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Aebersold vollendet die Aufholjagd – Schweizer OL-Staffel holt EM-Gold

Die Schweizer Männerstaffel krönt die Orientierungslauf-EM in Litauen mit Gold. Daniel Hubmann, Matthieu Bührer und Fabian Aebersold setzen sich im abschliessenden Staffelrennen durch und sichern der Schweiz den Europameistertitel. Für Aebersold ist es nach Silber über die Langdistanz und Bronze über die Mitteldistanz bereits die dritte Medaille dieser Titelkämpfe. Die Grundlage für den Schweizer Erfolg legen Daniel Hubmann und Matthieu Bührer auf den ersten beiden Strecken. Die Entscheidung fällt jedoch erst auf der Schlussstrecke, auf der Fabian Aebersold nochmals alles aus sich herausholt und die Schweiz an die Spitze führt. Der 25-Jährige hält dem Druck stand und bringt die Goldmedaille sicher ins Ziel. Der Triumph ist gleichzeitig ein starkes Ausrufezeichen zum Abschluss der Wald-EM rund um Druskininkai. Die Schweiz hatte bereits in den Einzelrennen mehrere Medaillen gewonnen. Besonders Aebersold avanciert mit drei Podestplätzen zum erfolgreichsten Schweizer Mann dieser Europameisterschaften.

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Manninen schiesst Servette zum 2:0-Sieg in Biel

Genève-Servette setzt seinen Aufwärtstrend fort und gewinnt am Sonntag beim EHC Biel mit 2:0. Nach zwei torlosen Dritteln entscheidet Sakari Manninen die Partie im Schlussabschnitt mit einem Doppelpack. Stéphane Charlin hält sämtliche 29 Bieler Abschlüsse und feiert seinen ersten Shutout der Saison. Biel kommt vor allem im zweiten Drittel zu mehreren Möglichkeiten und erhält dort drei Powerplays, kann daraus aber kein Kapital schlagen. Victor Söderström trifft früh zudem den Pfosten. Servette bleibt defensiv kompakt und wartet geduldig auf seine Chancen. Die Entscheidung fällt im letzten Drittel. Manninen erzielt in der 46. Minute das 1:0, als Genève bei einer angezeigten Strafe gegen Biel mit sechs Feldspielern agiert. In der 57. Minute legt der Finne das 2:0 nach. Ein vermeintlicher Bieler Anschlusstreffer von Marcus Sylvegard wird danach wegen hohen Stocks aberkannt.

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Suter ohne Skorerpunkt – Blues verlieren Generalprobe in Chicago 2:3

Pius Suter beendet die NHL-Vorbereitung mit einer knappen Niederlage. Die St. Louis Blues verlieren ihr letztes Testspiel bei den Chicago Blackhawks mit 2:3. Der Schweizer steht im Aufgebot der Blues, bleibt ohne Skorerpunkt und richtet den Fokus nun auf den Saisonstart am kommenden Freitag in Dallas. Chicago legt im United Center vor und führt nach Treffern von Anton Frondell, Ian Cole und Roman Kantserov zwischenzeitlich mit 3:0. St. Louis reagiert noch vor der zweiten Pause durch Jonatan Berggren. Colton Parayko bringt die Blues 76 Sekunden vor Schluss nochmals auf 2:3 heran, für den Ausgleich reicht es aber nicht mehr. Für Suter ist die Partie der letzte Ernstkampf vor seiner zweiten Saison bei St. Louis. Der 30-jährige Zürcher kassiert im Schlussdrittel eine Zweiminutenstrafe wegen Haltens, taucht aber nicht in der Skorerliste auf. Nach vier Vorbereitungsspielen beenden die Blues ihre Preseason mit einer Bilanz von einem Sieg und drei Niederlagen.

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Belchen-Derby schon wieder – Basel will Tabellenführung gegen Olten verteidigen

Nur fünf Tage nach dem ersten Belchen-Derby der Saison treffen der EHC Basel und der EHC Olten erneut aufeinander. Diesmal empfängt der Tabellenführer aus Basel den Rivalen am Sonntag um 16.00 Uhr in der St. Jakob-Arena. Nach drei Siegen in Serie wollen die Basler ihren starken Saisonstart bestätigen, während Olten auf die Revanche für die knappe 2:3-Heimniederlage vom Dienstag aus ist. Basel steht nach vier Meisterschaftsspielen bei zehn Punkten und führt damit die Tabelle der Swiss League an. Auf die 4:5-Niederlage nach Penaltyschiessen zum Auftakt in Bellinzona folgten Siege gegen Thurgau, Olten und zuletzt La Chaux-de-Fonds. Besonders bemerkenswert: Die Basler haben ihre letzten drei Partien allesamt mit höchstens zwei Toren Differenz gewonnen. Olten hat bisher erst zwei Meisterschaftsspiele absolviert. Nach dem spektakulären 9:4-Auswärtssieg in Chur folgte am Dienstag zuhause das 2:3 gegen Basel. Die Solothurner zeigten dabei Moral, holten einen 0:2-Rückstand auf, mussten sich aber durch Dario Linigers zweiten Treffer in der 55. Minute doch noch geschlagen geben.

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Schmid entscheidet in der Overtime – Gottéron schlägt Langnau 4:3

Fribourg-Gottéron gewinnt ein hart umkämpftes Heimspiel gegen die SCL Tigers mit 4:3 nach Verlängerung. Sandro Schmid entscheidet die Partie 20 Sekunden vor Ende der Overtime im Powerplay. Langnau hatte sich zuvor mit einem Treffer 58 Sekunden vor Schluss noch in die Verlängerung gerettet. Die Tigers gehen im ersten Drittel durch Juuso Riikola in Überzahl mit 1:0 in Führung. Gottéron dreht die Partie unmittelbar vor der zweiten Pause innert 18 Sekunden: Yannick Rathgeb gleicht im Powerplay aus, Nathan Marchon trifft kurz darauf zum 2:1. Im Schlussdrittel gelingt Langnau zweimal der Ausgleich. Für beide Mannschaften ist es das zweite intensive Spiel innerhalb von 24 Stunden. Fribourg hatte am Freitag in Genf trotz einer 3:0-Führung noch 3:4 nach Penaltyschiessen verloren, Langnau dagegen den EV Zug mit 5:3 bezwungen. Nun holt Gottéron zwei Punkte, während die Tigers zumindest einen Zähler aus Freiburg mitnehmen.

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Jaafri-Hayani hält 43 Schüsse – Bellinzona schlägt Chur 2:1

Die GDT Bellinzona Snakes melden sich nach der ersten Saisonniederlage eindrücklich zurück. Die Tessiner schlagen den EHC Chur zuhause mit 2:1 und feiern damit den dritten Sieg im vierten Meisterschaftsspiel. Matchwinner ist Goalie Nassim Jaafri-Hayani, der 43 von 44 Schüssen pariert. Nach einem torlosen Startdrittel bringt Gioele Pedrazzini Bellinzona in der 32. Minute in doppelter Überzahl mit 1:0 in Führung. William Hedlund erhöht zu Beginn des Schlussdrittels auf 2:0. Chur wirft danach nochmals alles nach vorne und verkürzt durch Sandis Smons im Powerplay auf 1:2. Die Bündner dominieren die Schussstatistik deutlich mit 44:21, finden aber kein zweites Mal einen Weg an Jaafri-Hayani vorbei. Bellinzona verteidigt den knappen Vorsprung auch in der turbulenten Schlussphase und steht nach vier Spielen bei acht Punkten auf Rang zwei der Swiss League.

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Biel will Schwung mitnehmen – Servette wartet am Family Day

Der EHC Biel empfängt am Sonntag um 14.00 Uhr Genève-Servette zum einzigen National-League-Spiel des Tages. Die Seeländer gehen nach dem deutlichen 6:0-Erfolg in Kloten mit viel Selbstvertrauen in die Partie, müssen aber weiterhin mehrere gewichtige Ausfälle verkraften. Genève reist seinerseits mit einer angespannten Personalsituation in die Tissot Arena. Biel zeigte am Donnerstag in Kloten seine bislang überzeugendste Saisonleistung. Bereits nach dem ersten Drittel führten die Seeländer 4:0, am Ende stand ein klares 6:0. Sechs verschiedene Bieler Spieler erzielten die Treffer, während Harri Säteri mit 24 Paraden seinen ersten Shutout der Saison feierte. Die Partie gegen Genève findet im Rahmen des Bieler Family Day statt. Für Christian Dubés Mannschaft bietet sich die Chance, nach zwei zuvor knappen Niederlagen nun erstmals in dieser Saison zwei Meisterschaftssiege hintereinander zu feiern. Servette benötigt dagegen Punkte, um nach einem durchzogenen Saisonstart den Anschluss an das Mittelfeld nicht früh zu verlieren.

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Davos beendet Negativserie – HCD schlägt Lausanne 4:2

Der HC Davos findet nach vier Niederlagen in Serie zum Siegen zurück. Die Bündner schlagen den Lausanne HC zuhause mit 4:2 und drehen dabei einen 1:2-Rückstand nach dem ersten Drittel. Beni Waidacher und Brendan Lemieux bringen den HCD im Mitteldrittel auf Kurs, Valentin Nussbaumer macht mit einem Treffer ins leere Tor alles klar. Lausanne erwischt vor 5128 Zuschauern den besseren Start. Romain Loeffel bringt die Waadtländer bereits nach 90 Sekunden in Führung, Filip Zadina antwortet allerdings nur eine halbe Minute später mit dem 1:1. In der achten Minute stellt Lausanne durch Sandro Rüegsegger erneut auf 2:1 und nimmt diesen Vorsprung mit in die erste Pause. Davos zeigt nach der 2:3-Niederlage vom Vorabend bei den Rapperswil-Jona Lakers eine starke Reaktion. Waidacher gleicht in der 31. Minute aus, vier Minuten später erzielt Lemieux im Powerplay das 3:2. Lausanne findet im Schlussdrittel keine Antwort mehr, ehe Nussbaumer in der 58. Minute ins verwaiste Tor zum 4:2-Endstand trifft.

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Labanc entscheidet Overtime-Krimi – Lakers gewinnen 5:4 in Ajoie

Die Rapperswil-Jona Lakers feiern den zweiten Sieg innerhalb von 24 Stunden. Nach dem 3:2 gegen Davos setzen sich die St. Galler beim HC Ajoie mit 5:4 nach Verlängerung durch. Kevin Labanc erzielt nach 70 Sekunden der Overtime den entscheidenden Treffer und damit sein erstes National-League-Tor. Rapperswil startet stark und führt nach dem ersten Drittel durch Marlon Graf und Jacob Larsson bereits 2:0. Danach dreht Ajoie die Partie mit drei Treffern im Mitteldrittel, ehe Tyler Moy im Powerplay zum 3:3 ausgleicht. Im Schlussabschnitt bringt Julius Honka die Jurassier erneut in Führung. Nicklas Jensen rettet die Lakers in der 52. Minute mit dem 4:4 in die Verlängerung. Dort entscheidet Labanc die Partie nach Vorarbeit von Lawrence Pilut und Jensen zum 5:4. Für Rapperswil ist es nach dem Heimsieg gegen Davos der nächste wichtige Erfolg.

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Amdouni mit Doppelpack – Schweiz startet mit 3:0-Sieg in die Nations League

Die Schweizer Nationalmannschaft startet überzeugend in die neue Nations-League-Kampagne. Das Team von Murat Yakin gewinnt in Skopje gegen Nordmazedonien verdient mit 3:0. Zeki Amdouni wird mit zwei Toren und einem Assist zum entscheidenden Mann, während auch Debütant Zachary Athekame mit zwei Vorlagen einen starken Einstand feiert. Remo Freuler bringt die Schweiz in der 22. Minute nach Vorarbeit von Amdouni in Führung. Kurz vor der Pause erhöht Amdouni nach Zuspiel von Athekame auf 2:0. Auch nach dem Seitenwechsel bleibt die Schweiz klar spielbestimmend, ehe Amdouni in der 74. Minute nach einer weiteren Vorlage Athekames mit seinem zweiten Treffer den Endstand herstellt. Der Erfolg ist für die Schweiz auch deshalb wertvoll, weil mehrere erfahrene Kräfte fehlen. Granit Xhaka und Breel Embolo stehen für diesen Zusammenzug nicht zur Verfügung, Denis Zakaria und Ruben Vargas fehlen verletzt. Trotzdem tritt die Nati in Skopje über weite Strecken dominant auf und setzt im Kampf um den Wiederaufstieg in Liga A ein erstes Ausrufezeichen.

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Ambri überzeugt auch im Derby – 5:3-Sieg in Lugano

Der HC Ambri-Piotta bestätigt seinen starken Saisonstart und gewinnt das erste Tessiner Derby der Saison beim HC Lugano mit 5:3. Die Leventiner geraten in der ausverkauften Cornèr Arena dreimal in Rückstand, antworten aber jedes Mal und entscheiden die Partie mit drei Treffern innerhalb von gut acht Minuten im Mitteldrittel. Lugano führt nach Toren von Alessio Bertaggia, Calvin Thürkauf und Nick Shore dreimal, doch Ambri lässt sich nicht abschütteln. Roby Järventie und Tommaso De Luca gleichen im ersten Drittel zweimal aus, ehe Nathan Borradori nur 37 Sekunden nach dem 2:3 erneut auf 3:3 stellt. Michael Joly und Lukas Landry drehen das Derby anschliessend endgültig zugunsten der Gäste. Für Ambri ist der Erfolg eine eindrückliche Reaktion auf das 3:6 gegen die ZSC Lions vom Vorabend. Die Mannschaft aus der Leventina steht nach sechs Spielen bei elf Punkten und bestätigt damit ihren überraschend starken Saisonauftakt. Lugano findet dagegen nach dem Heimsieg gegen Zug nicht nach und bleibt bei fünf Punkten.

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Zürcher Derby mit klaren Vorzeichen – ZSC empfängt angeschlagenes Kloten

Am Samstagabend steigt in der Swiss Life Arena das erste Zürcher Derby der National-League-Saison zwischen den ZSC Lions und dem EHC Kloten. Die Ausgangslage könnte unterschiedlicher kaum sein: Der ZSC führt die Tabelle nach fünf Siegen aus fünf Spielen mit dem Punktemaximum an, während Kloten nach starkem Start zuletzt drei Niederlagen in Serie kassierte. Die Lions kommen direkt vom 6:3-Auswärtssieg beim bisherigen Tabellenzweiten Ambri-Piotta. Nach einem 0:1-Rückstand drehte Zürich die Partie mit einem starken Mitteldrittel und vier Powerplaytoren. Damit steht der ZSC nach fünf Spielen bei 15 Punkten und einem Torverhältnis von 22:11. Kloten muss dagegen eine empfindliche 0:6-Heimniederlage gegen den EHC Biel verdauen. Die Mannschaft von Michael Liniger lag bereits nach dem ersten Drittel 0:4 zurück und blieb erstmals in dieser Saison ohne eigenen Treffer. Nach zwei Siegen zum Auftakt haben die Flughafenstädter nun dreimal hintereinander verloren.

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Anja Grossmann holt WM-Bronze im Strassenrennen der Juniorinnen

Anja Grossmann gewinnt an der Strassen-WM in Montréal die Bronzemedaille im Strassenrennen der Juniorinnen. Die 17-jährige Schweizerin gehört auf dem anspruchsvollen 80,4-Kilometer-Kurs zur entscheidenden Spitzengruppe und muss sich im Sprint um den WM-Titel nur der Spanierin Alejandra Neira und der Italienerin Matilde Rossignoli geschlagen geben. Grossmann fährt ein offensives Rennen und setzt sich in der entscheidenden Phase gemeinsam mit Neira und Rossignoli vom Feld ab. Kurz vor dem Ziel schliessen Zeitfahr-Weltmeisterin Maria Okrucińska aus Polen und die Niederländerin Mirthe Mons nochmals auf, womit fünf Fahrerinnen um die Medaillen kämpfen. Im Sprint wartet Neira lange und setzt sich schliesslich vor Rossignoli und Grossmann durch. Für die Schweizerin ist Bronze eine besonders starke Reaktion auf die hauchdünne Enttäuschung im Einzelzeitfahren. Dort hatte Grossmann den dritten Platz lediglich um sieben Hundertstelsekunden verpasst. Nun belohnt sie sich im Strassenrennen doch noch mit einer WM-Medaille und bestätigt damit ihre Stellung als eines der grössten Schweizer Nachwuchstalente im Radsport.

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Servette dreht 0:3 gegen Gottéron – Puljujärvi entscheidet den Krimi

Genève-Servette hat in den Vernets eine spektakuläre Aufholjagd hingelegt. Gegen Meister Fribourg-Gottéron lagen die Genfer nach weniger als 15 Minuten bereits 0:3 zurück, kämpften sich aber noch zum 3:3 und gewannen schliesslich 4:3 nach Penaltyschiessen. Jesse Puljujärvi wurde mit einem Tor während der regulären Spielzeit und dem entscheidenden Penalty zum Matchwinner. Fribourg erwischte einen nahezu perfekten Start. Nach 9:05 Minuten traf Simon Schmid im Powerplay zum 1:0, Anthony Richard erhöhte auf 2:0 und Ludvig Johnson stellte ebenfalls in Überzahl bereits nach 14:46 Minuten auf 3:0. Doch noch vor der ersten Pause brachte Puljujärvi Genève mit dem 1:3 zurück ins Spiel. Danach kippte die Partie langsam. Markus Granlund verkürzte kurz vor der zweiten Pause im Powerplay auf 2:3. Nur 59 Sekunden nach Beginn des Schlussdrittels glich Mika Henauer ebenfalls in Überzahl zum 3:3 aus. In der Verlängerung fiel kein Treffer, ehe Servette das Penaltyschiessen für sich entschied.

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Ajoie schockt Bern – Tanus entscheidet in der Verlängerung

Der HC Ajoie sorgt weiter für Aufsehen in der National League. Die Jurassier gewinnen auswärts beim SC Bern mit 3:2 nach Verlängerung und stoppen damit die kleine Siegesserie der Berner. Captain Anttoni Honka trifft doppelt, Kristian Tanus entscheidet die Partie in der Overtime. Für Bern ist die Niederlage besonders ärgerlich, weil das Team nach den Siegen gegen Davos und Kloten eigentlich den dritten Erfolg in Serie anpeilte. Stattdessen nimmt Ajoie zwei Punkte aus der PostFinance Arena mit und bestätigt den überraschend starken Saisonstart unter dem neuen Trainer Ville Peltonen. Ajoie hat damit erneut gezeigt, dass die Mannschaft in dieser Saison deutlich konkurrenzfähiger auftritt. Schon gegen Genève-Servette und Kloten hatten die Jurassier nach 60 Minuten beziehungsweise später gepunktet. Nur gegen die ZSC Lions blieb Ajoie zuletzt ohne Zähler.

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Tigers drehen 0:2 gegen Zug – vier Tore im Mitteldrittel bringen ersten Dreier

Die SCL Tigers haben gegen den EV Zug eine beeindruckende Reaktion gezeigt und ihren ersten Sieg nach 60 Minuten in dieser Saison gefeiert. Nach einem 0:2-Rückstand drehten die Emmentaler die Partie mit vier Treffern im Mitteldrittel und setzten sich vor 5368 Zuschauern mit 5:3 durch. Für Zug ist es nach dem starken Saisonstart die erste Niederlage ohne Punktgewinn. Zunächst sprach fast alles für die Gäste. Dominik Egli brachte Zug in der 14. Minute nach Vorarbeit von Lukas Bengtsson und Nathan Gredig in Führung, nur zwei Minuten später erhöhte Gregory Hofmann auf 2:0. Langnau liess sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen und startete nach der ersten Pause eine eindrückliche Aufholjagd. Patrick Petrini verkürzte in der 23. Minute, Flavio Schmutz glich sieben Minuten später zum 2:2 aus. Zwar brachte Jan Kovar den EVZ nochmals in Führung, doch Jérôme Bachofner antwortete nur 48 Sekunden später. Dario Allenspach machte die Wende in der 38. Minute komplett, ehe Phil Baltisberger im Schlussdrittel zum 5:3-Endstand traf.

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Italien schon wieder in der Krise – Pfiffe, Frust und ein Fehlstart für Mancini

Italien wollte unter Roberto Mancini einen Neustart einleiten – der erste Auftritt endete jedoch in einem ernüchternden 0:2 gegen Belgien. Die Azzurri wurden bereits zur Pause und erneut nach dem Schlusspfiff ausgepfiffen. Noch schwerer wiegt, dass sich viele der alten Probleme sofort wieder zeigten: wenig Tempo, wenig Durchschlagskraft, Unsicherheit im Aufbau und eine Nationalmannschaft, die längst um die Verbindung zu ihren eigenen Fans kämpft. Belgien war im ersten Durchgang klar besser und hätte nach mehreren guten Möglichkeiten durchaus höher führen können. Italien wirkte gegen das hohe Pressing unsicher, verlor zu viele Bälle im Zentrum und fand offensiv kaum Lösungen. Auch Debütant Alessandro Romano erwischte einen schwierigen Abend. Sein Ballverlust leitete das 0:1 ein, später wurde er ausgewechselt. Damit steht Mancini nach nur einem Spiel seiner zweiten Amtszeit bereits wieder unter erheblichem Druck. Erst wenige Tage zuvor hatte er angekündigt, Italien wieder dauerhaft an die internationale Spitze führen zu wollen. Der erste Auftritt erinnerte jedoch vielmehr an jene Probleme, die die Azzurri bereits in den vergangenen Jahren begleitet haben.

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Erstes Tessiner Derby: Ambri unter Druck, Lugano will Heimvorteil nutzen

Keine 24 Stunden nach dem 3:6 gegen die ZSC Lions wartet auf den HC Ambri-Piotta bereits das nächste emotionale Highlight. Am Samstagabend steigt in der Cornèr Arena das erste Tessiner Derby der Saison gegen den HC Lugano. Für Ambri geht es darum, die Niederlage gegen den Leader sofort abzuschütteln, während Lugano nach dem 3:2 nach Verlängerung gegen Zug mit Rückenwind ins Prestigeduell geht. Die Ausgangslage ist reizvoll. Ambri hat nach fünf Meisterschaftsspielen acht Punkte gesammelt, Lugano steht nach drei Partien bei fünf Zählern. Die Leventiner haben allerdings bereits ein intensives Programm hinter sich und mussten am Freitag gegen Zürich viel Kraft lassen. Lugano hatte seit dem Heimsieg gegen Zug am Dienstag mehrere Tage zur Vorbereitung. Zusätzliche Brisanz bringt Roby Järventie mit. Der Finne erzielte gegen den ZSC alle drei Ambri-Tore und bestätigte damit seine starke Frühform. Gleichzeitig wird das Derby voraussichtlich vor nahezu ausverkauften Rängen stattfinden: Lugano meldete bereits am Freitag, dass nur noch wenige Tickets für die Cornèr Arena verfügbar seien.

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