Allgemein

Herbstspiel im Regen: So bleibt Ersatzkleidung trocken und schnell griffbereit

Bei einem Nachwuchsspiel im Herbstregen entscheidet nicht allein die Menge der Ersatzkleidung darüber, ob Kinder nach dem Abpfiff trocken und warm werden. Entscheidend ist ein Packsystem, das Regen von aussen abhält, nasse Ausrüstung konsequent von der Reserve trennt und die wichtigsten Teile ohne langes Suchen zugänglich macht. Ein gewöhnlicher Teambeutel bietet dafür oft zu wenig Schutz. Reissverschlüsse, Nähte und der feuchte Boden am Spielfeldrand können Wasser hineinlassen, selbst wenn das Obermaterial robust wirkt. Eine einfache Routine aus Innenhülle, einzeln verpackten Kleiderpaketen und einer klar bezeichneten Nasstasche macht den Unterschied.

Weiterlesen

Fussballschuh rutscht auf Kunstrasen: Welche Stollenform prüfen?

Wenn ein Fussballschuh auf Kunstrasen wiederholt wegrutscht, sollte nicht automatisch nach möglichst langen oder aggressiven Stollen gesucht werden. Entscheidend ist eine Sohle, die für den konkreten Kunstrasentyp freigegeben ist und genügend Halt bietet, ohne den Fuss bei Drehbewegungen übermässig festzuhalten. Auf modernen, verfüllten Kunstrasenplätzen sind häufig AG-Sohlen mit mehreren kürzeren Nocken die passende Ausgangslage. Auf kurzen, harten oder älteren Teppichbelägen können TF-Sohlen mit vielen kleinen Gumminoppen geeigneter sein. Die Stollenform allein genügt jedoch nicht: Kennzeichnung, Länge, Anzahl, Anordnung, Sohlenzustand und Platzaufbau müssen zusammenpassen.

Weiterlesen

Torwarttraining auf engem Raum: Der erste Schritt seitwärts

Für einen schnellen ersten Schritt zur Seite braucht es weder ein vollständiges Tor noch eine grosse Trainingsfläche. Besonders wirksam ist eine einfache Zwei-Marken-Reaktionsübung: Der Torhüter startet in einer aktiven Grundstellung, reagiert auf ein Richtungssignal, setzt einen kurzen Seitwärtsschritt und findet vor dem Zuspiel wieder in eine stabile Fangposition. Der Schwerpunkt liegt nicht auf möglichst vielen Kontakten oder spektakulären Paraden. Entscheidend sind der erste Impuls, eine tiefe und bewegliche Körperhaltung sowie der richtige Zeitpunkt, um nach der Seitbewegung wieder bereit zu stehen. Auf wenigen Quadratmetern lässt sich dieser Ablauf sauber wiederholen und schrittweise erschweren.

Weiterlesen

Der Franken hat mit der Nationalbank (SNB) ein Auffangnetz

Der Schweizer Franken gilt in unruhigen Zeiten als sicherer Hafen. Genau diese Stärke kann für die offene Schweizer Volkswirtschaft zur Belastung werden: Exporte verteuern sich, Margen geraten unter Druck und importierte Preisrückgänge können die Inflation zu stark dämpfen. Die Schweizerische Nationalbank verfügt jedoch über Instrumente, um einer wirtschaftlich schädlichen Entwicklung entgegenzuwirken. Dieses Auffangnetz ist weder ein garantierter Wechselkurs noch eine Zusage, jede Aufwertung zu stoppen. Es besteht aus dem SNB-Leitzins, der Steuerung der Liquidität und der Möglichkeit, am Devisenmarkt aktiv zu werden. Wie weit die Nationalbank eingreift, richtet sich nach ihrem gesetzlichen Auftrag: Preisstabilität gewährleisten und dabei die konjunkturelle Entwicklung berücksichtigen.

Weiterlesen

Business-Megatrend Silver Society: Wir bleiben länger jung

Die Silver Society verändert Wirtschaft und Gesellschaft grundlegend. Menschen leben länger, bleiben länger aktiv und definieren ihre Lebensphasen neu. Für Unternehmen entsteht daraus kein kleiner Seniorenmarkt, sondern eine vielfältige Kundschaft mit Erfahrung, Kaufkraft und hohen Ansprüchen. Der demografische Wandel reicht weit über Pflege, Vorsorge und Pensionierung hinaus. Er beeinflusst Arbeitsmodelle, Produktentwicklung, Technologie, Wohnen, Mobilität, Weiterbildung und Freizeit. Erfolgreiche Geschäftsmodelle orientieren sich deshalb weniger am Geburtsjahr als an konkreten Bedürfnissen und Lebensentwürfen.

Weiterlesen

Kundenbeziehungen digital vernetzen: So greifen CRM, Service und Vertrieb ineinander

Technologische Vernetzung kann Kundenbeziehungen stabiler, persönlicher und effizienter machen. Entscheidend ist jedoch nicht die Zahl der eingesetzten Systeme, sondern ihr Zusammenspiel: Informationen müssen verlässlich fliessen, Zuständigkeiten klar bleiben und jeder Kontakt an den bisherigen Verlauf anknüpfen. CRM, E-Mail, Shop, Telefonie, Servicetickets und Analysewerkzeuge bilden heute häufig eine gemeinsame Infrastruktur. Richtig gestaltet unterstützt sie Mitarbeitende, erkennt wiederkehrende Bedürfnisse und verhindert Brüche zwischen Vertrieb, Marketing und Kundendienst. Ohne Datenqualität, Datenschutz und klare Prozesse erzeugt dieselbe Technik dagegen neue Reibung.

Weiterlesen

Der Aufstieg von AENO auf dem schweizerischen Haushaltsgerätemarkt

AENO ist innerhalb weniger Jahre von einer jungen Eigenmarke des Distributors ASBIS zu einem sichtbaren Anbieter vernetzter Haushaltsgeräte geworden. In der Schweiz ist die Marke inzwischen bei mehreren grossen Online- und Elektronikhändlern präsent und deckt weit mehr als einzelne Nischenprodukte ab. Der Begriff „Aufstieg“ braucht dennoch eine sachliche Einordnung. Öffentlich zugängliche Marktanteile oder Schweizer Umsatzzahlen von AENO liegen nicht vor. Belegen lassen sich dagegen die wachsende Sortimentsbreite, die Verfügbarkeit im Schweizer Handel und eine klare Positionierung zwischen erschwinglicher Technik, App-Steuerung und auffälligem Produktdesign.

Weiterlesen

Navigieren durch das Finanzlabyrinth: aktuell erklärt

Unternehmensfinanzen wirken schnell wie ein Labyrinth aus Umsatz, Gewinn, Cashflow, Liquidität, Krediten, Steuern und Investitionen. Orientierung entsteht, wenn diese Grössen nicht isoliert betrachtet werden: Jede beantwortet eine andere Frage, und erst ihr Zusammenspiel zeigt, wie belastbar ein Betrieb tatsächlich aufgestellt ist. Im Herbst 2026 ist die Ausgangslage in der Schweiz auf den ersten Blick ruhig. Der SNB-Leitzins liegt seit der geldpolitischen Lagebeurteilung vom 24. September bei 0 Prozent, während die Konsumentenpreise im September gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,0 Prozent gestiegen sind. Für KMU bedeutet das jedoch weder automatisch günstige Kredite noch stabile Kosten. Entscheidend bleiben die eigene Bonität, Margen, Zahlungsfristen, Währungsrisiken und die Fähigkeit, Veränderungen früh in belastbare Entscheidungen zu übersetzen.

Weiterlesen

Nick Shore bleibt beim HC Lugano bis Saisonende

Der HC Lugano bindet einen seiner wichtigsten Spielmacher für den Rest der Saison. Nick Shore hat seinen Vertrag bei den Bianconeri bis zum Ende der Spielzeit 2026/27 verlängert. Der 34-jährige US-Amerikaner überzeugte die Clubführung mit 13 Skorerpunkten in 14 National-League-Partien. Besonders seine Spielintelligenz und seine Vielseitigkeit haben Sportchef Janick Steinmann beeindruckt. Lugano gab die Vertragsverlängerung am Mittwoch, 28. Oktober 2026, bekannt. Shore war im Juli zunächst mit einem bis Ende Oktober befristeten Vertrag und einer Option für den weiteren Saisonverlauf verpflichtet worden. Die Verantwortlichen entschieden nun, den erfahrenen Center über die Nationalmannschaftspause hinaus zu behalten. Für die Tessiner kommt diese Entscheidung zu einem wichtigen Zeitpunkt. Captain Calvin Thürkauf, Alessio Bertaggia und Jesper Peltonen fallen längerfristig aus. Auch weitere Spieler stehen auf der Verletztenliste. Shore sorgt damit für zusätzliche Stabilität in einer Mannschaft, die derzeit erhebliche personelle Herausforderungen bewältigen muss.

Weiterlesen

Curling-EM: Schweizer Männer und Frauen starten mit Siegen

Die Schweizer Curlingteams sind erfolgreich in die Europameisterschaft im tschechischen Ostrava gestartet. Die Männer um Skip Marco Hösli fertigen Spanien am Mittwoch mit 11:1 ab. Auch die Frauen mit Skip Alina Pätz überzeugen und gewinnen gegen Deutschland mit 4:2. Damit steht die Schweiz in beiden Wettbewerben nach den ersten Einsätzen ohne Niederlage da. Für das Team Hösli ist es ein Auftakt nach Mass. Die vier EM-Debütanten vom CC Glarus schreiben bereits im ersten End vier Steine und bauen den Vorsprung anschliessend kontinuierlich aus. Nach sechs Ends und dem Zwischenstand von 11:1 geben die Spanier auf. Bereits am Mittwochabend folgt die Begegnung mit Gastgeber Tschechien. Die Schweizer Frauen haben ihre zweite Aufgabe ebenfalls erfolgreich bewältigt. Nach dem deutlichen 8:3 gegen Tschechien vom Dienstag lassen Alina Pätz und ihre Mitspielerinnen auch Deutschland beim 4:2 keine entscheidende Chance. Besonders wertvoll sind diese Siege wegen des neuen Turniermodus: Nur die beiden besten Teams jeder Sechsergruppe erreichen die Halbfinals.

Weiterlesen

Sergio Pérez verlängert bei Cadillac bis 2029

Sergio Pérez bleibt der Formel 1 langfristig erhalten. Cadillac hat den Vertrag mit dem 36-jährigen Mexikaner am Mittwoch, 28. Oktober 2026, bis mindestens Ende 2029 verlängert. Die Bekanntgabe erfolgt unmittelbar vor seinem Heimrennen in Mexiko-Stadt, bei dem Pérez seinen 300. Grand-Prix-Start feiern soll. Der amerikanische Rennstall setzt damit trotz einer bislang punktelosen Debütsaison auf Erfahrung und Kontinuität. Pérez war Anfang 2026 nach einem Jahr Pause mit Cadillac in die Formel 1 zurückgekehrt. Der ehemalige Red-Bull-Pilot hatte ursprünglich einen Vertrag bis Ende 2027 unterschrieben. Die neue Vereinbarung verlängert seine Bindung um zwei weitere Jahre und sichert dem Team einen seiner beiden Fahrerplätze langfristig. Für den früheren Sauber-Piloten ist die Entscheidung ein bedeutendes Signal. Cadillac steht in seiner ersten Formel-1-Saison noch ohne WM-Punkt am Ende der Konstrukteurswertung. Pérez soll mit seiner Erfahrung aus sechs Grand-Prix-Siegen und dem Vizeweltmeistertitel 2023 helfen, den neuen Rennstall konkurrenzfähig zu machen.

Weiterlesen

Alarmanlage, Bewegungsmelder und Nachbarn: So funktioniert moderner Einbruchschutz

Moderne Überwachungskameras, Bewegungsmelder und intelligente Alarmanlagen können Einbrüche erkennen und melden. Doch eine entscheidende Sicherheitsressource wird häufig unterschätzt: der Mensch. Aufmerksame Nachbarn, verantwortungsbewusste Passanten und Menschen, die verdächtige Situationen rechtzeitig melden, können einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit leisten. Die Schweizer Polizei setzt deshalb bei der aktuellen Einbruchprävention ausdrücklich auf die Bevölkerung. Am 26. Oktober 2026 startete die Schweizerische Kriminalprävention gemeinsam mit kantonalen und städtischen Polizeikorps die nationale Kampagne "Einbruch in Sicht?". Bis zum 28. Februar 2027 sollen Menschen in der ganzen Schweiz für verdächtige Beobachtungen sensibilisiert werden. Die zentrale Botschaft: Bei konkretem Verdacht die Polizei unter 117 verständigen. Gerade in der dunklen Jahreszeit können Aufmerksamkeit und gute Nachbarschaft entscheidend sein. Dabei geht es nicht um Misstrauen gegenüber fremden Menschen, sondern um das Erkennen ungewöhnlicher Situationen. Technik, mechanischer Einbruchschutz und menschliches Verhalten ergänzen sich – keiner dieser Faktoren ersetzt die anderen vollständig.

Weiterlesen

Lawinen und Murgänge: So viel investiert die Schweiz in den Schutz

Die Schweiz investiert jedes Jahr Hunderte Millionen Franken, um Menschen, Siedlungen und Verkehrswege vor Lawinen, Murgängen und anderen Naturgefahren zu schützen. Für 2025 werden öffentliche Schutzausgaben von rund 755 Millionen Franken genannt. Hinzu kommen erhebliche Investitionen von Privatpersonen, Unternehmen und Versicherungen. Doch wohin fliesst das Geld, und wie wirksam sind die Massnahmen? Der Naturgefahrenschutz gehört zu den wichtigsten Aufgaben in den Schweizer Bergregionen. Lawinenverbauungen sichern gefährdete Hänge, Wildbachsperren bremsen Geröllmassen und Schutzwälder verringern das Risiko schwerer Schäden. Bund, Kantone und Gemeinden finanzieren diese Massnahmen gemeinsam. Die Bedeutung wächst angesichts zunehmender Extremereignisse. Starkniederschläge können innerhalb kurzer Zeit Murgänge auslösen, während Lawinen Strassen, Bahnlinien und bewohnte Gebiete gefährden. Der Bund hat deshalb im Mai 2026 zusätzliche 27 Millionen Franken für den Naturgefahrenschutz der Jahre 2025 bis 2028 beantragt.

Weiterlesen

Wie gut fahren die Schweizer Auto? Europa im Vergleich

Die Schweiz gehört zu den sichersten Strassenverkehrsländern Europas. Im internationalen Vergleich liegt sie deutlich vor Deutschland, Österreich, Frankreich und Italien. Nur wenige Länder, darunter Norwegen und Schweden, erreichen noch niedrigere Verkehrstodesraten. Doch bedeutet das tatsächlich, dass Schweizerinnen und Schweizer besser Auto fahren? Die Europäische Kommission veröffentlichte am 27. Oktober 2026 die endgültigen europäischen Verkehrssicherheitszahlen für 2025. In der Schweiz kamen 24 Menschen pro Million Einwohner im Strassenverkehr ums Leben. Der EU-Durchschnitt lag bei 43. Deutschland verzeichnete 34, Österreich 44 und Frankreich sowie Italien jeweils 49 Todesopfer pro Million Einwohner. Die Ergebnisse sprechen für ein vergleichsweise hohes Sicherheitsniveau auf Schweizer Strassen. Allerdings berücksichtigen sie sämtliche Verkehrsteilnehmenden, nicht ausschliesslich Autofahrer. Zudem beeinflussen Infrastruktur, Tempolimits, Verkehrsaufkommen und Fahrzeugtechnik die Unfallzahlen. Die Frage nach den besten Autofahrern lässt sich deshalb nicht allein mit einer Rangliste beantworten.

Weiterlesen

Djokovic über Federer: Respekt, aber keine Freundschaft

Novak Djokovic spricht an den Swiss Indoors Basel ungewöhnlich offen über sein Verhältnis zu Roger Federer. Der 39-jährige Serbe erklärt, dass zwischen den beiden Tennislegenden trotz jahrelanger Rivalität nie eine persönliche Beziehung abseits des Platzes entstanden sei. Ganz anders beschreibt Djokovic seine Verbindung zu Stan Wawrinka. Gegenüber Blick äussert er sich zudem ausführlich über seine Familie, seine Zukunft im Tennis und die politische Entwicklung in Serbien. An der Medienkonferenz vom Dienstag, 27. Oktober 2026, blickt Djokovic auf die wichtigsten Schweizer Weggefährten seiner Karriere zurück. Federer habe stets seinen grossen Respekt genossen, erklärt der 24-fache Grand-Slam-Sieger. Die Beziehung sei allerdings rein professionell gewesen. Wawrinka bezeichnet er dagegen als einen Menschen, zu dem er immer eine besonders gute Verbindung gehabt habe. Die Aussagen fallen während Djokovics erster Teilnahme an den Swiss Indoors seit 2011. Im Jahr 2009 hatte er Federer im Basler Final besiegt, 2010 verlor er das Endspiel gegen den Lokalmatador. Nun kehrt der Serbe mit 102 ATP-Titeln zurück und könnte ausgerechnet in Federers Heimatstadt mit dessen Marke von 103 Turniersiegen gleichziehen.

Weiterlesen

Hundesteuer in der Schweiz: Warum Hunde je nach Wohnort unterschiedlich viel kosten

Wer in der Schweiz einen Hund hält, muss je nach Wohnort unterschiedlich hohe Hundesteuern bezahlen. Während manche Gemeinden moderate Jahresabgaben verlangen, fallen andernorts deutlich höhere Beträge an. Die Unterschiede bestehen nicht nur zwischen den 26 Kantonen, sondern teilweise sogar zwischen benachbarten Gemeinden. Dahinter stehen der Schweizer Föderalismus, unterschiedliche gesetzliche Grundlagen und politische Entscheidungen. Eine einheitliche nationale Hundesteuer kennt die Schweiz nicht. Kantone und Gemeinden bestimmen innerhalb ihrer jeweiligen gesetzlichen Zuständigkeiten, wie hoch die Abgabe ausfällt. Teilweise gibt es einen kantonalen Grundbetrag, andernorts legen Gemeinden die Steuer selbst fest. Auch Zuschläge für mehrere Hunde und Ausnahmen für Assistenz- oder Diensthunde unterscheiden sich. Die Unterschiede betreffen Hundehaltende unmittelbar. Ein Hund kann in einer Gemeinde jährlich weniger als 100 Franken kosten, während andernorts 200 Franken oder mehr fällig werden. Wer umzieht, kann deshalb eine andere Steuerrechnung erhalten, obwohl sich weder das Tier noch seine Haltung verändert haben.

Weiterlesen

Flughafen Zürich: 90’000 Fundsachen pro Jahr – vom Smartphone bis zur Urne

Am Flughafen Zürich bleiben jedes Jahr Zehntausende persönliche Gegenstände zurück. Allein im Fundbüro von Swissport werden jährlich bis zu 90'000 Fundsachen registriert. Nur rund 30 Prozent finden zu ihren Besitzerinnen und Besitzern zurück. Besonders häufig gehen Smartphones, Kopfhörer, Portemonnaies und Kleidungsstücke verloren. Die Gegenstände stammen aus unterschiedlichen Bereichen des Flughafens und aus Flugzeugen. Dabei ist nicht nur SWISS betroffen: Swissport betreut als Dienstleister verschiedene Fluggesellschaften sowie das zentrale Flughafen-Fundbüro. Weitere Abfertiger wie dnata besitzen eigene Zuständigkeiten. Eine gemeinsame Jahresstatistik aller Fundstellen liegt nicht vor. Neben gewöhnlichen Reiseutensilien tauchen immer wieder überraschende Fundstücke auf. In Zürich wurden bereits eine Urne, ein Gebiss, ein Atemgerät und sogar ein gekochter Truthahn abgegeben. Die meisten Gegenstände gelangen jedoch nicht wegen ihres ungewöhnlichen Inhalts ins Fundbüro, sondern weil Reisende sie beim Boarding, im Flugzeug oder beim Verlassen des Terminals übersehen.

Weiterlesen

Schweizer Hockeyfrauen starten mit Niederlage gegen Finnland in die WM-Hauptprobe

Die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft startet mit einer deutlichen Niederlage in die letzte WM-Vorbereitung. Am Mittwoch, 28. Oktober 2026, verliert das Team von Shannon Miller zum Auftakt der Women's Euro Hockey Tour im schwedischen Södertälje gegen Finnland mit 0:4. Nach einem torlosen Startdrittel entscheiden die Finninnen die Begegnung mit zwei Treffern im Mittelabschnitt. Viivi Vainikka eröffnet in der 24. Minute das Skore. Kurz vor der zweiten Pause erhöht Petra Nieminen auf 2:0. Im Schlussdrittel sorgen Emmi Juusela und Noora Tulus für das klare Endresultat. Der Schweiz gelingt während der gesamten 60 Minuten kein Treffer. Bereits beim letzten Turnier Anfang Oktober hatte sie gegen Finnland mit 1:4 verloren. Die Niederlage kommt zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Bereits am 6. November beginnt in Dänemark die Frauen-Weltmeisterschaft. Nationaltrainerin Shannon Miller muss ihre Mannschaft zudem ohne die verletzte Captain Lara Stalder vorbereiten. Am Freitag wartet mit Schweden der nächste anspruchsvolle Gegner, bevor die Schweizerinnen am Samstag auf Tschechien treffen.

Weiterlesen

Empfehlungen