Wildtiere

Warum Sauerstoff für die Regeneration von Gliedmassen so entscheidend ist

Sauerstoff spielt eine entscheidende Rolle bei der Regeneration von Gliedmassen. Das hat ein Team unter der Leitung des Biologen Can Aztekin von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) herausgefunden. Auf lange Sicht könnten davon auch Menschen profitieren, heisst es. Die Regeneration von Gliedmassen beginnt mit der Wundheilung. Nach einer Amputation müssen die Zellen an der Verletzungsstelle die Wunde rasch verschliessen und sich in regenerative Zelltypen umwandeln. Bei Amphibien verläuft dieser Prozess reibungslos. Bei Säugetieren kommt er frühzeitig zum Stillstand. Der Wundverschluss verläuft langsam, und die Narbenbildung übernimmt die Oberhand, wodurch die Regeneration blockiert wird.

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Nach Rekordjahr: Zoo Basel zählt 2025 über 1,1 Millionen Besucher

Nach einem ereignisreichen Jubiläumsjahr 2024 kehrte der Zoo Basel 2025 wieder in den regulären Betrieb zurück. 1.145.218 Gäste besuchten den Zolli – was einem Rückgang von 6,6% gegenüber Vorjahr entspricht, der jedoch im erwarteten Rahmen liegt. Die Zahl der Jahreskarteneintritte stieg hingegen leicht auf 538.574 (2024: 538.525). Trotz unveränderter Eintrittspreise blieben die Einnahmen aus Eintritten und Jahreskarten somit nahezu auf Vorjahresniveau.

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HX meldet erfolgreichste Antarktis-Saison mit Rekorden bei Zufriedenheit und Wachstum

HX Expeditions (HX), das weltweit erste und am längsten bestehende Unternehmen für Expeditions-Seereisen, hat bekanntgegeben, dass seine Antarktis-Saison von Oktober 2025 bis März 2026 die erfolgreichste in der Unternehmensgeschichte war. Damit unterstreicht das Unternehmen seine Position als grösster Anbieter in der Region und als weltweit führender Anbieter für verantwortungsbewusste Expeditionsreisen.

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"Hulk"-Eidechse verdrängt Farbvielfalt: Neue Variante verändert Italiens Echsenwelt

Laut Forschern des Max-Planck-Instituts für Evolutionsbiologie bricht die lange bestehende Vielfalt der Mauereidechse in grossen Teilen Italiens zusammen. Eine neu entstandene Form - grösser, aggressiver und mit markantem grün-schwarzen Muster - breitet sich um das heutige Rom heraus. Sie zeigt statt bisher drei nur noch eine Kehlfarbe - weiss.

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Schnee, Eis und Kälte: Wie Wildtiere durch den Winter kommen

Wenn die ersten Schneeflocken fallen und die Temperaturen sinken, beginnt für die Wildtiere der Schweiz eine der härtesten Phasen des Jahres. Doch die Natur hat im Laufe der Evolution erstaunliche Strategien entwickelt, um zu überleben. Kein Supermarkt, keine Heizung, kein warmes Bett – und trotzdem überleben Tausende von Wildtieren jeden Winter in der Schweiz, von den verschneiten Alpengipfeln bis in die nebligen Mittellandtäler. Ob Winterschlaf, Winterruhe oder trotzige Aktivität bei minus 20 Grad: Jede Art hat ihre eigene Strategie entwickelt, um die kalte Jahreszeit zu überstehen. Diese Strategien sind das Ergebnis von Millionen von Jahren Evolution – und sie sind faszinierend in ihrer Vielfalt und Präzision.

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520 Biber im Kanton Zürich: Neue Reviere entlang von Sihl, Limmat und Zürichsee

Im Kanton Zürich leben rund 520 Biber in 165 Revieren – das zeigt das neuste Bibermonitoring. Der Bestand ist damit erneut gewachsen, vor allem im südlichen Kantonsteil. Neue Biberreviere gibt es beispielsweise rund um den Pfäffiker- und den Greifensee sowie entlang der Sihl, der Limmat und am Zürichsee bei Wollishofen und Meilen.

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Vögel füttern im Winter: Sinnvolle Hilfe oder gut gemeinter Irrtum?

Wenn Schnee die Felder bedeckt und Frost den Boden hart macht, stellen Millionen von Menschen in der Schweiz Vogelhäuschen auf und füllen sie mit Körnern, Fett und Nüssen. Doch ist diese Fürsorge wirklich das, was die heimischen Vögel brauchen? Die Debatte unter Ornithologen ist alt, aber sie ist aktueller denn je. Einerseits zeigen Studien, dass Winterfütterung die Überlebensrate bestimmter Vogelarten tatsächlich verbessert. Andererseits warnen Experten vor falschem Futter, mangelhafter Hygiene und einer Gewöhnung, die Vögeln langfristig schaden kann. Die Schweizerische Vogelwarte Sempach hat dazu klare Empfehlungen erarbeitet – und die überraschen manchen Vogelfreund.

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Silvester-Feuerwerk in der Schweiz: Wie Wildtiere unter Lärm, Licht und Rauch leiden

Wenn an Silvester der Himmel flackert und es überall knallt, denken viele zuerst an Haustiere. Wildtiere geraten dabei oft aus dem Blick, obwohl sie die Knallerei nicht weniger trifft, oft sogar härter. Für sie bedeutet Feuerwerk nicht nur Lärm, sondern auch Lichtblitze, Rauch und Abfall, und das nicht nur um Mitternacht, sondern schon an den Tagen davor und danach. In der Schweiz ist das besonders relevant, weil Siedlungen, Felder, Wälder und Gewässer eng ineinander greifen. Viele Menschen zünden privat, teils in Quartieren direkt neben Hecken, Waldrändern oder Seeufern. Für Wildtiere gibt es dann kaum „ruhige Zonen“, in die sie ausweichen können.

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Haustiere draussen: Gefahren, Fellwechsel und Parasiten im Blick behalten

Mit dem Frühling erwacht die Natur zu neuem Leben, und unsere Haustiere genießen wieder vermehrt Zeit im Freien. Doch die wärmere Jahreszeit birgt auch einige Gefahren für Hunde und Katzen. Kristin Tebbe, leitende Tierärztin der Medivet-Praxis Wildau, gibt wichtige Hinweise, worauf Tierhalter jetzt achten sollten.

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Wildtiere im Winter: Wie sich Rehe, Füchse und Igel jetzt anpassen

Der Winter stellt für Wildtiere grosse Herausforderungen dar: tiefere Temperaturen, dauerhaft Schnee und geringe Nahrungsverfügbarkeit verlangen angepasste Verhaltens‑ und Körperstrategien. Viele Säugetiere, Vögel oder Insekten entwickeln im Lauf der Evolution spezifische Strategien, um den Winter zu überstehen. Dazu gehören Winterschlaf, physiologische Anpassungen oder Veränderungen im Verhalten, die helfen, Energie zu sparen, Wärme zu halten und trotz spärlichem Nahrungsangebot zu überleben. Der folgende Artikel erklärt, wie drei bekannte Vertreter – Rehe, Füchse und Igel – diese kalte Jahreszeit meistern.

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Heimische Artenvielfalt: Warum kleine Tiere das ökologische Gleichgewicht sichern

Ob unscheinbare Wildbiene, Regenwurm oder Frosch – die Vielfalt kleiner Tiere ist das Fundament funktionierender Ökosysteme. Sie bestäuben, zersetzen, reinigen und regulieren. Ohne sie würde der natürliche Kreislauf aus Nahrung, Boden und Wasser kollabieren, lange bevor es auffiele. Die heimische Artenvielfalt ist mehr als ein Begriff aus der Umweltpolitik. Sie ist ein Netzwerk aus Millionen Wechselwirkungen. Jede Art – sichtbar oder verborgen – erfüllt eine Funktion, die für das ökologische Gleichgewicht unverzichtbar ist.

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Alpentiere im Winter: Strategien zum Überleben in Kälte und Schnee

Wenn Schnee Täler und Gipfel bedeckt, beginnt für die Tierwelt der Alpen die härteste Zeit des Jahres. Kälte, Nahrungsmangel und kurze Tage verlangen Anpassungen, die über Jahrtausende gewachsen sind. Was für Menschen eine Saison des Wintersports ist, bedeutet für Tiere Überlebensstrategie in Perfektion. Die Natur der Alpen ist kein Ort der Gnade – sondern des Gleichgewichts. Jedes Tier, vom Murmeltier bis zum Steinadler, folgt einem präzisen Plan, um Energie zu sparen, Wärme zu halten und Risiken zu vermeiden. Diese Strategien machen die Alpen zu einem Lehrbuch biologischer Anpassung.

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Verborgene Helfer im Ökosystem: Wie Tiere das natürliche Gleichgewicht sichern

Ob winziger Regenwurm oder majestätischer Hirsch – jedes Tier erfüllt eine ökologische Funktion. In der komplexen Balance der Natur sind Tiere nicht nur Teil, sondern Träger von Stabilität. Sie durchlüften Böden, bestäuben Pflanzen, regulieren Populationen und schaffen Lebensräume, von denen andere Arten abhängen. Das Zusammenspiel dieser Helfer bleibt oft unbemerkt, weil es lautlos geschieht – unter der Erde, im Wasser oder im dichten Gebüsch. Doch ohne sie würden Wälder, Wiesen und Seen ihr Gleichgewicht verlieren.

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Spuren im Schnee lesen: Wie Wildtiere ihre Wege und ihr Verhalten verraten

Wenn Schnee die Landschaft bedeckt, wird der Boden zum Geschichtsbuch der Natur. Jede Fährte, jedes Trittsiegel und jeder Schleifstrich erzählt, welche Tiere unterwegs waren, wann sie kamen und wohin sie verschwanden. Das Lesen dieser Spuren eröffnet faszinierende Einblicke in das verborgene Leben der Wildtiere im Winter. Schweizer Wälder, Felder und Bergtäler sind im Winter still – doch unter der weissen Decke herrscht Bewegung. Wer aufmerksam schaut, erkennt ein Netz aus Wegen, die Geschichten erzählen von Nahrungssuche, Flucht und Anpassung.

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Klang der Natur: Akustische Signaturen von Tierarten weltweit

Die Natur spricht in Frequenzen, die kaum je still sind. Jede Tierart hinterlässt ihren eigenen Klang – ein akustischer Fingerabdruck, der über Kommunikation, Territorium und Identität erzählt. Tiere nutzen Klang als Werkzeug, als Sprache, als Lebensstrategie. Ob Walgesänge, Vogelstimmen oder das Summen von Insekten – akustische Signaturen sind mehr als Geräusche. Sie sind Ausdruck von Anpassung, Intelligenz und sozialer Struktur. Die Forschung entdeckt zunehmend, dass das Verständnis dieser Klänge neue Einblicke in Ökosysteme und Biodiversität ermöglicht.

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