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Formenton trifft bei Oilers-Debüt – starker Start nach langer NHL-Pause

Alex Formenton ist die Rückkehr auf die nordamerikanische Eishockey-Bühne geglückt. Der frühere Stürmer des HC Ambri-Piotta erzielte beim 5:2-Testspielsieg der Edmonton Oilers gegen die Winnipeg Jets gleich seinen ersten Treffer für den neuen Klub. Für den 27-Jährigen war es zugleich sein erstes NHL-Vorbereitungsspiel seit mehr als vier Jahren. Formenton traf im zweiten Drittel zum zwischenzeitlichen 4:1. Evan Bouchard lancierte den schnellen Flügel mit einem langen Pass durch die neutrale Zone, worauf Formenton alleine auf Winnipeg-Torhüter Thomas Milic zulief und die Chance verwertete. Der Treffer fiel bei 13:51 im Mitteldrittel. Der ehemalige Ambri-Angreifer erhielt insgesamt 16:47 Minuten Eiszeit, gab vier Torschüsse ab und wurde auch im Boxplay eingesetzt. Oilers-Trainer Mike Babcock zeigte sich nach der Partie insbesondere mit Formentons Tempo und dessen Arbeit ohne Scheibe zufrieden.

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Bayern hat Brian Madjo auf dem Zettel – Villa-Juwel arbeitet am Comeback

Brian Madjo hat sich mit seinen Auftritten für Aston Villa auch beim FC Bayern München interessant gemacht. Nach Informationen aus dem Umfeld des Spielers beschäftigt sich der deutsche Rekordmeister mit dem erst 17-jährigen Angreifer. Aktuell steht für Madjo allerdings zunächst die Rückkehr nach seiner Verletzung im Vordergrund. Der englische Junioren-Nationalspieler fehlt Aston Villa seit Mitte August. Madjo zog sich nach dem UEFA-Supercup gegen Paris Saint-Germain eine Verletzung zu und konnte seither nicht mehr für die Mannschaft von Unai Emery auflaufen. Der Trainer rechnet nun damit, dass der Stürmer während der aktuellen Länderspielpause wieder vollständig ins Mannschaftstraining einsteigt. Das Interesse aus München kommt nicht völlig überraschend. Bayern kennt Madjo aus nächster Nähe: Im August stand der 17-Jährige im Testspiel zwischen Aston Villa und dem deutschen Rekordmeister auf dem Platz. Seine Entwicklung wird inzwischen auch ausserhalb Englands aufmerksam verfolgt.

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Ambri bangt vor Biel-Spiel um Roby Järventie

Der HC Ambri-Piotta muss vor dem Auswärtsspiel beim EHC Biel um Roby Järventie bangen. Der finnische Stürmer ging angeschlagen aus der 1:4-Niederlage in Lausanne hervor. Ob er am Dienstag in der Tissot Arena eingesetzt werden kann, soll kurzfristig entschieden werden. Järventie gehört zu den auffälligsten Neuzugängen der Leventiner und hatte bereits in der Vorbereitung sowie zum Saisonstart offensive Akzente gesetzt. Sein möglicher Ausfall würde Trainer Jussi Tapola deshalb zu Anpassungen in den Sturmreihen zwingen. Im Training reagierte Ambri bereits auf die Unsicherheit. In der Formation mit Nathan Schnarr und Tommaso De Luca wechselten sich Inti Pestoni und Diego Kostner ab. Petr Kodytek blieb derweil im Block mit André Heim und Michael Joly.

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Gute Nachrichten beim EV Zug – Gregory Hofmann rückt näher ans Comeback

Beim EV Zug gibt es positive Nachrichten aus dem Medical Report: Gregory Hofmann steht offenbar deutlich näher vor der Rückkehr. Der 33-jährige Stürmer wird vom Klub neu nur noch als «day-to-day» geführt. Vor einer Woche lautete sein Status noch «week-to-week». Hofmann hatte sich am 10. September im letzten Vorbereitungsspiel gegen die SCL Tigers eine Unterkörperverletzung zugezogen. Dadurch verpasste er den Saisonstart und fehlte auch beim überzeugenden 6:2-Auswärtssieg des EV Zug am Wochenende in Davos. Die neue Einstufung bedeutet noch keine definitive Einsatzfreigabe, zeigt aber eine klare Verbesserung. Während Hofmann neu kurzfristig beurteilt wird, bleiben Dominik Kubalík, Mike Künzle und Lino Martschini weiterhin als «week-to-week» im Medical Report aufgeführt.

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Klopp gibt Deutschland einen klaren Zeitplan für die Rückkehr an die Spitze

Jürgen Klopp hat für den Neuaufbau der deutschen Nationalmannschaft einen klaren Horizont formuliert. Der neue Bundestrainer will seine Spieler so entwickeln, dass Deutschland «in den nächsten zwei, drei Jahren in der Spitze dabei sein» kann. Sein erstes Aufgebot mit insgesamt 44 Spielern zeigt, wie breit Klopp die Suche nach der nächsten Generation angelegt hat. Für die vier anstehenden Nations-League-Partien arbeitet Klopp mit zwei unterschiedlichen Kaderblöcken. Zunächst reisen 24 Spieler für die Spiele gegen die Niederlande und Griechenland an, danach stossen 20 weitere Akteure für die Partien gegen Serbien und erneut Griechenland dazu. Damit erhält der Bundestrainer innert kurzer Zeit einen breiten Überblick über zahlreiche Kandidaten. Der Ansatz ist bewusst auf Entwicklung ausgerichtet. Klopp erklärte bei der Kaderbekanntgabe, dass man nicht danach gesucht habe, was Deutschland fehle, sondern gezielt mit den vorhandenen Spielern arbeiten wolle. Einige Nominationen seien überraschend, doch das Trainerteam habe bewusst etwas in diesen Spielern gesehen.

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Mancini plant Italiens Neuaufbau – "In vier Jahren wieder ganz oben"

Roberto Mancini hat bei seiner Rückkehr nach Coverciano die Richtung für Italiens Nationalmannschaft vorgegeben. Der 61-Jährige will in den kommenden vier Jahren eine neue Mannschaft aufbauen und mit der Squadra Azzurra wieder um grosse Titel spielen. Junge Spieler sollen dabei eine zentrale Rolle übernehmen. Zum Start seines ersten Zusammenzugs seit der Rückkehr als Nationaltrainer hat Mancini gleich 34 Spieler aufgeboten, darunter neun Neulinge. Der Italiener erklärte, er wolle die jungen Profis direkt auf dem Trainingsplatz kennenlernen und möglichst schnell herausfinden, wer die Mannschaft über die kommenden vier Jahre prägen könne. Italien befindet sich nach dem erneuten Verpassen der Weltmeisterschaft in einer Phase des Umbruchs. Mancini übernimmt damit eine ähnliche Aufgabe wie bereits bei seiner ersten Amtszeit ab 2018. Damals führte er die Squadra Azzurra drei Jahre später zum Europameistertitel.

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Spanien setzt langfristig auf Weltmeister-Coach De la Fuente

Spanien setzt langfristig auf Luis de la Fuente. Der spanische Fussballverband RFEF hat den Vertrag mit dem Weltmeister-Trainer bis 2032 verlängert. Damit erhält der 65-Jährige das Vertrauen für einen weiteren langfristigen Zyklus mit der Selección. Der Vorstand der RFEF stimmte der Vertragsverlängerung am Montag einstimmig zu. De la Fuentes bisheriges Arbeitspapier lief bis zur Europameisterschaft 2028, nun ist seine Zukunft bereits für vier weitere Jahre geregelt. Der neue Vertrag umfasst damit auch die Weltmeisterschaft 2030 sowie die Europameisterschaft 2032. Die Verlängerung kommt zwei Monate nach dem grössten Erfolg seiner bisherigen Trainerkarriere. Spanien gewann im Juli den WM-Final gegen Argentinien mit 1:0 nach Verlängerung und holte seinen zweiten Weltmeistertitel. Einen Rückblick auf den Triumph gibt es im Beitrag Spanien krönt sich in New York zum Fussball-Weltmeister 2026.

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Frei erneut auf dem Podest – Weltmeisterin wird Dritte in Soldier Hollow

Sina Frei setzt ihre starke Serie im Cross-Country-Weltcup fort. Die Schweizer Weltmeisterin fährt in Soldier Hollow auf Rang 3 und steht damit im dritten XCO-Rennen in Folge auf dem Podest. Den Sieg holt sich die Italienerin Martina Berta vor der Amerikanerin Gwendalyn Gibson. Berta entscheidet das Rennen in Utah mit einer starken zweiten Rennhälfte für sich und erreicht das Ziel nach 1:15:51 Stunden. Gibson folgt 13 Sekunden später, Frei verliert als Dritte 48 Sekunden. Die Schweizerin setzt sich im Kampf um den letzten Podestplatz im Schlusssprint hauchdünn gegen die zeitgleiche Amerikanerin Savilia Blunk durch. Für Frei endet damit ein erfolgreiches Wochenende in Soldier Hollow. Bereits im Short Track war sie Dritte geworden, unmittelbar hinter ihrer Landsfrau Alessandra Keller. Über den Schweizer Doppel-Podestplatz im Short Track hatten wir bereits berichtet. Im olympischen Cross Country bestätigt Frei nun erneut ihre starke Form als amtierende Weltmeisterin.

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Messi trifft traumhaft per Freistoss – Miami verspielt Sieg gegen San Diego

Lionel Messi hat erneut einen Meilenstein erreicht. Der Argentinier erzielt beim 2:2 von Inter Miami gegen San Diego FC per direktem Freistoss sein 20. MLS-Saisontor und ist damit erst der zweite Spieler der Ligageschichte mit mindestens 20 Treffern in drei aufeinanderfolgenden Spielzeiten. Für Inter Miami reicht es trotz einer zwischenzeitlichen Führung erneut nicht zum Sieg. San Diego erwischt den besseren Start und geht bereits in der 12. Minute durch Anders Dreyer in Führung. Messi antwortet zwölf Minuten später auf seine typische Art: Der 39-Jährige zirkelt einen Freistoss von der rechten Seite ins obere linke Eck und stellt auf 1:1. Nach der Pause bringt Luis Suárez Miami in der 74. Minute erstmals in Führung, doch Dreyer gleicht acht Minuten später mit seinem zweiten Treffer zum 2:2-Endstand aus. Für Messi ist das Freistosstor bereits der 101. Pflichtspieltreffer im Trikot von Inter Miami. Erst vor wenigen Tagen hatte der Superstar beim 2:0 gegen Cruz Azul sein 100. Tor für Miami erzielt und den Campeones Cup gewonnen. Nun folgt unmittelbar der nächste persönliche Meilenstein.

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GC trennt sich von Peter Zeidler – Gashi und Pavlovic übernehmen interimistisch

Der Grasshopper Club Zürich reagiert auf die sportliche Entwicklung und stellt Cheftrainer Peter Zeidler mit sofortiger Wirkung frei. Der 64-Jährige hatte die Mannschaft erst im Mai übernommen und in der Barrage zum Klassenerhalt geführt. Bis zur Verpflichtung eines Nachfolgers übernehmen Daniel Pavlovic und Shkelzen Gashi interimistisch die Leitung. GC bestätigte die Trennung am Montag nach einer Analyse der aktuellen sportlichen Situation. Die Zürcher stehen nach neun Runden mit acht Punkten auf Rang zehn der Super League. Zuletzt setzte es innerhalb weniger Tage zwei deutliche Niederlagen: Zunächst verlor GC zuhause mit 2:5 gegen den FC Sion, am Samstag folgte auswärts beim FC Luzern ein 1:5. Zeidler war erst gegen Ende der vergangenen Saison nach Zürich gekommen und hatte den Klub in einer schwierigen Situation übernommen. In der Barrage sicherten sich die Grasshoppers unter seiner Führung den Ligaerhalt gegen den FC Aarau. Noch Anfang September hatte Zeidler nach dem Zürcher Derby für Schlagzeilen gesorgt, als er nach dem verschossenen Penalty von Giotto Morandi interne Konsequenzen angekündigt hatte.

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Zakaria und Amenda fallen aus – Yakin nominiert Trio nach

Die Schweizer Nationalmannschaft muss im bevorstehenden Nations-League-Block auch auf Denis Zakaria und Aurèle Amenda verzichten. Beide Spieler fallen angeschlagen beziehungsweise verletzt aus. Nationaltrainer Murat Yakin reagiert und nominiert Isaac Schmidt, Vincent Sierro und Joël Monteiro nach. Zakaria hatte sich am Sonntag im Meisterschaftsspiel mit der AS Monaco verletzt und steht für die kommenden vier Länderspiele nicht zur Verfügung. Auch Amenda kann nicht zum Nationalteam reisen. Der Verteidiger von Coventry City hatte sich bereits am vergangenen Mittwoch im League Cup gegen Aston Villa verletzt und musste früh ausgewechselt werden. Der Schweizerische Fussballverband bestätigte nun den Ausfall beider Spieler. Für Yakin verschärft sich damit die Personalsituation unmittelbar vor dem ersten Zusammenzug nach der WM. Neben Zakaria und Amenda fehlt auch Ruben Vargas verletzt, Granit Xhaka nimmt ebenfalls nicht am aktuellen Camp teil. Bei Amenda hatte sich ein Ausfall bereits nach seiner Verletzung bei Coventry und dem anschliessenden Ausfall gegen Nottingham abgezeichnet.

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Kloten reagiert auf Verletzungssorgen – Joona Luoto kehrt in die National League zurück

Der EHC Kloten verstärkt seine Offensive mit Joona Luoto. Der 28-jährige Finne wechselt per sofort zu den Flughafenstädtern und unterschreibt zunächst bis zum 30. November 2026. Der Vertrag enthält eine gegenseitige Option für eine Verlängerung bis zum Ende der Saison 2026/27. Kloten reagiert mit der Verpflichtung auf die verletzungsbedingten Ausfälle von Brandon Gignac und Pontus Åberg. Luoto ist in der Schweiz kein Unbekannter: In der Saison 2023/24 absolvierte der 1,90 Meter grosse Flügelstürmer für den SC Bern insgesamt 52 Partien und sammelte dabei 30 Skorerpunkte, darunter 20 Tore. Zuletzt spielte der Linksschütze für HV71 in der schwedischen SHL. Für Kloten kommt die Verstärkung zu einem wichtigen Zeitpunkt. Neben Gignac und Åberg fehlt derzeit auch Simon Meier mehrere Wochen. Über die angespannte Personalsituation hatten wir bereits im Beitrag zu den Ausfällen von Åberg, Meier und Gignac berichtet. Trotz dieser Probleme ist Kloten mit sechs Punkten aus den ersten drei Meisterschaftsspielen stark in die Saison gestartet.

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Suter mit 19 Minuten beim Blues-Auftakt – Dallas gewinnt 2:1

Pius Suter ist mit einer knappen Niederlage in die NHL-Vorbereitung gestartet. Die St. Louis Blues unterliegen den Dallas Stars zuhause mit 1:2. Der Schweizer Center erhält 19:01 Minuten Eiszeit, gibt einen Torschuss ab und gewinnt 60 Prozent seiner Bullys. Die Partie beginnt für St. Louis denkbar schlecht. Suter steht beim ersten Bully des Abends Arttu Hyry gegenüber, Dallas gewinnt das Anspiel und nur 16 Sekunden später liegt der Puck bereits im Tor der Blues. Hyry trifft nach Vorarbeit von Justin Anderson und Cameron Hughes zum 1:0. Aleksanteri Kaskimäki gleicht im zweiten Drittel für St. Louis aus, doch Jack Becker erzielt noch vor der zweiten Pause den entscheidenden Treffer zum 2:1 für Dallas. Für Suter ist der Auftakt besonders interessant, weil der 30-jährige Zürcher in St. Louis um seine Rolle in einer deutlich stärker besetzten Offensive kämpft. Wie vor dem Beginn des Trainingscamps bereits eingeordnet, geht der Schweizer zudem ins letzte Jahr seines aktuellen Vertrags. Entsprechend wichtig sind die wenigen Vorbereitungsspiele, um sich früh für eine feste Position zu empfehlen.

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Moser startet in Tampas Top-Paar – Lightning schlagen Nashville 2:1

JJ Moser ist erfolgreich in die NHL-Vorbereitung gestartet. Der Schweizer Verteidiger gewinnt mit den Tampa Bay Lightning das erste Preseason-Spiel gegen die Nashville Predators mit 2:1 und läuft dabei im ersten Verteidigerpaar neben Neuzugang John Carlson auf. Moser erhält 18:26 Minuten Eiszeit. Tampa erwischt vor heimischem Publikum einen ausgezeichneten Start. Bereits nach 93 Sekunden lenkt Ilya Mikheyev einen Schuss von Carlson zum 1:0 ab. Nashville antwortet durch Brady Martin, ehe Conor Geekie noch im ersten Drittel die erneute Führung für die Lightning erzielt. Danach fallen keine weiteren Tore mehr. Für Moser ist vor allem seine Rolle bemerkenswert. Der 26-jährige Bieler war bereits vor dem Trainingslager als Kandidat für noch mehr Verantwortung gehandelt worden. Tampa plant langfristig mit dem Schweizer Verteidiger – nun beginnt er die Vorbereitung ausgerechnet an der Seite des hochkarätigen Neuzugangs Carlson.

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Amenda fällt mindestens zwei Monate aus – Nati muss ohne ihn planen

Schlechte Nachrichten für Aurèle Amenda und die Schweizer Nationalmannschaft: Die Wadenverletzung des 23-jährigen Innenverteidigers ist deutlich schwerer als zunächst erhofft. Coventry-Trainer Frank Lampard rechnet mit einer Pause von mindestens zwei Monaten, möglicherweise sogar bis zu drei Monaten. Damit verpasst Amenda den kompletten Nations-League-Block der Schweiz zwischen Ende September und Anfang Oktober. Amenda hatte sich am Mittwoch beim 1:3 im League Cup gegen Aston Villa bereits in der Anfangsphase verletzt und musste in der 12. Minute ausgewechselt werden. Zunächst war lediglich klar, dass die Wade betroffen ist und weitere Untersuchungen notwendig sind. Nun steht fest, dass Coventry länger auf seinen Schweizer Stammverteidiger verzichten muss. Lampard bezeichnete die Verletzung nach dem 1:0-Sieg bei Nottingham Forest als schwerwiegender als ursprünglich angenommen. Für Murat Yakin kommt die Diagnose zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Amenda gehört zum 25-Mann-Aufgebot für die ersten vier Nations-League-Spiele nach der WM und war zunächst fest für den Zusammenzug eingeplant. Noch am Freitag war nach der bestätigten Wadenverletzung lediglich sein Einsatz gegen Nottingham und für die kommenden Nati-Partien fraglich. Mit der neuen Prognose ist nun klar, dass er der Schweiz für diesen gesamten Block nicht zur Verfügung stehen kann.

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PSG gewinnt Le Classique – Garcia kommt bei Marseille spät zum Einsatz

Paris Saint-Germain hat Le Classique für sich entschieden. Der französische Meister gewinnt bei Olympique Marseille mit 2:1 und verschärft damit die Krise des grossen Rivalen. Der Schweizer Ulisses Garcia kommt in der Schlussphase für Marseille zum Einsatz. Nach einer torlosen ersten Halbzeit bringt der eingewechselte Ferran Torres PSG in der 66. Minute per Kopf in Führung. Angel Gomes gleicht sechs Minuten später für Marseille zum 1:1 aus, doch die Freude im Vélodrome hält nur kurz: Bereits in der 74. Minute trifft PSG-Captain Marquinhos zum 2:1 und stellt damit den späteren Endstand her. Für Ulisses Garcia gibt es zumindest persönlich erneut Spielzeit. Der Schweizer Linksverteidiger ersetzt in der 84. Minute Emerson und bestreitet die Schlussphase in Unterzahl. Erst drei Tage zuvor hatte Garcia beim 1:4 bei Besiktas seinen ersten Startelf-Einsatz der Saison erhalten. Nun folgt auch gegen PSG der nächste Einsatz für den 30-Jährigen.

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Wieder fit ohne Überlastung: Der kluge Trainingsplan für den Wiedereinstieg

Nach einer längeren Sportpause fühlt sich der Wiedereinstieg oft vertrauter an, als er körperlich tatsächlich ist. Bewegungsabläufe und frühere Leistungswerte bleiben im Gedächtnis, während Ausdauer, Kraft, Belastungsverträglichkeit und Koordination nachgelassen haben können. Ein sicherer Neustart beginnt deshalb bewusst unterhalb der vermuteten Leistungsgrenze und steigert zunächst Regelmässigkeit statt Intensität. Wie vorsichtig der Aufbau erfolgen sollte, hängt vom Grund und von der Dauer der Pause ab. Eine freiwillige Trainingsunterbrechung ohne Beschwerden ist anders zu beurteilen als eine Pause nach Infektion, Verletzung, Operation oder starker Erschöpfung. Ein guter Wiedereinstieg verbindet realistische Ziele, kontrollierte Bewegungen, ausreichende Erholung und die Bereitschaft, Warnzeichen ernst zu nehmen.

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Beweglich bleiben: Warum Mobilität im Alltag ebenso wichtig ist wie Kraft

Kraft hilft beim Tragen, Aufstehen und Treppensteigen. Damit diese Kraft im Alltag tatsächlich nutzbar wird, müssen sich Gelenke ausreichend bewegen lassen und Bewegungen kontrolliert ausgeführt werden können. Fehlt diese Mobilität, entstehen Ausweichbewegungen: Beim Griff ins obere Regal hebt sich die Schulter, beim Bücken rundet sich der Rücken, und beim Treppensteigen weicht das Knie aus. Beweglichkeit ist deshalb kein dekoratives Extra des Trainings, sondern eine Voraussetzung für viele alltägliche Handlungen. Ein beweglicher Körper muss weder akrobatische Positionen beherrschen noch täglich lange Dehnprogramme absolvieren. Entscheidend ist ein alltagstauglicher, aktiv kontrollierbarer Bewegungsumfang. Regelmässige Positionswechsel, bewusst ausgeführte Bewegungen und eine passende Kombination aus Kraft, Ausdauer, Gleichgewicht und Mobilisation erhalten diese Fähigkeit besser als vereinzelte intensive Trainingseinheiten.

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