(Luzern LU). Aktuell und bis am 6. November 2026 finden in den Tunneln Sonnenberg und Reussport umfangreiche Inspektionsarbeiten statt.
Für die bauliche Prüfung des Lüftungsschachts ist dabei während einer Nacht eine Vollsperrung des Tunnels Sonnenberg in beide Richtungen notwendig.
(Kanton Uri UR). Am Mittwoch, 28. Oktober 2026, 13.30 Uhr, führten Mitarbeitende der Kantonspolizei Uri eine Kontrolle eines slowenischen Lieferwagens durch.
Dabei stellten die Kontrollierenden erste Verstösse gegen die Arbeits-, Lenk- und Ruhezeitvorschriften (ARV) fest.
(Novazzano TI). Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei teilen mit, dass am 28. Oktober 2026 in Novazzano im Rahmen einer Untersuchung, die in Zusammenarbeit mit den Drogendezernaten der Stadtpolizei Chiasso durchgeführt wurde, ein 50-jähriger Schweizer mit Wohnsitz in der Region festgenommen wurde.
Der Mann steht im Verdacht, an einem umfangreichen Drogenhandel mit Kokain, Heroin und Crack an lokale Abnehmer beteiligt gewesen zu sein.
(Sempach LU). Am Donnerstag, 22. Oktober 2026, hat sich in Sempach eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Fussgänger ereignet.
Der 86-jährige Fussgänger ist inzwischen an den Folgen seiner bei der Kollision erlittenen Verletzungen verstorben.
(Bex VD). Am Donnerstag, 29. Oktober 2026, kollidierte ein Fahrzeug der Kantonspolizei Wallis während einer dringlichen Einsatzfahrt in Bex mit einem Motorradfahrer.
Der Töfffahrer wurde verletzt und ins Spital gebracht.
Eine plötzliche Erkrankung oder ein Unfall beim Haustier kann schnell mehrere Tausend Franken kosten. Eine Operation, aufwendige Untersuchungen oder ein längerer Aufenthalt in der Tierklinik belasten das Haushaltsbudget erheblich. Deshalb überlegen immer mehr Schweizer Hunde- und Katzenhalter, ob sich eine Tierkrankenversicherung lohnt. Doch nicht jede Police ist sinnvoll, und wer jahrelang Prämien bezahlt, erhält nicht zwangsläufig mehr Geld zurück.
Schweizer Versicherungen bieten unterschiedliche Modelle für Hunde und Katzen an. Einige decken ausschliesslich Unfälle, andere übernehmen auch Behandlungen bei Krankheiten, Operationen und teilweise Zahnprobleme. Entscheidend sind neben der monatlichen Prämie die Franchise, der prozentuale Selbstbehalt und die maximale Versicherungsleistung.
Für Tierhalter stellt sich deshalb eine grundsätzliche Frage: Ist es finanziell klüger, regelmässig Versicherungsprämien zu bezahlen oder selbst Geld für tiermedizinische Notfälle zurückzulegen? Die Antwort hängt vom Tier, seiner Gesundheit, den Vertragsbedingungen und den finanziellen Möglichkeiten des Halters ab.
Nach einem Einbruch, einer Sachbeschädigung oder einem Übergriff ist die Empörung oft gross. Plötzlich werden mehr Kontrollen, sichtbare Sicherheitskräfte und konsequente Schutzmassnahmen gefordert. Doch wenn ein professioneller Sicherheitsdienst tatsächlich beauftragt werden könnte, scheitert die Umsetzung nicht selten an der Kostenfrage. Genau dieser Widerspruch verdient eine ernsthafte Diskussion über Sicherheit und Prävention in der Schweiz.
Sicherheit gehört zu den grundlegenden Erwartungen an Wohnanlagen, Einkaufszentren, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen. Solange nichts passiert, bleibt ihr tatsächlicher Aufwand allerdings häufig unsichtbar. Erst nach einem Vorfall wird deutlich, dass wirksame Schutzkonzepte nicht allein aus Kameras, Schlössern und Alarmanlagen bestehen.
In der Schweiz arbeiten rund 23'000 Menschen in privaten Sicherheitsdiensten. Die Branche umfasst mehr als 750 Unternehmen und erwirtschaftet jährlich über eine Milliarde Franken. Eine Untersuchung der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften zeigt damit die erhebliche Bedeutung dieses Wirtschaftszweigs. Trotzdem bleibt die Frage, wie viel Sicherheit Auftraggeber tatsächlich finanzieren wollen.
Der Grasshopper Club Zürich muss für längere Zeit auf Torhüter Marvin Hübel verzichten. Der 23-Jährige hat sich beim torlosen Unentschieden gegen den FC Basel am vergangenen Sonntag am Sprunggelenk verletzt und musste bereits operiert werden. Wie GC am Freitag, 30. Oktober 2026, bekannt gab, wird der Keeper voraussichtlich bis zur Winterpause ausfallen. Damit verlieren die Zürcher in einer sportlich schwierigen Phase einen wichtigen Spieler.
Hübel verletzte sich am 25. Oktober im St. Jakob-Park bei einer Aktion in der Schlussphase. In der 76. Minute musste der ehemalige Aarauer ausgewechselt werden. Justin Hammel übernahm unmittelbar darauf die Position zwischen den Pfosten und trug mit entscheidenden Paraden zum 0:0 bei.
Für GC kommt die Verletzung zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Die Grasshoppers stehen nach elf Meisterschaftsspielen mit neun Punkten auf dem elften Tabellenplatz und benötigen dringend weitere Erfolgserlebnisse. Bereits am Samstag steht das Heimspiel gegen den FC Vaduz auf dem Programm. In den kommenden Wochen wird die Torhüterposition deshalb besonders im Mittelpunkt stehen.
Ein internationaler Flughafen, an dem tagelang kein einziges reguläres Passagierflugzeug startet oder landet: Was heute kaum vorstellbar erscheint, wurde in Zürich im April 2010 Wirklichkeit. Eine riesige Vulkanaschewolke aus Island brachte den europäischen Luftverkehr zum Erliegen. Auch am Flughafen Zürich herrschte während mehrerer Tage eine aussergewöhnliche Stille. Tausende Passagiere strandeten, Flugzeuge blieben am Boden und die wirtschaftlichen Folgen waren erheblich.
Der Ausbruch des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull hatte weitreichende Folgen. Die Aschewolke breitete sich über grosse Teile Europas aus und zwang die Luftfahrtbehörden zu umfangreichen Luftraumsperrungen. Betroffen waren nicht nur einzelne Fluggesellschaften oder Flugstrecken, sondern ganze Flughäfen und internationale Verkehrsverbindungen.
Für den Flughafen Zürich bedeutete dies eine historische Ausnahmesituation. Nach Angaben der Flughafen Zürich AG wurde der Flugverkehr über mehrere Tage vollständig eingestellt. Anders als beim Swissair-Grounding von 2001 handelte es sich diesmal nicht um den Ausfall einer einzelnen Fluggesellschaft, sondern um eine behördlich angeordnete Sperrung des Luftraums.
Mattia Croci-Torti rückt bei einem weiteren italienischen Traditionsklub in den Fokus. Nach Informationen von soccer.ch hat Udinese Calcio den erfolgreichen Trainer des FC Lugano beobachten lassen. Beim Serie-A-Verein steht der deutsche Coach Kosta Runjaic wegen der sportlichen Krise zunehmend unter Druck. Croci-Torti geniesst in Italien hohes Ansehen, möchte die laufende Saison jedoch mit dem Schweizer Tabellenführer zu Ende führen.
Der 44-jährige Tessiner hat sich mit seinen Leistungen in Lugano weit über die Schweizer Landesgrenzen hinaus einen Namen gemacht. Bereits zuvor beschäftigten sich Atalanta Bergamo, die AC Milan und die SSC Napoli mit seiner Entwicklung. Auch beim türkischen Spitzenklub Fenerbahçe Istanbul wurde Croci-Torti zuletzt als möglicher Trainerkandidat diskutiert.
Sportlich spricht derzeit vieles dafür, dass Croci-Torti seine Arbeit im Tessin fortsetzen möchte. Lugano führt die Super League nach elf Spielen mit 31 Punkten an und liegt sechs Zähler vor den Young Boys. Der erste Meistertitel der Vereinsgeschichte seit 1949 ist damit eine realistische Perspektive. Ein vorzeitiger Abschied würde den Trainer mitten aus einem aussergewöhnlich erfolgreichen Projekt herausreissen.
Enten mit Brot zu füttern, gehört für viele Familien zu einem Spaziergang am See oder Weiher. Die Wasservögel kommen neugierig näher, schnappen nach den Brotstücken und scheinen sich über die zusätzliche Nahrung zu freuen. Doch die gut gemeinte Fütterung ist meist unnötig und kann bei regelmässiger Wiederholung Probleme verursachen. Besonders betroffen sind die natürliche Ernährung der Tiere und das Zusammenleben an stark besuchten Gewässern.
Wildenten sind ausgezeichnet an ihre Lebensräume angepasst. Sie ernähren sich je nach Art und Jahreszeit von Wasserpflanzen, Samen, kleinen Wirbellosen und Insekten. Diese abwechslungsreiche Nahrung liefert ihnen wichtige Nährstoffe. Brot dagegen gehört nicht zu ihrem natürlichen Speiseplan und kann eine einseitige Ernährung begünstigen.
Auch an Schweizer Seen und Flüssen ist das Füttern von Enten weit verbreitet. Die Schweizerische Vogelwarte Sempach und BirdLife Schweiz empfehlen grundsätzlich, darauf zu verzichten. Allerdings ist die oft gehörte Behauptung, bereits ein kleines Stück Brot sei für Enten lebensgefährlich, wissenschaftlich nicht haltbar.
Die Zukunft von Marco Müller beim SC Bern bleibt spannend. Nach Informationen der Belmedia-Redaktion könnte der 32-jährige Stürmer seinen auslaufenden Vertrag beim SCB um ein oder zwei Jahre verlängern. Gleichzeitig beschäftigen sich mehrere National-League-Klubs mit seiner Situation. Besonders die Rapperswil-Jona Lakers scheinen interessiert, während auch die SCL Tigers, der EHC Kloten und der HC Davos als mögliche neue Arbeitgeber im Gespräch sind.
Müllers aktueller Vertrag in Bern endet nach der Saison 2026/27. Der vielseitige Schweizer Stürmer kehrte erst im vergangenen Jahr zu seinem Stammklub zurück. Nun stellt sich die Frage, ob er seine Karriere beim SCB fortsetzt oder ab Sommer 2027 nochmals innerhalb der National League wechselt.
Die Ausgangslage ist für den erfahrenen Center interessant. Schweizer Spieler, die sowohl im Zentrum als auch auf dem Flügel eingesetzt werden können, sind für die Kaderplanung wertvoll. Müller bringt zudem Erfahrung aus mehreren National-League-Organisationen mit und könnte bei verschiedenen Klubs eine wichtige Rolle übernehmen.
Wer hätte vor Saisonbeginn damit gerechnet? Am Freitagabend, 30. Oktober 2026, kommt es in der Swiss Life Arena zum Duell zwischen den ZSC Lions und dem überraschend starken HC Ambri-Piotta. Die Zürcher führen die National League souverän an, die Tessiner liegen punktgleich mit dem zweitplatzierten Langnau auf Rang drei. Um 19.45 Uhr treffen damit zwei der erfolgreichsten Mannschaften des bisherigen Herbstes aufeinander. Besonders spannend wird das Duell der beiden Offensivstars Denis Malgin und Roby Järventie.
Die ZSC Lions haben aus 16 Meisterschaftsspielen 42 Punkte geholt und weisen mit 67:35 Toren eine beeindruckende Bilanz auf. Ambri folgt mit 29 Punkten und einer Tordifferenz von +4. Während Zürich nach drei Siegen hintereinander mit breiter Brust antritt, hat auch die Mannschaft von Jussi Tapola ihre letzten beiden Partien gewonnen. Zuletzt setzten sich die Leventiner gegen Biel mit 4:3 nach Penaltyschiessen durch.
Die Ausgangslage ist besonders bemerkenswert, weil Ambri gleichzeitig erhebliche wirtschaftliche Herausforderungen bewältigen muss. Dennoch überzeugt der Klub auf dem Eis mit einer starken Mannschaftsleistung und einem überragenden finnischen Angreifer. Bereits vor wenigen Tagen sorgte die Frage, ob Roby Järventie derzeit der beste Feldspieler der National League ist, für Aufmerksamkeit. Nun kann der 24-Jährige seine Klasse beim souveränen Tabellenführer unter Beweis stellen.
Der Lausanne HC muss drei Meisterschaftsspiele auf Raymond Taylor «Ray» Fust verzichten. Die Disziplinarinstanz der National League hat den Stürmer am Freitag, 30. Oktober 2026, wegen eines Ellbogenchecks gegen Gian Meier von den SCL Tigers gesperrt. Zusätzlich erhält Fust eine Busse von 2400 Franken inklusive Verfahrenskosten. Eine Spielsperre hat der Lausanner bereits verbüsst, zwei weitere stehen noch aus.
Der Vorfall ereignete sich am Dienstag, 27. Oktober, in der 53. Minute der Begegnung zwischen Lausanne und Langnau. Fust traf den 20-jährigen Tigers-Verteidiger mit dem Ellbogen am Kopf. Meier musste benommen in die Kabine begleitet werden und konnte die Partie nicht fortsetzen. Die Schiedsrichter verhängten gegen Fust eine Fünfminutenstrafe sowie eine Spieldauerdisziplinarstrafe.
Der Zwischenfall überschattete die deutliche 3:9-Heimniederlage gegen die SCL Tigers. Bereits beim anschliessenden 0:4 in Lugano fehlte Fust wegen der vorsorglichen Sperre. Nun steht fest, dass der Angreifer auch die Begegnungen gegen den HC Davos und Ambri-Piotta verpassen wird. Für Lausanne verschärft sich damit die personelle Situation vor zwei wichtigen Meisterschaftsspielen.
(Kanton Thurgau TG). Die Kantonspolizei Thurgau führt am 5. November anlässlich des Nationalen Tag des Lichts Standaktionen in Frauenfeld, Weinfelden und Rickenbach durch.
Am Donnerstag, 5. November, beteiligt sich die Kantonspolizei Thurgau erneut am Nationalen Tag des Lichts.
(Horgen ZH). Die Kantonspolizei Zürich hat am Mittwochabend (28.10.2026) in Horgen zwei Männer verhaftet, die zuvor versuchten in ein Wohnhaus einzubrechen.
Ein Komplize, der als Aufpasser fungierte, konnte sich der Festnahme entziehen.
Franjo von Allmen erhält eine der renommiertesten Auszeichnungen des alpinen Skisports. Der 25-jährige Berner Oberländer wird am Freitag, 30. Oktober 2026, von der Internationalen Vereinigung der Ski-Journalisten (AIJS) zum «Skieur d’Or» gewählt. Nach drei olympischen Goldmedaillen, zwei Weltcupsiegen und insgesamt sieben Weltcup-Podestplätzen in der vergangenen Saison setzt sich der Schweizer knapp vor der Italienerin Federica Brignone durch.
Die Wahl zum Skirennfahrer des Jahres würdigt nicht nur sportliche Erfolge, sondern auch Persönlichkeit und den Umgang mit den internationalen Medien. Von Allmen erhält die traditionsreiche Serge-Lang-Trophäe erstmals. Neben Brignone gehört auch Marco Odermatt zu den Kandidaten, die Stimmen erhalten. Der Nidwaldner hatte die Auszeichnung bereits 2022 und 2024 gewonnen.
Von Allmen ist erst der neunte Schweizer, der seit der Einführung des Preises 1963 ausgezeichnet wird. Der Speed-Spezialist aus Boltigen reiht sich damit in eine Reihe mit Bernhard Russi, Pirmin Zurbriggen, Vreni Schneider und weiteren Schweizer Ski-Legenden ein. Mit der Heim-WM 2027 in Crans-Montana wartet bereits das nächste grosse Ziel auf den dreifachen Olympiasieger.