Allgemein

Hundesteuer in der Schweiz: Warum Hunde je nach Wohnort unterschiedlich viel kosten

Wer in der Schweiz einen Hund hält, muss je nach Wohnort unterschiedlich hohe Hundesteuern bezahlen. Während manche Gemeinden moderate Jahresabgaben verlangen, fallen andernorts deutlich höhere Beträge an. Die Unterschiede bestehen nicht nur zwischen den 26 Kantonen, sondern teilweise sogar zwischen benachbarten Gemeinden. Dahinter stehen der Schweizer Föderalismus, unterschiedliche gesetzliche Grundlagen und politische Entscheidungen. Eine einheitliche nationale Hundesteuer kennt die Schweiz nicht. Kantone und Gemeinden bestimmen innerhalb ihrer jeweiligen gesetzlichen Zuständigkeiten, wie hoch die Abgabe ausfällt. Teilweise gibt es einen kantonalen Grundbetrag, andernorts legen Gemeinden die Steuer selbst fest. Auch Zuschläge für mehrere Hunde und Ausnahmen für Assistenz- oder Diensthunde unterscheiden sich. Die Unterschiede betreffen Hundehaltende unmittelbar. Ein Hund kann in einer Gemeinde jährlich weniger als 100 Franken kosten, während andernorts 200 Franken oder mehr fällig werden. Wer umzieht, kann deshalb eine andere Steuerrechnung erhalten, obwohl sich weder das Tier noch seine Haltung verändert haben.

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Flughafen Zürich: 90’000 Fundsachen pro Jahr – vom Smartphone bis zur Urne

Am Flughafen Zürich bleiben jedes Jahr Zehntausende persönliche Gegenstände zurück. Allein im Fundbüro von Swissport werden jährlich bis zu 90'000 Fundsachen registriert. Nur rund 30 Prozent finden zu ihren Besitzerinnen und Besitzern zurück. Besonders häufig gehen Smartphones, Kopfhörer, Portemonnaies und Kleidungsstücke verloren. Die Gegenstände stammen aus unterschiedlichen Bereichen des Flughafens und aus Flugzeugen. Dabei ist nicht nur SWISS betroffen: Swissport betreut als Dienstleister verschiedene Fluggesellschaften sowie das zentrale Flughafen-Fundbüro. Weitere Abfertiger wie dnata besitzen eigene Zuständigkeiten. Eine gemeinsame Jahresstatistik aller Fundstellen liegt nicht vor. Neben gewöhnlichen Reiseutensilien tauchen immer wieder überraschende Fundstücke auf. In Zürich wurden bereits eine Urne, ein Gebiss, ein Atemgerät und sogar ein gekochter Truthahn abgegeben. Die meisten Gegenstände gelangen jedoch nicht wegen ihres ungewöhnlichen Inhalts ins Fundbüro, sondern weil Reisende sie beim Boarding, im Flugzeug oder beim Verlassen des Terminals übersehen.

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Schweizer Hockeyfrauen starten mit Niederlage gegen Finnland in die WM-Hauptprobe

Die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft startet mit einer deutlichen Niederlage in die letzte WM-Vorbereitung. Am Mittwoch, 28. Oktober 2026, verliert das Team von Shannon Miller zum Auftakt der Women's Euro Hockey Tour im schwedischen Södertälje gegen Finnland mit 0:4. Nach einem torlosen Startdrittel entscheiden die Finninnen die Begegnung mit zwei Treffern im Mittelabschnitt. Viivi Vainikka eröffnet in der 24. Minute das Skore. Kurz vor der zweiten Pause erhöht Petra Nieminen auf 2:0. Im Schlussdrittel sorgen Emmi Juusela und Noora Tulus für das klare Endresultat. Der Schweiz gelingt während der gesamten 60 Minuten kein Treffer. Bereits beim letzten Turnier Anfang Oktober hatte sie gegen Finnland mit 1:4 verloren. Die Niederlage kommt zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Bereits am 6. November beginnt in Dänemark die Frauen-Weltmeisterschaft. Nationaltrainerin Shannon Miller muss ihre Mannschaft zudem ohne die verletzte Captain Lara Stalder vorbereiten. Am Freitag wartet mit Schweden der nächste anspruchsvolle Gegner, bevor die Schweizerinnen am Samstag auf Tschechien treffen.

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Bertola in Basel ausgeschieden – Shapovalov beendet Tessiner Hoffnungen

Für Rémy Bertola endet der Auftritt an den Swiss Indoors Basel 2026 in der ersten Hauptrunde. Der 28-jährige Tessiner scheidet am Mittwoch, 28. Oktober, gegen den kanadischen Linkshänder Denis Shapovalov aus. Nach zwei überzeugenden Qualifikationssiegen gelingt ihm damit auch bei seiner zweiten Hauptfeldteilnahme in Basel nicht der erhoffte Durchbruch auf ATP-500-Stufe. Bertola hatte sich seinen Platz im Hauptfeld verdient. Am Samstag bezwang er zunächst seinen Schweizer Landsmann Jakub Paul deutlich mit 6:2, 6:1. Einen Tag später setzte er sich gegen Mika Brunold mit 7:6 (7:5), 6:4 durch. Damit qualifizierte sich der Luganeser wie bereits im Vorjahr für das bedeutendste Schweizer Hallenturnier. Mit Shapovalov wartete allerdings ein international erfahrener Gegner. Der 27-jährige Kanadier gehörte bereits zu den besten zehn Tennisspielern der Welt und erreichte bei seinen letzten beiden Basler Auftritten jeweils den Viertelfinal. Für Bertola bleibt trotz des Ausscheidens die erfolgreiche Qualifikation ein positives Ergebnis seiner Turnierwoche.

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Jan Cadieux beruft fünf Neulinge – Schweizer Nati fordert Weltmeister Finnland

Nationaltrainer Jan Cadieux bringt frischen Wind in die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft. Für die NOCCO Hockey Games vom 5. bis 8. November 2026 in Helsinki nominiert er gleich fünf Spieler, die vor ihrem Debüt in der A-Nationalmannschaft stehen. Gleichzeitig setzt der 46-Jährige auf zehn Silbermedaillengewinner der Heim-WM. Zum Auftakt wartet ausgerechnet Weltmeister Finnland. Mit den Verteidigern Maximilian Streule von Fribourg-Gottéron und Jan Schwendeler von den ZSC Lions sowie den Stürmern Dario Allenspach, Keanu Derungs und Jamiro Reber erhalten fünf neue Gesichter ihre Chance. Cadieux verbindet damit die Weiterentwicklung der Nationalmannschaft mit dem Ziel, auf internationalem Spitzenniveau konkurrenzfähig zu bleiben. Aus Tessiner Sicht sind Miles Müller vom HC Ambri-Piotta und Luca Fazzini vom HC Lugano dabei. Ebenfalls nominiert wurden erfahrene Nationalspieler wie Sven Andrighetto, Dean Kukan, Christoph Bertschy und Grégory Hofmann. Nach der Silbermedaille an der Heim-WM 2026 beginnt für die Schweizer Mannschaft eine neue Etappe auf dem Weg zur Weltmeisterschaft 2027 in Deutschland.

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Antonelli vor historischem WM-Triumph – zwei Punkte fehlen in Mexiko

Kimi Antonelli steht unmittelbar vor einem historischen Formel-1-Triumph. Der 20-jährige Mercedes-Pilot kann am Sonntag, 1. November 2026, beim Grossen Preis von Mexiko erstmals Weltmeister werden. Nach seinem neunten Saisonsieg in Austin führt der Italiener mit 365 Punkten und einem Vorsprung von 123 Zählern auf George Russell. Bereits Platz neun genügt ihm zur vorzeitigen Titelentscheidung. Auch Lewis Hamilton besitzt rechnerisch noch Titelchancen. Der Ferrari-Star liegt mit 241 Punkten einen Zähler hinter Russell. Max Verstappen und Charles Leclerc können Antonelli dagegen nicht mehr einholen. Nach dem Mexiko-Rennen stehen noch vier Grands Prix auf dem Programm, insgesamt sind ab diesem Wochenende maximal 125 Punkte zu gewinnen. Für den Schweizer Motorsport steht neben dem Titelkampf auch Audi im Mittelpunkt. Das Team aus Hinwil reist nach den Plätzen elf und 13 von Nico Hülkenberg und Gabriel Bortoleto in Austin nach Mexiko. In der Konstrukteurswertung liegt Audi mit 23 Punkten auf Rang acht. Der Grand Prix auf dem Autódromo Hermanos Rodríguez beginnt am Sonntag um 21.00 Uhr Schweizer Zeit.

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Guerdat und Fuchs führen 31 Schweizer Reiter am CHI Genf an

Die Schweiz tritt beim CHI Genf 2026 mit einem starken Aufgebot an. Weltmeister Steve Guerdat und Martin Fuchs führen die 31-köpfige Schweizer Delegation beim internationalen Springreitturnier vom 9. bis 13. Dezember an. Die 65. Ausgabe im Palexpo steht zugleich im Zeichen des 100-jährigen Bestehens der traditionsreichen Veranstaltung. Die am 27. Oktober veröffentlichte Selektion umfasst zwölf Reiterinnen und Reiter für die Big Tour, sieben Startplätze im Bereich der Medium Tour einschliesslich Wildcards sowie zwölf Nachwuchstalente. Neben Guerdat und Fuchs gehören Bryan Balsiger, Janika Sprunger, Edouard Schmitz und Barbara Schnieper zu den bekanntesten Namen. Die Auswahl erfolgte durch Equipenchef Peter van der Waaij und Nachwuchsverantwortlichen Gianluca Agustoni in Abstimmung mit den Veranstaltern. Für die Schweizer Teilnehmer ist Genf einer der wichtigsten Heimauftritte des Jahres. Besonders der Rolex Grand Prix am Sonntag und das Top-10-Finale am Freitag versprechen internationalen Spitzensport.

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ZSC Lions dominieren – doch dahinter ist die National League völlig offen

Die ZSC Lions spielen bislang in einer eigenen Liga. Mit 42 Punkten aus 16 Spielen führen die Zürcher die National League souverän an. Doch hinter dem Leader präsentiert sich die Meisterschaft aussergewöhnlich ausgeglichen. Zwischen dem zweitplatzierten HC Ambri-Piotta und Schlusslicht EHC Kloten liegen gerade einmal elf Punkte. Der Kampf um die Playoffplätze verspricht damit enorme Spannung. Die Zahlen zeigen, wie eng das Feld tatsächlich ist. Fribourg-Gottéron auf Rang drei und der HC Lugano auf Platz zwölf trennen lediglich acht Punkte. Zwischen dem viertplatzierten Genève-Servette und dem zehntplatzierten HC Davos beträgt die Differenz sogar nur fünf Zähler. Mehrere Mannschaften können mit zwei erfolgreichen Spielen zahlreiche Tabellenplätze gutmachen. Besonders interessant ist der EV Zug. Die Zentralschweizer stehen mit 22 Punkten lediglich auf Rang acht, haben allerdings erst elf Partien absolviert. Mit durchschnittlich zwei Punkten pro Spiel besitzt Zug hinter den ZSC Lions die zweitbeste Ausbeute der gesamten Liga. Die unterschiedlich vielen absolvierten Begegnungen machen die Ausgangslage noch spannender.

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Kompany auf dem Weg der Besserung – Bayern muss weiter ohne Trainer planen

Beim FC Bayern München gibt es positive Nachrichten zum Gesundheitszustand von Vincent Kompany. Der 40-jährige Trainer erholt sich nach seinem Zusammenbruch vom vergangenen Freitag zunehmend. Assistenztrainer Aaron Danks hat den Belgier im Spital besucht und berichtet von einer erfreulichen Entwicklung. Wann Kompany seine Arbeit wieder aufnehmen kann, bleibt offen. Kompany war am 23. Oktober auf dem Trainingsgelände der Münchner zusammengebrochen, als er eine Einheit der zweiten Mannschaft beobachtete. Seither wird er medizinisch betreut und untersucht. Sein Zustand ist stabil. Danks erklärte am Dienstag, sein Chef sei guter Stimmung und es gehe ihm offenbar von Tag zu Tag besser. Über die Ursache des Zusammenbruchs liegen noch keine abschliessenden Angaben vor. Der deutsche Rekordmeister muss deshalb weiterhin ohne seinen Cheftrainer auskommen. Danks übernimmt mit dem bestehenden Trainerteam die sportliche Verantwortung. Bereits am Mittwochabend empfängt Bayern den 1. FC Magdeburg im DFB-Pokal. Am Samstag folgt das Bundesliga-Spitzenspiel gegen Borussia Dortmund. Sportvorstand Max Eberl rechnet bei Kompany mit einer Pause von mehreren Wochen.

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Lakers scheitern an dezimiertem Servette – Le Coultre entscheidet nach sieben Sekunden

Die SCRJ Lakers verpassen gegen ein stark ersatzgeschwächtes Genève-Servette einen wichtigen Heimsieg. Die Rosenstädter verlieren am Dienstagabend, 27. Oktober 2026, vor 3'926 Zuschauern mit 1:2 nach Verlängerung. Trotz deutlicher Schussüberlegenheit und fünf Überzahlgelegenheiten gelingt ihnen nur ein Treffer. Simon Le Coultre entscheidet die Partie bereits sieben Sekunden nach Beginn der Verlängerung. Johnny Kneubuehler bringt die Genfer in der 36. Minute in Führung. Lange findet Rapperswil-Jona gegen die kompakte Defensive der Gäste keine Antwort. Erst Dominic Lammer gleicht in der 56. Minute nach Vorarbeit von Tanner Fritz und Jacob Larsson aus. Die Hoffnung auf einen zweiten Punkt endet jedoch unmittelbar nach dem ersten Bully der Verlängerung. Besonders bitter ist die Niederlage angesichts der Genfer Verletzungssorgen. Trainer Sam Hallam fehlen neun Spieler, darunter mehrere ausländische Leistungsträger. Trotzdem beendet Servette seine Niederlagenserie und verbessert sich auf 26 Punkte. Die Lakers bleiben mit 18 Zählern auf dem vorletzten Tabellenplatz und müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, eine günstige Gelegenheit nicht genutzt zu haben.

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Kloten gewinnt Torfestival gegen Ajoie – Ruotsalainen entscheidet Spektakel

Der EHC Kloten gewinnt am Dienstagabend, 27. Oktober 2026, ein spektakuläres National-League-Spiel gegen den HC Ajoie mit 7:4. Die Zürcher Unterländer verspielen vor 3'713 Zuschauern eine komfortable 4:1-Führung, schlagen in der Schlussphase aber entscheidend zurück. Arttu Ruotsalainen und Mischa Ramel treffen jeweils doppelt. Pontus Åberg bringt die Gastgeber bereits nach 31 Sekunden in Führung. Dario Meyer und Mischa Ramel bauen den Vorsprung aus, ehe Ruotsalainen zu Beginn des Schlussdrittels das 4:1 erzielt. Ajoie reagiert mit drei Toren innerhalb von gut sechs Minuten und gleicht zum 4:4 aus. Doch Ruotsalainen bringt Kloten in der 56. Minute erneut in Führung. Petteri Puhakka und Ramel sichern den Heimsieg. Für die Mannschaft von Michael Liniger sind es wichtige drei Punkte im Kampf gegen das Tabellenende. Kloten hat nun wie die Rapperswil-Jona Lakers 18 Punkte, bleibt aufgrund der schlechteren Tordifferenz aber auf Rang 14. Ajoie steht mit 22 Punkten auf Platz neun. Am Freitag reist Kloten zum EHC Biel-Bienne, am Samstag folgt das Zürcher Derby gegen die ZSC Lions.

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ZSC Lions bodigen den SC Bern – drei Verteidiger treffen beim 4:1

Die ZSC Lions setzen ihren beeindruckenden Erfolgslauf in der National League fort. Der souveräne Tabellenführer gewinnt am Dienstagabend, 27. Oktober 2026, auswärts gegen den SC Bern mit 4:1. Vor 13'855 Zuschauern in der PostFinance Arena entscheiden die Zürcher eine lange umkämpfte Partie für sich. Besonders bemerkenswert: Gleich drei Verteidiger tragen sich in die Torschützenliste ein. Patrick Geering bringt die Lions in der 23. Minute in Führung, Mikko Lehtonen erhöht in doppelter Überzahl auf 2:0. Bern verkürzt im Schlussdrittel durch Emil Bemström und schöpft neue Hoffnung. Doch nur 108 Sekunden später stellt Justin Sigrist den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Yannick Weber sorgt mit einem Treffer ins leere Tor für den Endstand. Die Mannschaft von Claude Julien feiert damit ihren 15. Sieg im 16. Meisterschaftsspiel und führt die Tabelle mit 42 Punkten an. Bern verliert nach sechs Siegen aus sieben Partien wieder einmal. Bereits am Freitag erwartet die Zürcher das Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten HC Ambri-Piotta. Für die Berner geht es auswärts gegen Ajoie weiter.

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Tampa Bay lebt! Rays verhindern Milwaukee-Triumph im zwölften Inning

Die Tampa Bay Rays geben sich im Kampf um den ersten World-Series-Titel ihrer Geschichte nicht geschlagen. In einem dramatischen vierten Finalspiel besiegen sie die Milwaukee Brewers am Dienstagabend, 27. Oktober 2026, mit 4:3 nach zwölf Innings. Ben Williamson wird vor 40'514 Zuschauern mit dem entscheidenden Schlag zum Helden. Milwaukee führt in der Finalserie weiterhin mit 3:1 Siegen. Dabei stehen die Brewers bereits unmittelbar vor ihrem ersten Meistertitel. Rookie Cooper Pratt bringt Milwaukee im zwölften Inning mit einem Homerun 3:2 in Führung. Tampa Bay bleiben nur noch drei Outs, um das Ausscheiden zu verhindern. Doch Jonny DeLuca gleicht aus, ehe der eingewechselte Williamson mit einem Single den entscheidenden vierten Run ermöglicht. Die Rays erzwingen damit ein fünftes Spiel, das in der Nacht auf Donnerstag erneut im Tropicana Field stattfindet. Für die Schweizer Baseballfans bleibt die Ausgangslage aussergewöhnlich spannend: Noch nie konnte eine Mannschaft in der Geschichte der World Series einen 0:3-Serienrückstand vollständig aufholen. Tampa Bay benötigt dafür drei weitere Siege hintereinander.

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Pius Suter bleibt glücklos – St. Louis scheitert trotz 46 Schüssen

Pius Suter und die St. Louis Blues erleben in der NHL den nächsten enttäuschenden Abend. Trotz 46 Torschüssen verlieren die Blues am Dienstag, 27. Oktober 2026, zu Hause gegen die Montreal Canadiens mit 0:2. Canadiens-Torhüter Jacob Fowler hält sämtliche Abschlüsse und stellt damit einen Klubrekord für Rookie-Torhüter auf. Für St. Louis ist es bereits die zweite Niederlage ohne eigenen Treffer hintereinander. Zachary Bolduc bringt Montreal in der 29. Minute gegen seinen ehemaligen Verein in Führung. Florian Xhekaj erhöht zu Beginn des Schlussdrittels mit seinem ersten NHL-Tor auf 2:0. Anschliessend stürmt St. Louis beinahe ununterbrochen. Allein im letzten Drittel geben die Blues 24 Schüsse ab, doch Fowler verhindert mit mehreren starken Paraden einen Anschlusstreffer. Für den Schweizer Pius Suter verläuft die Begegnung ebenfalls unbefriedigend. Der 30-jährige Zürcher erhält lediglich 10:23 Minuten Eiszeit, gibt zwei Torschüsse ab und beendet die Partie mit einer Minus-2-Bilanz. Nach seinem starken Saisonstart mit einem Doppelpack gegen Ottawa wartet Suter inzwischen seit mehreren Spielen auf einen weiteren Skorerpunkt. Die Blues rutschen mit elf Punkten aus zwölf Spielen auf Rang sechs der Central Division.

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Christenverfolgung 2026: Schweizer Kirchen rufen im November zu Gebet und Solidarität auf

Am 1. und 8. November 2026 rufen Kirchen aus aller Welt anlässlich des Sonntags der verfolgten Kirche (SVK) zum Handeln und zum Gebet auf. Der Sonntag der verfolgten Kirche (SVK) macht auf die Realität der Christenverfolgung weltweit aufmerksam. Jedes Jahr lädt der SVK die Kirchen in der Schweiz dazu ein, sich ein besseres Bild von der Lage der Christen in drei Ländern zu machen, in denen Verfolgung herrscht. In diesem Jahr sind dies Nigeria, Syrien und Zentralasien.

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Josi kämpft vergeblich – Nashville verliert erneut im Penaltyschiessen

Roman Josi und die Nashville Predators finden in der NHL weiterhin keine Konstanz. In der Nacht auf Mittwoch, 28. Oktober 2026, verlieren die Predators gegen die New York Islanders mit 3:4 nach Penaltyschiessen. Nashville kämpft sich nach einem 0:3-Rückstand eindrucksvoll zurück, scheitert aber erneut in der Entscheidung nach der regulären Spielzeit. Anthony Duclair und Brayden Schenn bringen die Islanders im Startdrittel mit 2:0 in Führung. Bo Horvat erhöht zu Beginn des Mitteldrittels auf 3:0. Filip Forsberg, Alexander Kerfoot und Ryan O'Reilly gleichen für Nashville aus. Im Penaltyschiessen sichern Kyle Palmieri und Horvat den Gästen den Zusatzpunkt. Der Schweizer Captain Roman Josi bleibt diesmal ohne Skorerpunkt, steht aber 26:07 Minuten auf dem Eis. Der 36-jährige Berner verzeichnet zwei Torschüsse und eine Plus-1-Bilanz. Nashville hat mittlerweile alle fünf Partien verloren, die in eine Verlängerung oder ein Penaltyschiessen gingen. Mit 13 Punkten aus zwölf Spielen liegt die Mannschaft auf Rang fünf der Central Division.

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Akira Schmid glänzt bei Florida – Niederreiter erneut nicht im Aufgebot

Akira Schmid überzeugt im Tor der Florida Panthers und führt seine Mannschaft zu einem deutlichen 5:1-Auswärtssieg gegen die Winnipeg Jets. Der 26-jährige Schweizer Torhüter pariert in der Nacht auf Mittwoch, 28. Oktober 2026, insgesamt 24 Schüsse und feiert seinen vierten Sieg im fünften Saisonstart. Für seinen Landsmann Nino Niederreiter verläuft der Abend dagegen enttäuschend: Der Bündner steht erneut nicht im Aufgebot. Florida legt im Canada Life Centre einen Blitzstart hin. Carter Verhaeghe trifft zweimal, Niko Mikkola erzielt ebenfalls noch im ersten Drittel das 3:0. Adam Lowry verkürzt nach einem Puckverlust von Schmid hinter dem Tor auf 1:3. Sam Reinhart stellt den Drei-Tore-Vorsprung wieder her, ehe Brady Tkachuk den 5:1-Endstand erzielt. Die Panthers treffen dreimal im Powerplay. Die Situation der beiden Schweizer könnte unterschiedlicher kaum sein. Während Schmid beim amtierenden Stanley-Cup-Sieger zunehmend Verantwortung übernimmt, erlebt Niederreiter in Winnipeg schwierige Wochen. Der 34-jährige Stürmer wartet in der laufenden Saison weiterhin auf seinen ersten Skorerpunkt und musste bereits mehrfach auf der Tribüne Platz nehmen.

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Fribourg bezwingt Davos erneut – Sörensen schiesst Gottéron zum Sieg

Fribourg-Gottéron ist zurück auf der Siegerstrasse. Der amtierende Schweizer Meister bezwingt den HC Davos am Dienstagabend, 27. Oktober 2026, in der BCF Arena mit 3:1. Marcus Sörensen erzielt im Mitteldrittel das entscheidende Tor, Christoph Bertschy trifft kurz vor Schluss ins leere Gehäuse. Für die Freiburger ist es bereits der siebte Heimsieg in acht Partien. Henrik Borgström bringt Gottéron nach knapp vier Minuten mit 1:0 in Führung. Davos antwortet noch im ersten Drittel durch Valentin Nussbaumer. Im zweiten Abschnitt nutzt Sörensen eine Überzahlsituation zur erneuten Führung. Danach verteidigen die Freiburger ihren knappen Vorsprung bis in die Schlusssekunden. Für die Mannschaft von Roger Rönnberg ist der Erfolg nach der 0:2-Niederlage in Lausanne besonders wichtig. Gottéron verbessert sich mit 27 Punkten aus 16 Spielen auf den dritten Tabellenplatz. Der HC Davos bleibt dagegen bei 21 Punkten aus 17 Begegnungen stehen und liegt auf Rang zehn.

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