09. September 2026

Sue Piller greift wieder an

Sue Piller ist nach schwierigen Monaten wieder vollständig im Training. Die 21-jährige Freiburger Ski-Hoffnung bereitet sich derzeit während eines dreiwöchigen Camps in Ushuaia auf die Weltcup-Saison 2026/27 vor. Nach mehreren Erkrankungen, einem bakteriellen Infekt und 18 Wochen Spitzensport-RS will Piller nun den nächsten Schritt machen – mit mehr Explosivität und einer direkteren Linie im Riesenslalom. Piller gehört zu den grossen Schweizer Aufsteigerinnen des vergangenen Winters. Rang sechs im Weltcup-Riesenslalom von Špindlerův Mlýn, zwei Europacup-Siege und ihr Olympia-Debüt machten aus dem Talent endgültig eine Fahrerin mit Perspektive für die Weltspitze. Doch nach dem Saisonende geriet der Rhythmus ins Stocken. Piller wurde gleich dreimal krank und rückte praktisch ohne Erholungsphase in die Spitzensport-RS ein. Inzwischen ist der körperliche Rückstand aufgeholt – und auch der Rücken bereitet derzeit keine Probleme.

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WM-Bronze trotz Team-Aus – Nicole Koller wartet weiter auf ihren Lohn

Nicole Koller erlebt eine der schwierigsten und gleichzeitig erfolgreichsten Phasen ihrer Karriere. Während bei ihrem Rennstall Lapierre PXR Racing wegen massiver finanzieller Probleme Schluss ist und Lohnzahlungen seit längerem ausstehen, fuhr die 29-jährige Schweizerin bei der Mountainbike-WM in Val di Sole zu Bronze im Cross-Country. Nun sucht Koller mitten in der laufenden Saison einen neuen Arbeitgeber. Sportlich könnte die Situation kaum besser sein. Koller wurde im Juli erstmals Schweizer Meisterin, holte Ende August ihre erste Elite-WM-Medaille im olympischen Cross-Country und bestätigte ihre Form wenige Tage später mit Rang zwei beim Swiss Bike Cup in Huttwil. Abseits der Strecke herrscht dagegen grosse Unsicherheit. Ihr ursprünglich bis 2028 angelegtes Engagement bei Lapierre ist praktisch zusammengebrochen, während Koller weiterhin auf Klarheit über ausstehende Zahlungen und ihre vertragliche Zukunft wartet.

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Biasca im Bruins-Rookie-Camp – Schweizer NHL-Traum geht in die nächste Runde

Attilio Biasca steht vor dem nächsten wichtigen Schritt auf seinem Weg Richtung NHL. Die Boston Bruins haben den 23-jährigen Schweizer Stürmer für ihr Rookie-Camp und den anschliessenden Prospects Showcase in Buffalo nominiert. Dort bekommt Biasca am 13. und 14. September in zwei Partien gegen die Nachwuchsspieler der Buffalo Sabres die nächste Gelegenheit, sich innerhalb der Organisation zu empfehlen. Für Biasca beginnt damit wenige Monate nach der Unterschrift bei den Bruins die entscheidende Phase seiner ersten Vorbereitung in Nordamerika. Der Zuger gehört zum 14-köpfigen Stürmeraufgebot und nimmt nicht bloss auf Einladung teil, sondern steht bereits bei Boston unter Vertrag. Das Rookie-Camp startet am 11. September. Zwei Tage später folgen die ersten Ernstkämpfe gegen Buffalo, ehe am 16. September das eigentliche Trainingscamp der Bruins beginnt. Für Biasca geht es nun darum, den starken Eindruck aus seiner letzten Saison in der National League auf nordamerikanischem Eis zu bestätigen.

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Amdouni trifft erstmals nach Kreuzbandriss – Burnley holt Punkt in Wrexham

Zeki Amdouni hat seinen ersten Pflichtspieltreffer seit dem schweren Kreuzbandriss erzielt. Der Schweizer Nationalstürmer brachte Burnley beim 1:1 auswärts gegen Wrexham in der 26. Minute in Führung. Für den 25-Jährigen ist das Tor ein weiteres wichtiges Signal auf seinem langen Weg zurück. Amdouni stand beim Championship-Spiel in Wales in der Burnley-Startelf und nutzte gleich die erste grosse Chance seines Teams. Nach einem starken Zuspiel von Largie Ramazani blieb der Genfer vor dem Tor ruhig und schob den Ball an Wrexham-Keeper Anthony Patterson vorbei ins untere Eck. Wrexham glich nach der Pause durch Jacques Ekomie aus. Burnley musste sich damit erneut mit einem Punkt begnügen, für Amdouni besitzt der Abend dennoch besondere Bedeutung.

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Zürich-Oerlikon ZH: Messerangriff auf 3 Kinder – Täter soll Tat mit ChatGPT geplant haben

Ein chinesischer Student soll den Messerangriff auf drei fünfjährige Kinder über Wochen vorbereitet und dabei auch ChatGPT genutzt haben. Nun muss sich der 24-Jährige wegen mehrfachen versuchten Mordes vor dem Bezirksgericht Zürich verantworten. Bei der Attacke vom 1. Oktober 2024 wurden drei Buben schwer verletzt. Eines der Kinder überlebte nur knapp. Die Staatsanwaltschaft fordert für den Beschuldigten eine Freiheitsstrafe von 15 Jahren.

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Servette holt Schweden-Internationalen Jesper Karlsson von Bologna

Servette FC verstärkt seine Offensive mit einem international erfahrenen Flügelspieler. Der 28-jährige Schwede Jesper Karlsson wechselt für die Saison 2026/27 leihweise vom FC Bologna nach Genf und erhält bei den Grenat die Rückennummer 21. Seine Spielberechtigung steht noch unter dem Vorbehalt der Arbeitsbewilligung. Mit Karlsson erhält Trainer Jocelyn Gourvennec einen technisch starken und torgefährlichen Aussenspieler, der bereits in Schweden, den Niederlanden, Italien, Schottland und zuletzt erneut in der Eredivisie gespielt hat. Besonders seine Jahre bei AZ Alkmaar machten ihn international bekannt. Servette setzt damit seine offensive Aufrüstung fort. Erst Ende August hatten die Genfer David Datro Fofana vom Chelsea FC verpflichtet. Nun kommt mit Karlsson ein weiterer Spieler mit Erfahrung aus einer europäischen Topliga hinzu.

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Basel BS: Trickdiebe bestehlen vor allem ältere Menschen – Polizei warnt vor Schmuck-Masche

Die Kantonspolizei Basel-Stadt warnt derzeit vor einer Masche von Trickbetrügern, die gezielt Schmuck – insbesondere Halsketten – von vorwiegend älteren Personen entwenden. Die Täter suchen bewusst die körperliche Nähe zu ihren Zielpersonen und nutzen verschiedene Vorwände, um unbemerkt an den Schmuck zu gelangen.

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1000 Fans feiern Samuel Giger in Märstetten TG – Siegermuni Ultimo sorgt für Verspätung

Märstetten hat seinen Kilchberg-Sieger Samuel Giger mit einem grossen Empfang gefeiert. Rund 1000 Schwingerfans bereiteten dem 28-jährigen Thurgauer am Dienstagabend Standing Ovations. Für eine kleine Verzögerung sorgte ausgerechnet Siegermuni Ultimo – der rund 1,3 Tonnen schwere Ehrengast steckte im Verkehr fest. Drei Tage nach seinem historischen Triumph am Kilchberger Schwinget durfte Samuel Giger nochmals feiern. In seiner Wohngemeinde Märstetten säumten zahlreiche Menschen die Strassen, ehe der Festsieger gemeinsam mit Schwingerkollegen und Siegermuni Ultimo zur offiziellen Feier einzog. Für Giger war es der nächste emotionale Moment nach einem aussergewöhnlichen Comeback. Nach mehrmonatiger Verletzungspause hatte er den Kilchberger Schwinget 2026 mit einem eindrücklichen Sieg gegen Marcel Bieri gewonnen und damit seinen Erfolg von 2021 wiederholt.

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Ricken SG: Fahrunfähiger Autofahrer (67) verursacht Frontalkollision – drei Verletzte

Am Dienstagnachmittag (08.09.2026) ist es auf der Rapperswilerstrasse zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos gekommen. Dabei wurde eine Person erheblich, die beiden anderen leicht verletzt. Alle drei wurden vom Rettungsdienst in Spitäler gebracht.

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St.Gallen SG: Unterernährter Chihuahua gefunden – Polizei vermutet aktives Aussetzen

Am Sonntagabend (06.09.2026) wurde an der Oberen Berneggstrasse 82 ein Chihuahua aufgefunden. Da die hundehaltende Person nicht bekannt ist, wurde das Tier in ein Tierheim gebracht. Die Stadtpolizei bittet um Hinweise oder Zeugen.

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Tiafoe dreht Fünf-Satz-Wahnsinn – US-Halbfinal gegen Shelton

Frances Tiafoe steht nach einem unglaublichen Comeback im Halbfinal der US Open. Der Amerikaner bezwingt seinen Landsmann Alex Michelsen nach 4 Stunden und 39 Minuten mit 5:7, 3:6, 7:5, 6:3, 7:6 (10:6). Michelsen servierte im dritten Satz bereits zum Matchgewinn und führte später auch im fünften Durchgang mit 3:0. Tiafoe steht damit zum dritten Mal nach 2022 und 2024 im Halbfinal seines Heim-Grand-Slams. Der 28-Jährige musste dafür einen Abend überstehen, an dem er mehrmals unmittelbar vor dem Ausscheiden stand. Im Halbfinal kommt es nun zum rein amerikanischen Duell mit Ben Shelton. Der 23-Jährige hatte wenig später Titelverteidiger Carlos Alcaraz ebenfalls in fünf Sätzen aus dem Turnier geworfen.

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Oftringen AG: E-Trottinett-Lenker verletzt kleinen Hund und gibt falsche Personalien an

Auf einer Quartierstrasse in Oftringen fuhr der Lenker eines E-Trottinetts gegen einen kleinen Hund und verletzte ihn. Der Jugendliche machte sich aus dem Staub und wird gesucht. Der Vorfall ereignete sich bereits am 3. Juni 2026 im Floragut in Oftringen.

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