Wildtiere

Der Alpensalamander: Ein aussergewöhnliches Leben hoch in den Bergen

Ein glänzend schwarzer Körper, kräftige Beine und ein Leben zwischen feuchten Bergwiesen, Wurzeln und Felsspalten: Der Alpensalamander gehört zu den ungewöhnlichsten Wildtieren der Schweiz. Besonders erstaunlich ist seine Fortpflanzung. Das Weibchen legt weder Eier noch Larven in einem Gewässer ab. Nach einer mehrjährigen Tragzeit bringt es vollständig entwickelte Jungtiere an Land zur Welt. Der Alpensalamander ist damit hervorragend an das Gebirge angepasst. Trotzdem bleibt er auf kühle und feuchte Lebensräume angewiesen. Wer ihm nach einem sommerlichen Regen auf einem Wanderweg begegnet, sollte deshalb Abstand halten und dem kleinen Bergbewohner freie Bahn lassen.

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Der Iltis in der Schweiz: Heimlicher Jäger zwischen Weihern, Hecken und Höfen

Er trägt eine helle Gesichtsmaske, bewegt sich meist im Schutz der Dunkelheit und kann bei Gefahr einen durchdringenden Geruch verbreiten. Trotzdem bekommen ihn selbst erfahrene Naturbeobachter nur selten zu Gesicht. Der Iltis lebt heimlich. In der Schweiz streift er durch Wälder, Feuchtgebiete und strukturreiche Kulturlandschaften. Seine bevorzugte Nahrung macht ihn besonders abhängig von intakten Lebensräumen: Frösche und Kröten stehen weit oben auf seinem Speiseplan. Verschwinden Weiher, feuchte Wiesen, Hecken und natürliche Bachläufe, verliert der Iltis zugleich Jagdgebiete, Verstecke und sichere Wanderkorridore.

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Fledermäuse in der Schweiz: Heimliche Jäger zwischen Dachstock und Waldrand

Sie wiegt kaum mehr als ein Stück Würfelzucker und legt in der Nacht erstaunliche Strecken zurück. Fledermäuse leben mitten unter uns: in Dachstöcken, Fassadenspalten, Baumhöhlen und Felsspalten. In der Schweiz sind 30 Arten nachgewiesen. Damit bilden sie hierzulande die artenreichste Gruppe unter den Säugetieren. Viele Menschen sehen Fledermäuse lediglich als schnelle Schatten am Abendhimmel. Dabei unterscheiden sich die einzelnen Arten deutlich. Manche jagen über Seen, andere zwischen Bäumen oder entlang von Hecken. Einige beziehen ihre Wochenstuben in Gebäuden. Andere benötigen alte Wälder, Höhlen oder ungestörte Felsspalten.

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Insektenstiche bei Haustieren: Warnzeichen erkennen und richtig handeln

Ein kurzer Aufschrei, hektisches Lecken an der Pfote oder eine plötzlich anschwellende Schnauze: Hunde und Katzen werden besonders häufig beim Spielen, Schnuppern oder Jagen von Insekten gestochen. Meist bleibt es bei einer schmerzhaften lokalen Reaktion. Ein Stich im Maul, mehrere Stiche oder eine allergische Reaktion können jedoch innert Minuten lebensbedrohlich werden. Entscheidend ist, harmlose Beschwerden von einem Notfall zu unterscheiden. Dieser Ratgeber erklärt, welche Warnzeichen sofortige tierärztliche Hilfe verlangen, was Tierhalter selbst tun können und welche gut gemeinten Massnahmen mehr schaden als nützen.

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Insektenschutz für Haus und Wohnung: Welche Systeme wirklich passen

Offene Fenster bringen im Sommer frische Luft ins Haus. Leider finden dabei oft auch Mücken, Fliegen und andere Insekten den Weg nach drinnen. Ein passender Insektenschutz schafft Abhilfe. Welche Lösung überzeugt, hängt jedoch stark vom Fenster, der Tür und den persönlichen Gewohnheiten ab. Spannrahmen, Rollos, Schiebeanlagen und Magnetnetze unterscheiden sich deutlich bei Bedienung, Haltbarkeit und Montageaufwand. Auch Lichtschächte dürfen bei der Planung nicht vergessen werden. Wer vor dem Kauf genau misst und die Einbausituation prüft, vermeidet undichte Stellen und unnötige Nacharbeiten.

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Der Biber in der Schweiz: Wie ein Rückkehrer ganze Landschaften verändert

Ein angenagter Baum, eine Spur im Schlamm oder ein plötzlich aufgestauter Bach: Oft verrät sich der Biber durch seine Arbeit, lange bevor das Tier selbst zu sehen ist. Der grösste europäische Nager ist in der Schweiz wieder heimisch – und verändert seinen Lebensraum stärker als fast jedes andere Wildtier. Seine Rückkehr ist eine Erfolgsgeschichte des Artenschutzes. Sie bringt neue Feuchtgebiete und wertvolle Lebensräume hervor, führt in unserer dicht genutzten Landschaft aber auch zu Konflikten. Wer versteht, wie der Biber lebt und weshalb er baut, kann seine Spuren besser einordnen.

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Wespen am Fenster: Warum das gefährlich werden kann – Kinder und Haustiere schützen

Direkt vor dem Fenster herrscht plötzlich reger Flugverkehr: Wespen verschwinden in einem Spalt am Rollladenkasten oder haben unter dem Dachvorsprung ein sichtbares Nest gebaut. Jetzt ist Ruhe wichtiger als schneller Aktionismus. Wer den Eingang verschliesst oder das Nest besprüht, kann die Situation erheblich verschärfen. Ein Wespennest an der Aussenseite eines Fensters muss nicht automatisch entfernt werden. Entscheidend sind der genaue Standort, die Nutzung des Fensters und die Frage, ob Personen im Haushalt besonders gefährdet sind. Mit einigen klaren Regeln lässt sich das Risiko oft bis zum Ende der Wespensaison begrenzen.

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Wölfen begegnen in der Schweiz: Sicher unterwegs mit Hund, Familie und auf Reisen

Plötzlich steht ein Wolf auf dem Weg. Was nun? Die wichtigste Empfehlung lautet: ruhig bleiben, Abstand halten und dem Tier genügend Raum zum Ausweichen geben. Davonrennen, näher herangehen oder den Wolf für ein Foto verfolgen wäre dagegen falsch. Eine Wolfsbegegnung ist in der Schweiz möglich, bleibt aber ein seltenes Erlebnis. Wölfe nehmen Menschen meist frühzeitig wahr und weichen ihnen aus. Kommt es trotzdem zu einer Sichtung aus kurzer Distanz, helfen einige klare Verhaltensregeln. Sie gelten beim Wandern ebenso wie beim Spaziergang mit Kindern oder Hund.

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Wolf und Hund: Was Wolfsrudel über Familie, Kommunikation und Zusammenhalt verraten

Ein Wolfsrudel wirkt auf den ersten Blick wie eine wilde, unberechenbare Gemeinschaft. Tatsächlich ist es genau das Gegenteil: eine eng organisierte Familie mit klaren Rollen, ausgeprägter Kommunikation und einem bemerkenswerten Zusammenhalt. Wer versteht, wie ein Rudel wirklich funktioniert, sieht auch manche Verhaltensweise des Hundes mit anderen Augen. Seit 1995 wandern Wölfe auf natürlichem Weg aus Italien und Frankreich in die Schweiz ein, wie die Fachstelle für Raubtierökologie KORA dokumentiert. Das erste Schweizer Rudel bildete sich 2012 am Calanda. Seither wird intensiv über Bestandszahlen, Abschüsse und Konflikte mit der Nutztierhaltung diskutiert. Die eigentliche Lebensweise der Tiere gerät dabei häufig in den Hintergrund. Dieser Artikel wirft einen Blick auf das, was einen Wolf und sein Rudel tatsächlich ausmacht.

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Vom Wolf zum Hund: Wie alte DNA aus der Schweiz die Geschichte neu schreibt

Ein unscheinbarer Knochen aus einer Höhle kann eine Geschichte verändern, die vor Jahrtausenden begann. Neue DNA-Analysen zeigen: Hunde lebten bereits vor mindestens 15’800 Jahren eng mit Menschen zusammen. Auch ein Fund aus dem Kesslerloch bei Thayngen spielt dabei eine wichtige Rolle. Die Ergebnisse zweier umfangreicher Studien rücken den Ursprung des Haushundes weiter in die letzte Eiszeit zurück. Sie beweisen jedoch nicht, wann und wo der erste Wolf zum Hund wurde. Genau diese Unterscheidung ist wichtig. Sicher ist nun: Lange vor Landwirtschaft, Viehzucht und festen Siedlungen waren Hunde bereits über grosse Teile Europas und Anatoliens verbreitet.

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Japankäfer bleibt in Basel auf dem Vormarsch: Kantone verstärken ihre Massnahmen

Die Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft setzen ihre Bekämpfung des Japankäfers konsequent fort. Während der Hauptflugzeit des invasiven Schädlings wurden erneut Käfer nachgewiesen. Zusätzliche Fallen, Empfehlungen zum Verzicht auf die Bewässerung von Rasenflächen sowie die Mithilfe der Bevölkerung sollen eine weitere Ausbreitung verhindern.

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Gartenteich anlegen: Die wichtigsten Grundlagen zu Standort, Folie und Pflanzen

Ein Gartenteich bringt Bewegung, Spiegelungen und erstaunlich viel Leben ins eigene Grün. Damit aus der Wasserfläche kein dauerhaftes Reparaturprojekt wird, sollten Standort, Form, Abdichtung und Bepflanzung von Anfang an zusammenpassen. Ein naturnaher Teich muss weder riesig noch technisch aufwendig sein. Gründliche Planung spart jedoch später viel Arbeit. Wer Kinder hat, muss ausserdem die Sicherheit bereits vor dem ersten Spatenstich berücksichtigen.

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Kanton Bern im Porträt: Sehenswürdigkeiten, Natur, Wirtschaft und Ausflugsziele

Kaum ein anderer Schweizer Kanton wechselt sein Gesicht so häufig wie Bern. Zwischen den französischsprachigen Höhen des Berner Juras und den vergletscherten Gipfeln des Oberlands liegen die Bundesstadt, alte Marktorte, Industriestandorte, Weinberge, Bauernland und drei grosse Seenlandschaften. Wer Bern nur mit Bundeshaus, Bär und Berner Oberland verbindet, kennt deshalb erst einen Teil der Geschichte. Der Kanton ist zugleich politisches Zentrum, grösster Industriekanton der Schweiz, zweisprachiger Lebensraum und eine der vielfältigsten Ferienregionen des Landes.

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Fische aus Seegraswiesen enthalten laut Studie deutlich mehr wichtige Nährstoffe

Seegraswiesen bieten Fischen eine reichhaltigere Mischung an essenziellen Nährstoffen. Das schaffen nahegelegene Korallenriffe hingegen nicht, wie Forscher des „Project Seagrass“ und Kollegen der Universität Stockholm zeigen. Das Team hat Fische aus 20 Seegraswiesen und 20 Korallenriffen entlang eines 3000 Kilometer langen Küstenabschnitts zwischen Kenia und Mosambik in Ostafrika mit Blick auf sechs wichtige Nährstoffe untersucht, die Menschen für ihre Gesundheit benötigen: Kalzium, Eisen, Zink, Selen, Vitamin A und Omega-3-Fettsäuren.

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Griechische Landschildkröten richtig halten: Was das faszinierende Reptil braucht

Die Griechische Landschildkröte wirkt ruhig, genügsam und pflegeleicht. Tatsächlich ist sie ein anspruchsvolles Wildtier, das ein grosses Freilandgehege, viel Fachwissen und eine jahrzehntelange Betreuung benötigt. Wer ihre Bedürfnisse erfüllt, kann ein faszinierendes Reptil beobachten. Griechische Landschildkröten erkunden ihre Umgebung, suchen gezielt nach Futter und wählen je nach Wetter zwischen Sonne, Schatten und geschützten Bereichen.

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Neue Wildruhezonen stärken den Schutz von Wildtieren und Naturräumen

Angesichts der stetigen Zunahme von Outdoor-Aktivitäten verstärkt der Kanton Freiburg den Schutz der Wildtiere. Nebst der bereits bestehenden Wildruhezone La Berra werden 12 neue Wildruhezonen geschaffen. Dadurch sollen die für die Wildtiere unverzichtbaren Ruhe- und Erholungsphasen sichergestellt werden, insbesondere im Winter. Es handelt sich um gezielte Massnahmen, die mit den Freizeitaktivitäten der Bevölkerung vereinbar und zeitlich begrenzt sind. Die 13 Wildruhezonen umfassen 3903 Hektar, was 2,34 % des Kantonsgebiets entspricht. Die entsprechende Verordnung wird am 1. Juli 2027 in Kraft treten.

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Studie: Innenohr könnte sich besser selbst erneuern als bisher angenommen

Forscher der Charité Berlin und der Universität Konstanz haben nachgewiesen, dass sich wichtige Strukturen im Gleichgewichtsorgan des Zebrafischs kontinuierlich und überraschend schnell erneuern. Die Erkenntnisse könnten künftig neue Ansätze für die Erforschung und Behandlung von Erkrankungen des menschlichen Innenohrs liefern. Im Mittelpunkt der Untersuchung stand der Zebrafisch, dessen Gleichgewichtsorgane strukturelle und funktionelle Ähnlichkeiten zum menschlichen Innenohr aufweisen. Mithilfe einer speziellen chemischen Methode gelang es dem Forschungsteam erstmals, die Erneuerung zentraler Membranstrukturen präzise sichtbar zu machen.

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Gartenpool bauen: Was rechtlich gilt und wie er für Kinder, Haustiere und Wildtiere sicher wird

Ein eigener Pool im Garten gehört für viele Schweizer Familien zu den grossen Sommerwünschen. Bevor die ersten Steine gesetzt werden, lohnt sich aber ein nüchterner Blick auf drei Themen, die schnell übersehen werden: die Bewilligungspflicht, die Sicherheit für Kleinkinder und Haustiere – und der oft vergessene Schutz von Wildtieren, die sich im Garten aufhalten. Ein Pool ist mehr als ein Freizeitvergnügen. Rechtlich gilt er als Bauwerk, das je nach Grösse, Bauart und Kanton bewilligungspflichtig ist. Und sobald Wasser im Spiel ist, steigt automatisch das Risiko für die Kleinsten der Familie, für Hund und Katze sowie für Igel, Vögel und andere Tiere, die sich im Garten bewegen. Dieser Ratgeber ordnet ein, was beim Poolbau in der Schweiz rechtlich gilt und wie sich der Pool für alle sicher gestalten lässt.

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