(Chur GR). Die Kantonspolizei Graubünden hat zwei neue Polizistinnen und 23 neue Polizisten.
Nach zwei Ausbildungsjahren haben sie die eidgenössische Berufsprüfung erfolgreich bestanden.
(Murg SG). Am Donnerstagmorgen (17.09.2026) ist auf der Autobahn A3 ein Geisterfahrer unterwegs gewesen.
Nachdem mehrere Meldungen bei der Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen eingegangen waren, konnte eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen das Auto im Tunnel Quarten anhalten.
(Zürich ZH). Der Bauarbeiter, der am 16. September 2026, im Kreis 5 bei einem Bauunfall schwer verletzt worden war, ist im Spital verstorben.
Die Stadtpolizei Zürich teilte am Mittwoch, 16. September 2026 mit, dass es an der Hafnerstrasse zu einem schweren Bauunfall gekommen war, bei dem einer der Arbeiter noch vor Ort verstarb und ein zweiter schwer verletzt ins Spital gebracht worden war.
Vor dem Super-League-Spiel zwischen dem FC Sion und dem FC Zürich ist ein öffentlicher Streit über die Fan-Anreise entbrannt. Die SBB stellen für die Zürcher Anhänger am Samstagabend keinen Extrazug zur Verfügung. Der FCZ widerspricht der Begründung des Bahnunternehmens deutlich und kritisiert dessen «kommunikative Eskalationsstrategie».
Die SBB verweisen auf umfangreiche Bauarbeiten auf den Strecken Visp–Brig und Bex–Villeneuve. Deshalb sei es betrieblich und aus Sicherheitsgründen nicht möglich, für die FCZ-Fans einen Extrazug durchs Wallis anzubieten. Der Klub hält dagegen, dass die Baustellen nicht der entscheidende Punkt seien. Seit dieser Saison würden die SBB grundsätzlich keine Fanzüge mehr ausserhalb jener Zeiten einsetzen, in denen auch reguläre Züge verkehren. Nach Darstellung des FCZ wäre deshalb auch ohne die Bauarbeiten kein Extrazug zur Verfügung gestellt worden.
Sportlich wartet auf Zürich ohnehin eine anspruchsvolle Reise. Sion gewann unter der Woche mit 5:2 bei GC und feierte damit bereits den vierten Meisterschaftssieg in Serie. Über den spektakulären 5:2-Erfolg der Walliser im Letzigrund haben wir bereits berichtet. Nun treffen die formstarken Sittener am Samstag um 20.30 Uhr im Stade de Tourbillon auf den FCZ.
Dominic Lobalu führt am Wochenende das fünfköpfige Schweizer Aufgebot an der Strassenlauf-WM in Kopenhagen an. Der 28-Jährige startet am Samstag über 5 Kilometer und trifft dabei auf ein hochkarätiges Feld um Weltmeister Jimmy Gressier und Olympiasieger Jakob Ingebrigtsen. Neben Lobalu vertreten Jonas Raess, Joceline Wind, Delia Sclabas und Oria Liaci die Schweiz.
Lobalu und Raess bestreiten am Samstag ab 14.40 Uhr das 5-km-Rennen der Männer. Beide reisen mit starken Leistungen von der Europameisterschaft in Birmingham nach Dänemark: Lobalu gewann über 10'000 Meter Silber, Raess lief auf Rang 8. Besonders Lobalu dürfte sich in Kopenhagen einiges ausrechnen. Seine persönliche Bestzeit über 5 Kilometer auf der Strasse liegt bei 13:00 Minuten.
Für Lobalu ist die WM zugleich der nächste internationale Auftritt im Schweizer Dress. Zuletzt beschäftigte vor allem seine langfristige olympische Zukunft die Schweizer Leichtathletik. Noch immer ist offen, ob er 2028 in Los Angeles für die Schweiz starten darf, wie wir in unserem Beitrag über Lobalus ungeklärte Olympia-Startberechtigung ausführlich eingeordnet haben. Sportlich richtet sich der Fokus nun aber zunächst vollständig auf das schnelle 5-km-Rennen in Kopenhagen.
Lionel Messi hat Inter Miami zum nächsten Titel geführt und dabei einen persönlichen Meilenstein erreicht. Der 39-Jährige erzielt beim 2:0 gegen Cruz Azul sein 100. Pflichtspieltor für den MLS-Klub und bereitet auch den zweiten Treffer vor. Mit dem Gewinn des Campeones Cup holt Messi bereits die 48. Trophäe seiner aussergewöhnlichen Karriere.
Inter Miami geht in der 24. Minute in Führung. Luis Suárez bringt den Ball in den Strafraum, Messi läuft im richtigen Moment ein und setzt sich gegen Willer Ditta durch. Ungewöhnlich für den Argentinier fällt sein Jubiläumstreffer per Kopf. In der 81. Minute ist Messi erneut entscheidend beteiligt: Nach seinem Corner steigt Casemiro hoch und köpft zum 2:0-Endstand ein.
Für Messi schliesst sich damit ein besonderer Kreis. Sein erstes Tor für Inter Miami erzielte er im Juli 2023 ebenfalls gegen Cruz Azul, damals mit einem direkt verwandelten Freistoss tief in der Nachspielzeit. Vor wenigen Tagen hatte der Superstar beim 2:2 gegen Nashville bereits sein 99. Tor für Miami erzielt. Nun ist die historische Marke von 100 Treffern erreicht.
Real Madrid ist gemessen an den gewonnenen offiziellen UEFA-Klubwettbewerben mit grossem Abstand der erfolgreichste Fussballklub Europas. Die Königlichen haben 23 UEFA-Titel gesammelt und liegen damit neun Trophäen vor dem AC Milan und dem FC Barcelona. Grundlage dieser Rangliste sind ausschliesslich die fünf grossen von der UEFA geführten europäischen Klubwettbewerbe.
Gezählt werden der Europapokal der Landesmeister beziehungsweise die Champions League, UEFA-Cup beziehungsweise Europa League, Conference League, Europapokal der Pokalsieger und UEFA Super Cup. Diese Methode ermöglicht einen deutlich saubereren historischen Vergleich als die blosse Addition aller nationalen Meisterschaften, Pokale, Ligapokale und Supercups, deren Bedeutung sich zwischen den einzelnen Ländern stark unterscheidet.
Das Ergebnis zeigt zugleich, wie unterschiedlich Europas grosse Klubs ihre internationale Erfolgsgeschichte geschrieben haben. Real Madrid dominiert vor allem die Champions League, Sevilla verdankt seinen Platz in den Top 10 hauptsächlich sieben Triumphen im UEFA-Cup beziehungsweise der Europa League. Chelsea wiederum ist der einzige Klub dieser Spitzengruppe, der Champions League, Europa League, Conference League und Pokalsieger-Cup gewinnen konnte.
Bei Elvis Merzlikins gibt es zum Start des Trainingscamps der Columbus Blue Jackets keine Entwarnung. Der 32-jährige Goalie hat den medizinischen Check nach seiner Schulteroperation nicht bestanden und fällt weiterhin auf unbestimmte Zeit aus. Einen konkreten Termin für seine Rückkehr aufs Eis gibt es weiterhin nicht.
Merzlikins hatte sich im August einer Operation an der Schulter unterzogen. Die Beschwerden waren während seines Sommertrainings aufgetreten, worauf eine MRI-Untersuchung die Verletzung zeigte und die Verantwortlichen gemeinsam mit dem Spieler den operativen Eingriff beschlossen. Die Operation verlief nach Angaben des Klubs erfolgreich. Beim medizinischen Check zum Trainingscamp wurde nun jedoch bestätigt, dass Merzlikins noch nicht einsatzbereit ist.
General Manager Don Waddell machte bei der Eröffnung des Camps deutlich, dass mit einer raschen Rückkehr nicht gerechnet werden kann. Columbus hat entsprechend reagiert und mit Cam Talbot zusätzliche Erfahrung für die Goalieposition verpflichtet. Während Merzlikins an seinem Comeback arbeitet, steht auch für andere Schweizer NHL-Routiniers eine wichtige Saison bevor: Nino Niederreiter will nach seinen Knieproblemen nochmals voll angreifen.
Remo Freuler hat Olympiakos Piräus zum erfolgreichen Start in die Europa League verholfen. Der Schweizer Mittelfeldspieler bereitete beim 2:1-Heimsieg gegen Jagiellonia Bialystok in der 84. Minute mit einer präzisen Flanke den entscheidenden Treffer von Roman Yaremchuk vor. Freuler stand in der Startelf und spielte durch.
Dabei musste der griechische Rekordmeister zunächst einem Rückstand hinterherlaufen. Kajetan Szmyt brachte Jagiellonia in der 20. Minute mit 1:0 in Führung. Noch vor der Pause gelang Olympiakos die Antwort: Armando González traf in der 43. Minute zum 1:1. Lange blieb die Partie danach offen, ehe Freuler sechs Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit auf der rechten Seite zur Flanke kam. Yaremchuk setzte sich im Strafraum durch und köpfte den Ball zum 2:1 ins Tor.
Für den 34-jährigen Schweizer ist der entscheidende Assist ein weiteres positives Signal nach seinem Wechsel nach Griechenland. Freuler hatte Bologna im Sommer nach drei Jahren verlassen und unterschrieb Mitte August bei Olympiakos. Sein Abschied aus Italien war Teil eines grösseren Umbruchs bei den Schweizer Legionären, den wir in unserer Serie-A-Saisonvorschau mit Schweizer Perspektive eingeordnet haben. In Piräus übernimmt der erfahrene Nationalspieler nun bereits wichtige Verantwortung im zentralen Mittelfeld.
Aurèle Amenda hat sich beim 1:3 von Coventry City gegen Aston Villa im League Cup verletzt. Der 23-jährige Schweizer Innenverteidiger musste bereits in der 12. Minute ausgewechselt werden und verliess den Platz gestützt. Eine offizielle Diagnose zur Schwere der Verletzung liegt bislang nicht vor.
Amenda hatte wie in sämtlichen bisherigen Premier-League-Partien von Coventry in der Startelf gestanden. Nach einem frühen Rückstand durch Tammy Abraham in der 7. Minute war für den Schweizer der Abend jedoch schnell beendet. Ethan Pinnock ersetzte ihn. Zur genauen Verletzung gibt es unterschiedliche Angaben: Während britische Berichte eine Blessur im Bereich des Knöchels vermuten, wurde andernorts die Wade genannt. Entscheidend ist deshalb vorerst nur, dass weitere Untersuchungen Klarheit bringen müssen.
Der Zeitpunkt ist für Amenda besonders ungünstig. Die Schweizer Nationalmannschaft startet am 26. September in Skopje gegen Nordmazedonien in die neue Nations-League-Kampagne, drei Tage später folgt das Auswärtsspiel gegen Schottland. Amenda gehörte zuletzt zum Kreis der Nationalmannschaft und war auch bei der WM 2026 dabei. Noch am Wochenende hatte er beim 0:5 von Coventry gegen Brighton über die gesamten 90 Minuten auf dem Platz gestanden.
Die Optimierung der Rahmenbedingungen in den Bereichen Raumplanung und Wasserbezug sind ein zentrales Handlungsfeld der „Offensive Spezialkulturen“, mit welcher der Anbau und die Entwicklung von Spezialkulturen im Kanton Luzern gezielt gefördert werden.
An einem Feldtag zum Thema verschaffte sich Regierungsrat Fabian Peter, Vorsteher des Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartements, ein Bild vor Ort und erhielt zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern aus Verbänden und der Verwaltung praxisnahe Einblicke in den Anbau von Spezialkulturen.
Winsley Boteli steht unmittelbar vor dem nächsten grossen Schritt seiner Karriere. Der 20-jährige Stürmer des FC Sion soll heute erstmals für die Schweizer A-Nationalmannschaft aufgeboten werden. Die offizielle Bestätigung durch Nationaltrainer Murat Yakin erfolgt bei der Kaderbekanntgabe am Vormittag.
Boteli hat sich mit einem herausragenden Saisonstart für die Nomination empfohlen. In den ersten acht Super-League-Partien erzielte der Angreifer fünf Tore und bereitete vier weitere Treffer vor. Hinzu kommen sieben Tore und ein Assist aus sechs Qualifikationsspielen zur Conference League. Damit gehört der Genfer zu den produktivsten Schweizer Offensivspielern der bisherigen Saison.
Die Nationalmannschaftsfrage hatte Boteli zuletzt selbst eindeutig beantwortet. Der Sohn einer kongolesischen Mutter ist in der Schweiz geboren und spielt seit der U15 für die Nachwuchsauswahlen des SFV. Anfang September erklärte er, dass die Schweiz für ihn stets die erste Wahl gewesen sei. Über Botelis klares Bekenntnis zur Schweizer Nationalmannschaft hatten wir bereits berichtet. Nun dürfte Murat Yakin den formstarken Sion-Stürmer erstmals ins A-Kader holen.
Am 18. September 2026 findet die 21. Durchführung des internationalen „PARK(ing) Day“ statt. Was 2005 in San Francisco begann, verbreitet sich inzwischen auf der ganzen Welt: Platz, der im Alltag dem Auto zugesprochen wird, soll am PARK(ing) Day für alle zugänglich sein. Seit 2014 koordiniert die verkehrspolitische Umweltorganisation umverkehR diesen Tag in der Schweiz.
Gemäss der offiziellen Fahrzeugstatistik des Bundes wurden allein im Juli 2026 in der Schweiz 29'030 neue Strassenmotorfahrzeuge in Verkehr gesetzt. Jedes dieser Fahrzeuge braucht Platz: zum Fahren, aber vor allem zum Abstellen. In der Schweiz gibt es schätzungsweise 8 bis 10 Millionen Parkplätze. Die LITRA schätzt die dafür benötigte Fläche auf rund 120 Quadratkilometer. Das entspricht ungefähr die Fläche des Vierwaldstättersees. Ein Teil dieser Parkplätze befindet sich auf öffentlichem Grund.
(Sion VS). Auf der A9 bei Sion und Sierre sind nächtliche Sperrungen erforderlich, um Tests an den elektronischen Ausrüstungen der Tunnel durchzuführen.
Betroffen sind der Tunnel Champsec in Sion und der Tunnel von Sierre.
Granit Xhaka hat Sunderland bei der Rückkehr auf die europäische Bühne zu einem historischen Sieg geführt. Die «Black Cats» bezwingen AZ Alkmaar zum Auftakt der Europa-League-Ligaphase im Stadium of Light mit 1:0. Enzo Le Fée erzielt in der 66. Minute per Penalty den einzigen Treffer des Abends.
Sunderland übernimmt vor heimischem Publikum früh die Initiative und erarbeitet sich mehrere Möglichkeiten. Le Fée scheitert vor der Pause unter anderem am Pfosten, während AZ nach dem Seitenwechsel zunächst besser ins Spiel findet. Die Entscheidung fällt schliesslich nach 64 Minuten: Weslley Patati bringt Le Fée im Strafraum zu Fall. Der Franzose übernimmt selbst die Verantwortung und verwandelt zwei Minuten später sicher zum 1:0.
Für Xhaka ist der Erfolg ein besonderer Abend. Der Schweizer Nati-Captain führt Sunderland auch im Europacup als Captain an und übernimmt im zentralen Mittelfeld viel Verantwortung. Erst am Mittwoch hatten wir über Sunderlands Europacup-Rückkehr nach 53 Jahren berichtet. Nun endet das lange Warten gleich mit einem Sieg.
(Courchapoix JU). Am Mittwoch, 16. September 2026, gegen 19.40 Uhr wurde die Kantonspolizei Jura über eine Rauchentwicklung aus einem Wohnhaus in Courchapoix informiert.
Der Brand, der den Technikraum des Hauses stark schwärzte, konnte vom SIS Val Terbi mit Unterstützung des CRISD rasch unter Kontrolle gebracht werden.
Patrick Fischer akzeptiert die vierjährige Sperre des Eishockey-Weltverbands IIHF nicht. Der frühere Schweizer Nationaltrainer zieht den Entscheid an den Internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne weiter. Fischer bestätigte den Rekurs gegenüber Keystone-SDA.
Die IIHF hatte den 51-Jährigen vergangene Woche für vier Jahre von ihren Wettbewerben ausgeschlossen. Hintergrund ist das gefälschte Covid-Zertifikat, mit dem Fischer 2022 an die Olympischen Winterspiele in Peking gereist war. Tätigkeiten als Klubtrainer sind von der IIHF-Sanktion nicht betroffen. Ob Swiss Sport Integrity in der Schweiz zusätzliche Konsequenzen zieht, ist weiterhin offen.
Damit erhält der Fall nun eine neue juristische Dimension. Über die ursprüngliche Vierjahressperre gegen Patrick Fischer hatten wir bereits berichtet. Nun muss sich der Internationale Sportgerichtshof mit der Frage beschäftigen, ob der von der IIHF ausgesprochene Ausschluss in dieser Form Bestand hat.