Mobilität

Dieser einfache Fahr-Trick hält den Automotor länger fit

Wer seinem Verbrennungsmotor etwas Gutes tun will, braucht weder teure Zusätze noch komplizierte Pflegeprogramme. Einer der wirksamsten Tricks ist erstaunlich einfach: Das Auto regelmässig lange genug fahren, damit Motor und Motoröl vollständig auf Betriebstemperatur kommen. Besonders bei Fahrzeugen, die häufig nur auf Kurzstrecken bewegt werden, kann das helfen, Verschleiss und Ablagerungen zu reduzieren. Viele Autofahrer starten morgens, fahren wenige Kilometer zur Arbeit oder zum Einkaufen und stellen das Auto kurz darauf wieder ab. Für den Motor bedeutet das jedoch, dass er einen grossen Teil seines Lebens in der Kaltlaufphase verbringt. Gerade dann ist der Verschleiss vergleichsweise hoch, weil das Motoröl seine optimale Arbeitstemperatur noch nicht erreicht hat. Wer überwiegend Kurzstrecke fährt, sollte deshalb gelegentlich eine längere, ruhige Fahrt einplanen. Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, den Motor hochzudrehen oder auf der Autobahn auszureizen. Entscheidend ist vielmehr, dass Motor, Öl und Abgasanlage genügend Zeit bekommen, ihre normale Betriebstemperatur zu erreichen.

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Wie viele Flughäfen hat die Schweiz wirklich?

Die Schweiz wirkt auf der Landkarte klein, verfügt aber über ein erstaunlich dichtes Netz an Flugplätzen. Wer lediglich Zürich, Genf und Basel-Mulhouse kennt, sieht nur die Spitze des Eisbergs: Neben den drei Landesflughäfen gibt es elf Regionalflugplätze sowie zahlreiche Flugfelder und Heliports. Wie viele «Flughäfen» die Schweiz tatsächlich hat, hängt deshalb stark von der verwendeten Definition ab. Im Alltag wird der Begriff Flughafen oft für jede grössere Anlage mit Start- und Landebahn verwendet. Luftfahrtrechtlich unterscheidet das Bundesamt für Zivilluftfahrt jedoch genauer. Flughäfen verfügen über eine Betriebskonzession, während Flugfelder mit einer Betriebsbewilligung geführt werden. Zu den konzessionierten Flughäfen zählen die Landes- und Regionalflughäfen. :chatgpt-content-reference{index="0"} Damit kommt die Schweiz auf insgesamt 14 Landes- und Regionalflughäfen: drei Landesflughäfen und elf Regionalflugplätze. Hinzu kommen Dutzende kleinere Flugfelder, Heliports und teilweise zivil mitgenutzte Militärflugplätze. Das erklärt, warum je nach Statistik ganz unterschiedliche Zahlen genannt werden.

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0,75 PS veränderten die Welt – der erste Automotor

0,75 PS, ein einziger Zylinder und gerade einmal 954 Kubikzentimeter Hubraum: Was heute bescheiden klingt, legte vor 140 Jahren einen Grundstein für die moderne Automobilgeschichte. Carl Benz entwickelte für seinen Patent-Motorwagen einen kompakten Viertakt-Benzinmotor, der nicht einfach in eine bestehende Kutsche eingebaut wurde. Fahrzeug und Antrieb entstanden vielmehr als gemeinsames technisches Konzept. Der Benz Patent-Motorwagen wurde 1885 fertiggestellt, am 29. Januar 1886 meldete Benz sein «Fahrzeug mit Gasmotorenbetrieb» zum Patent an. Der liegend im Heck montierte Einzylinder leistete 0,55 kW beziehungsweise 0,75 PS bei rund 400 Umdrehungen pro Minute. Für heutige Verhältnisse beinahe unvorstellbar wenig – doch mit diesem Motor erreichte der dreirädrige Wagen rund 16 km/h. Dabei war der Benz-Motor nicht der erste Verbrennungsmotor überhaupt und auch motorisierte Strassenfahrzeuge hatte es zuvor bereits gegeben. Seine historische Bedeutung liegt in der Verbindung: Benz konstruierte einen leichten Verbrennungsmotor und ein speziell dafür entwickeltes Fahrgestell als Einheit. Genau deshalb gilt der Patent-Motorwagen von 1886 weithin als erstes modernes Automobil.

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Warum der Alfa Romeo Busso V6 zur Legende wurde

Kaum ein Motor aus Italien geniesst unter Autofans einen derart legendären Ruf wie der Alfa Romeo V6 von Giuseppe Busso. Der sogenannte Busso-V6 wurde über Jahrzehnte stetig weiterentwickelt, trieb vom Alfa 6 bis zum 147 GTA zahlreiche Modelle an und verband Leistung mit einem Klang und einer Charakteristik, die bis heute Kultstatus geniessen. Seinen ersten grossen Auftritt hatte der V6 1979 im Alfa Romeo 6. Die ursprüngliche 2,5-Liter-Version leistete rund 156 PS und wurde noch von sechs Dell'Orto-Vergasern gespeist. Technisch war der Motor für seine Zeit aufwendig konstruiert und entwickelte sich zur Grundlage einer ganzen Familie von Alfa-Sechszylindern. Berühmt wurde der Busso aber nicht allein wegen technischer Daten. Entscheidend war die Kombination aus unmittelbarer Gasannahme, Drehfreude, markanter Optik und vor allem seinem Klang. Wer einen gepflegten GTV6, 164 V6 oder später einen 147 GTA unter Last gehört hat, versteht schnell, weshalb der Motor auch Jahrzehnte später eine Sonderstellung einnimmt.

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Defekte Spurstange: Warum Weiterfahren gefährlich werden kann

Eine defekte Spurstange gehört zu den Problemen, die Autofahrer nicht auf die lange Bank schieben sollten. Sie verbindet die Lenkbewegung mit den Rädern und ist damit direkt dafür verantwortlich, dass das Fahrzeug präzise auf Lenkeingaben reagiert. Wird ein Spurstangenkopf oder Axialgelenk ausgeschlagen, kann die Lenkung zunehmend ungenau werden – im Extremfall droht ein erheblicher Kontrollverlust. Im Alltag kündigt sich der Verschleiss oft schleichend an. Typische Hinweise sind Spiel in der Lenkung, ein schwammiges Fahrgefühl, Knacken oder Poltern auf Unebenheiten, ein schief stehendes Lenkrad oder ungleichmässig abgefahrene Reifen. Auch ein Fahrzeug, das nicht mehr sauber geradeaus läuft oder auf Spurrillen stärker reagiert als früher, sollte überprüft werden. Wichtig ist die genaue Bezeichnung: Umgangssprachlich wird manchmal von einer «Gelenkstange» gesprochen. In der Lenkung sind damit häufig Spurstange, Spurstangenkopf oder Axialgelenk gemeint. Welche Komponente tatsächlich betroffen ist, lässt sich zuverlässig erst auf der Hebebühne feststellen.

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SWISS dominiert den Flughafen Zürich

Am Flughafen Zürich führt an SWISS kein Weg vorbei. Die Schweizer Fluggesellschaft ist mit deutlichem Abstand die wichtigste Airline am grössten Flughafen des Landes. Nach den neuesten vollständig ausgewiesenen Jahreszahlen für 2025 entfielen 50 Prozent des Passagieraufkommens auf SWISS – ungefähr jeder zweite Fluggast in Zürich reiste damit mit der Lufthansa-Tochter. Der Abstand zur Konkurrenz ist beträchtlich. Edelweiss Air erreichte 2025 einen Passagieranteil von 10 Prozent, easyJet kam auf 3 Prozent und Eurowings auf 2 Prozent. Die gesamte Lufthansa Group – zu der neben SWISS unter anderem Edelweiss, Lufthansa, Austrian Airlines und Eurowings gehören – beförderte zusammen 66 Prozent der Passagiere am Flughafen Zürich. Bei den Starts und Landungen veröffentlicht die Flughafen Zürich AG in ihrem Statistikbericht zwar sehr genaue Gesamtzahlen, aber keine unmittelbar vergleichbare Rangliste mit der exakten Zahl der jährlichen Flugbewegungen jeder einzelnen Airline. Deshalb wäre es unseriös, SWISS eine erfundene Zahl an Starts und Landungen zuzuschreiben. Dass SWISS die mit Abstand grösste Fluggesellschaft am Standort ist, wird durch den offiziellen Marktanteil und ihre Rolle als Hub-Carrier jedoch eindeutig belegt.

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Die fünf grössten Flughäfen der Schweiz

Welches sind die grössten Flughäfen der Schweiz? Nach Passagierzahlen 2025 führt Zürich die Rangliste deutlich vor Genf und Basel-Mulhouse an. St.Gallen-Altenrhein und Bern folgen mit grossem Abstand. Unser grosser Vergleich zeigt die Zahlen, die Besonderheiten aller fünf Standorte und worauf Reisende bei der Wahl ihres Flughafens achten sollten. Die Grösse eines Flughafens sagt allerdings wenig darüber aus, welcher für eine bestimmte Reise am besten geeignet ist. Entscheidend sind auch die erreichbaren Ziele, die Anreise zum Terminal, mögliche Umstiege, Abflugzeiten und der Flugplan. Gerade bei den kleineren Flughäfen kann ein passender Direktflug einen längeren Weg zu einem der grossen Standorte ersparen.

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Umziehen ohne eigenes Auto: Transportmittel vergleichen, Zeitbedarf realistisch planen

Ein Umzug ohne eigenes Auto lässt sich gut organisieren, wenn Transportvolumen, Strecke und Zeitbedarf früh geklärt werden. Je nach Haushalt kommen ein gemieteter Lieferwagen, ein Fahrzeug mit Fahrer, ein Umzugsunternehmen, Paket- und Sperrgutdienste oder ein Lastenvelo infrage. Häufig führt eine Kombination verschiedener Lösungen schneller und günstiger ans Ziel als der Versuch, den gesamten Hausrat mit einem einzigen Verkehrsmittel zu bewegen. Der entscheidende Engpass ist selten die reine Fahrzeit. Treppen, lange Wege zwischen Haustür und Fahrzeug, fehlende Parkflächen, das Sichern der Ladung und die Rückgabe eines Mietwagens beanspruchen oft mehr Zeit als erwartet. Eine realistische Planung betrachtet deshalb den gesamten Weg jedes Gegenstands: vom Schrank in der alten Wohnung bis zum vorgesehenen Platz am neuen Wohnort.

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Mehr als jeder zweite Schweizer Rastplatz hat einen Schnelllader – bis 2030 sollen alle folgen

Der kurze Halt auf dem Autobahn-Rastplatz wird für Fahrerinnen und Fahrer von Elektroautos zunehmend auch zur Ladepause. Laut Bundesamt für Strassen (ASTRA) verfügte im Mai 2026 mehr als die Hälfte der vorgesehenen 100 Rastplätze über eine Schnellladestation. Bis 2027 sollen ungefähr drei Viertel dieser Rastplätze ausgerüstet sein. Das Ziel des Bundes: Bis 2030 sollen an allen 100 Standorten Schnellladestationen in Betrieb stehen. Vor der Fahrt lohnt sich dennoch ein Blick auf die verfügbaren Ladepunkte.

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Wenn Autofahren plötzlich gefährlich wird: Diese Mängel werden oft zu spät bemerkt

Ein Auto kann sich im Alltag völlig normal anfühlen und trotzdem sicherheitsrelevante Mängel haben. Besonders tückisch sind Defekte, die sich schleichend entwickeln: nachlassende Stossdämpfer, ungleichmässig verschlissene Reifen, Spiel in Fahrwerksgelenken oder alternde Bremsflüssigkeit fallen im täglichen Verkehr oft kaum auf. Kritisch werden sie häufig erst bei einer Vollbremsung, auf nasser Fahrbahn oder bei einem schnellen Ausweichmanöver. Der Touring Club Schweiz prüft bei umfassenden Fahrzeugkontrollen deshalb nicht nur offensichtliche Dinge wie Beleuchtung und Reifenprofil. Kontrolliert werden unter anderem Stossdämpfer, Radlager, Kugelgelenke, Spurstangen, Bremsleitungen, Bremsschläuche, Bremsflüssigkeit, ABS, Lenkung und Radaufhängung. Viele dieser Komponenten können bereits verschlissen sein, bevor der Fahrer im Alltag eindeutig etwas bemerkt. Besonders wichtig ist deshalb, Veränderungen am Fahrverhalten nicht zu ignorieren. Ein Auto, das plötzlich schlechter geradeaus läuft, bei Bodenwellen nachschwingt, beim Bremsen zieht oder ungewöhnliche Vibrationen entwickelt, sollte kontrolliert werden. Nicht jedes Symptom bedeutet automatisch einen gefährlichen Defekt – es kann aber ein früher Hinweis sein.

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Warum ist ein Zahnriemenwechsel so teuer? Das steckt wirklich in der Rechnung

Beim Zahnriemenwechsel wundern sich viele Autofahrer über die hohe Werkstattrechnung. Der Zahnriemen selbst ist nämlich vergleichsweise günstig. Teuer wird der Wechsel vor allem durch die Arbeitszeit, den schwierigen Zugang im Motorraum und die zusätzlichen Bauteile, die sinnvollerweise gleichzeitig ersetzt werden. Der Zahnriemen synchronisiert Kurbelwelle und Nockenwelle und sorgt damit dafür, dass Kolben und Ventile exakt zum richtigen Zeitpunkt arbeiten. Schon kleine Montagefehler können schwere Motorschäden verursachen. Deshalb gehört der Wechsel zu den Arbeiten, bei denen Präzision wichtiger ist als der reine Teilepreis. In der Schweiz nennt Bosch Car Service für einen Zahnriemenwechsel grob Kosten zwischen 400 und 1'000 Franken. Je nach Fahrzeug, Motorkonstruktion, Wasserpumpe und zusätzlichem Material kann es auch darüber hinausgehen. Entscheidend ist deshalb weniger der Preis des Riemens als die Frage: Wie aufwendig ist es, überhaupt an ihn heranzukommen?

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Elektroautos im Winter: Warum sie auch bei Schnee alltagstauglich sind

Elektroautos können auch bei Frost und Schnee zuverlässig unterwegs sein. Batterieheizung, Vorwärmfunktionen und eine schnell reagierende Antriebsregelung helfen dabei, winterliche Bedingungen zu bewältigen. Wintertauglich bedeutet allerdings weder unveränderte Reichweite noch unbegrenzten Halt auf glatten Strassen. Entscheidend ist, wie das jeweilige Fahrzeug ausgestattet ist. Ein gut abgestimmtes Temperaturmanagement, eine effiziente Heizung und die Möglichkeit, den Akku vor dem Schnellladen aufzuwärmen, erleichtern den Winterbetrieb. Diese Funktionen sind jedoch nicht bei allen Modellen gleich leistungsfähig oder serienmässig vorhanden. Für Fahrten im Schweizer Mittelland und in die Berge müssen zudem zwei Fragen getrennt betrachtet werden: Wie weit reicht die Batterie bei Kälte – und wie sicher fährt das Auto auf Schnee? Für die Reichweite sind unter anderem Temperatur, Geschwindigkeit und Heizbedarf wichtig. Für die Bodenhaftung bleiben geeignete Reifen und eine angepasste Fahrweise entscheidend.

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Schweizer Bahnnetz: Was in zehn Jahren dazugekommen ist

Neue Basistunnel, eine grenzüberschreitende Verbindung bei Genf und zusätzliche Gleise an stark belasteten Stellen: Die Schweiz hat ihr Bahnnetz in den vergangenen zehn Jahren gezielt erweitert. Der Ausbau zeigt sich allerdings nicht nur in zusätzlichen Streckenkilometern, sondern auch in kürzeren Reisezeiten und mehr Platz für Züge. Dieser Rückblick betrachtet die Entwicklung zwischen Ende 2015 und Ende 2025. Damit umfasst er zehn abgeschlossene Jahre und berücksichtigt tatsächlich in Betrieb genommene Anlagen. Bauvorhaben, die erst geplant sind oder noch ausgeführt werden, zählen nicht als fertige Erweiterungen. Für die Bilanz ist eine Unterscheidung entscheidend: Eine neue Bahnverbindung verlängert das Streckennetz. Zusätzliche Gleise entlang einer bestehenden Verbindung erhöhen dagegen vor allem deren Kapazität. Und ein neuer Tunnel, der einen alten ersetzt, bedeutet nicht automatisch, dass das Netz um seine gesamte Länge wächst.

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Verschleiss am Autorad: Diese Warnzeichen sollten Sie kennen

Ein neues Brummen, ein zitterndes Lenkrad oder einseitig abgefahrene Reifen können auf Probleme rund ums Autorad hinweisen. Dahinter stecken nicht nur abgenutzte Pneus, sondern auch Schäden an Radlagern, Bremsen oder Fahrwerk. Wer Veränderungen früh bemerkt und überprüfen lässt, kann Folgeschäden vermeiden und die Fahrsicherheit erhalten. Nicht jedes Geräusch hat dieselbe Ursache, und nicht jeder Defekt ist von aussen sichtbar. Entscheidend ist deshalb, wann eine Auffälligkeit auftritt: beim Geradeausfahren, in Kurven, beim Bremsen oder auf unebener Strasse. Solche Beobachtungen helfen der Garage bei der Fehlersuche, ersetzen aber keine Untersuchung. Einen festen Kilometerstand, ab dem rund ums Rad etwas verschlissen sein muss, gibt es nicht. Fahrweise, Belastung und Strassenzustand beeinflussen die Lebensdauer. Manche Veränderungen entstehen schleichend und bleiben lange unbemerkt – regelmässige Kontrollen sind deshalb auch dann wichtig, wenn das Auto noch unauffällig fährt.

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TCS testet 32 Winterreifen: Beim Bremsweg auf nasser Fahrbahn fast 18 Meter Unterschied

Der TCS hat 32 Winterreifen in zwei Dimensionen getestet, dabei zeigen sich besonders auf nasser Fahrbahn grosse Unterschiede. Bei den getesteten Kleinwagenreifen beträgt die Differenz zwischen dem kürzesten und längsten Bremsweg aus 80 km/h fast 18 Meter. Von sechs Modellen bei Mittelklassereifen rät der TCS aufgrund der Testergebnisse ganz ab. Dennoch gibt es auch wieder Testsieger.

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Abgasprobleme bei älteren Autos – Ursachen erkennen und richtig reagieren

Bei älteren Autos gehören Probleme mit den Abgaswerten zu den möglichen Gründen für Beanstandungen bei Kontrollen oder in der Werkstatt. Verschlissene Bauteile, Ablagerungen, defekte Sensoren oder eine unvollständige Verbrennung können dazu führen, dass die vorgeschriebenen Werte nicht mehr eingehalten werden. Wer früh reagiert, kann grössere Reparaturen und unnötige Kosten häufig vermeiden. Eine auffällige Abgasentwicklung macht sich nicht immer sofort bemerkbar. Hinweise können ein erhöhter Treibstoffverbrauch, unrunder Motorlauf, Leistungsverlust, ungewöhnlicher Rauch aus dem Auspuff oder eine leuchtende Motorkontrolllampe sein. Gerade bei Fahrzeugen mit hoher Laufleistung lohnt sich deshalb eine gezielte Diagnose, bevor einzelne Teile auf Verdacht ersetzt werden.

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Vom Tankstopp zum Reiseservice: Wie Autobahnraststätten das Reisen veränderten

Autobahnraststätten wirken heute wie selbstverständliche Bestandteile einer längeren Fahrt. Tankstellen, Restaurants, Toiletten, Shops, Spielbereiche und Ladestationen bilden kleine Versorgungszentren neben der Fahrbahn. Entstanden ist dieses Angebot jedoch erst mit dem Ausbau der Autobahnen und der zunehmenden Verbreitung des Autos. Die Geschichte der Raststätte erzählt deshalb zugleich von wachsender Mobilität, veränderten Reisegewohnheiten und neuen Erwartungen an Komfort und Sicherheit. In der Schweiz verlief diese Entwicklung besonders anschaulich. Ein ausrangierter SBB-Speisewagen diente 1967 in Kölliken als erstes Autobahnrestaurant des Landes. Wenige Jahre später standen die Betonschalen von Deitingen Süd für architektonischen Fortschritt, während die 1972 eröffnete Raststätte Würenlos Gastronomie, Einkauf und Freizeit unter einem Dach vereinte. Heute verändert die Elektromobilität den Halt erneut: Aus dem kurzen Tankstopp wird ein planbarer Aufenthalt mit Energieversorgung, Verpflegung und digitalen Diensten.

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Alte Bahnhöfe als Baudenkmäler: Architektur, Verkehr und Ortsgeschichte

Alte Bahnhöfe sind gebaute Chroniken des Industriezeitalters. Empfangshallen, Perrondächer und Güterschuppen erzählen vom Aufstieg der Eisenbahn, vom Wachstum der Städte und von einer neuen Erfahrung der Entfernung. Viele Anlagen prägen ihren Ort bis heute: als Verkehrsknoten, Orientierungspunkt und öffentliches Bauwerk mit hoher gesellschaftlicher Bedeutung. Die Erhaltung dieser Architektur verlangt mehr als eine restaurierte Fassade. Historische Substanz, barrierefreie Zugänge, leistungsfähige Perrons und neue Nutzungen müssen zu einem funktionierenden Ganzen verbunden werden. Gerade darin liegt die besondere Qualität eines Bahnhofsdenkmals: Es bewahrt Geschichte, während der Betrieb weiterläuft.

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