Mehr Digitalabos durch Datenanalyse: Upscore zeigt Erfolgsmodell für Verlage

Wie entstehen Themenideen in Redaktionen? Das Upscore-Grip-Team unterstützt Publisher bei der Umsetzung einer praxisorientierten Arbeitsmethode, die einen wesentlichen Beitrag zur Finanzierung des Journalismus leistet. Chefredaktion der Rhein-Zeitung berichtet von über 100 Prozent mehr Abos binnen eines Jahres.

Upscore, der Spezialist für datengetriebenen Journalismus berichtete bei einem Webinar vom Bundesverband der Digitalpublisher (BDZV) jüngst von Erfolgen zur Akquisition zahlender Leserinnen und Leser am Beispiel der Rhein-Zeitung. Mit „Readers Loops“ liefert Upscore einen Service, der auf die datenbasierte Redaktionsplanung und umfangreichen Möglichkeiten der Publishing-Intelligence-Plattform zugeschnitten ist. Das von erfahrenen Journalistinnen und Journalisten entwickelte Tool definiert dabei konkrete Workflows für die tägliche Arbeit.

Ein Beispiel ist die Zusammenarbeit mit der Rhein-Zeitung in Koblenz. Seit rund einem Jahr coachen die Hamburger dort die Lokalredaktionen, wie sie Daten als das interpretieren können, was sie sind: tägliche Äusserungen von Leserinnen und Lesern. „Dabei helfen wir, die Informationen richtig zu interpretieren und nehmen selbst mehrmals in der Woche an Redaktionskonferenzen teil“, berichtet Joachim Dreykluft, Head of Data & AI bei Upscore. Der Erfolg gibt ihm und seinem Team recht: Die Reichweite bei der Rhein-Zeitung ist seit Beginn der Zusammenarbeit um fast 100 Prozent, die Zahl der abgeschlossenen Abos um mehr als 100 Prozent gestiegen.

Lars Hennemann, Chefredakteur der Rhein-Zeitung: „Wir haben jetzt ein Instrument in der Hand, um die Wünsche unserer Leserinnen und Leser richtig zu verstehen und im digitalen Journalismus nachhaltig publizistisch und wirtschaftlich erfolgreich zu sein.”

Die datengetriebene Arbeit macht einen echten Unterschied im Alltag einer Redaktion. Dazu wendet das Upscore-Grip-Team einen Werkzeugkasten an, die sogenannten „Readers Loops“, bei denen immer die Strategie und Kultur des jeweiligen Publishers berücksichtigt wird. „Wir machen bei keinem Kunden exakt dasselbe. Es muss individuell passen. Wichtig ist das Prinzip der radikalen Leserorientierung“, ergänzt Dreykluft. Zu den Kunden von Upscore gehören lokale, regionale und überregionale Verlage.

Storytelling-Methoden im Mittelpunkt

Ein Beispiel sind „Follow-up-Stories“ – oder auf deutsch das „Nachdrehen”. Dabei werden Metriken in den Daten ausgewählt, die die Strategie des Verlags und der Redaktion widerspiegeln. Durch eine Datenanalyse werden dann Schwellenwerte festgelegt. Werden diese überschritten, erstellt die Redaktion ein ‚Follow-up‘. Dadurch bilden sich automatisch Themenschwerpunkte, die den Leserinnen und Lesern besonders wichtig sind. Das Prinzip von „Readers Loops“ basiert auf einem klar strukturierten Ablauf: Ausgangspunkt bildet eine gründliche Datenanalyse von mindestens zwei Monaten, gefolgt von der Entwicklung individueller Strategien sowie der Definition messbarer Ziele. Die persönliche Unterstützung bei der praktischen Umsetzung wird durch das Team garantiert. Redaktionsleitungen profitieren bei der Begleitung durch die Marktexperten nicht nur von viel Transferwissen. Ziel ist, den Prozess für redaktionelle Workflows – als Loop – nachhaltig zu etablieren.

Signifikante Steigerung der Abonnenten-Zahlen nachweislich möglich

Sind „Readers Loops“ als datenbasierte Feedback-Schleifen erst einmal für eine Redaktion aufgegleist, rückt das Interesse von Leserinnen und Lesern in die Routine für das redaktionelle Handeln. Ein nachweislich starkes Ergebnis ist dann die anhaltende Zahlungsbereitschaft.

Upscore ist Pionier darin, Redaktionen datengetriebene Lösungen zur Verfügung zu stellen. Mit Readers Loops gehen die Hamburger den nächsten Schritt und bringen datenbasierte Entscheidungshilfen auf die Ebene der täglichen redaktionellen Arbeit.

Eine Case-Study über die nachhaltigen Erfolge bei der Gewinnung zahlungswilliger Leserinnen und Leser fand auch jüngst bei einem weiteren Event grossen Anklang. Die häufigste Frage war daher, wie schnell ein entsprechendes Onboarding stattfinden könne. Das Upscore-Grip-Team hat schon ein gutes Dutzend Redaktionen beraten und bietet dafür nun regelmässige Webinare an. Das erfolgreiche Onboarding kann bereits in wenigen Wochen erfolgen.

 

Quelle: Upscore
Bildquelle: Philipp Meuser / Upscore