Sport

Fast 30 Millionen Schulden – Ambrì unter Druck

Der HC Ambrì-Piotta steht finanziell erheblich unter Druck. Nach Recherchen der «NZZ am Sonntag» beläuft sich die konsolidierte Schuldenlast rund um den Tessiner Traditionsklub mittlerweile auf fast 30 Millionen Franken. Der Klub selbst bestätigt zwar keine Gesamtsumme, spricht aber offiziell von einer laufenden Schuldenrestrukturierung, schwieriger Liquiditätslage und Auflagen im Zusammenhang mit der National-League-Lizenz. Den grössten Teil der Verschuldung sollen gemäss der «NZZ am Sonntag» Verpflichtungen rund um die 2021 eröffnete Gottardo Arena ausmachen. Rund 22 Millionen Franken sollen auf Hypothekarschulden entfallen, hinzu kommen knapp drei Millionen Franken an Covid-Krediten sowie weitere Forderungen privater Gläubiger. Ambrì hat bereits bestätigt, in den vergangenen Monaten intensive Gespräche mit privaten Geldgebern und den Gläubigerbanken der Valascia Immobiliare SA geführt zu haben. Die neuen Zahlen verschärfen das Bild, das der Klub Ende August an seiner Generalversammlung selbst gezeichnet hatte. Damals meldete die HCAP SA für 2025/26 einen Verlust von 392'809 Franken, während die gesamte HCAP-Gruppe mit einem Minus von 848'093 Franken abschloss. Bereits nach der Generalversammlung waren die roten Zahlen und die geplante finanzielle Stabilisierung zum zentralen Thema geworden.

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Brunold krönt Traumlauf mit erstem Challenger-Titel

Mika Brunold feiert den bislang grössten Erfolg seiner Karriere. Der 21-jährige Schweizer gewinnt das ATP-Challenger-Turnier im österreichischen Tulln und bezwingt im Final den Brasilianer Joao Lucas Reis da Silva mit 6:4 und 6:3. Für Brunold ist es der erste Titel auf Challenger-Stufe. Besonders beeindruckend ist der Weg zum Turniersieg: Brunold musste bereits in der Qualifikation antreten und gewann in Tulln insgesamt sieben Partien. Im gesamten Turnier verlor er lediglich einen Satz. Im Halbfinal hatte er den als Nummer 4 gesetzten Ukrainer Vitaliy Sachko mit 6:0 und 6:2 regelrecht vom Platz gefegt. Der Erfolg bringt Brunold auch in der Weltrangliste einen gewaltigen Schritt nach vorne. Als Nummer 410 der Welt war er nach Österreich gereist, nun wird er sich in die Top 260 verbessern und damit seine bisherige Bestmarke von Rang 289 deutlich übertreffen. Noch im August war Brunold beim Challenger in Sion im Viertelfinal an Dominic Stricker gescheitert.

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Sommer patzt erneut – Brügge gewinnt trotzdem

Yann Sommer leistet sich beim 3:1-Heimsieg von Club Brügge gegen Royal Antwerp erneut einen folgenschweren Fehler. Der Schweizer verschätzt sich in der 19. Minute bei einem langen Ball, Snayder Porozo umkurvt ihn und schiebt zum zwischenzeitlichen 1:1 ein. Seine Mannschaft reagiert jedoch und holt dank eines Doppelpacks von Hugo Vetlesen sowie eines Treffers von Jan Virgili drei Punkte. Brügge geht bereits in der 13. Minute in Führung. Nach einem Handspiel von Yuto Tsunashima verwandelt Vetlesen den fälligen Penalty sicher. Nur sechs Minuten später folgt Sommers Patzer: Einen langen Ball von Antwerp-Goalie Taishi Nozawa schätzt der 37-Jährige falsch ein, verlässt sein Tor und erreicht den Ball nicht mehr vor Porozo. Besonders auffällig ist die Szene, weil Sommer bereits wenige Tage zuvor beim 2:3 gegen Aston Villa in der Champions League gepatzt hatte. Damals war er beim dritten Gegentreffer weit aus seinem Tor gekommen und von Nicolas Jackson überspielt worden. Gegen Antwerp bleibt sein Fehler ohne Folgen für das Endresultat.

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Lobotka erlöst Napoli nach drei Niederlagen

Der SSC Napoli beendet seine Negativserie und gewinnt zuhause gegen Bologna mit 1:0. Stanislav Lobotka erzielt in der 66. Minute den entscheidenden Treffer nach Vorarbeit des eingewechselten Costantino Favasuli. Für Trainer Massimiliano Allegri ist es der erste Heimsieg in der Serie A mit Napoli. Die Gastgeber bestimmen über weite Strecken das Geschehen, müssen gegen Bologna aber lange auf die Erlösung warten. Kevin De Bruyne und Rasmus Højlund vergeben bereits vor der Pause gute Möglichkeiten, während ein früher Kopfballtreffer von Arthur Theate wegen Abseits aberkannt wird. Nach dem Seitenwechsel erhöhen die Neapolitaner den Druck entscheidend. Mit dem Sieg beendet Napoli eine Serie von drei Pflichtspielniederlagen gegen Como, Inter Mailand und Arsenal. Zuletzt hatte die Mannschaft beim 0:1 gegen Arsenal in der Champions League erneut einen Rückschlag hinnehmen müssen. Nach vier Serie-A-Runden steht Napoli nun bei sechs Punkten.

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Torres erlöst PSG – erster Liga-Sieg der Saison

Paris Saint-Germain feiert am vierten Spieltag der Ligue 1 endlich den ersten Saisonsieg. Der französische Meister gewinnt auswärts bei Stade Brest mit 1:0. Ferran Torres erzielt bereits in der 5. Minute den einzigen Treffer des Abends und setzt damit seine starke Form fort. PSG erwischt im Stade Francis-Le Blé den perfekten Start. Ousmane Dembélé bereitet den Treffer vor, Torres schliesst den Angriff früh zum 1:0 ab. Danach entwickelt sich jedoch keineswegs eine einseitige Partie: Brest setzt den Favoriten über weite Strecken unter Druck und zwingt Matvey Safonov zu mehreren wichtigen Paraden. Für Paris sind die drei Punkte nach dem schwachen Saisonstart besonders wertvoll. Auf zwei 2:2-Unentschieden gegen Rennes und Lille war eine 1:2-Heimniederlage gegen Monaco gefolgt. Erst wenige Tage vor dem Brest-Spiel hatte PSG beim 6:1 gegen Slovan Bratislava mit einem Torres-Hattrick seine offensive Klasse gezeigt.

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Amenda erlebt 0:5-Debakel mit Coventry

Aurèle Amenda erlebt mit Coventry City einen bitteren Premier-League-Nachmittag. Der Schweizer Innenverteidiger steht beim 0:5 gegen Brighton & Hove Albion während der gesamten Partie auf dem Platz. Coventry bleibt damit auch nach vier Spieltagen ohne Punkt und ohne eigenes Tor. Charalampos Kostoulas bringt Brighton in der 35. Minute in Führung. Nach der Pause erhöhen Malick Yalcouyé (51.), Pascal Gross per Penalty (70.), Lewis Dunk (83.) und Yasin Ayari (90.+4) auf 5:0. Zusätzlich wird Coventry kurz nach dem zweiten Gegentor durch die Rote Karte gegen Taiwo Awoniyi dezimiert. Amenda steht wie an den ersten drei Spieltagen in Coventrys Dreierabwehr und absolviert erneut die vollen 90 Minuten. Noch eine Woche zuvor hatte sich der Aufsteiger beim knappen 0:1 gegen Manchester City deutlich stabiler präsentiert. Gegen Brighton bricht die Mannschaft von Frank Lampard dagegen nach der Pause auseinander.

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Lotomba debütiert – Celtic geht im Old Firm unter

Jordan Lotomba hat sein Pflichtspieldebüt für Celtic Glasgow gegeben – ausgerechnet im Old Firm gegen die Rangers. Für den Schweizer endet die Premiere allerdings bitter: Celtic verliert den Viertelfinal im Premier Sports Cup bei seinem Stadtrivalen klar mit 0:3 und scheidet aus dem Wettbewerb aus. Dan Neil bringt die Rangers in der 23. Minute in Führung und wird später mit seinem zweiten Treffer zum Mann des Spiels. Kevin Kelsy erhöht in der 59. Minute auf 2:0, ehe Neil nach 75 Minuten mit einem starken Abschluss zum 3:0 den Endstand herstellt. Celtic findet gegen die aggressiv auftretenden Gastgeber über weite Strecken kaum Lösungen. Lotomba sitzt zunächst auf der Bank und wird im Verlauf der Partie für Kieran Tierney eingewechselt. Für den 27-jährigen Schweizer ist es der erste Pflichtspieleinsatz seit seinem Wechsel von Feyenoord zu Celtic. In den Meisterschaftsspielen gegen St. Mirren und St. Johnstone war der frühere YB-Verteidiger noch ohne Einsatz geblieben.

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Kane rettet Bayern beim starken Aufsteiger

Der FC Bayern München gewinnt ein hart umkämpftes Auswärtsspiel bei Bundesliga-Aufsteiger SV Elversberg mit 2:1. Lennart Karl bringt den deutschen Rekordmeister in der 26. Minute in Führung, ehe Ex-Bayern-Spieler Maurice Krattenmacher mit einem Traumtor ausgleicht. Harry Kane entscheidet die Partie in der 72. Minute und erzielt dabei seinen 150. Pflichtspieltreffer für die Münchner. Elversberg bestätigt auch gegen den Meister, dass die beiden überraschenden Auftaktsiege kein Zufall waren. Der Aufsteiger hält die Partie lange offen und kommt durch Krattenmacher in der 61. Minute verdient zum 1:1. Danach erhöht Bayern jedoch den Druck entscheidend und erzwingt durch Kane den Siegtreffer. Für München ist es nach dem überraschenden 0:0 bei Schalke die gewünschte Reaktion in der Bundesliga. Bayern steht nach drei Spieltagen bei sieben Punkten, während Elversberg nach Siegen gegen Bayer Leverkusen und Borussia Mönchengladbach erstmals in seiner Bundesliga-Geschichte als Verlierer vom Platz geht.

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Atlético explodiert spät – drei Tore ab Minute 84

Atlético Madrid meldet sich mit einem 3:0-Auswärtssieg bei Real Sociedad zurück. In Anoeta fallen sämtliche Tore erst in der Schlussphase: Alejandro Grimaldo trifft in der 84. Minute per Penalty, Jonathan David erhöht in der 90. Minute und Giuliano Simeone setzt in der Nachspielzeit den Schlusspunkt. Das klare Endresultat täuscht über den lange ausgeglichenen Spielverlauf hinweg. Real Sociedad hält Atlético über 80 Minuten vom eigenen Tor fern und besitzt selbst gefährliche Phasen. Erst ein Handspiel von Job Ochieng im Strafraum und der anschliessende Penalty bringen die Partie endgültig auf die Seite der Gäste. Für Atlético ist der Erfolg besonders wichtig. Nach dem deutlichen 0:3 bei Athletic Bilbao und der 1:2-Niederlage in der Champions League gegen Liverpool beendet das Team von Diego Simeone seine Negativserie. Nach fünf La-Liga-Partien stehen nun zehn Punkte zu Buche.

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Yamal-Doppelpack hält Barcelona makellos

Der FC Barcelona setzt seinen perfekten Saisonstart in La Liga fort. Die Katalanen gewinnen auswärts bei Levante mit 4:2, Lamine Yamal erzielt dabei zwei Treffer. Nach fünf Meisterschaftsspielen steht Barça weiterhin bei der maximalen Ausbeute von 15 Punkten. Xavi Espart bringt Barcelona bereits in der 5. Minute in Führung, ehe Yamal nach 19 Minuten auf 2:0 erhöht. Kurz nach der Pause verwandelt der 19-Jährige einen Penalty zum 3:0. Levante kommt durch Iván Romero und Roger Brugué nochmals bis auf 2:3 heran, doch der eingewechselte Karim Adeyemi entscheidet die Partie in der Nachspielzeit. Für Barcelona ist es der fünfte Sieg im fünften Ligaspiel und zugleich der sechste Erfolg in Serie über alle Wettbewerbe hinweg. Nach dem deutlichen 5:0 gegen Valencia mit einem weiteren Yamal-Doppelpack bestätigt die Mannschaft von Hansi Flick damit ihre starke Frühform.

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Adžić schockt Juventus in der 94. Minute

Juventus Turin kassiert in der Serie A die erste Saisonniederlage. Die Bianconeri verlieren bei Sassuolo nach einer völlig verrückten Schlussphase mit 2:3. Ausgerechnet der von Juventus ausgeliehene Vasilije Adžić entscheidet die Partie in der 94. Minute. Lange deutet wenig auf dieses spektakuläre Ende hin. Sebastiano Esposito bringt Sassuolo in der 65. Minute mit 1:0 in Führung, ehe der eingewechselte Edon Zhegrova Juventus in der 82. Minute zurück ins Spiel bringt. Danach fallen innerhalb von nur sechs Minuten drei weitere Tore. Kieron Bowie trifft in der 89. Minute zum 2:1 für Sassuolo, Zhegrova antwortet in der 91. Minute mit seinem zweiten Treffer zum 2:2. Doch Juventus bringt selbst diesen Punkt nicht über die Zeit: In der 94. Minute vollendet Adžić einen Konter zum 3:2 und sorgt gegen seinen Stammklub für die Entscheidung.

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Haaland schiesst zehn City-Spieler zum Derby-Sieg

Manchester City gewinnt das 199. Manchester-Derby trotz langer Unterzahl mit 1:0 bei Manchester United. Phil Foden fliegt bereits in der 23. Minute vom Platz, doch Erling Haaland erzielt nach einer Stunde den entscheidenden Treffer. Für City ist es der vierte Sieg im vierten Premier-League-Spiel. Die Partie im Old Trafford nimmt früh eine unerwartete Wendung. Foden sieht nach einer Auseinandersetzung mit United-Captain Bruno Fernandes direkt Rot. City muss danach mehr als eine Stunde mit zehn Spielern auskommen, verteidigt jedoch diszipliniert und übersteht auch zwei Aluminiumtreffer der Gastgeber. In der 60. Minute schlägt City selbst zu. Joško Gvardiols abgefälschte Hereingabe landet bei Haaland, der am zweiten Pfosten vollendet. Der Treffer wird zunächst wegen Abseits aberkannt, nach einer längeren VAR-Überprüfung jedoch gegeben. Es ist bereits Haalands neuntes Premier-League-Tor gegen Manchester United.

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Zverev gewinnt US Open – zweiter Grand-Slam-Titel

Alexander Zverev ist US-Open-Champion 2026. Der 29-jährige Deutsche bezwingt Ben Shelton im Final von New York mit 6:3, 7:6 (7:2), 5:7 und 6:2 und gewinnt nach Roland Garros seinen zweiten Grand-Slam-Titel. Für Zverev ist es der erste Triumph in Flushing Meadows. Der topgesetzte Deutsche kontrolliert die Partie über weite Strecken mit seinem starken Aufschlag und seiner Konstanz von der Grundlinie. Shelton kämpft sich nach einem 0:2-Satzrückstand noch einmal zurück, doch Zverev reagiert im vierten Durchgang sofort und entscheidet den Final nach 3 Stunden und 37 Minuten für sich. Mit dem Erfolg schliesst Zverev zugleich eine offene Rechnung mit den US Open. 2020 hatte er im Final gegen Dominic Thiem bereits mit 2:0 Sätzen geführt und den Titel noch aus der Hand gegeben. Für Schweizer Tennisfans endete das Turnier ebenfalls mit einem Finalauftritt: Belinda Bencic hatte zusammen mit Flavio Cobolli im Mixed-Doppel-Endspiel gestanden.

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Sporthallen sinnvoll planen: Spannweiten, Bewegungsflächen und robuste Materialien

Eine Sporthalle ist ein hoch beanspruchtes Gebäude: Ballspiele, Geräteturnen, Schulsport, Vereinstraining und Veranstaltungen stellen unterschiedliche Anforderungen an Raumgrösse, Tragwerk und Ausbau. Eine schlüssige Planung beginnt deshalb beim tatsächlichen Bedarf. Erst danach folgen Hallentyp, Spannweite, Sportboden, Wände und technische Anlagen. Fehler in frühen Projektphasen lassen sich später oft nur mit hohen Kosten korrigieren. Zu kleine Sicherheitszonen, ungünstig platzierte Türen, unzureichende Geräteräume oder eine hallige Akustik beeinträchtigen den Betrieb über Jahrzehnte. Gute Sporthallen verbinden klare Bewegungsflächen mit einem stützenfreien Tragwerk, widerstandsfähigen Materialien und überschaubaren Betriebskosten.

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Bergsport und Reisen bei Gewitter: Wetterrisiken erkennen und umsichtig handeln

Gewitter gehören zu den anspruchsvollsten Wettergefahren im Gebirge. Zwischen der ersten auffälligen Wolke und Starkregen, Hagel, Sturmböen oder Blitzschlag kann wenig Zeit liegen. Auf einem Gipfel, Grat oder Klettersteig fehlen oft rasch erreichbare Schutzräume. Entscheidend sind deshalb eine vorausschauende Tourenplanung, das laufende Beobachten der Wetterentwicklung und ein früher Rückzug. Wetter-Apps liefern dafür wichtige Daten, ersetzen aber den Blick in den Himmel und die Beurteilung des Geländes nicht. Warnungen, Niederschlagsradar und Blitzortung zeigen unterschiedliche Teile der Lage. Wer diese Informationen richtig kombiniert und klare Umkehrpunkte festlegt, gewinnt den wichtigsten Sicherheitsfaktor: Zeit.

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Shaqiri-Show in Luzern – Basel siegt beim Nocentini-Debüt 4:2

Der FC Basel hat im ersten Spiel nach der Entlassung von Stephan Lichtsteiner ein starkes Zeichen gesetzt. Die Basler gewinnen beim FC Luzern trotz eines Gegentors nach nur 30 Sekunden mit 4:2. Xherdan Shaqiri wird mit zwei Treffern und einem Assist zur überragenden Figur beim gelungenen Einstand von Interimstrainer Luigi Nocentini. Oscar Kabwit sorgte mit einem Kopfball nach einer Flanke von Ruben Fernandes für den Luzerner Traumstart. Basel reagierte jedoch sofort: Bereits in der 4. Minute legte Kazeem Olaigbe für Zan Celar auf, der zum 1:1 einschob. Kurz vor der Pause drehte Philip Otele die Partie endgültig zugunsten der Gäste, als er einen Eckball von Shaqiri zum 2:1 einköpfte. Nach dem Seitenwechsel übernahm der Basler Captain selbst das Toreschiessen. Shaqiri erhöhte in der 56. Minute nach einer clever ausgeführten Freistossvariante auf 3:1 und traf zehn Minuten später mit einem präzisen Schlenzer auch zum 4:1. Lars Villiger gelang in der 84. Minute nur noch der zweite Luzerner Treffer.

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Luca Jenni und Lea Fuchs holen Berg-SM-Titel in Arosa

Luca Jenni und Lea Fuchs sind die neuen Schweizer Bergmeister im Strassenradsport. Beim 44. Radklassiker Chur–Arosa setzte sich Jenni in 59:37,6 Minuten als schnellster Mann durch, während Fuchs das Frauenrennen in 1:09:55,6 Stunden gewann. Die traditionsreiche Strecke führte über 29,3 Kilometer und 1191 Höhenmeter hinauf zum Obersee in Arosa. Jenni entschied die Männerwertung mit einem starken Auftritt für sich. Der 24-Jährige vom Continental-Team Run & Race – Solarpur benötigte weniger als eine Stunde für den anspruchsvollen Anstieg durch das Schanfigg. Jonas Müller erreichte das Ziel 20,4 Sekunden später auf Rang zwei, Florian Hochuli komplettierte das Podest mit 36,7 Sekunden Rückstand. Bei den Frauen setzte sich Lea Fuchs souverän durch. Die 35-jährige Zürcherin vom SPAR CTO Women Team distanzierte Marilena Kuster um 45,3 Sekunden. Marion Bindith belegte in 1:10:56,4 Stunden den dritten Platz und verlor damit gut eine Minute auf die neue Schweizer Bergmeisterin.

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Antonelli gewinnt Madring-Premiere – Audi aus Hinwil holt WM-Punkt

Kimi Antonelli hat auch den ersten Formel-1-Grand-Prix auf dem neuen Madring gewonnen. Der Mercedes-Pilot setzte sich in Madrid vor Max Verstappen und Lando Norris durch und feierte bereits seinen achten Saisonsieg. Das Audi-Team aus Hinwil durfte ebenfalls jubeln: Nico Hülkenberg holte als Zehnter einen WM-Punkt. Norris war von der Pole-Position gestartet und kontrollierte zunächst das Rennen. Eine virtuelle Safety-Car-Phase nach Problemen bei Lance Stroll veränderte jedoch die Ausgangslage: Antonelli und Verstappen konnten sofort zum Reifenwechsel abbiegen, während Norris die Boxeneinfahrt bereits passiert hatte und erst eine Runde später stoppen konnte. Zusätzlich verlor McLaren bei Norris' Reifenwechsel mehrere Sekunden. Charles Leclerc übernahm daraufhin die Führung, blieb aber bis zur 49. von 57 Runden auf seinen alten Reifen. Nach seinem späten Boxenstopp lag der Weg für Antonelli endgültig frei. Verstappen verteidigte Rang zwei gegen Norris, Leclerc wurde Vierter und George Russell Fünfter.

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