Küche

Historische Gebäude als Hotel nutzen: Charakter und Komfort verbinden

Historische Gebäude als Hotel zu nutzen, eröffnet besondere Chancen: Gäste übernachten in Räumen mit sichtbarer Geschichte, während wertvolle Bausubstanz eine neue wirtschaftliche Grundlage erhält. Damit aus einem Baudenkmal oder einem erhaltenswerten Altbau ein funktionierender Beherbergungsbetrieb wird, müssen jedoch Architektur, Denkmalpflege, Brandschutz, Haustechnik und betriebliche Abläufe früh zusammengeführt werden. Erfolgreiche Projekte behandeln den Bestand nicht als dekorative Kulisse, sondern als Ausgangspunkt für ein eigenständiges Hotelkonzept. Komfort und Charakter stehen dabei nicht zwangsläufig im Widerspruch. Gut geplante Eingriffe verbessern Schlafqualität, Raumklima, Sicherheit und Zugänglichkeit, ohne historische Oberflächen oder gewachsene Raumfolgen zu verdrängen. Entscheidend ist eine sorgfältige Bestandsanalyse: Erst wenn Tragwerk, Materialien, frühere Umbauten und schützenswerte Elemente bekannt sind, lässt sich beurteilen, welche Nutzung zum Haus passt.

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Hotelrestaurants erfolgreich positionieren: Hausgäste und lokales Publikum ansprechen

Ein Hotelrestaurant bedient zwei Märkte, die denselben Raum nutzen, aber mit unterschiedlichen Erwartungen eintreten. Hausgäste suchen Verlässlichkeit, unkomplizierte Abläufe und eine Küche, die zu ihrem Aufenthalt passt. Das lokale Publikum benötigt dagegen einen eigenständigen Anlass für den Besuch. Eine erfolgreiche Positionierung verbindet beide Perspektiven zu einem Restaurantprofil, das auch ohne Übernachtung verständlich und attraktiv bleibt. Die Aufgabe reicht von der Speisekarte über Öffnungszeiten und Preisniveau bis zur Gestaltung des Eingangs. Ein Restaurant, das von aussen wie ein interner Frühstücksraum wirkt, bleibt für die Nachbarschaft unsichtbar. Ein völlig losgelöstes Szenekonzept kann wiederum die Bedürfnisse der Hotelgäste verfehlen. Tragfähig wird das Angebot, wenn kulinarische Idee, Zielgruppen, Betriebsabläufe und Kommunikation dieselbe Geschichte erzählen.

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Flugangst verstehen: Vorbereitung und hilfreiche Strategien für die Reise

Flugangst kann lange vor dem Abflug beginnen: beim Gedanken an Turbulenzen, beim Buchen oder erst am Gate. Die Reaktion ist real, auch wenn objektiv keine unmittelbare Gefahr besteht. Wer die körperlichen und gedanklichen Abläufe versteht, kann die Reise gezielter vorbereiten und während des Flugs handlungsfähig bleiben. Ein Patentrezept gibt es nicht. Hilfreich ist meist eine Kombination aus verlässlichen Informationen, planbaren Abläufen, körperlicher Beruhigung und einem schrittweisen Umgang mit angstauslösenden Situationen. Bei starker oder anhaltender Belastung kann professionelle Unterstützung den entscheidenden Unterschied machen.

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Flughafen-Lounges im Vergleich: Zugang, Ausstattung und tatsächlicher Nutzen

Flughafen-Lounges versprechen Ruhe, Verpflegung und einen angenehmen Arbeitsplatz zwischen Sicherheitskontrolle und Boarding. Wie wertvoll dieser Rückzugsort tatsächlich ist, entscheidet sich jedoch selten an einem schicken Sessel oder einem gut gefüllten Buffet. Ausschlaggebend sind der Standort im Terminal, die Aufenthaltsdauer, die Auslastung und die Frage, welche Leistungen zur konkreten Reise passen. Der Zugang kann über Reiseklasse, Vielfliegerstatus, Kreditkarte, Mitgliedschaft oder ein einzeln gekauftes Ticket erfolgen. Hinter diesen Wegen stehen unterschiedliche Regeln, Gastgebühren und Nutzungslimits. Ein sinnvoller Vergleich beginnt deshalb bei der Reiseroute und dem verfügbaren Zeitfenster – und erst danach bei Essen, Duschen oder Aussicht auf das Vorfeld.

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Tabea Schmid verpasst die EM – Comeback braucht noch Zeit

Die Schweizer Handball-Nationalmannschaft muss bei der Europameisterschaft im Dezember aller Voraussicht nach ohne Tabea Schmid auskommen. Die 23-jährige Kreisläuferin arbeitet nach ihrem schweren Kreuzbandriss weiter am Comeback, sieht die EM aber selbst als zu frühen Zeitpunkt für eine Rückkehr auf höchstem Wettkampfniveau. Statt auf dem Feld könnte eine der wichtigsten Schweizer Spielerinnen ihr Team in Rumänien zumindest zeitweise von der Tribüne aus unterstützen. Schmid verletzte sich am 7. Dezember 2025 im letzten WM-Spiel gegen Rumänien schwer am rechten Knie. Neben dem Kreuzband wurden auch das Innenband und die Menisken beschädigt. Am 5. Januar wurde sie operiert, seither läuft eine lange Rehabilitation. Inzwischen kann Schmid nach eigenen Angaben fast wieder alles trainieren, der volle Körperkontakt wird aber erst kontrolliert aufgebaut. Für die Schweiz ist ihr wahrscheinlicher Ausfall sportlich bedeutend. Schmid gehört zu den produktivsten Spielerinnen des Nationalteams und erzielte in ihren bisherigen Länderspielen im Schnitt fast sechs Tore pro Partie. Trotzdem hat sich die Equipe von Knut Ove Joa ohne ihre Führungsspielerin souverän für die EM qualifiziert. Der Schweizer Frauenhandball verfolgt mit der «Roadmap 2032» gleichzeitig einen langfristigen Entwicklungsplan bis hin zu einer möglichen Olympia-Teilnahme in Brisbane.

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Strassen-WM 2032 erstmals in Indien

Die Strassen-Weltmeisterschaften 2032 finden erstmals in Indien statt. Der Radsport-Weltverband UCI hat Pune als Austragungsort bestätigt. Damit wird eine der wichtigsten Veranstaltungen des internationalen Radsports erstmals in der Geschichte auf dem indischen Subkontinent ausgetragen. Der Entscheid fiel im Rahmen des 195. UCI-Kongresses in Montréal, wo derzeit die Strassen-WM 2026 stattfindet. Insgesamt vergab die UCI 19 Weltmeisterschaften für den Zeitraum von 2027 bis 2034 an elf verschiedene Länder. Neben Pune erhielt unter anderem auch die niederländische Region Groningen/Drenthe den Zuschlag für die Strassen- und Para-Strassen-WM 2034. Für den Weltradsport ist die Vergabe nach Indien von strategischer Bedeutung. UCI-Präsident David Lappartient bezeichnete die WM als grosse Chance für die weitere Entwicklung des Radsports in einem Land mit nahezu einem Fünftel der Weltbevölkerung. Aktuell werden die Regenbogentrikots noch in Montréal vergeben, wo Marlen Reusser ihren WM-Titel im Zeitfahren erfolgreich verteidigt hat.

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Grossmann verpasst WM-Bronze um sieben Hundertstel

Anja Grossmann hat an der Strassen-WM in Montréal eine Medaille im Zeitfahren der Juniorinnen hauchdünn verpasst. Die Schweizerin belegte über 10,7 Kilometer Rang 4 und verlor lediglich sieben Hundertstelsekunden auf Bronze. Weltmeisterin wurde die Polin Maria Okrucińska vor der Belgierin Yana Decruyenaere und der Britin Aalia Clay. Grossmann absolvierte die Strecke rund um den Parc Jeanne-Mance in 15:42,16 Minuten. Clay stoppte die Uhr bei 15:42,09 und sicherte sich damit Bronze mit einem Vorsprung von gerade einmal 0,07 Sekunden. Auf Siegerin Okrucińska verlor die Schweizerin 24,65 Sekunden. Für Grossmann ist der vierte Platz dennoch ein weiteres starkes Resultat in einer herausragenden Saison. Ende August hatte sie im italienischen Val di Sole den Juniorinnen-Weltmeistertitel im Mountainbike-Cross-Country gewonnen. Nun bestätigt sie auch auf der Strasse, dass sie zu den vielseitigsten Schweizer Nachwuchsfahrerinnen gehört.

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Alaba wechselt zu Udinese – Superstar wagt neues Abenteuer in Italien

David Alaba setzt seine aussergewöhnliche Karriere in der Serie A fort. Udinese Calcio hat am Donnerstag die Verpflichtung des 34-jährigen Österreichers offiziell bekanntgegeben. Der langjährige Bayern- und Real-Madrid-Verteidiger unterschreibt in Udine einen Vertrag bis zum 30. Juni 2027 und erhält die Rückennummer 5. Alaba kommt nach dem Ende seiner fünfjährigen Zeit bei Real Madrid nach Italien. Der österreichische Nationalspieler gewann mit Bayern München und Real Madrid insgesamt viermal die Champions League und bringt enorme internationale Erfahrung mit. Udinese bezeichnet den Transfer als deutliches Zeichen für die eigenen sportlichen Ambitionen. Für Alaba beginnt damit erstmals ein Kapitel in der Serie A. Unsere Vorschau auf die neue Serie-A-Saison und die Ausgangslage der italienischen Klubs gibt es hier. Der 34-Jährige soll bei Udinese nicht nur mit seiner Erfahrung helfen, sondern weiterhin eine wichtige sportliche Rolle übernehmen.

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Schertenleib wird bei Barça zur Verteidigerin

Sydney Schertenleib hat beim Champions-League-Auftakt des FC Barcelona gegen Paris FC erneut eine ungewohnte Rolle übernommen. Die 19-jährige Schweizer Nationalspielerin stand beim 5:2-Heimsieg über die gesamten 90 Minuten auf dem Platz – als rechte Aussenverteidigerin. Damit bestätigt sich, dass Trainer Pere Romeu die offensiv ausgebildete Schweizerin in dieser Saison deutlich defensiver einplant. Paris FC ging bereits in der 5. Minute in Führung, doch Barcelona reagierte mit grosser Wucht. Kerolin glich aus, Clara Serrajordi drehte die Partie, danach trafen Ewa Pajor und Caroline Graham Hansen noch vor der Pause zum 4:1. Pajor erhöhte in der zweiten Halbzeit auf 5:1, ehe Clara Mateo für Paris FC noch verkürzte. Schertenleib spielte die komplette Partie durch und kam laut UEFA auf eine Passquote von 90 Prozent. Besonders interessant ist ihre neue Rolle: Beim FC Barcelona wird sie zunehmend rechts in der Viererkette eingesetzt, während sie in der Schweizer Nationalmannschaft weiterhin deutlich offensiver interpretiert wird. Der Klub selbst führt sie offiziell weiterhin als Mittelfeldspielerin beziehungsweise offensive Spielerin.

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Boteli und Manzambi – Jugendfreunde vor besonderem Nati-Moment

Winsley Boteli und Johan Manzambi stehen erstmals gemeinsam im Aufgebot der Schweizer A-Nationalmannschaft. Die beiden 20-jährigen Genfer kennen sich seit ihrer Kindheit, gingen gemeinsam zur Schule und wurden beide bei Servette ausgebildet. Am Samstag gegen Nordmazedonien könnte sich nun erstmals die Möglichkeit ergeben, dass die beiden Freunde gemeinsam für die Schweiz auf dem Platz stehen. Für Boteli ist der aktuelle Zusammenzug eine Premiere. Der Stürmer des FC Sion hat sich mit zwölf Toren und fünf Assists in 14 Pflichtspielen für das erste A-Nati-Aufgebot empfohlen. Manzambi gehört dagegen trotz seines jungen Alters bereits zum etablierten Kreis und kehrte nach seiner an der WM erlittenen Knieverletzung zuletzt auch bei Aston Villa eindrücklich zurück. Zusätzliche Spannung bringt die Personalsituation im Schweizer Angriff. Breel Embolo ist für den Nations-League-Auftakt in Skopje gesperrt und stösst erst für das zweite Spiel gegen Schottland zum Team. Damit erhält Boteli bereits bei seinem ersten Zusammenzug eine realistische Chance auf Einsatzminuten. Sein erstes Aufgebot und die weiteren personellen Veränderungen im Nati-Kader haben wir bereits ausführlich eingeordnet.

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Romano vor Azzurri-Debüt – Mancini plant mit ihm von Beginn an

Alessandro Romano steht unmittelbar vor seinem Debüt für die italienische A-Nationalmannschaft. Der 20-jährige Mittelfeldspieler von Cagliari gehört erstmals zum Aufgebot der Azzurri und soll nach Informationen von soccer.ch am Freitagabend gegen Belgien sogar von Beginn an spielen. Für den in Winterthur geborenen früheren Schweizer Nachwuchsinternationalen wäre es der nächste grosse Schritt innerhalb weniger Wochen. Italien startet am Freitag um 20.45 Uhr im Stadio Olimpico in Rom gegen Belgien in die neue Nations-League-Kampagne. Romano gehört zu gleich neun Spielern, die von Roberto Mancini erstmals für die A-Nationalmannschaft aufgeboten wurden. Der Nationaltrainer hat insgesamt 34 Spieler nominiert und will den intensiven Block mit vier Partien innerhalb von elf Tagen ausdrücklich nutzen, um eine neue Generation aufzubauen. Parallel entwickelt sich Romanos Klubzukunft immer stärker zum Thema. Nach Informationen von soccer.ch will Juventus Turin den zentralen Mittelfeldspieler spätestens im kommenden Sommer verpflichten. Bereits für Januar wird ein Vorstoss nicht ausgeschlossen. Romano hat sich mit seinen Leistungen bei Cagliari in kurzer Zeit in den Fokus mehrerer Beobachter gespielt.

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Bajrami vor besonderem Nati-Spiel in Skopje

Adrian Bajrami steht vor einem besonderen Länderspiel. Der 24-jährige Innenverteidiger gehört zum Schweizer Aufgebot für den Nations-League-Auftakt am Samstagabend in Skopje gegen Nordmazedonien und könnte dort zu seinem zweiten Einsatz für die A-Nationalmannschaft kommen. Für Bajrami wäre ein Auftritt auch persönlich speziell, weil seine familiären Wurzeln in Nordmazedonien liegen. Bajrami gehört zu den drei Rückkehrern im aktuellen 25-Mann-Kader von Murat Yakin. Der Verteidiger hatte im Oktober 2025 gegen Slowenien sein bisher einziges A-Länderspiel absolviert und kam damals während 14 Minuten zum Einsatz. Seit Sommer steht er beim portugiesischen Klub Sporting Braga unter Vertrag. Die Partie in Skopje eröffnet für die Schweiz einen intensiven Nations-League-Block. Nach dem Spiel gegen Nordmazedonien folgt bereits am Dienstag das Auswärtsspiel in Glasgow gegen Schottland. Unsere ausführliche Vorschau auf den Schweizer Nations-League-Auftakt gibt es hier.

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Fabian Aebersold holt überraschend EM-Silber

Fabian Aebersold sorgt an der Orientierungslauf-EM in Litauen für den nächsten Schweizer Medaillengewinn. Der 25-jährige Berner läuft über die anspruchsvolle Langdistanz auf Rang 2 und gewinnt damit seine erste individuelle Medaille an einem internationalen Elite-Grossanlass. Nur der norwegische Titelverteidiger Kasper Harlem Fosser ist schneller. Fosser benötigt für die 16,9 Kilometer lange Strecke mit 400 Höhenmetern und 27 Kontrollposten 1:34:03 Stunden. Aebersold verliert 1:09 Minuten und rettet Silber mit einem starken Schlussteil knapp vor dem Schweden Viktor Svensk, der weitere elf Sekunden dahinter Bronze gewinnt. Damit feiern die Geschwister Aebersold am selben Tag einen aussergewöhnlichen Doppel-Erfolg. Rund zwei Stunden zuvor hatte Simona Aebersold bei den Frauen ebenfalls Silber gewonnen. Fabian bestätigt damit eindrücklich die starke Form, mit der er nach seinem Schweizer Meistertitel über die Mitteldistanz nach Litauen gereist war.

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Biasca kämpft in Boston weiter um seinen NHL-Platz

Attilio Biasca bleibt im Trainingscamp der Boston Bruins voll im Rennen um einen Platz im NHL-Kader. Der 23-jährige Schweizer trainierte zuletzt weiterhin mit der Gruppe der NHL-Organisation und erhält in der Vorbereitung Gelegenheit, sich neben etablierten und jungen Spielern zu zeigen. Nach seiner starken Saison mit Fribourg-Gottéron und dem Zweijahresvertrag in Boston steht Biasca vor dem bislang wichtigsten Schritt seiner Karriere. Biasca unterschrieb im Juni einen Vertrag bis zum Ende der Saison 2027/28 mit einem jährlichen NHL-Cap-Hit von 980'000 Dollar. In der vergangenen Saison hatte er für Fribourg-Gottéron in 45 National-League-Spielen 15 Tore und zwölf Assists erzielt und mit den Freiburgern den ersten Schweizer Meistertitel der Klubgeschichte gewonnen. Der Schweizer ist inzwischen vom Rookie-Camp ins reguläre Trainingscamp der Bruins vorgerückt. Noch am Mittwoch trainierte er in Gruppe B gemeinsam mit Spielern wie Lukas Reichel, Riley Duran und weiteren Kandidaten, die um Rollen innerhalb der Organisation kämpfen. Damit ist Biascas NHL-Traum weiterhin konkret, auch wenn die Konkurrenz um die letzten Kaderplätze gross ist.

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Servette kassiert 0:8 gegen Lyon

Servette Chênois ist mit einer deutlichen Niederlage in die Ligaphase der UEFA Women’s Champions League gestartet. Die Schweizer Meisterinnen unterlagen OL Lyonnes im Stade de Genève mit 0:8. Bereits zur Pause führte der französische Rekordsieger mit 4:0. Servette geriet in der 8. Minute durch ein Eigentor von Laia Ballesté in Rückstand. Danach hielten die Genferinnen zunächst dagegen, ehe Lyon seine enorme individuelle Qualität ausspielte. Marie-Antoinette Katoto erzielte einen Hattrick, Melchie Dumornay traf doppelt. Ein weiteres Eigentor von Magdalena Sobal und ein später Treffer von Ines Benyahia komplettierten das klare Resultat. Für Servette war es die erwartete Begegnung mit einem europäischen Schwergewicht, allerdings fiel das Ergebnis deutlich aus. OL Lyonnes gehört mit acht Champions-League-Titeln zu den erfolgreichsten Frauenfussballklubs Europas und erreichte in der vergangenen Saison erneut den Final. Für die Genferinnen beginnt mit dieser Ligaphase dagegen erst die zweite Teilnahme am Hauptfeld der Königsklasse.

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Genève leiht Akeson an La Chaux-de-Fonds aus

Der HC La Chaux-de-Fonds verstärkt seine Offensive mit viel Erfahrung. Jason Akeson wechselt per Leihe von Genève-Servette zum Swiss-League-Klub und bleibt für mindestens zehn Spiele bei den Neuenburgern. Der 36-jährige Kanadier mit Schweizer Lizenz stand bereits am Donnerstag mit seinen neuen Teamkollegen auf dem Eis. Akeson kam in der laufenden National-League-Saison bislang in zwei Partien für Genève-Servette zum Einsatz. Nun soll er beim HCC zusätzliche Spielpraxis sammeln und gleichzeitig die Offensive verstärken. Weil Akeson mit einer Schweizer Lizenz spielt, belastet er in La Chaux-de-Fonds das Ausländerkontingent nicht. Für den HCC ist der Transfer auch mit Blick auf die ambitionierten Saisonziele interessant. La Chaux-de-Fonds gehört trotz des 4:8 zum Auftakt in Sierre weiterhin zum erweiterten Kreis der Titelkandidaten und reagierte zuletzt mit einem klaren 5:1 gegen die GCK Lions. In unserer Saisonvorschau haben wir den HCC auf Rang 3 eingestuft.

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Nations League wird abgespeckt – Liga D verschwindet

Die UEFA baut die Nations League ab 2028/29 grundlegend um. Statt der bisherigen vier Leistungsstufen wird es künftig nur noch drei Ligen geben, Liga D verschwindet vollständig. Gleichzeitig wachsen die einzelnen Gruppen deutlich: In den Ligen A, B und C sollen grundsätzlich je 18 Nationalteams spielen. Für die Mannschaften bedeutet das allerdings nicht automatisch weniger Länderspiele. Jede Nation bestreitet in der neuen Ligaphase weiterhin sechs Partien. Neu trifft ein Team dabei auf fünf verschiedene Gegner statt wie bisher in einer Vierergruppe zweimal auf dieselben drei Nationen. Die UEFA verspricht sich davon mehr Abwechslung, weniger sportlich bedeutungslose Begegnungen und ausgeglichenere Wettbewerbe. Für die Schweiz hat bereits die laufende Nations League 2026/27 besondere Bedeutung, weil mit ihr die neue Struktur vorbereitet wird. Das Team von Murat Yakin spielt derzeit in Liga B und trifft in der Gruppe B1 auf Schottland, Slowenien und Nordmazedonien. Am Samstag beginnt die Schweizer Kampagne mit dem Auswärtsspiel in Skopje gegen Nordmazedonien.

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Jamiro Reber vor Comeback bei Gottéron

Fribourg-Gottéron erhält vor dem Westschweizer Derby gegen Genève-Servette eine wichtige Option zurück. Jamiro Reber ist wieder fit, trainierte am Donnerstag vollständig mit der Mannschaft und soll am Freitagabend in Les Vernets sein Comeback geben. Der 20-jährige Stürmer hatte seit seiner Verletzung Anfang September praktisch keinen Ernstkampf mehr bestreiten können. Reber verletzte sich am 3. September beim Champions-League-Spiel gegen die Graz99ers. Der Schweizer absolvierte damals lediglich einen Shift, ehe Beschwerden im Bereich einer bereits zuvor betroffenen Stelle wieder auftraten. In den folgenden Wochen trainierte er zeitweise mit einem speziellen Trikot und verpasste sowohl weitere CHL-Partien als auch den Start in die National-League-Saison. Am Donnerstag folgte nun der entscheidende Schritt: Reber trainierte wieder regulär mit seinen Teamkollegen und wurde in einer Formation mit Samuel Walser und Kevin Nicolet eingesetzt. Wenn bis zum Spieltag keine Reaktion auftritt, soll er am Freitag beim Auswärtsspiel gegen Genève-Servette wieder zur Verfügung stehen.

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