Schweiz

Saurer-Kantine in Arbon: Neuer Lösungsweg im Streit um die Unterschutzstellung

Im Verfahren um die Zukunft der ehemaligen Saurer-Kantine wird ein neuer Weg eingeschlagen. Die Verfahrensbeteiligten haben sich für eine Sistierung des laufenden Rechtsverfahrens ausgesprochen und wollen aussergerichtlich gemeinsam mögliche raumplanerische Lösungen für den Standort prüfen. Nachdem der Stadtrat im November 2024 beschlossen hatte, die ehemalige Saurer-Kantine unter Schutz zu stellen, wurden gegen diesen Entscheid Rechtsmittel ergriffen. Damit begann ein Rechtsverfahren zur Klärung der Unterschutzstellung. Auf Initiative der Stadt Arbon erklärten sich die Verfahrensbeteiligten – die kantonale Denkmalpflege, der Thurgauer Heimatschutz, die Grundeigentümerschaft sowie die Stadt Arbon – bereit, einer aussergerichtlichen Lösung eine Chance zu geben.

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Grosse Tanne wird innen braun: Ursachen erkennen und richtig handeln

Wenn eine grosse Tanne im Garten im Inneren braun wird, muss das noch kein Zeichen für einen sterbenden Baum sein. Immergrüne Nadelbäume behalten ihre Nadeln nicht unbegrenzt: ältere, stark beschattete Nadeljahrgänge werden regelmässig abgestossen. Problematischer wird die Verfärbung, wenn sie sich bis an die äusseren Zweigspitzen ausbreitet, ganze Äste vertrocknen oder Stamm und Wurzelbereich weitere Auffälligkeiten zeigen. Gerade nach heissen und trockenen Sommern lohnt eine genaue Kontrolle. Wassermangel, verdichteter Boden, Veränderungen im Wurzelraum, Krankheiten und Schädlinge können ähnliche Symptome hervorrufen. Bei einer mehrere Meter hohen Tanne kommt zusätzlich die Sicherheit ins Spiel: Abgestorbene Starkäste oder auffällige Stammdefekte sollten nicht vom Boden aus mit einer Ferndiagnose beurteilt werden.

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Aletschgletscher: Eisstrom im UNESCO-Welterbe Jungfrau-Aletsch

Der Grosse Aletschgletscher ist der längste und flächenmässig grösste Gletscher der Alpen. Von den Firnfeldern der Jungfrau-Region fliesst das Eis über den Konkordiaplatz weit ins Wallis hinein. Dunkle Mittelmoränen, tiefe Spalten und vom Eis geschliffene Felsflanken machen dabei sichtbar, wie ein Gletscher entsteht, sich bewegt und über Jahrtausende eine Landschaft formt. Zugleich gehört der Aletschgletscher zu den eindrücklichsten Schauplätzen der Klimaveränderung in der Schweiz. Seit dem letzten grossen Hochstand im 19. Jahrhundert hat er mehrere Kilometer an Länge verloren, seine Oberfläche sinkt und neue Flächen werden eisfrei. Als Herzstück des UNESCO-Welterbes Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch verbindet der Eisstrom Naturgeschichte, Forschung, Naturschutz und Tourismus auf engem Raum.

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SRF Sport: Fabian Frei und Bruno Berner werden Experten für die Champions League

Im Champions-League-Expertenteam von SRF Sport kommt es zu personellen Veränderungen: Die beiden SRF-Fussballexperten Fabian Frei und Bruno Berner folgen auf Diego Benaglio, der seine Tätigkeit als Experte beendet. Benjamin Huggel bleibt Champions-League-Experte. SRF wird auch in der Champions-League-Saison 2026/27 jeden Mittwochabend eine Partie live und frei empfangbar übertragen. Zum Start der Champions-League-Saison 2026/27 beendet Diego Benaglio sein Engagement als SRF-Experte. Benaglio wird sich auf seine Aufgaben beim VfL Wolfsburg und beim Schweizerischen Fussballverband konzentrieren. Künftig werden die beiden SRF-Fussballexperten Fabian Frei und Bruno Berner die Champions-League-Abende auf SRF zwei begleiten.

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FC Thun leiht Estlands Top-Talent Patrik Kristal vom 1. FC Köln aus

Der FC Thun verstärkt sein Mittelfeld mit einem der spannendsten jungen Spieler Estlands. Patrik Kristal wechselt für die Saison 2026/27 leihweise vom 1. FC Köln zum amtierenden Schweizer Meister. Der erst 18-jährige zentrale Mittelfeldspieler ist bereits 14-facher estnischer A-Nationalspieler und soll im Berner Oberland vor allem regelmässige Spielpraxis auf hohem Niveau sammeln. Kristal absolvierte beim 1. FC Köln die komplette Sommervorbereitung mit der Profimannschaft und hinterliess dort einen positiven Eindruck. Für seine weitere Entwicklung soll er nun möglichst viele Einsatzminuten erhalten. Genau diese Perspektive bietet ihm der FC Thun, der nach dem überraschenden Meistertitel in der vergangenen Saison derzeit einen personellen Umbruch bewältigt.

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Marc Guiu verlässt Chelsea und unterschreibt bis 2031 bei RB Leipzig

RB Leipzig verstärkt seine Offensive mit einem der interessantesten jungen spanischen Mittelstürmer. Marc Guiu wechselt definitiv vom FC Chelsea in die Bundesliga und unterschreibt bei den Sachsen einen langfristigen Vertrag bis zum 30. Juni 2031. Der 20-Jährige erhält in Leipzig die Rückennummer 9 und soll sich dort zum zentralen Angreifer der kommenden Jahre entwickeln. Guiu verlässt Chelsea nach zwei Jahren. Der kräftige Mittelstürmer absolvierte insgesamt 29 Pflichtspiele für die Londoner und erzielte dabei acht Tore. Nun setzt er seine Karriere erstmals in Deutschland fort. Für Leipzig ist die Verpflichtung ein weiterer Schritt beim Umbau der Offensive. Guiu verbindet körperliche Präsenz mit Tempo und aggressiver Arbeit gegen den Ball.

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Loris Giandomenico verlässt GC Zürich und wechselt zu Greuther Fürth per Leihe

Der 20-jährige Aussenverteidiger Loris Giandomenico wechselt leihweise bis zum Ende der laufenden Saison zur SpVgg Greuther Fürth. Die Leihe beinhaltet eine Kaufoption. Der Wechsel ermöglicht Giandomenico, in einem neuen Umfeld und Wettbewerb Spielpraxis zu sammeln. Zudem gibt es die Möglichkeit, auch Erfahrungen im deutschen Profifussball zu sammeln und sich auf einer neuen Bühne zu beweisen.

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Patrik Kristal wechselt zum FC Thun: 18-jähriges Talent kommt leihweise aus Köln

Der FC Thun verstärkt sein Mittelfeld mit dem estnischen Nationalspieler Patrik Kristal. Der 18-Jährige wechselt für eine Saison leihweise vom 1. FC Köln nach Thun. Im Anschluss an die einjährige Leihe besitzt der FC Thun eine Kaufoption. Kristal ist im zentralen Mittelfeld zuhause und gilt als eines der vielversprechenden Talente des estnischen Fussballs. Die Vorbereitung auf die neue Saison absolvierte er mit der ersten Mannschaft des 1. FC Köln, wo er einen starken Eindruck hinterliess.

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Koba Koindredi kehrt definitiv zu Lausanne-Sport zurück

Der FC Lausanne-Sport holt einen alten Bekannten zurück: Koba Koindredi wechselt definitiv von Sporting CP an den Genfersee. Der 24-jährige französische Mittelfeldspieler hat beim Super-League-Club einen Vertrag bis zum 30. Juni 2029 unterschrieben. Koindredi spielte bereits in der Saison 2024/25 leihweise für Lausanne und verbrachte die vergangene Spielzeit beim FC Basel. Für Lausanne ist die Rückkehr mehr als die Verpflichtung eines gewöhnlichen Neuzugangs. Koindredi kennt den Verein, das Umfeld und einen grossen Teil der sportlichen Strukturen bereits aus seiner ersten Zeit in der Tuilière. Nun gehört der Mittelfeldspieler nicht mehr nur leihweise zum Kader, sondern wechselt definitiv in die Waadt.

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Swiss Life baut 600 Stellen ab – Reingewinn steigt auf 649 Millionen

Swiss Life kündigt einen umfangreichen Stellenabbau an. Der Versicherungskonzern will bis Ende 2028 rund 600 Stellen reduzieren. Etwa die Hälfte davon entfällt auf Swiss Life in der Schweiz, die andere Hälfte auf Swiss Life Asset Managers, vor allem im Ausland. Gleichzeitig präsentiert der Konzern starke Halbjahreszahlen: Der Reingewinn stieg um 8 Prozent auf 649 Millionen Franken. Swiss Life begründet den Personalabbau mit dem Ziel, das Geschäft auch über 2027 hinaus profitabel auszubauen und die operative Effizienz zu steigern. Eine wichtige Rolle spielt dabei die fortschreitende Digitalisierung. Ein grosser Teil der Stellen soll über natürliche Fluktuation verschwinden. Massenentlassungen von 600 Mitarbeitenden sind deshalb nicht angekündigt.

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Schweiz und Deutschland wollen Zusammenarbeit an der Grenze verstärken

Die Schweiz und Deutschland wollen bei der Bekämpfung von grenzüberschreitender Kriminalität und irregulärer Migration enger zusammenarbeiten. Bundesrat Beat Jans und der deutsche Innenminister Alexander Dobrindt haben sich am 31. August 2026 in Chiasso getroffen und vereinbart, verschiedene Möglichkeiten für eine Vertiefung der Polizeikooperation zu prüfen. Im Zentrum steht unter anderem die Idee eines gemeinsamen Polizei- und Zollkooperationszentrums an der deutsch-schweizerischen Grenze. Als mögliches Vorbild dient das bereits bestehende Zentrum in Chiasso. Dort arbeiten schweizerische und italienische Sicherheitsbehörden eng zusammen und können Informationen über grenzüberschreitende Fälle rasch austauschen. Neben einem neuen gemeinsamen Zentrum steht auch ein Ausbau des bestehenden Verbindungsbüros in Basel zur Diskussion.

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Nationalspieler Joël Monteiro wechselt von YB in die Serie A

Joël Monteiro verlässt die Young Boys und wagt den nächsten Schritt seiner Karriere im Ausland. Der 27-jährige Schweizer Nationalspieler wechselt definitiv zum italienischen Serie-A-Club US Lecce. Dort unterschreibt der Offensivspieler einen Vertrag bis zum 30. Juni 2029 mit Option auf eine weitere Saison und erhält die Rückennummer 99. Damit endet Monteiros Zeit bei YB nach fünf Jahren. Der 1,91 Meter grosse Offensivspieler entwickelte sich in Bern von einem weitgehend unbekannten Neuzugang zu einer festen Grösse und schaffte während dieser Zeit auch den Sprung in die Schweizer Nationalmannschaft. Nun wartet auf den gebürtigen Walliser erstmals eine Station ausserhalb der Schweiz.

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Schulhäuser planen: Wie Architektur Lernen, Bewegung und Begegnung unterstützt

Ein Schulhaus ist weit mehr als eine wetterfeste Hülle für Klassenzimmer. Es prägt Tagesabläufe, ermöglicht oder erschwert unterschiedliche Unterrichtsformen und beeinflusst, wo Bewegung, Ruhe und zufällige Begegnungen stattfinden. Gute Schularchitektur beginnt deshalb nicht beim Grundriss, sondern bei der Frage, wie Lernen und Zusammenleben im Gebäude funktionieren sollen. Die Anforderungen sind anspruchsvoll. Unterricht, Betreuung, Verpflegung, Sport und Freizeit rücken näher zusammen, während Gebäude flexibel, hindernisfrei, sicher und wirtschaftlich bleiben müssen. Gelungene Schulhäuser verbinden diese Aufgaben zu einer verständlichen räumlichen Ordnung, die im Alltag trägt und Veränderungen über Jahrzehnte zulässt.

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Stan Wawrinka verabschiedet sich emotional von den US Open

Eine grosse Schweizer Tennisgeschichte ist in New York zu Ende gegangen. Stan Wawrinka hat am 31. August 2026 das letzte Grand-Slam-Match seiner Karriere bestritten. Der 41-jährige Waadtländer unterlag dem Italiener Matteo Berrettini in der ersten Runde der US Open mit 6:7 (4), 6:7 (3) und 0:6. Nach der Partie wurde der US-Open-Champion von 2016 vom Publikum emotional verabschiedet. Der Grandstand war für Wawrinkas letzten Auftritt in Flushing Meadows dicht gefüllt. Zahlreiche Fans wollten den dreifachen Grand-Slam-Sieger noch einmal auf der grossen Bühne erleben. Damit endet 21 Jahre nach seinem ersten Auftritt in New York eine aussergewöhnliche Grand-Slam-Reise. Wawrinka wird seine Profikarriere Ende der Saison 2026 beenden.

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Grossmünster Zürich: Romanik, Reformation und Stadtgeschichte

Die beiden Türme des Grossmünsters prägen die Silhouette der Zürcher Altstadt. Hinter dem vertrauten Wahrzeichen steht ein Bauwerk mit vielen historischen Schichten: romanische Pfeiler und Kapitelle, eine mittelalterliche Krypta, neugotische Turmabschlüsse, moderne Glasfenster und ein Innenraum, dessen Schlichtheit untrennbar mit der Reformation verbunden ist. 1519 trat Huldrych Zwingli seine Stelle als Leutpriester am Grossmünster an. Von seiner Kanzel aus entwickelte sich Zürich zu einem Zentrum der Reformation. Doch die Geschichte der Kirche begann Jahrhunderte früher und endete nicht mit Zwingli. Legenden um die Stadtheiligen Felix und Regula, das Chorherrenstift, die Prophezey und heutige Gottesdienste machen das Grossmünster zu einem Ort, an dem Stadt-, Bildungs-, Kunst- und Religionsgeschichte unmittelbar ineinandergreifen.

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Rigi erleben: Ausflüge, Wanderungen und Bergbahn-Erlebnisse zwischen drei Seen

Zwischen Vierwaldstättersee, Zugersee und Lauerzersee erhebt sich mit der Rigi einer der traditionsreichsten Ausflugsberge der Schweiz. Ihr höchster Punkt, Rigi Kulm auf 1’798 Metern über Meer, bietet bei klarer Sicht ein Panorama über die Zentralschweizer Seenlandschaft, die Alpen und weit ins Mittelland. Gleichzeitig ist die Rigi weit mehr als ein Aussichtspunkt: historische Zahnradbahnen, einfache Panoramawege, anspruchsvollere Bergwanderungen, Rigi Kaltbad mit Mineralbad, familienfreundliche Ausflugsziele und Wintersport machen das Massiv ganzjährig interessant. Die besondere Stellung der Rigi hat viel mit ihrer frühen touristischen Erschliessung zu tun. Bereits 1816 entstand auf Rigi Kulm ein Berggasthaus, und am 21. Mai 1871 nahm von Vitznau aus die erste Bergbahn Europas ihren Betrieb auf. Heute führen Zahnradbahnen von Vitznau und Goldau sowie mehrere Luftseilbahnen in unterschiedliche Teile des Massivs. Dadurch lässt sich ein Rigi-Tag ungewöhnlich flexibel gestalten: mit Schiff und Bahn, als reine Gipfelfahrt, mit einer Höhenwanderung, als Familienausflug oder mit einer Übernachtung über dem Vierwaldstättersee.

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Brack Super League: Hier schlägt das Herz des Schweizer Fussballs

Die Brack Super League ist die höchste Spielklasse im Schweizer Fussball – und damit die grosse Bühne für Meisterschaftsrennen, Traditionsduelle, junge Talente und internationale Ambitionen. Zwölf Vereine kämpfen Saison für Saison um Punkte, Prestige und den Schweizer Meistertitel.

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Fussball, Eishockey oder Ski: Was begeistert die Schweiz am meisten?

Fussball füllt die grössten Stadien, Eishockey erzeugt eine Intensität, die weit über die Hallen hinausreicht, und wenn die Schweizer Ski-Elite in Wengen um Hundertstelsekunden kämpft, sitzt ein erheblicher Teil des Landes vor dem Fernseher. Gleichzeitig bewegen sich Millionen Schweizerinnen und Schweizer selbst lieber auf Wanderwegen, Velos oder Skipisten als auf einem Fussballplatz. Welche Sportart begeistert die Schweiz also tatsächlich am meisten? Die aktuellen Zahlen liefern eine überraschend klare Antwort – allerdings nur, wenn man Zuschauer, Aktive, Medienreichweite und kulturelle Bedeutung gemeinsam betrachtet.

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