Schweiz

Torres erlöst PSG – erster Liga-Sieg der Saison

Paris Saint-Germain feiert am vierten Spieltag der Ligue 1 endlich den ersten Saisonsieg. Der französische Meister gewinnt auswärts bei Stade Brest mit 1:0. Ferran Torres erzielt bereits in der 5. Minute den einzigen Treffer des Abends und setzt damit seine starke Form fort. PSG erwischt im Stade Francis-Le Blé den perfekten Start. Ousmane Dembélé bereitet den Treffer vor, Torres schliesst den Angriff früh zum 1:0 ab. Danach entwickelt sich jedoch keineswegs eine einseitige Partie: Brest setzt den Favoriten über weite Strecken unter Druck und zwingt Matvey Safonov zu mehreren wichtigen Paraden. Für Paris sind die drei Punkte nach dem schwachen Saisonstart besonders wertvoll. Auf zwei 2:2-Unentschieden gegen Rennes und Lille war eine 1:2-Heimniederlage gegen Monaco gefolgt. Erst wenige Tage vor dem Brest-Spiel hatte PSG beim 6:1 gegen Slovan Bratislava mit einem Torres-Hattrick seine offensive Klasse gezeigt.

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Amenda erlebt 0:5-Debakel mit Coventry

Aurèle Amenda erlebt mit Coventry City einen bitteren Premier-League-Nachmittag. Der Schweizer Innenverteidiger steht beim 0:5 gegen Brighton & Hove Albion während der gesamten Partie auf dem Platz. Coventry bleibt damit auch nach vier Spieltagen ohne Punkt und ohne eigenes Tor. Charalampos Kostoulas bringt Brighton in der 35. Minute in Führung. Nach der Pause erhöhen Malick Yalcouyé (51.), Pascal Gross per Penalty (70.), Lewis Dunk (83.) und Yasin Ayari (90.+4) auf 5:0. Zusätzlich wird Coventry kurz nach dem zweiten Gegentor durch die Rote Karte gegen Taiwo Awoniyi dezimiert. Amenda steht wie an den ersten drei Spieltagen in Coventrys Dreierabwehr und absolviert erneut die vollen 90 Minuten. Noch eine Woche zuvor hatte sich der Aufsteiger beim knappen 0:1 gegen Manchester City deutlich stabiler präsentiert. Gegen Brighton bricht die Mannschaft von Frank Lampard dagegen nach der Pause auseinander.

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Lotomba debütiert – Celtic geht im Old Firm unter

Jordan Lotomba hat sein Pflichtspieldebüt für Celtic Glasgow gegeben – ausgerechnet im Old Firm gegen die Rangers. Für den Schweizer endet die Premiere allerdings bitter: Celtic verliert den Viertelfinal im Premier Sports Cup bei seinem Stadtrivalen klar mit 0:3 und scheidet aus dem Wettbewerb aus. Dan Neil bringt die Rangers in der 23. Minute in Führung und wird später mit seinem zweiten Treffer zum Mann des Spiels. Kevin Kelsy erhöht in der 59. Minute auf 2:0, ehe Neil nach 75 Minuten mit einem starken Abschluss zum 3:0 den Endstand herstellt. Celtic findet gegen die aggressiv auftretenden Gastgeber über weite Strecken kaum Lösungen. Lotomba sitzt zunächst auf der Bank und wird im Verlauf der Partie für Kieran Tierney eingewechselt. Für den 27-jährigen Schweizer ist es der erste Pflichtspieleinsatz seit seinem Wechsel von Feyenoord zu Celtic. In den Meisterschaftsspielen gegen St. Mirren und St. Johnstone war der frühere YB-Verteidiger noch ohne Einsatz geblieben.

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Kane rettet Bayern beim starken Aufsteiger

Der FC Bayern München gewinnt ein hart umkämpftes Auswärtsspiel bei Bundesliga-Aufsteiger SV Elversberg mit 2:1. Lennart Karl bringt den deutschen Rekordmeister in der 26. Minute in Führung, ehe Ex-Bayern-Spieler Maurice Krattenmacher mit einem Traumtor ausgleicht. Harry Kane entscheidet die Partie in der 72. Minute und erzielt dabei seinen 150. Pflichtspieltreffer für die Münchner. Elversberg bestätigt auch gegen den Meister, dass die beiden überraschenden Auftaktsiege kein Zufall waren. Der Aufsteiger hält die Partie lange offen und kommt durch Krattenmacher in der 61. Minute verdient zum 1:1. Danach erhöht Bayern jedoch den Druck entscheidend und erzwingt durch Kane den Siegtreffer. Für München ist es nach dem überraschenden 0:0 bei Schalke die gewünschte Reaktion in der Bundesliga. Bayern steht nach drei Spieltagen bei sieben Punkten, während Elversberg nach Siegen gegen Bayer Leverkusen und Borussia Mönchengladbach erstmals in seiner Bundesliga-Geschichte als Verlierer vom Platz geht.

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Atlético explodiert spät – drei Tore ab Minute 84

Atlético Madrid meldet sich mit einem 3:0-Auswärtssieg bei Real Sociedad zurück. In Anoeta fallen sämtliche Tore erst in der Schlussphase: Alejandro Grimaldo trifft in der 84. Minute per Penalty, Jonathan David erhöht in der 90. Minute und Giuliano Simeone setzt in der Nachspielzeit den Schlusspunkt. Das klare Endresultat täuscht über den lange ausgeglichenen Spielverlauf hinweg. Real Sociedad hält Atlético über 80 Minuten vom eigenen Tor fern und besitzt selbst gefährliche Phasen. Erst ein Handspiel von Job Ochieng im Strafraum und der anschliessende Penalty bringen die Partie endgültig auf die Seite der Gäste. Für Atlético ist der Erfolg besonders wichtig. Nach dem deutlichen 0:3 bei Athletic Bilbao und der 1:2-Niederlage in der Champions League gegen Liverpool beendet das Team von Diego Simeone seine Negativserie. Nach fünf La-Liga-Partien stehen nun zehn Punkte zu Buche.

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Yamal-Doppelpack hält Barcelona makellos

Der FC Barcelona setzt seinen perfekten Saisonstart in La Liga fort. Die Katalanen gewinnen auswärts bei Levante mit 4:2, Lamine Yamal erzielt dabei zwei Treffer. Nach fünf Meisterschaftsspielen steht Barça weiterhin bei der maximalen Ausbeute von 15 Punkten. Xavi Espart bringt Barcelona bereits in der 5. Minute in Führung, ehe Yamal nach 19 Minuten auf 2:0 erhöht. Kurz nach der Pause verwandelt der 19-Jährige einen Penalty zum 3:0. Levante kommt durch Iván Romero und Roger Brugué nochmals bis auf 2:3 heran, doch der eingewechselte Karim Adeyemi entscheidet die Partie in der Nachspielzeit. Für Barcelona ist es der fünfte Sieg im fünften Ligaspiel und zugleich der sechste Erfolg in Serie über alle Wettbewerbe hinweg. Nach dem deutlichen 5:0 gegen Valencia mit einem weiteren Yamal-Doppelpack bestätigt die Mannschaft von Hansi Flick damit ihre starke Frühform.

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Adžić schockt Juventus in der 94. Minute

Juventus Turin kassiert in der Serie A die erste Saisonniederlage. Die Bianconeri verlieren bei Sassuolo nach einer völlig verrückten Schlussphase mit 2:3. Ausgerechnet der von Juventus ausgeliehene Vasilije Adžić entscheidet die Partie in der 94. Minute. Lange deutet wenig auf dieses spektakuläre Ende hin. Sebastiano Esposito bringt Sassuolo in der 65. Minute mit 1:0 in Führung, ehe der eingewechselte Edon Zhegrova Juventus in der 82. Minute zurück ins Spiel bringt. Danach fallen innerhalb von nur sechs Minuten drei weitere Tore. Kieron Bowie trifft in der 89. Minute zum 2:1 für Sassuolo, Zhegrova antwortet in der 91. Minute mit seinem zweiten Treffer zum 2:2. Doch Juventus bringt selbst diesen Punkt nicht über die Zeit: In der 94. Minute vollendet Adžić einen Konter zum 3:2 und sorgt gegen seinen Stammklub für die Entscheidung.

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Haaland schiesst zehn City-Spieler zum Derby-Sieg

Manchester City gewinnt das 199. Manchester-Derby trotz langer Unterzahl mit 1:0 bei Manchester United. Phil Foden fliegt bereits in der 23. Minute vom Platz, doch Erling Haaland erzielt nach einer Stunde den entscheidenden Treffer. Für City ist es der vierte Sieg im vierten Premier-League-Spiel. Die Partie im Old Trafford nimmt früh eine unerwartete Wendung. Foden sieht nach einer Auseinandersetzung mit United-Captain Bruno Fernandes direkt Rot. City muss danach mehr als eine Stunde mit zehn Spielern auskommen, verteidigt jedoch diszipliniert und übersteht auch zwei Aluminiumtreffer der Gastgeber. In der 60. Minute schlägt City selbst zu. Joško Gvardiols abgefälschte Hereingabe landet bei Haaland, der am zweiten Pfosten vollendet. Der Treffer wird zunächst wegen Abseits aberkannt, nach einer längeren VAR-Überprüfung jedoch gegeben. Es ist bereits Haalands neuntes Premier-League-Tor gegen Manchester United.

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Zverev gewinnt US Open – zweiter Grand-Slam-Titel

Alexander Zverev ist US-Open-Champion 2026. Der 29-jährige Deutsche bezwingt Ben Shelton im Final von New York mit 6:3, 7:6 (7:2), 5:7 und 6:2 und gewinnt nach Roland Garros seinen zweiten Grand-Slam-Titel. Für Zverev ist es der erste Triumph in Flushing Meadows. Der topgesetzte Deutsche kontrolliert die Partie über weite Strecken mit seinem starken Aufschlag und seiner Konstanz von der Grundlinie. Shelton kämpft sich nach einem 0:2-Satzrückstand noch einmal zurück, doch Zverev reagiert im vierten Durchgang sofort und entscheidet den Final nach 3 Stunden und 37 Minuten für sich. Mit dem Erfolg schliesst Zverev zugleich eine offene Rechnung mit den US Open. 2020 hatte er im Final gegen Dominic Thiem bereits mit 2:0 Sätzen geführt und den Titel noch aus der Hand gegeben. Für Schweizer Tennisfans endete das Turnier ebenfalls mit einem Finalauftritt: Belinda Bencic hatte zusammen mit Flavio Cobolli im Mixed-Doppel-Endspiel gestanden.

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Schneefallgrenze in der Schweiz: Winterwetter verstehen und Reisen sicher planen

Eine Schneefallgrenze von 900 Metern klingt zunächst erstaunlich präzise. In der Realität handelt es sich jedoch selten um eine scharf gezogene Linie am Berghang. Zwischen reinem Schnee und reinem Regen liegt häufig eine mehrere hundert Meter mächtige Übergangszone, in der nasse Flocken, Schneeregen und Regentropfen gleichzeitig vorkommen können. Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Niederschlagsintensität, Wind und Gelände entscheiden gemeinsam darüber, wie weit Schneeflocken tatsächlich Richtung Tal gelangen. Gerade in der Schweiz können deshalb zwei nahe gelegene Täler zur gleichen Zeit unterschiedliche Niederschlagsarten erleben. Eine Prognose von „Schneefallgrenze 800 bis 1’000 Meter“ ist kein Zeichen mangelnder Genauigkeit, sondern beschreibt eine atmosphärische Grenze, die selbst räumlich und zeitlich schwankt. Besonders bei kräftigen Niederschlägen, trockener Luft oder windgeschützten Alpentälern kann die Schneefallgrenze deutlich tiefer sinken als zunächst erwartet.

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Wetterrisiko Nebel: So kommen Autofahrer im Schweizer Mittelland sicher ans Ziel

Über dem Schweizer Mittelland liegt an manchen Morgen eine geschlossene graue Decke, während auf Jura- und Voralpengipfeln die Sonne scheint. Mal steckt die Landschaft selbst in dichtem Nebel, mal beginnt die Wolkenschicht erst einige hundert Meter über dem Boden. Umgangssprachlich klingt beides ähnlich, meteorologisch sind jedoch Lage, Sichtweite und Entstehung entscheidend. Wer Wetterdaten richtig liest, kann besser abschätzen, wo es grau bleibt, wo die Sonne wartet und welche Risiken unterwegs entstehen. Das Mittelland begünstigt solche Wetterlagen: Feuchte Luft sammelt sich zwischen Jura und Alpen, Seen und nasse Böden liefern zusätzliche Feuchtigkeit, und bei ruhigem Hochdruckwetter kann sich bodennahe Kaltluft halten. Trotzdem ist nicht jede trübe Aussicht klassischer Nebel. Eine tiefe Wolkendecke, Hochnebel, Dunst und frontale Bewölkung können am Fenster nahezu gleich aussehen, reagieren aber unterschiedlich auf Sonne, Wind und Gelände.

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Genussreisen durch die Schweiz: Regionale Spezialitäten am Ursprung entdecken

Die Schweiz lässt sich kulinarisch besonders spannend dort entdecken, wo Lebensmittel und Gerichte eng mit Landschaft, Landwirtschaft und regionalen Traditionen verbunden sind. Zwischen Waadtländer Rebterrassen, Walliser Raclette, Bündner Trockenfleisch, Tessiner Polenta und jurassischem Käse entstehen Genussreisen, bei denen der Weg zum Produzenten ebenso wichtig wird wie das Essen selbst. Statt möglichst viele Restaurants anzusteuern, lohnt es sich, wenige Regionen auszuwählen und Keller, Käsereien, Märkte, Alpen und traditionelle Gasthäuser miteinander zu verbinden. Gerade die kurzen Distanzen machen solche Reisen unkompliziert. Innerhalb weniger Tage lassen sich Weinberge, Produktionsstätten und historische Orte kombinieren, ohne dass jeder Reisetag von langen Transfers bestimmt wird. Entscheidend ist eine saisonale Planung: Weinlese, Alpzeit, Märkte, Kastanienfeste oder offene Keller schaffen unterschiedliche Reiseanlässe. Gleichzeitig sollte genügend Raum bleiben, um Produkte nicht bloss zu degustieren, sondern ihre Herkunft und Herstellung kennenzulernen.

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Föhn in den Schweizer Alpen: Wetterrisiken erkennen und Reisen sicher planen

Innerhalb weniger Minuten steigt die Temperatur, die Luft wird trockener und der Wind fährt in kräftigen Böen durch das Tal: Der Föhn gehört zu den markantesten Wettererscheinungen der Schweiz. Besonders bekannt ist er in Alpentälern wie dem Urner Reusstal, dem Haslital, dem Glarnerland, dem Rheintal und dem Wallis. Doch Föhn ist mehr als ein warmer Wind. Er entsteht durch das Zusammenspiel von Luftdruck, Gebirge, Feuchtigkeit und Strömung – und kann sich je nach Wetterlage sehr unterschiedlich zeigen. Viele seiner Merkmale lassen sich ohne Messinstrumente beobachten. Eine scharf begrenzte Wolkenwand über dem Alpenkamm, linsenförmige Wolken, ungewöhnlich klare Fernsicht oder plötzlich einsetzende Böen können auf Föhn hinweisen. Kein einzelnes Zeichen liefert jedoch einen sicheren Beweis. Erst die Kombination aus Windrichtung, Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Druckverteilung und regionaler Topografie macht eine Föhnlage erkennbar.

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Ferien ohne Auto im Berner Oberland: Unterkünfte, Bergbahnen und Ausflüge

Das Berner Oberland gehört zu jenen Schweizer Ferienregionen, in denen ein eigenes Auto für viele Aufenthalte kaum Vorteile bringt. Interlaken ist als Verkehrsknoten mit Bahn und Schiff gut erschlossen, während Bergdörfer wie Wengen und Mürren ohnehin autofrei sind. Von den Talorten führen Zahnradbahnen, Seilbahnen und Regionalzüge direkt zu Wandergebieten, Aussichtspunkten und hochalpinen Ausflugszielen. Wer Unterkunft und Tagesprogramm an diesem Netz ausrichtet, kann die Region weitgehend ohne Strassenverkehr erleben. Entscheidend für autofreie Ferien ist weniger die Zahl möglicher Verbindungen als die Wahl eines passenden Standorts. Interlaken bietet besonders viele Anschlüsse, Lauterbrunnen liegt günstig zwischen Wengen und Mürren, während eine Übernachtung direkt in einem autofreien Bergdorf Wege verkürzt und frühmorgendliche oder abendliche Ausflüge erleichtert. Gleichzeitig unterscheiden sich Bergbahnen, Schiffslinien und touristische Pässe in Geltungsbereich und Saison deutlich. Eine durchdachte Planung verbindet deshalb Unterkunft, Gepäck, Fahrplan und Ausflugsziele zu einem stimmigen Gesamtpaket.

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Die schönsten Panoramazugreisen der Schweiz: Strecken, Stopps und Reiseplanung

Die Schweiz lässt sich kaum eindrucksvoller bereisen als auf Schienen. Zwischen Matterhorn, Oberalppass, Engadin, Vierwaldstättersee und Genfersee verbinden Panoramazüge spektakuläre Landschaften mit einer Bahninfrastruktur, die selbst Teil des Erlebnisses ist. Glacier Express, Bernina Express, GoldenPass Express und Gotthard Panorama Express unterscheiden sich dabei deutlich: Manche eignen sich für einen ganzen Reisetag, andere lassen sich gut mit Zwischenstopps, Schiffsetappen oder einer Übernachtung kombinieren. Für eine gelungene Panoramazugreise zählt deshalb nicht allein die berühmteste Strecke. Reisezeit, Fahrtrichtung, Reservation, saisonaler Betrieb und sinnvolle Stopps beeinflussen den Ablauf erheblich. Wer mehrere Routen verbinden möchte, sollte zudem genügend Zeit zwischen den einzelnen Etappen lassen. So wird aus einer langen Zugfahrt eine Reise durch unterschiedliche Landschaftsräume – von hochalpinen Pässen bis zu Seen, Weinbergen und südlich geprägten Tälern.

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Schweizer Kleinstädte für ein Wochenende: Kultur, Genuss und kurze Wege

Ein Wochenende in einer Schweizer Kleinstadt braucht weder lange Transfers noch ein dichtes Besichtigungsprogramm. Historische Altstädte, Museen, regionale Küche, Fluss- und Seeufer liegen vielerorts so nah beieinander, dass sich Kultur und Genuss bequem zu Fuss verbinden lassen. Murten, Solothurn, Thun, Aarau oder Bellinzona zeigen dabei sehr unterschiedliche Seiten des Landes: zweisprachige Stadtgeschichte, barocke Architektur, alpine Kulissen, zeitgenössische Kunst oder mittelalterliche Befestigungen. Gerade für zwei Nächte sind kurze Wege ein Vorteil. Nach der Ankunft muss kein komplexes Verkehrssystem verstanden werden, und zwischen Museum, Restaurant und Spaziergang bleibt genügend Zeit für spontane Entdeckungen. Entscheidend ist weniger die Zahl der Programmpunkte als die Wahl einer Stadt, deren Charakter zum Wochenende passt. Wer Kultur, Essen und einen landschaftlichen Kontrast verbindet, kann bereits innerhalb weniger Tage überraschend viel erleben.

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Shaqiri-Show in Luzern – Basel siegt beim Nocentini-Debüt 4:2

Der FC Basel hat im ersten Spiel nach der Entlassung von Stephan Lichtsteiner ein starkes Zeichen gesetzt. Die Basler gewinnen beim FC Luzern trotz eines Gegentors nach nur 30 Sekunden mit 4:2. Xherdan Shaqiri wird mit zwei Treffern und einem Assist zur überragenden Figur beim gelungenen Einstand von Interimstrainer Luigi Nocentini. Oscar Kabwit sorgte mit einem Kopfball nach einer Flanke von Ruben Fernandes für den Luzerner Traumstart. Basel reagierte jedoch sofort: Bereits in der 4. Minute legte Kazeem Olaigbe für Zan Celar auf, der zum 1:1 einschob. Kurz vor der Pause drehte Philip Otele die Partie endgültig zugunsten der Gäste, als er einen Eckball von Shaqiri zum 2:1 einköpfte. Nach dem Seitenwechsel übernahm der Basler Captain selbst das Toreschiessen. Shaqiri erhöhte in der 56. Minute nach einer clever ausgeführten Freistossvariante auf 3:1 und traf zehn Minuten später mit einem präzisen Schlenzer auch zum 4:1. Lars Villiger gelang in der 84. Minute nur noch der zweite Luzerner Treffer.

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Luca Jenni und Lea Fuchs holen Berg-SM-Titel in Arosa

Luca Jenni und Lea Fuchs sind die neuen Schweizer Bergmeister im Strassenradsport. Beim 44. Radklassiker Chur–Arosa setzte sich Jenni in 59:37,6 Minuten als schnellster Mann durch, während Fuchs das Frauenrennen in 1:09:55,6 Stunden gewann. Die traditionsreiche Strecke führte über 29,3 Kilometer und 1191 Höhenmeter hinauf zum Obersee in Arosa. Jenni entschied die Männerwertung mit einem starken Auftritt für sich. Der 24-Jährige vom Continental-Team Run & Race – Solarpur benötigte weniger als eine Stunde für den anspruchsvollen Anstieg durch das Schanfigg. Jonas Müller erreichte das Ziel 20,4 Sekunden später auf Rang zwei, Florian Hochuli komplettierte das Podest mit 36,7 Sekunden Rückstand. Bei den Frauen setzte sich Lea Fuchs souverän durch. Die 35-jährige Zürcherin vom SPAR CTO Women Team distanzierte Marilena Kuster um 45,3 Sekunden. Marion Bindith belegte in 1:10:56,4 Stunden den dritten Platz und verlor damit gut eine Minute auf die neue Schweizer Bergmeisterin.

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