Neuer Migros-Förderpreis „Mensch & Natur“ erstmals verliehen
von belmedia Redaktion #Schweizweit Allgemein Awards Betrieb Business business24.ch businessaktuell.ch Events events24.ch Handel Infrastruktur Innovation Inspiration Lifestyle Magazine Management Marken Marketing Marketing Nachhaltigkeit nachrichtenticker.ch Natur & Naturereignisse Natur & Umwelt News Nutztiere Organisationen Orte People Pflanzen Produkte Projekte Rassen Regionen Schweiz Schweiz Strategie Themen Tiere Tierwelt tierwelt.news Unternehmen Wirtschaft Ⳇ Verbreitung
Eine Premiere am Nachhaltigkeitsevent der Migros-Gruppe: Zum ersten Mal wurde gestern Mittwoch, 6. Mai 2026, der Förderpreis „Mensch & Natur“ vergeben.
Die neue Auszeichnung würdigt Menschen und Organisationen, die Nachhaltigkeit mit konkreten Projekten voranbringen und messbare Wirkung erzielen. Sie wird künftig jährlich vergeben. Die drei Kategorien Partnerorganisation, Landwirtschaft und Mitarbeitende sind mit bis zu CHF 10’000.- dotiert.
Die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele der Migros-Gruppe ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Sie gelingt dort, wo Verantwortung übernommen und Engagement in konkretes Handeln übersetzt wird. Genau dieses Handeln macht der Förderpreis „Mensch & Natur“ sichtbar.
Die Nominationen erfolgten durch das Kernteam Nachhaltigkeit der Migros-Gruppe, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern aus dem Migros-Genossenschafts-Bund sowie Unternehmen wie Migros Supermarkt AG, Denner, Digitec Galaxus, Migrol, Migrolino, Migros Industrie, Medbase und der Migros Bank. Eine interne Jury bewertete die Eingaben und bestimmte die Gewinnerinnen und Gewinner.
„Mit dem Förderpreis „Mensch & Natur“ macht die Migros-Gruppe Engagement sichtbar, das über einzelne Projekte hinaus Wirkung entfaltet. Wir wollen gute Beispiele würdigen, den Austausch fördern und weitere Akteurinnen und Akteure ermutigen, Nachhaltigkeit aktiv mitzugestalten“, sagt Chris Rohrer, Leiter Nachhaltigkeit beim Migros-Genossenschafts-Bund.
In der Kategorie Partnerorganisation unterstützt die Migros das ausgezeichnete Forschungsprojekt mit CHF10’000.-. Der prämierte Betrieb der Kategorie Landwirtschaft erhält CHF 5’000.-, der Auszeichnung der Kategorie Mitarbeitende ist mit 2500.- Franken dotiert.
Kategorie Partnerorganisation: Klimaschutz messbar machen
Der Förderpreis in der Kategorie Partner ging an IP-Suisse, vertreten durch Vizepräsident Hanspeter Brunner. IP-Suisse engagiert sich seit vielen Jahren für zentrale Nachhaltigkeitsthemen wie Biodiversität und Klimaschutz – unter anderem in Zusammenarbeit mit der Schweizer Vogelwarte Sempach und Agroscope. Besonders hervorgehoben wurde die Pionierarbeit im Klimabereich mit dem System Climafarm, das Emissionen auf Betriebsebene erfasst, Reduktionen sichtbar macht und damit Klimaschutz messbar und vergleichbar gestaltet. Eine wichtige Grundlage für Fortschritte in der gesamten Branche.
Kategorie Landwirtschaft: Biodiversität auf dem Feld
In der Kategorie Landwirtschaft wurden Nadine und Urban Dörig ausgezeichnet, die den Bio-Suisse-zertifizierten Betrieb St. Katharinental in Diessenhofen (TG) führen. Der Betrieb steht für konsequente Biodiversitätsförderung durch ökologische Aufwertungen sowie für einen zukunftsgerichteten Ansatz in der regenerativen Landwirtschaft. Die intensive Auseinandersetzung mit Bodenfruchtbarkeit und der aktive Wissenstransfer innerhalb der Branche unterstreichen die Vorbildrolle des Betriebs.
Kategorie Mitarbeitende: Nachhaltigeres Poulet als Branchenpremiere
In der Kategorie Mitarbeitende wurde Thomas Stoffel ausgezeichnet, der Sortimentsverantwortliche Molkereiprodukte & Fleisch bei der Migros Supermarkt AG. Gewürdigt wurde eine Initiative, die Tierwohl, Biodiversität und Marktanforderungen verbindet. Durch sein Engagement gestaltet die Migros gemeinsam mit IP-Suisse als erste Detailhändlerin in der Schweiz ihre Poulet-Produktion im breiten Sortiment nachhaltiger. Sie stellt ihre gesamte Eigenmarke Optigal auf Poulet-Rassen um, die langsamer wachsen und weniger intensiv gezüchtet werden. Damit setzt die Migros im Detailhandel neue Massstäbe für nachhaltigere Produktionsweisen.
Quelle: Migros-Gruppe
Bildquelle: Migros-Gruppe