzigen elektrischen Katalysator, der Glukose – also Traubenzucker – in Glukonat umwandelt. Diese Substanz kann über den Urin ausgeschieden werden. Auf diese Weise soll ein Teil des überschüssigen Zuckers aus dem Stoffwechsel entfernt werden, anstatt im Körper gespeichert zu werden.

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Alexander Zverev ist erstmals die Nummer 1 der Tenniswelt

Alexander Zverev hat den grössten Meilenstein seiner Tenniskarriere erreicht. Der 29-jährige Deutsche besiegt Tallon Griekspoor beim ATP-500-Turnier in Wien mit 6:4, 7:5 und wird am Montag, 2. November 2026, erstmals die Weltrangliste anführen. Nach seinen beiden Grand-Slam-Triumphen in Paris und New York krönt der Hamburger damit eine aussergewöhnliche Saison. Zverev benötigt am Donnerstagabend lediglich 95 Minuten, um den Niederländer zu bezwingen. Bereits im ersten Game gelingt ihm ein Break. Im zweiten Satz entscheidet er die Begegnung mit einem weiteren Servicedurchbruch zum 6:5 und verwandelt anschliessend seinen Matchball mit einem Ass. Nach dem Sieg umarmt er seinen Vater Alexander senior und feiert den historischen Erfolg auf dem Centre Court der Wiener Stadthalle. Der Deutsche wird erst der zweite männliche Weltranglistenerste seines Landes nach Boris Becker im Jahr 1991. Dass er die Saison als Nummer eins abschliessen würde, stand bereits nach dem Ausscheiden von Carlos Alcaraz in Shanghai fest. Jetzt ist auch der genaue Zeitpunkt des Führungswechsels geklärt: Zverev löst Jannik Sinner bereits am kommenden Montag ab.

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Ronaldo gewinnt Ballon-d’Or-Fanwahl – bezahlte Stimmen sorgen für Kritik

Cristiano Ronaldo hat eine besondere Fan-Abstimmung zum 70-jährigen Bestehen des Ballon d’Or gewonnen. Sein erster Triumph aus dem Jahr 2008 wurde von den Teilnehmern zur bedeutendsten Ballon-d’Or-Auszeichnung aller Zeiten gewählt – vor Lionel Messis Erfolg von 2012. Doch die Wahl sorgt für Diskussionen: Jede Stimme kostete einen Euro, und Mehrfachabstimmungen waren ausdrücklich erlaubt. Auch Ronaldos anschliessender Instagram-Beitrag löst Kritik aus. Die Organisatoren veröffentlichten das Ergebnis am Mittwoch, 28. Oktober 2026. Ronaldo setzte sich mit seiner herausragenden Saison bei Manchester United durch, in der er die Champions League und die englische Meisterschaft gewonnen hatte. Auf Platz zwei landete Lionel Messi mit seiner Rekordsaison 2012, gefolgt von Ronaldos Ballon-d’Or-Triumph 2017 bei Real Madrid. Das Ergebnis liefert neuen Gesprächsstoff für den langjährigen Vergleich zwischen Messi und Ronaldo, der auch in der Schweiz zahlreiche Fussballfans beschäftigt. Allerdings wurde kein sechster offizieller Ballon d’Or an den Portugiesen vergeben. Die Abstimmung bewertet die Beliebtheit einzelner ausgezeichneter Spielzeiten und lässt wegen der kostenpflichtigen Mehrfachstimmen keine repräsentative Aussage über den besten Fussballer der Geschichte zu.

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Galliani fordert Malagò heraus – Machtkampf um Italiens Fussballverband

Der italienische Fussball steht vor einer richtungsweisenden Präsidentenwahl. Adriano Galliani, langjähriger Geschäftsführer der AC Milan, soll neuer Präsident des italienischen Fussballverbandes FIGC werden. Die Spieler- und Trainervereinigungen haben am Donnerstag, 29. Oktober 2026, seine Kandidatur offiziell unterstützt. Damit kommt es zum Machtkampf mit dem amtierenden Verbandskommissar Giovanni Malagò, hinter dem elf Serie-A-Vereine stehen. Die italienische Spielergewerkschaft AIC und der Trainerverband AIAC haben gemeinsam die erforderlichen Unterschriften für Gallianis Kandidatur gesammelt. Der 82-Jährige soll mit seiner jahrzehntelangen Erfahrung und seinen Erfolgen bei Milan die anstehenden Reformen des italienischen Fussballs vorantreiben. Die Präsidentenwahl findet am 14. Dezember 2026 statt. Die Auseinandersetzung betrifft auch die Schweizer Nationalspieler in der Serie A. Manuel Akanji steht bei Inter Mailand unter Vertrag, Ardon Jashari bei der AC Milan. Entscheidungen des italienischen Verbandes über Wettbewerbsstrukturen, Nachwuchsförderung und sportliche Rahmenbedingungen beeinflussen auch ihre Vereine. Besonders bemerkenswert ist, dass ausgerechnet Inter zu den Unterstützern von Galliani gehört, während eine Mehrheit der Serie-A-Klubs Malagò bevorzugt.

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Arthur Fils gewinnt Tiebreak-Krimi in Basel – Viertelfinal gegen Fritz

Arthur Fils steht nach einem hart umkämpften Dreisatzsieg im Viertelfinal der Swiss Indoors Basel. Der als Nummer zwei gesetzte Franzose bezwingt den Amerikaner Alex Michelsen am Donnerstag, 29. Oktober 2026, nach 2 Stunden und 19 Minuten mit 4:6, 6:3, 7:6 (7:5). Besonders dramatisch verläuft die Schlussphase, in der Fils einen bereits erarbeiteten Vorteil wieder verspielt, sich im Tiebreak aber durchsetzt. Der 22-jährige Weltranglistenachte verliert den ersten Satz nach einem späten Aufschlagverlust. Anschliessend steigert er sich deutlich und erzwingt mit 6:3 den Entscheidungssatz. Dort gelingt ihm beim Stand von 5:5 das vermeintlich entscheidende Break. Michelsen reagiert jedoch mit einem Rebreak zu null und zwingt den Franzosen in die Kurzentscheidung. Für die Schweizer Tennisfans bietet der Erfolg einen weiteren Höhepunkt der Basler Turnierwoche. Während Fils seinen Siegeszug fortsetzt, kämpft der Aargauer Jérôme Kym nach seinem Auftaktsieg gegen Arthur Rinderknech am Donnerstagabend gegen den topgesetzten Ben Shelton um den Viertelfinaleinzug. Fils trifft in der nächsten Runde auf Taylor Fritz, der Denis Shapovalov mit 6:4, 6:3 besiegt hat.

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Milan und Inter präsentieren neues Stadion – Generali Stadium soll 2031 eröffnen

AC Milan und Inter Mailand haben am Donnerstag, 29. Oktober 2026, ihr neues gemeinsames Stadionprojekt präsentiert. Die künftige Arena trägt den Namen Generali Stadium, bietet Platz für rund 71'500 Zuschauer und soll 2031 eröffnet werden. Insgesamt planen die beiden italienischen Spitzenklubs Investitionen von etwa 2,3 Milliarden Euro. Das legendäre San Siro wird nach dem Umzug grösstenteils abgebrochen. Im Mailänder Castello Sforzesco stellten die Vereine gemeinsam mit den Architekturbüros Foster + Partners und MANICA das neue Stadionkonzept vor. Die Arena entsteht unmittelbar neben dem heutigen Giuseppe-Meazza-Stadion. Vorgesehen sind zwei kompakte Tribünenringe, steile Fankurven, moderne Hospitality-Bereiche und eine auffällige Aussenfassade, deren Beleuchtung sich den Vereinsfarben anpassen kann. Die Präsentation erfolgt nur zwei Tage vor dem Mailänder Derby zwischen Milan und Inter. Für die Schweizer Nationalspieler Manuel Akanji und Ardon Jashari könnte die neue Arena in einigen Jahren zur sportlichen Heimat werden. Bis dahin sollen beide Vereine weiterhin im traditionsreichen San Siro spielen.

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Juventus in der Sackgasse – Spalletti ratlos, Klubführung unter Druck

Juventus steckt in einer sportlichen Krise, die sich mit einem Trainingslager allein nicht beheben lässt. Nach dem 0:2 beim FC Genua zieht sich die Mannschaft von Luciano Spalletti von Freitagabend bis zum Heimspiel gegen Napoli am Sonntag ins Trainingszentrum Continassa zurück. Auch die Klubführung muss ihre Strategie hinterfragen. Geschäftsführer Giovanni Carnevali forderte am 29. Oktober mehr Verantwortung von den Spielern. Spalletti ordnete mit Zustimmung des Klubs das Trainingslager an. Juventus steht nach neun Serie-A-Runden mit 14 Punkten auf Platz acht und bereits elf Punkte hinter Inter und Lazio. Die 0:2-Niederlage in Genua legt die Probleme schonungslos offen. Kingsley Ehizibue (12.) und Tommaso Baldanzi (28.) trafen für die Gastgeber, bei denen der Schweizer Franz-Ethan Meichtry eingewechselt wurde. Auch die Klubführung steht in der Kritik.

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Ehemaliges Roma-Talent Diaby muss neun Jahre ins Gefängnis

Vom Nachwuchshoffnungsträger der AS Roma zum rechtskräftig verurteilten Entführer: Der ehemalige Fussballspieler Aboudramane Diaby muss neun Jahre ins Gefängnis. Italiens oberstes Gericht hat die Verurteilung wegen einer Entführung im Dezember 2022 in Rom endgültig bestätigt. Der frühere Verteidiger spielte einst für die Nachwuchsmannschaften der AS Roma und von Hellas Verona und schaffte später den Sprung in die Serie C. Die italienische Corte di Cassazione wies die Rechtsmittel gegen die Urteile zurück. Damit ist auch die fünfjährige Freiheitsstrafe gegen den Mittäter Osvaldo Isaac Jimenez Gonzalez rechtskräftig. Das Opfer, der damals 20-jährige Danilo Valeri, wurde in der Nacht auf den 23. Dezember 2022 vor einem Restaurant im römischen Stadtteil Ponte Milvio gewaltsam verschleppt. Die Geschichte sorgt im italienischen Fussball für Aufsehen, weil Diaby einst als vielversprechendes Nachwuchstalent galt. Während andere Spieler über die Nachwuchsausbildung der AS Roma den Weg in den Profifussball fanden, endete Diabys sportliche Laufbahn im Umfeld schwerer Straftaten. Das nun endgültige Urteil schliesst ein mehrjähriges Gerichtsverfahren ab.

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Ambri sammelt 2,6 Millionen Franken – fast 2000 Zeichnungen stärken den Klub

Der HC Ambri-Piotta erreicht einen wichtigen Meilenstein bei seiner finanziellen Sanierung. Der Tessiner Traditionsklub hat durch seine jüngste Kapitalerhöhung Aktien im Ausgabewert von knapp 2,6 Millionen Franken platziert. Fast 2000 Zeichnungen aus dem Umfeld des Vereins zeigen die aussergewöhnliche Unterstützung für die Leventiner. Von der Gesamtsumme fliessen rund 1,71 Millionen Franken als neue Geldmittel in die Gesellschaft. Die Kapitalerhöhung führt zu einer nominalen Aufstockung des Aktienkapitals um 865'425 Franken. Damit steigt das Aktienkapital der HCAP SA von 5'912'762.50 auf 6'778'187.50 Franken. Zusätzlich zu den Bareinlagen werden bestehende Aktionärsforderungen im Umfang von rund 887'000 Franken in Eigenkapital umgewandelt. Für Ambri ist dieser Schritt nach den finanziellen Schwierigkeiten der vergangenen Saison besonders bedeutend. Der Klub hatte das Geschäftsjahr 2025/26 mit einem Verlust von 392'809 Franken abgeschlossen. Die neue Kapitalbasis soll helfen, die wirtschaftliche Stabilität langfristig zu verbessern und die geplanten Sanierungsmassnahmen umzusetzen.

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