Sport & Spiel

Xhaka verliert mit Sunderland gegen Ex-Klub Arsenal

Granit Xhaka hat das Wiedersehen mit seinem langjährigen Ex-Klub Arsenal verloren. Der Schweizer Nati-Captain führt Sunderland im Stadium of Light als Captain aufs Feld, muss sich dem englischen Meister aber mit 0:2 geschlagen geben. David Raya hält beim Stand von 0:0 einen Penalty von Enzo Le Fée, ehe Bruno Guimarães und Bukayo Saka Arsenal zum vierten Ligasieg in Folge schiessen. Sunderland verlangt dem Favoriten über weite Strecken alles ab und besitzt kurz nach der Pause sogar die grosse Chance zur Führung. Le Fée tritt in der 56. Minute zum Penalty an, doch Arsenal-Torhüter Raya pariert stark und lenkt den Ball an den Pfosten. Nur 121 Sekunden später folgt die kalte Dusche für Xhaka und seine Mannschaft. Der eingewechselte Guimarães trifft mit einem sehenswerten Distanzschuss zum 1:0 für Arsenal. In der Nachspielzeit entscheidet Saka die Partie per Penalty endgültig.

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Sion gewinnt 3:0 in St. Gallen

Der FC Sion setzt seinen starken Lauf in der Super League fort. Die Walliser gewinnen auswärts beim FC St. Gallen mit 3:0 und feiern damit den dritten Meisterschaftssieg in Folge. Ilyas Chouaref, Franck Surdez und Ali Kabacalman erzielen die Tore für die Mannschaft von Didier Tholot. Im Berit Sitterstadion in St. Gallen übernimmt Sion nach einer guten halben Stunde das Kommando. Chouaref bringt die Gäste in der 37. Minute in Führung, ehe Surdez unmittelbar vor der Pause auf 2:0 erhöht. Bei beiden Treffern liefert Winsley Boteli die Vorlage. Nach dem Seitenwechsel lässt Sion nicht nach. Kabacalman sorgt in der 59. Minute nach Vorarbeit von Chouaref mit dem dritten Treffer für die vorzeitige Entscheidung. St. Gallen findet gegen die kompakt auftretenden Walliser keine Antwort mehr.

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Warum der Hund den Ball nicht zurückbringt: Die häufigsten Fehler beim Apportieren

Ein sauber aufgebautes Apportierspiel besteht aus weit mehr als dem Hinterherlaufen nach einem geworfenen Gegenstand. Der Hund wartet, orientiert sich, nimmt den Gegenstand auf, trägt ihn zurück und gibt ihn ruhig ab. Gerade diese Abfolge macht das Apportieren zu einer vielseitigen Beschäftigung: Bewegung, Impulskontrolle, Nasenarbeit und Zusammenarbeit greifen ineinander. Ob ein Hund gern apportiert, hängt nicht allein von seiner Rasse ab. Motivation, Lernerfahrung, Alter, Gesundheit und die Wahl des Gegenstands spielen ebenso mit. Ein kleinschrittiger Aufbau verhindert viele typische Probleme: Davonlaufen mit der Beute, hektisches Kauen, vorzeitiges Starten oder die Weigerung, den Gegenstand auszugeben.

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Ajeti rettet Lugano im Spitzenspiel gegen YB

Der FC Lugano bleibt auch nach dem Spitzenspiel gegen die Young Boys ungeschlagen. Die Tessiner trennen sich in der AIL Arena 2:2 von YB und verhindern dank Albian Ajetis Treffer in der 80. Minute die erste Saisonniederlage. Nach sechs Siegen in Serie endet Luganos perfekte Meisterschaftsbilanz damit zwar, die Tabellenführung bleibt aber bestehen. Dabei erwischt Lugano einen Traumstart. Bereits in der 2. Minute bringt Daniel Dos Santos den Leader mit 1:0 in Führung. YB reagiert jedoch und gleicht in der 28. Minute durch Samuel Essende aus. Noch vor der Pause drehen die Berner die Partie vollständig. Christian Fassnacht trifft in der 45. Minute zum 2:1 für YB und schickt die Gäste mit einer Führung in die Kabine.

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Bürki fliegt erneut – Thun verliert 0:1 gegen GC

Der FC Thun kassiert in der Super League den nächsten Rückschlag. Der Schweizer Meister verliert zuhause mit 0:1 gegen die Grasshoppers und muss nach der direkten roten Karte gegen Captain Marco Bürki ab der 38. Minute in Unterzahl spielen. Samuele Bengondo erzielt in der 23. Minute den entscheidenden Treffer für GC. Die Zürcher gehen im Visana Stadion mit ihrer ersten gefährlichen Aktion in Führung. Samuel Krasniqi setzt sich auf der linken Seite durch, über Umwege kommt Manix Guibelalde zum Abschluss. Thun-Goalie Niklas Steffen kann den Ball nur nach vorne abwehren, wo Bengondo zum 1:0 abstaubt. Noch vor der Pause verschärft sich die Lage für den Meister. Bürki trifft Nikolas Muci in einem Luftduell mit dem Ellbogen am Kopf. Schiedsrichter Anojen Kanagasingam zeigt dem Thuner Abwehrchef ohne Zögern die direkte rote Karte.

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Nicole Koller reist auf eigene Kosten zum Weltcup-Finale

Nicole Koller kämpft trotz des Aus ihres Rennstalls weiter um einen starken Abschluss ihrer herausragenden Mountainbike-Saison. Die WM-Dritte verzichtet auf den Weltcup in Soldier Hollow, will beim Saisonfinale in Lake Placid aber wieder antreten – und finanziert die Reise in die USA selbst. Gleichzeitig laufen Gespräche über ihre sportliche Zukunft. Die 29-jährige Zürcherin befindet sich in einer ungewöhnlichen Situation. Sportlich gehört sie nach WM-Bronze im Cross Country zur absoluten Weltspitze, doch nach dem Ende des Lapierre PXR Racing Teams fehlt ihr für die kommende Saison weiterhin ein neuer Rennstall. Besonders bitter ist die Situation mit Blick auf den Gesamtweltcup. Koller liegt im Short Track auf Rang vier und nur zwei Punkte hinter einem Podestplatz, im olympischen Cross Country belegt sie den sechsten Gesamtrang. Durch den Verzicht auf Soldier Hollow verliert sie nun wichtige Möglichkeiten, diese Positionen zu verteidigen oder sogar zu verbessern.

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Lustrinellis Union verliert 1:3 gegen Schalke

Mauro Lustrinelli wartet mit Union Berlin weiter auf den ersten Bundesliga-Sieg. Die Köpenicker verlieren ihr Heimspiel gegen Aufsteiger Schalke 04 mit 1:3 und stehen nach drei Runden bei nur einem Punkt. Der Schweizer Nationalspieler Michel Aebischer spielt bis zur 85. Minute. Union gerät durch den ehemaligen Berliner Robin Gosens in der 25. Minute in Rückstand. Nur wenige Sekunden nach der Pause erhöht Adil Aouchiche auf 2:0 für Schalke. Erst tief in der Nachspielzeit bringt Tim Skarke die Gastgeber noch einmal heran. Die Hoffnung auf einen späten Punktgewinn hält jedoch nur wenige Minuten. Nach einer letzten Berliner Ausgleichschance kontert Schalke und Maximilian Wöber trifft in der 103. Minute zum 3:1-Endstand. Damit kassiert Union nach dem 0:4 in Leverkusen die zweite Niederlage in Folge.

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Rieder-Assist reicht Augsburg nicht – Schick gleicht spät aus

Fabian Rieder bleibt beim FC Augsburg ein entscheidender Faktor. Der Schweizer Captain bereitet beim 2:2 gegen Bayer Leverkusen das zwischenzeitliche 2:1 von Michael Gregoritsch vor. Augsburg verspielt den dritten Sieg im dritten Bundesliga-Spiel erst in der 89. Minute durch Patrik Schick. Vor 29'745 Zuschauern in der WWK Arena gerät der bisherige Tabellenführer zunächst in Rückstand. Christian Kofane bringt Leverkusen in der 18. Minute mit 1:0 in Führung, ehe Gregoritsch die Partie nach der Pause mit einem Doppelpack innerhalb von fünf Minuten dreht. Beim zweiten Treffer liefert Rieder die Vorlage. Seine präzise Ecke findet Gregoritsch, der in der 55. Minute zum 2:1 trifft. Für den Schweizer ist es bereits die nächste direkte Torbeteiligung nach seinem Traumfreistoss beim 4:1 gegen Eintracht Frankfurt.

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Manzambi feiert Villa-Debüt bei 1:2 gegen Nottingham

Johan Manzambi ist zurück auf dem Platz und hat sein Pflichtspieldebüt für Aston Villa gefeiert. Der 20-jährige Schweizer Nationalspieler wurde bei der 1:2-Heimniederlage gegen Nottingham Forest in der 63. Minute eingewechselt. Für Manzambi endet damit eine längere Zwangspause nach seiner Knieverletzung von der Weltmeisterschaft. Manzambi begann die Partie auf der Ersatzbank und kam nach gut einer Stunde für Ross Barkley ins Spiel. Zu diesem Zeitpunkt lag Aston Villa bereits 0:1 zurück. Der Schweizer erhielt damit erstmals seit seinem millionenschweren Sommerwechsel vom SC Freiburg Spielminuten für seinen neuen Club. Sportlich verlief der Nachmittag für Villa dagegen enttäuschend. Liam Delap brachte Nottingham unmittelbar nach der Pause in der 46. Minute in Führung, Alysson glich in der 74. Minute aus. Igor Jesus entschied die Begegnung mit seinem Treffer zum 2:1 für Forest in der 88. Minute.

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HC Davos verliert 2:6 in Skellefteå – Corvi fliegt raus

Der HC Davos kassiert in der Champions Hockey League die erste Niederlage der Saison. Die Bündner verlieren beim schwedischen Meister Skellefteå AIK mit 2:6. Beim Stand von 2:4 muss Enzo Corvi nach einem Faustschlag mit einer Fünf-Minuten-Strafe vorzeitig vom Eis – die Schweden nutzen das lange Powerplay zu zwei weiteren Treffern. Davos war mit drei Siegen aus den ersten drei CHL-Partien nach Schweden gereist. Auch Skellefteå hatte seine ersten drei Begegnungen gewonnen, womit in der Skellefteå Kraft Arena zwei der formstärksten Teams des bisherigen Wettbewerbs aufeinandertrafen. Lange hält der HCD die Partie trotz des Rückstands offen. Nach dem 2:4 bleibt zumindest die Hoffnung auf eine späte Aufholjagd, ehe Corvis Strafe die Ausgangslage entscheidend verschlechtert. Skellefteå lässt sich die Gelegenheit nicht entgehen und zieht in Überzahl endgültig davon.

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Schweizer Doppelpodest an Ironman-70.3-WM

Julie Derron und Alanis Siffert sorgen bei der Ironman-70.3-Weltmeisterschaft in Nizza für ein Schweizer Doppelpodest. Derron gewinnt nach einer starken Aufholjagd Silber, Siffert sichert sich Bronze und damit ihre erste Medaille bei einer grossen Elite-Weltmeisterschaft. Der Titel geht überlegen an die US-Amerikanerin Taylor Knibb. Knibb entscheidet das Rennen vor allem auf der anspruchsvollen Radstrecke in den Seealpen. Nach 1,9 Kilometern Schwimmen, 90 Kilometern Radfahren und 21,1 Kilometern Laufen erreicht die vierfache Weltmeisterin das Ziel nach 4:19:24 Stunden. Hinter ihr liefern die beiden Schweizerinnen ein starkes Rennen. Derron macht auf dem abschliessenden Halbmarathon mehrere Positionen gut und beendet die WM 4:06 Minuten hinter Knibb auf Platz zwei. Siffert folgt mit 5:46 Minuten Rückstand auf Rang drei.

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Johan Schönbeck verlässt Schweizer Unihockey-Nati nach WM

Johan Schönbeck wird die Schweizer Unihockey-Nationalmannschaft nach der Weltmeisterschaft 2026 in Finnland verlassen. Der Schwede hat entschieden, nach dem Saisonhöhepunkt im Dezember nicht mehr als Nationaltrainer zur Verfügung zu stehen. Damit endet seine Amtszeit nach knapp vier Jahren. Swiss Unihockey bestätigte den bevorstehenden Abschied des Männer-Nationaltrainers. Schönbeck hatte die Mannschaft am 1. Mai 2023 übernommen und war damals mit einem Vierjahresvertrag als Nachfolger von David Jansson verpflichtet worden. Für seinen Entscheid nennt Schönbeck vor allem persönliche Gründe. Er möchte künftig weniger Zeit von seiner Familie in Växjö getrennt verbringen. Gleichzeitig empfindet er die langen Phasen zwischen den einzelnen Trainingscamps und internationalen Turnieren als zunehmend schwierig.

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Ralph Zloczower im Alter von 93 Jahren verstorben

Der Schweizer Fussball trauert um Ralph Zloczower. Der frühere Präsident des BSC Young Boys und des Schweizerischen Fussballverbands ist im Alter von 93 Jahren verstorben. Besonders eng verbunden bleibt sein Name mit der erfolgreichen Bewerbung und Durchführung der EURO 2008 in der Schweiz und Österreich. Zloczower prägte den Schweizer Fussball während mehrerer Jahrzehnte in unterschiedlichen Führungsfunktionen. Seine Laufbahn als Spitzenfunktionär begann beim BSC Young Boys, dessen Vereinsleitung der Berner Jurist im Februar 1973 in einer wirtschaftlich schwierigen Phase übernahm. Später führte ihn sein Weg über die damalige Nationalliga bis an die Spitze des Schweizerischen Fussballverbands. Von 2001 bis 2009 amtete Zloczower als SFV-Zentralpräsident und begleitete eine sportlich und organisatorisch bedeutende Phase des Schweizer Fussballs.

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Nora Meister krönt EM mit drittem Gold

Nora Meister beendet die Para-Schwimm-Europameisterschaften in Kocaeli mit einem weiteren Titel. Die 23-jährige Aargauerin gewinnt über 50 m Freistil der Klasse S6 in 35,26 Sekunden und holt damit ihre dritte Goldmedaille dieser EM. Der Final über die kürzeste Freistildistanz entwickelt sich zu einem engen Rennen. Meister liegt nach dem Start zunächst zurück, steigert sich auf der zweiten Streckenhälfte aber entscheidend und schlägt 22 Hundertstelsekunden vor der Irin Dearbhaile Brady an. Mit dem Erfolg beendet Meister ihre Einzelwettkämpfe in der Türkei mit drei Goldmedaillen und einmal Silber. Bereits über 100 m Freistil hatte die Schweizerin mit Silber ihre zweite Medaille dieser Titelkämpfe gewonnen.

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Küng bricht Vuelta nach Zeitfahrsieg ab

Stefan Küng beendet die Vuelta a España 2026 vorzeitig. Nur einen Tag nach seinem Sieg im Einzelzeitfahren steigt der 32-jährige Schweizer aus der Rundfahrt aus und richtet seinen Fokus vollständig auf die Strassen-WM in Montreal. Tudor Pro Cycling und Küng haben den Entscheid gemeinsam getroffen. Eine neue Verletzung liegt beim Thurgauer nicht vor. Vielmehr soll er die zusätzliche Zeit zur Erholung und für die Vorbereitung auf das nächste grosse Saisonziel nutzen. Küng hatte am Donnerstag auf der 18. Etappe über 32,1 Kilometer von El Puerto de Santa María nach Jerez de la Frontera in 35:22 Minuten triumphiert. Mit seinem Sieg im Vuelta-Zeitfahren setzte er sich drei Sekunden vor Callum Thornley durch und feierte seinen zweiten Etappenerfolg bei einer Grand Tour.

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Fehlstart-Schock für Jason Joseph – Europameister im Ultimate-Final disqualifiziert

Jason Joseph erlebt bei der Premiere der World Athletics Ultimate Championship in Budapest ein bitteres Saisonende. Der Schweizer Europameister qualifiziert sich über 110 m Hürden souverän für den Final, wird dort aber wegen eines Fehlstarts disqualifiziert. Den Sieg holt Weltrekordhalter Ja'Kobe Tharp in 12,94 Sekunden. Joseph hatte wenige Stunden zuvor noch einen starken Halbfinal gezeigt. Der 27-jährige Baselbieter lief in 13,26 Sekunden auf Rang zwei seiner Serie und erzielte damit die fünftbeste Zeit aller 16 Teilnehmer. Im Final wollte Joseph beim Start volles Risiko eingehen. Dieses ging nicht auf: Der Schweizer verliess den Block zu früh und musste das Rennen verlassen, bevor die Hürdenentscheidung überhaupt richtig begonnen hatte.

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Schweiz dreht 5:6 noch in 7:6 – EM-Halbfinal gegen Italien

Die Schweizer Beachsoccer-Nati steht nach einem dramatischen 7:6-Sieg gegen Belarus im Halbfinal des Euro Beach Soccer League Superfinals in Viareggio. Das Team von Trainer Angelo Schirinzi lag fast während der gesamten Partie zurück und drehte ein 5:6 in der zweitletzten Minute noch in einen Sieg. Am Samstag um 18.00 Uhr wartet nun Gastgeber und Titelverteidiger Italien. Nach dem ersten Drittel lag die Schweiz mit 1:3 hinten, nach zwei Abschnitten stand es 3:4. Im Schlussdrittel kämpften sich die Schweizer zunächst zum 5:5 zurück, ehe Belarus knapp vier Minuten vor dem Ende erneut in Führung ging. Dann folgte die entscheidende Schweizer Reaktion. Glenn Hodel und Jérôme Knöpfli trafen innerhalb von knapp 40 Sekunden zum 6:6 und 7:6. Die Nati brachte den knappen Vorsprung über die Zeit und sicherte sich damit als Zweiter der Gruppe B das Halbfinal-Ticket.

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Schweiz zerlegt Portugal 8:3 – Halbfinal-Traum lebt

Die Schweizer Beachsoccer-Nati meldet sich am Euro Beach Soccer League Superfinal eindrucksvoll zurück. Das Team von Trainer Angelo Schirinzi schlägt Rekord-Europameister Portugal in Viareggio mit 8:3 und wahrt damit seine Chance auf den Halbfinal. Jérôme Knöpfli und Philipp Borer treffen doppelt, dazu sind Yannic Knöpfli, Noel Ott, Dejan Steinemann und Michael Rodrigues erfolgreich. Nach der spektakulären 10:11-Auftaktniederlage gegen Spanien stand die Schweiz gegen Portugal bereits unter Zugzwang. Gegen jenen Gegner, der die Schweizer im Mai noch deutlich mit 9:4 geschlagen hatte, zeigte die Nati diesmal eine starke und abgeklärte Leistung. Vor dem abschliessenden Gruppenspiel gegen Belarus steht die Schweiz mit drei Punkten auf Rang zwei der Gruppe B. Spanien führt mit sechs Zählern, Portugal besitzt ebenfalls drei Punkte und Belarus steht noch ohne Punkt da. Die beiden besten Teams erreichen die Halbfinals.

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