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Lugano empfängt die Lakers – wichtige Punkte in der Cornèr Arena

Der HC Lugano empfängt heute Abend um 19.45 Uhr die SC Rapperswil-Jona Lakers in der Cornèr Arena. Lugano steht nach fünf Spielen erst bei fünf Punkten und braucht nach zuletzt zwei Niederlagen dringend eine Reaktion. Die Lakers liegen mit neun Punkten aus sieben Partien auf Rang neun und könnten sich mit einem Auswärtssieg im Mittelfeld festsetzen. Luganos Saisonstart bleibt wechselhaft. Auf den 6:3-Auftaktsieg gegen Genève-Servette folgten das 2:5 in Kloten, ein 3:2 nach Verlängerung gegen Zug, die 3:5-Derbyniederlage gegen Ambri und zuletzt ein 3:4 bei den SCL Tigers. Rapperswil hat ebenfalls Höhen und Tiefen erlebt, zuletzt aber unter anderem gegen Davos und Ajoie gewonnen, bevor gegen Zug wieder ein Rückschlag folgte. Für Lugano geht es deshalb darum, die Qualität des Kaders endlich konstanter aufs Eis zu bringen. Der Klub verfügt mit Calvin Thürkauf weiterhin über einen der wichtigsten Schweizer Center der Liga und hat seinen Kader im Sommer gezielt verstärkt. Bereits in der Saisonvorschau zu Lugano war klar, dass die individuelle Qualität gestiegen ist – gleichzeitig aber auch der Erwartungsdruck.

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Lausanne empfängt Biel – beide suchen mehr Stabilität

Der Lausanne HC empfängt heute Abend um 19.45 Uhr den EHC Biel-Bienne in der Vaudoise aréna. Beide Teams stehen nach einem wechselhaften Saisonstart unter Druck, Lausanne reist aber mit dem emotionalen Rückenwind des spektakulären 6:5-Siegs nach Penaltyschiessen gegen Genève-Servette in die Partie. Biel dagegen muss auf die 3:6-Niederlage bei den ZSC Lions reagieren. Lausanne liegt nach sieben Spielen mit acht Punkten auf Rang zehn, Biel folgt direkt dahinter mit sieben Zählern aus sechs Partien. Die Waadtländer haben zuletzt extreme Ausschläge gezeigt: Auf das 0:3 in Ajoie folgte gegen Servette eine unglaubliche Aufholjagd, als Lausanne weniger als drei Minuten vor Schluss noch 2:5 zurücklag und mit drei Treffern innert 101 Sekunden zum 5:5 ausglich. Biel wiederum zeigte beim 3:6 in Zürich zwei völlig unterschiedliche Gesichter. Nach nur 6:39 Minuten lag der EHCB bereits 0:3 zurück, Harri Säteri musste seinen Platz im Tor für Viktor Östlund räumen. Danach kämpften sich die Seeländer bis auf 3:4 heran, ehe der ZSC im Schlussdrittel davonzog. Einen Überblick über die bisherige Entwicklung des Teams gibt auch die Saisonvorschau des EHC Biel mit Jeff Skinner und den weiteren Neuzugängen.

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Kloten unter Druck – Meister Fribourg kommt mit Rückenwind

Der EHC Kloten steht heute Abend vor einer anspruchsvollen Aufgabe. Um 19.45 Uhr empfängt das Team von Michael Liniger den amtierenden Meister Fribourg-Gottéron. Kloten wartet inzwischen seit vier Spielen auf einen Sieg, während die Freiburger zuletzt mit einem 5:2 gegen den SC Bern überzeugten. Der EHC Kloten startete mit Siegen gegen Rapperswil und Lugano ordentlich in die Saison, hat danach aber deutlich an Schwung verloren. Auf die 3:4-Niederlage nach Verlängerung in Ajoie folgten ein 1:4 gegen Bern, ein 0:6 gegen Biel, ein knappes 2:3 bei den ZSC Lions und zuletzt ein 0:4 in Genf. Damit blieb Kloten in zwei der vergangenen drei Partien ohne eigenen Treffer. Fribourg präsentiert sich dagegen stabiler. Der Meister gewann gegen Lausanne, Davos und die SCL Tigers und nahm auch aus Genf einen Punkt mit. Zuletzt setzte sich Gottéron im Zähringer-Derby 5:2 gegen Bern durch. Kloten muss deshalb vor allem offensiv wieder Lösungen finden. Die Flughafenstädter hatten zuletzt bereits auf ihre Verletzungssorgen reagiert und Joona Luoto für die Offensive verpflichtet.

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Sicherheit bei Schweizer Sportveranstaltungen – Lage verbessert sich, Risiken bleiben

Die Sicherheitslage rund um Schweizer Fussballspiele hat sich zuletzt messbar verbessert. In der Saison 2025/26 wurden von 414 ausgewerteten Spielen der Super League und Challenge League 316 als "grün" eingestuft, während die Zahl der Begegnungen mit besonders schweren gewalttätigen Ereignissen deutlich zurückging. Gleichzeitig bleiben Pyrotechnik, Sachbeschädigungen und einzelne Gewalttaten zentrale Herausforderungen für Klubs, Behörden und Fans. Die Zahlen stammen aus dem Gesamtschweizerischen Lagebild Sport von fedpol. Wichtig ist dabei die Einordnung: Bewertet wird nicht nur das Geschehen innerhalb eines Stadions. Erfasst werden auch Anreise, unmittelbares Stadionumfeld, Zeit vor und nach der Partie sowie die Rückreise. Eine rote Einstufung bedeutet deshalb nicht automatisch, dass schwere Gewalt auf einer Tribüne stattgefunden hat. Gerade im Schweizer Profifussball liegen viele Problemfälle ausserhalb der eigentlichen Arenen. Für Zuschauer beginnt Sicherheit bereits beim Einlass. Ticket- und je nach Partie Personenkontrollen, getrennte Zugänge für Fangruppen, klar geregelte Gästesektoren sowie Verbote gefährlicher Gegenstände gehören zum Standard. Welche Regeln im Detail gelten, unterscheidet sich zwischen Stadien und Wettbewerben. Ein Überblick über Tickets, Einlasskontrollen und richtiges Verhalten beim Stadionbesuch zeigt deshalb auch, weshalb die jeweilige Stadionordnung vor der Anreise geprüft werden sollte.

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Davos empfängt Ajoie – beide kommen mit einem Shutout

Der HC Davos empfängt heute Abend um 19.45 Uhr den HC Ajoie in der VAT Arena. Beide Mannschaften gehen mit Rückenwind in die Partie: Davos gewann zuletzt 3:0 in Ambri, Ajoie setzte sich ebenfalls 3:0 gegen Lausanne durch. Damit treffen zwei Teams aufeinander, die vor allem defensiv zuletzt ein starkes Zeichen gesetzt haben. Davos steht nach sieben Spielen bei zehn Punkten und belegt Rang acht. Ajoie liegt mit elf Zählern aus sieben Partien sogar auf Rang sechs und bestätigt damit bislang seinen deutlich stabileren Saisonstart. Besonders auffällig war bei beiden Teams die Torhüterleistung vom Dienstag: Sandro Aeschlimann parierte beim Davoser 3:0 in Ambri sämtliche 45 Schüsse, während Noah Patenaude beim 3:0 von Ajoie gegen Lausanne alle 43 Abschlüsse der Waadtländer abwehrte. Für den HCD bietet sich heute die Gelegenheit, den zuletzt eingeschlagenen positiven Weg fortzusetzen. Nach dem 4:2 gegen Lausanne folgte in der Gottardo Arena der zweite Sieg in Serie. Beim 3:0 in Ambri war Aeschlimann mit 45 Paraden der entscheidende Mann. Ajoie wiederum hat in dieser Saison bereits mehrfach bewiesen, dass die Mannschaft auch gegen nominell stärker besetzte Gegner bestehen kann.

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Bern braucht Reaktion – Servette kommt ohne Topskorer

Der SC Bern steht heute Abend gegen Genève-Servette bereits unter Zugzwang. Nach den Niederlagen gegen Ajoie und Fribourg-Gottéron benötigen die Berner vor eigenem Publikum eine Reaktion, während Servette nach einem starken Zwischenspurt als Tabellenzweiter anreist. Spielbeginn in der PostFinance Arena ist um 19.45 Uhr. Bern steht nach fünf Meisterschaftsspielen bei sieben Punkten. Auf die überzeugenden Siege gegen Davos und Kloten folgte zunächst das 2:3 nach Verlängerung gegen Ajoie und am Dienstag ein 2:5 im Zähringer-Derby bei Fribourg-Gottéron. Genève-Servette hat bereits acht Partien absolviert und 13 Punkte gesammelt. Nach vier Siegen in Serie mussten sich die Genfer zuletzt Lausanne in einem spektakulären Derby mit 5:6 nach Penaltyschiessen geschlagen geben. Ein besonders wichtiger Faktor ist die Abwesenheit von Jesse Puljujärvi. Gegen den Genfer Topskorer läuft nach seinem Check im Lausanne-Derby ein ordentliches Verfahren, gleichzeitig wurde er vorsorglich gesperrt. Puljujärvi fehlt Servette deshalb heute Abend definitiv in Bern. Der Finne hat in acht Meisterschaftsspielen bereits sechs Tore und fünf Assists erzielt.

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Keine zusätzliche Ski-WM 2028 – FIS stoppt Pilotprojekt

Die FIS verzichtet darauf, bereits 2028 eine zusätzliche Weltmeisterschaft in ihren grossen Schneesport-Disziplinen durchzuführen. Der Ski- und Snowboard-Weltverband hat das geplante Pilotprojekt nach einer externen Machbarkeitsstudie verworfen. Für den alpinen Skisport bleibt damit Crans-Montana 2027 der nächste WM-Höhepunkt, gefolgt von Narvik 2029. Der FIS-Council behandelte die Frage bei seiner Sitzung in Genf erneut. Noch Anfang September hatte der Verband grundsätzlich die Möglichkeit geprüft, bereits im Winter 2027/28 zusätzliche Weltmeisterschaften auszurichten. Die nun vorliegende Detailanalyse kommt jedoch zum Schluss, dass der späte Einstieg in Vermarktung und Organisation Risiken für die Qualität der Durchführung schaffen und zugleich das wirtschaftliche Potenzial des neuen Grossanlasses begrenzen würde. Damit folgt auf die Diskussion der vergangenen Wochen nun eine klare Entscheidung für 2028. Noch Mitte September hatte die geplante Erhöhung der WM-Frequenz für Kritik gesorgt. Gerade aus der Schweiz kamen skeptische Stimmen zur Frage, ob zusätzliche Titelkämpfe den besonderen Stellenwert einer Weltmeisterschaft verwässern könnten. Vom langfristigen Konzept rückt die FIS allerdings nicht ab.

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Hirscher erhält Wildcard – Comeback in Sölden rückt näher

Marcel Hirscher hat für die Weltcup-Saison 2026/27 grünes Licht für eine erneute Wildcard erhalten. Der FIS-Council bestätigte die Bedingungen, unter denen der 37-Jährige wieder im Weltcup starten kann. Für den mittlerweile für die Niederlande fahrenden achtfachen Gesamtweltcupsieger rückt damit ein Comeback beim Saisonauftakt in Sölden deutlich näher. Die wichtigste Neuerung betrifft die Startposition. Hirscher soll als Wildcard-Fahrer mit der Startnummer 31 ins Rennen gehen können. Damit wäre er unmittelbar hinter den besten 30 Athleten gesetzt. Formal steht seiner Rückkehr damit kaum noch etwas im Weg, sportlich muss der Niederländer nun entscheiden, ob er für den Riesenslalom auf dem Rettenbachferner tatsächlich bereit ist. Der Saisonauftakt der Männer findet am 25. Oktober in Sölden statt. Für die Schweiz ist das Comeback besonders interessant, weil dort auch Marco Odermatt seinen ersten Weltcup-Einsatz des Winters bestreiten dürfte. Der Nidwaldner ist nach einer Muskelverletzung wieder im Schneetraining und beginnt die neue Saison als amtierender Gesamtweltcupsieger. Odermatt hat die entscheidende Phase seiner Vorbereitung auf Sölden bereits aufgenommen.

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Kreuzbandriss bei Koindredi – Saison für Lausanne-Star beendet

Schwerer Rückschlag für den FC Lausanne-Sport: Koba Koindredi fällt mit einem Kreuzbandriss für voraussichtlich neun Monate aus. Der 24-jährige Mittelfeldspieler hat sich die Verletzung während der Länderspielpause zugezogen und muss operiert werden. Damit ist seine Saison 2026/27 praktisch beendet. Der FC Lausanne-Sport bestätigte die Diagnose am Donnerstagvormittag. Nach Gesprächen zwischen Koindredi, der medizinischen Abteilung und dem Klub wurde entschieden, den Mittelfeldspieler operieren zu lassen. Der Eingriff soll die bestmöglichen Voraussetzungen für die anschliessende Rehabilitation schaffen. Lausanne rechnet mit einer Ausfallzeit von rund neun Monaten. Für den Tabellenletzten ist der Ausfall besonders bitter. Koindredi war erst Anfang September definitiv von Sporting CP zurückgekehrt und hatte einen Vertrag bis Sommer 2029 unterschrieben. Bei seiner Rückkehr nach Lausanne war der Mittelfeldspieler als wichtiger Baustein für das Zentrum eingeplant worden. Nun muss Trainer Luka Elsner praktisch die gesamte restliche Saison ohne ihn planen.

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Josi trifft zum Saisonstart – Nashville verliert gegen Minnesota

Roman Josi hat bereits im ersten Spiel der neuen NHL-Saison getroffen. Der Schweizer Captain erzielte beim 1:3 der Nashville Predators gegen die Minnesota Wild im zweiten Drittel den einzigen Treffer seines Teams und startet damit persönlich erfolgreich in seine 16. Saison in Tennessee. Für Nashville endete der Auftakt in der Bridgestone Arena dennoch ohne Punkte. Minnesota stellte die Weichen bereits im ersten Drittel. Nick Foligno brachte die Wild nach 9:35 Minuten in Führung, ehe Neuzugang Blake Coleman im Powerplay auf 2:0 erhöhte. Ein vermeintliches drittes Tor von Yakov Trenin wurde nach einer erfolgreichen Nashville-Challenge wegen Torhüterbehinderung aberkannt. Josi brachte die Predators im Mitteldrittel wieder heran. Der Treffer des Berners fiel nach 29:23 Minuten. Filip Forsberg spielte den Puck in den rechten Bullykreis, von wo Josi aus spitzem Winkel direkt abzog und Jesper Wallstedt überwand. Für den 36-Jährigen war es nicht nur das erste Saisontor, sondern gleichzeitig ein gelungener persönlicher Auftakt nach einer Vorbereitung, in der er bereits bei seinem ersten Einsatz gegen Tampa Bay einen Assist verbucht hatte.

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Ungarn gegen Georgien – für beide zählt nur der erste Sieg

Ungarn und Georgien stehen heute Abend in der Nations League bereits unter erheblichem Druck. Beide Mannschaften haben nach zwei Spielen erst einen Punkt und noch kein eigenes Tor erzielt. Um 20.45 Uhr kommt es in der Puskás Aréna in Budapest zum direkten Duell der beiden Verfolger in Gruppe B2. Ungarn startete mit einer 0:1-Heimniederlage gegen die Ukraine und holte danach beim 0:0 in Nordirland den ersten Punkt. Georgien weist exakt dieselbe Bilanz auf: Auf das 0:1 zuhause gegen Nordirland folgte ein torloses Remis gegen die Ukraine. Damit haben beide Teams nach 180 Minuten ein Torverhältnis von 0:1. Die Ausgangslage erhöht den Druck zusätzlich, weil die Ukraine und Nordirland vor dem dritten Spieltag bereits bei vier Punkten stehen. Der Sieger in Budapest würde den Anschluss an die Spitze wiederherstellen, während der Verlierer früh um den Klassenerhalt beziehungsweise die Aufstiegschancen kämpfen müsste. Die Bedeutung der Platzierungen ist in dieser Saison besonders hoch, weil die Nations League vor einer grundlegenden Reform steht und die laufende Ausgabe bereits Teil der Übergangsphase ist.

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Ukraine gegen Nordirland – Duell zweier ungeschlagener Teams

In der Nations-League-Gruppe B2 kommt es heute Abend zum direkten Duell um die Spitze. Die Ukraine und Nordirland stehen nach zwei Spielen jeweils bei vier Punkten und haben noch kein Gegentor kassiert. Gespielt wird um 20.45 Uhr Schweizer Zeit im Štadión Antona Malatinského im slowakischen Trnava. Die Ausgangslage ist nahezu spiegelbildlich. Die Ukraine gewann zum Auftakt 1:0 in Ungarn und spielte anschliessend 0:0 in Georgien. Nordirland startete mit einem 1:0-Auswärtssieg in Georgien und trennte sich danach in Belfast ebenfalls 0:0 von Ungarn. Beide Teams kommen damit nach zwei Partien auf ein Torverhältnis von 1:0. Gerade deshalb könnte die Begegnung zu einem taktisch engen Spiel werden. Die Ukraine besitzt auf dem Papier mehr individuelle Qualität, kann ihr Heimspiel wegen des russischen Angriffskrieges aber weiterhin nicht im eigenen Land austragen. Für beide Nationen besitzt die Partie zusätzlichen Wert, weil die laufende Nations League gleichzeitig Teil der Übergangsphase zur künftigen Wettbewerbsstruktur ist und Rang eins den direkten Aufstieg in Liga A bedeutet.

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25 Jahre Swissair-Grounding – der Tag, an dem Zürich stillstand

Am 2. Oktober 2001 geschah am Flughafen Zürich etwas, das bis dahin kaum vorstellbar schien: Die Swissair konnte ihre Flugzeuge nicht mehr starten lassen. Der einstige nationale Stolz hatte nicht mehr genügend Geld, um den laufenden Flugbetrieb zu finanzieren. Rund 260 Maschinen blieben weltweit am Boden, Tausende Passagiere strandeten – und Zürich wurde zum Schauplatz eines der einschneidendsten Ereignisse der Schweizer Wirtschaftsgeschichte. Kurz nach Mittag war Schluss. Auf den Anzeigetafeln erschienen immer mehr Annullierungen, Swissair-Flugzeuge standen dicht nebeneinander auf dem Vorfeld und Passagiere wussten teilweise nicht, wie sie ihre Reise fortsetzen sollten. Rund 19'000 Reisende waren nach damaligen Angaben weltweit unmittelbar betroffen. Am Flughafen Zürich selbst herrschten chaotische Szenen, während Mitarbeitende einer Gesellschaft, die jahrzehntelang als "fliegende Bank" gegolten hatte, fassungslos zusahen. Heute, exakt 25 Jahre später, wirkt Zürich völlig anders. 2025 wurden am Flughafen mehr als 32,5 Millionen Passagiere gezählt und SWISS ist wieder mit grossem Abstand die wichtigste Fluggesellschaft am Standort. Rund jeder zweite Passagier in Zürich fliegt heute mit SWISS. Der 2. Oktober 2001 bleibt dennoch tief im Gedächtnis der Schweizer Luftfahrt verankert.

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Kosovo bleibt gegen Israel torlos – Saipi hält den Punkt fest

Kosovo hat in der Nations League einen weiteren wichtigen Punkt geholt, den möglichen Sprung näher an die Tabellenspitze aber verpasst. Die Mannschaft von Franco Foda trennt sich in Debrecen von Israel 0:0. Besonders aus Schweizer Sicht auffällig: Amir Saipi steht erstmals von Beginn an im Tor und hält mit mehreren wichtigen Paraden die Null. Kosovo besitzt über weite Strecken mehr Ballbesitz und kommt insgesamt auf deutlich mehr Abschlüsse, entwickelt daraus aber zu wenig echte Durchschlagskraft. Israel wird vor allem in der ersten Halbzeit mehrfach gefährlich, doch Saipi reagiert unter anderem gegen Liel Abada und Tai Baribo stark. Auch nach der Pause verhindert der frühere Lugano-Goalie einen möglichen Rückstand. Der Punkt hält Kosovo im Rennen um die Spitzenplätze der Gruppe B3. Nach dem 1:3 in Österreich zeigt Fodas Mannschaft defensiv eine stabilere Reaktion. Gleichzeitig bleibt offensiv einiges liegen – auch weil Captain Vedat Muriqi komplett fehlt und Leon Avdullahu zunächst nur auf der Bank sitzt.

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Österreich rettet nach 0:2 noch ein 2:2 in Irland

Österreich hat in der Nations League nach einer schwachen ersten Halbzeit eine Niederlage in Dublin noch abgewendet. Das Team von Ralf Rangnick liegt gegen die Republik Irland zur Pause nach einem Doppelpack von Troy Parrott mit 0:2 zurück, kommt nach mehreren Wechseln aber stark zurück und rettet durch Alexander Prass und Michael Gregoritsch noch ein 2:2. Irland erwischt im Aviva Stadium den besseren Start. Parrott bringt die Gastgeber bereits in der 12. Minute mit 1:0 in Führung und legt kurz vor der Pause per Penalty das 2:0 nach. Österreich findet im ersten Durchgang offensiv kaum Zugriff und muss sich bei Torhüter Florian Wiegele bedanken, dass der Rückstand nicht noch grösser ausfällt. Rangnick reagiert zur Pause mit gleich drei Wechseln. Maximilian Wöber, Konrad Laimer und Michael Gregoritsch kommen ins Spiel, später folgt auch Alexander Prass. Genau diese Einwechslungen verändern die Partie. Prass verkürzt in der 72. Minute, Gregoritsch gleicht nur vier Minuten später mit einem direkt verwandelten Freistoss aus. Österreich bleibt damit nach drei Gruppenspielen ungeschlagen und führt die Gruppe B3 mit sieben Punkten an.

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Haaland verklagt Norwegian wegen Werbung mit seinem früheren Zopf

Erling Haaland zieht gegen die norwegische Fluggesellschaft Norwegian vor Gericht. Der Stürmer und sein Unternehmen York Promotions werfen der Airline vor, während der Fussball-WM charakteristische Merkmale Haalands ohne Zustimmung für die Vermarktung von Flugtickets verwendet zu haben. Im Zentrum des Streits steht offenbar ein inzwischen gelöschter Social-Media-Beitrag mit einem Norwegian-Flugzeug und einem montierten blonden Pferdeschwanz. Haalands Anwalt Thomas Hagen bestätigte, dass im Namen des Spielers und von York Promotions Klage gegen Norwegian Air Shuttle ASA eingereicht wurde. Nach Angaben aus Norwegen geht es um einen möglichen Verstoss gegen das Marketingrecht. Welche konkrete Entschädigung Haaland verlangt, ist bislang nicht öffentlich bekannt. Besonders kurios ist der Zeitpunkt: Der blonde Zopf, der während der WM zu einem der auffälligsten äusseren Merkmale des Norwegers geworden war, gehört inzwischen der Vergangenheit an. Haaland trägt seit Saisonbeginn deutlich kürzere Haare. Sportlich änderte sich mit seinem neuen Look allerdings wenig – der Manchester-City-Stürmer trifft weiterhin regelmässig.

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Portugal siegt ohne Ronaldo – 4:2 in Dänemark

Portugal lässt sich vom Wirbel um Cristiano Ronaldo nicht aus der Bahn werfen. Die Seleção gewinnt ohne ihren abgereisten Captain in Kopenhagen mit 4:2 gegen Dänemark und steht nach drei Nations-League-Spielen bei der maximalen Ausbeute von neun Punkten. João Cancelo, Gonçalo Ramos, Vitinha und João Félix treffen für die Mannschaft von Jorge Jesus. Portugal übernimmt im Parken früh die Initiative und geht bereits in der 13. Minute in Führung. Gonçalo Ramos bereitet für João Cancelo vor, der zum 0:1 trifft. Dänemark antwortet durch Mikkel Damsgaard in der 23. Minute, doch nur zwei Minuten später stellt Ramos nach Zuspiel von Bruno Fernandes auf 1:2. Auch nach dem 2:2 durch Rasmus Højlund in der 53. Minute bleibt Portugal ruhig. Gerade vor dem Hintergrund der vergangenen Tage besitzt der Sieg besondere Bedeutung. Cristiano Ronaldo hatte das portugiesische Nationalteam nach dem Konflikt mit Jorge Jesus vorzeitig verlassen. Auf dem Platz zeigt die Mannschaft nun, dass sie auch ohne ihren langjährigen Captain über genügend offensive Qualität verfügt.

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Niederlande retten nach 0:2 noch einen Punkt

Die Niederlande haben in der Nations League eine Niederlage in Griechenland gerade noch abgewendet. Oranje liegt in Thessaloniki zur Pause mit 0:2 zurück, steigert sich nach drei Wechseln aber deutlich und kommt durch Virgil van Dijk und Tijjani Reijnders noch zu einem 2:2. Besonders bitter für die Gäste: Denzel Dumfries erzielt in der zweiten Halbzeit sogar zwei weitere Treffer, beide werden jedoch aberkannt. Griechenland nutzt seine Möglichkeiten im ersten Durchgang konsequent. Fotis Ioannidis bringt die Gastgeber in der 23. Minute in Führung, Giorgos Masouras erhöht tief in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit auf 2:0. Vor allem der zweite Treffer entsteht nach einem niederländischen Ballverlust und trifft Oranje kurz vor der Pause empfindlich. Xavi Hernández reagiert sofort und bringt zur zweiten Halbzeit gleich drei neue Spieler: Tijjani Reijnders, Ryan Gravenberch und Noa Lang. Die Umstellungen zeigen Wirkung. Van Dijk verkürzt in der 59. Minute nach einem Eckball von Joey Veerman, ehe Reijnders in der 89. Minute doch noch den Ausgleich erzielt. Die Niederlande bleiben damit in der Nations League ungeschlagen und stehen nach drei Spielen bei fünf Punkten.

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