Im Mittelland und den Voralpen entlang Hochnebel mit Obergrenze meist bei 1200 bis 1500 Metern, am Nachmittag nur im Mittelland stellenweise Auflösung. In der Nordwestschweiz am Vormittag Nebelfelder und in Nord- und Mittelbünden am Vormittag tiefe Restbewölkung mit Obergrenze um 2000 Meter. Sonst sonniges Wetter mit einigen Schleierwolken.
In den Niederungen Temperatur am Nachmittag 9 bis 13 Grad. Schwache bis mässige Bise. In den Bergen schwacher, den Voralpen entlang mässiger Nordostwind. Temperatur auf 2000 Metern um 5 Grad.
Ein 43-jähriger Töfffahrer stirbt nach einem heftigen Selbstunfall, ein Bergsteiger stürzt am Matterhorn tödlich in die Tiefe und ein Helikopter verunglückt bei einer Höhenlandung auf einem Gletscher: Der 28. Oktober 2026 brachte mehrere besonders folgenschwere Polizeimeldungen aus der Schweiz.
Auch die Festnahme eines mutmasslichen Drogendealers mit mehreren hundert Gramm Heroin und Kokain sowie ein ungeklärtes Brandereignis mit einem verletzten Mann am Bahnhof Ittigen beschäftigen die Behörden. Polizei.news fasst fünf der brisantesten Meldungen des Tages zusammen.
Moderne Überwachungskameras, Bewegungsmelder und intelligente Alarmanlagen können Einbrüche erkennen und melden. Doch eine entscheidende Sicherheitsressource wird häufig unterschätzt: der Mensch. Aufmerksame Nachbarn, verantwortungsbewusste Passanten und Menschen, die verdächtige Situationen rechtzeitig melden, können einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit leisten. Die Schweizer Polizei setzt deshalb bei der aktuellen Einbruchprävention ausdrücklich auf die Bevölkerung.
Am 26. Oktober 2026 startete die Schweizerische Kriminalprävention gemeinsam mit kantonalen und städtischen Polizeikorps die nationale Kampagne "Einbruch in Sicht?". Bis zum 28. Februar 2027 sollen Menschen in der ganzen Schweiz für verdächtige Beobachtungen sensibilisiert werden. Die zentrale Botschaft: Bei konkretem Verdacht die Polizei unter 117 verständigen.
Gerade in der dunklen Jahreszeit können Aufmerksamkeit und gute Nachbarschaft entscheidend sein. Dabei geht es nicht um Misstrauen gegenüber fremden Menschen, sondern um das Erkennen ungewöhnlicher Situationen. Technik, mechanischer Einbruchschutz und menschliches Verhalten ergänzen sich – keiner dieser Faktoren ersetzt die anderen vollständig.
(Linthal GL). Am Dienstag, 27. Oktober 2026, ist gegen 09.30 Uhr auf dem Spitzalpelifirn bei Linthal (Gemeinde Glarus Süd) ein Helikopter im Gebiet des Gebirgslandeplatzes Clariden-Hüfifirn abgestürzt.
Der Pilot wurde dabei verletzt.
(Vaduz, Liechtenstein). Die Direktorin des Bundesamts für Polizei (fedpol), Eva Wildi-Cortés, traf sich am Mittwoch (28.10.2026) in Vaduz mit Polizeichef Jules Hoch zu einem Arbeitstreffen.
Im Mittelpunkt standen die gute und langjährige Polizeikooperation zwischen der Schweiz und Liechtenstein sowie die gemeinsamen Interessen beider Länder bei Europol.
Am Flughafen Zürich bleiben jedes Jahr Zehntausende persönliche Gegenstände zurück. Allein im Fundbüro von Swissport werden jährlich bis zu 90'000 Fundsachen registriert. Nur rund 30 Prozent finden zu ihren Besitzerinnen und Besitzern zurück. Besonders häufig gehen Smartphones, Kopfhörer, Portemonnaies und Kleidungsstücke verloren.
Die Gegenstände stammen aus unterschiedlichen Bereichen des Flughafens und aus Flugzeugen. Dabei ist nicht nur SWISS betroffen: Swissport betreut als Dienstleister verschiedene Fluggesellschaften sowie das zentrale Flughafen-Fundbüro. Weitere Abfertiger wie dnata besitzen eigene Zuständigkeiten. Eine gemeinsame Jahresstatistik aller Fundstellen liegt nicht vor.
Neben gewöhnlichen Reiseutensilien tauchen immer wieder überraschende Fundstücke auf. In Zürich wurden bereits eine Urne, ein Gebiss, ein Atemgerät und sogar ein gekochter Truthahn abgegeben. Die meisten Gegenstände gelangen jedoch nicht wegen ihres ungewöhnlichen Inhalts ins Fundbüro, sondern weil Reisende sie beim Boarding, im Flugzeug oder beim Verlassen des Terminals übersehen.
(Pfeffikon LU). In Pfeffikon hat die Luzerner Polizei einen mutmasslichen Drogendealer festgenommen.
Der 35-jährige Albaner sprang auf der Flucht vor der Polizei aus einem Fenster und verletzte sich dabei. Es konnte eine grössere Menge an Betäubungsmittel, Bargeld sowie eine Faustfeuerwaffe sichergestellt werden.
(Kanton St.Gallen SG). Am Mittwochmittag (28.10.2026) ist es in einer Wohnung an der Bahnhofstrasse zu einem Brand gekommen.
Eine 48-jährige Frau wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
(Kanton AG). Die Kantonspolizei Aargau gewann gestern mit ihrem Podcast „Dienstschluss“ den Swiss Influencer Award in der Kategorie Podcast.
Die Auszeichnung würdigt die digitale Kommunikation der Kantonspolizei und ist bereits der zweite Preis im Bereich Social Media innerhalb von drei Jahren.
(Oberentfelden AG). Am Montagabend kollidierte in Oberentfelden ein 84-jähriger Mercedes-Lenker beim Linksabbiegen mit einem vortrittsberechtigten Fiat.
Sowohl der Unfallverursacher als auch die 61-jährige Fiat-Lenkerin blieben unverletzt. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.
(Rüti ZH). Am Dienstagabend (27.10.2026) ist es in einer Wohnung in Rüti zu einem Brand gekommen, der sich auf den Dachstock des Mehrfamilienhauses ausbreitete.
Verletzt wurde niemand.
(Basel BS). Die Parkkarten im Kanton Basel-Stadt werden digital. Künftig müssen neue digitale Parkkarten nicht mehr sichtbar hinter der Frontscheibe des Fahrzeugs liegen.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt informiert auf Facebook über die Umstellung und verweist für Angaben zu den verschiedenen Parkkarten, den Gebühren und der Beantragung auf die offizielle Website des Kantons.
(Schweiz). Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 28. Oktober 2026 die Ergebnisse der Vernehmlassung zu Anpassungen der Regelung beim berufsmässigen Personentransport mit Personenwagen zur Kenntnis genommen.
Die Verordnungsänderungen wurden in der Vernehmlassung aus Gründen der Verkehrssicherheit und des Arbeitnehmerschutzes im Taxigewerbe mehrheitlich abgelehnt. Der Bundesrat will deshalb auf die vorgeschlagenen Änderungen verzichten.
(Egnach TG). Bei einem Zusammenstoss mit einer Mittelinsel wurde am Dienstagabend in Egnach ein E-Bikefahrer leicht verletzt.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
(St.Gallen SG). Am Freitagnachmittag (23.10.2026) ist ein 36-jähriger Leichtmotorradfahrer auf der Dufourstrasse bei einem Überholmanöver von einem Lieferwagen am Oberarm touchiert und leicht verletzt worden.
Die Stadtpolizei sucht Zeugen.
(Coppet VD). Die öffentliche Auflage des Modernisierungsprojekts für den Bahnhof Coppet der SBB findet von Mittwoch, 28. Oktober, bis Donnerstag, 26. November 2026, statt. Das Projekt soll den Komfort, die Sicherheit und die Servicequalität für die Reisenden verbessern und gleichzeitig den wachsenden Mobilitätsbedürfnissen auf der Strecke Lausanne–Genf-Flughafen Rechnung tragen.
Seit der Inbetriebnahme des Léman Express im Dezember 2019 hat sich die Bedeutung des Bahnhofs Coppet grundlegend verändert. Er wurde zum Endbahnhof eines der grössten grenzüberschreitenden Bahnnetze Europas. Der einst einfache Haltepunkt ist heute ein wichtiger Knotenpunkt zwischen dem Regionalverkehr und den Fernverkehrsverbindungen (RE33). Mit dieser Entwicklung ist auch die Zahl der Reisenden stark gestiegen: Innerhalb von 15 Jahren hat sich das Passagieraufkommen am Bahnhof Coppet mehr als verdoppelt. Heute nutzen rund 8'900 Reisende täglich den Bahnhof.
(Kanton Uri UR). In Absprache mit den Kantonen Wallis und Bern hat die Baudirektion Uri am Mittwoch, 28. Oktober 2026, um 10.00 Uhr, den Furkapass ab Realp und den Sustenpass ab Sustenbrüggli in die Wintersperre gesetzt. Die Pässe Oberalp und Klausen sind geöffnet und normal befahrbar.
Wie das Bundesamt für Strassen ASTRA mitteilt, ist der Gotthardpass bis auf weiteres ab Mittwoch, 28. Oktober 2026, tagsüber geöffnet. In der Nacht ist der Gotthardpass von 18.00 Uhr bis 08.00 Uhr gesperrt.