Sicherheit

Konzert mit Sitzplatz: Was bei Saalverlegung, Zugang und Sicherheit gilt

Wird ein Konzert kurzfristig in einen anderen Saal verlegt, bleibt das Ticket häufig gültig. Entscheidend ist aber nicht nur, ob die Band weiterhin auftritt: Bei einem Sitzplatzticket gehören Kategorie, Sicht, Zugänglichkeit und gebuchte Zusatzleistungen zur vereinbarten Leistung. Werden diese Punkte wesentlich verschlechtert, sollten Betroffene sofort schriftlich reagieren. Ob eine Rückgabe oder Preisanpassung verlangt werden kann, hängt vom konkreten Vertrag, den Allgemeinen Geschäftsbedingungen und dem Ausmass der Änderung ab. Eine Verlegung in einen vergleichbaren Saal ist anders zu beurteilen als ein Wechsel in eine weit entfernte Halle, auf einen deutlich schlechteren Platz oder in einen nicht barrierefrei erreichbaren Bereich.

Weiterlesen

250'000 Tonnen Eis über Randa – Neuschnee erhöht die Lawinengefahr

Am Weisshorn oberhalb von Randa im Wallis bleibt die Gefahr eines grösseren Gletscherabbruchs bestehen. Rund 250'000 Tonnen Eis bewegen sich am Hängegletscher Weisshorn Ost mit bis zu 20 Zentimetern pro Tag talwärts. Mit dem Beginn der kalten Jahreszeit rückt eine zusätzliche Gefahr in den Vordergrund: Ein Eisabbruch könnte grosse Schneemassen mitreissen und eine mächtige Lawine auslösen. Naturgefahreningenieur Norbert Carlen vom Kanton Wallis bestätigt die anhaltenden Bewegungen des instabilen Eiskörpers. Besonders entscheidend wird nun, wie viel Schnee sich auf dem unterhalb liegenden Bisgletscher ansammelt. Bei ungünstiger Schneelage könnte ein Eissturz eine Kettenreaktion auslösen, deren Auswirkungen über einen gewöhnlichen Gletscherabbruch hinausgehen. Die Gemeinde Randa überwacht den Hängegletscher bereits seit Ende Juni verstärkt. Am 24. August wurde die Überwachung nach mehreren Eisabbrüchen auf Stufe 3 erhöht. Der gefährdete Bereich bleibt gesperrt. Die bisherige Einschätzung der Behörden sieht das Siedlungsgebiet nicht als unmittelbar gefährdet an, während für Wandernde und andere Personen innerhalb des Gefahrenperimeters erhebliche Risiken bestehen.

Weiterlesen

Kind erstmals allein auf dem Schulweg: Diese Abschnitte vorher üben

Bevor ein Kind den Schulweg erstmals allein zurücklegt, sollte es nicht nur die Route kennen. Entscheidend sind jene Abschnitte, an denen es selbstständig beobachten, warten und eine sichere Entscheidung treffen muss. Dazu gehören Strassenübergänge, Ausfahrten, unübersichtliche Kurven und Stellen mit wechselnder Verkehrsführung. Die Strecke wird deshalb mehrmals gemeinsam zu den tatsächlichen Schulzeiten geübt. Dabei übernimmt das Kind schrittweise die Führung: Es nennt Gefahren, wählt geeignete Wartepunkte und erklärt, wann es weitergehen kann. So zeigt sich, welche Abschnitte bereits sicher funktionieren und wo noch Begleitung nötig ist.

Weiterlesen

Schulranzen zu schwer: Gewicht und Packliste gemeinsam mit dem Kind prüfen

Ein schwerer Schulranzen lässt sich nicht allein anhand einer Prozentzahl beurteilen. Entscheidend sind das tatsächliche Gewicht, der Sitz am Rücken, die Länge des Schulwegs und die Frage, wie sich das Kind beim Tragen fühlt. Eine gemeinsame Kontrolle zeigt, welche Schulsachen wirklich mitmüssen und wo unnötiger Ballast entsteht. Wer den Ranzen regelmässig zusammen mit dem Kind wiegt und ausräumt, stärkt zugleich dessen Selbstständigkeit. Statt heimlich Hefte auszusortieren, entwickeln Eltern und Kind eine übersichtliche Packroutine, die sich am Stundenplan und an den Vorgaben der Schule orientiert.

Weiterlesen

Familien-Notfallliste erstellen: Diese Kontakte und Angaben gehören hinein

Eine gemeinsame Familien-Notfallliste bündelt alle Angaben, die bei Krankheit, Unfall, Unterrichtsausfall oder einer unerwartet verhinderten Betreuungsperson rasch benötigt werden. Sie schafft einen verlässlichen Ablauf, wenn Eltern nicht sofort erreichbar sind und mehrere Stellen koordiniert handeln müssen. Die Liste ersetzt weder die offiziellen Formulare der Schule noch medizinische Notfallanweisungen. Sie ergänzt diese Unterlagen, hält Zuständigkeiten nachvollziehbar fest und sorgt dafür, dass Familie, Schule, Betreuung und vereinbarte Kontaktpersonen mit demselben aktuellen Informationsstand arbeiten.

Weiterlesen

Familie und Gesundheit: Kindern den Spitalaufenthalt eines Elternteils erklären

Ein längerer Spitalaufenthalt von Mutter oder Vater verändert den Familienalltag und kann bei Kindern Ängste, Schuldgefühle oder fantasievolle Erklärungen auslösen. Altersgerechte Informationen helfen ihnen, die Situation einzuordnen: Das erkrankte Elternteil wird im Spital behandelt, das Kind hat die Krankheit nicht verursacht und verlässliche Erwachsene kümmern sich weiterhin um seinen Alltag. Wie ausführlich das Gespräch sein sollte, hängt vom Alter, vom Entwicklungsstand und vom bisherigen Wissen des Kindes ab. Entscheidend ist keine einmalige perfekte Erklärung, sondern ein fortlaufender Dialog, in dem Fragen, Gefühle und neue medizinische Entwicklungen Platz haben.

Weiterlesen

Kindergeburtstag in kleiner Wohnung: Spiele ohne grossen Platzbedarf planen

Ein Kindergeburtstag braucht weder ein grosses Wohnzimmer noch ein aufwendiges Unterhaltungsprogramm. Auch in einer kleinen Wohnung entsteht eine lebendige Feier, wenn Gästezahl, Spielfläche und Ablauf zusammenpassen. Besonders gut funktionieren kurze Spiele, bei denen Kinder sitzen, stehen oder sich kontrolliert bewegen, ohne durch sämtliche Zimmer zu rennen. Entscheidend ist ein Wechsel zwischen Spannung und Ruhe. Ein Tischspiel, eine kleine Bewegungseinheit, gemeinsames Essen und eine kreative Aufgabe beanspruchen jeweils andere Bereiche der Wohnung. Werden Möbel, Material und Übergänge vorab geplant, reichen wenige Quadratmeter für einen abwechslungsreichen Nachmittag.

Weiterlesen

Komoot für Wear OS: Offline-Navigation bringt Karten und Touren direkt auf die Smartwatch

Komoot, die führende App für Navigation und Outdoor-Aktivitäten, bringt eine komplett neu gestaltete Version für Wear OS heraus. Zum ersten Mal können Android-Nutzer ihr Abenteuer mit komoot planen, es auf der Uhr öffnen und dann wandern, laufen oder Rad fahren, ohne das Handy anfassen zu müssen. Das Upgrade wird für die Samsung Galaxy Watch, die Google Pixel Watch, die OnePlus Watch und weitere Geräte mit Wear OS verfügbar sein.

Weiterlesen

ONEKEY AI Agent: KI unterstützt Firmware-Sicherheit bei Schwachstellen und Analysen

Das Düsseldorfer Cybersicherheitsunternehmen ONEKEY hat die erste Version seines ONEKEY AI Agent veröffentlicht und bringt damit KI-Unterstützung für Kunden direkt in seine Plattform für Firmware- und Produktsicherheit. Der KI-Agent beantwortet Fragen in natürlicher Sprache und deckt sechs Hauptfunktionen ab: Er berücksichtigt den Kontext der jeweils geöffneten Ansicht, unterstützt bei der Untersuchung von Schwachstellen, ermöglicht die Exploration von Software-Stückliste und Komponenten, hilft beim Erstellen von Abfragen in der ONEKEY Query Language (OQL), beantwortet Fragen zur Bedienung der Plattform und ermöglicht Kunden in unterstützten Umgebungen, über eine OpenAI-kompatible API-Schnittstelle ein eigenes KI-Modell anzubinden („Bring Your Own Model“). Diese Meldung stellt zwei der sechs Funktionen näher vor: die Schwachstellenuntersuchung sowie die SBOM- und Komponentenexploration. Während die Schwachstellenuntersuchung dabei hilft, Sicherheitsrisiken für eine konkrete Firmware zu bewerten, ermöglicht die SBOM-Exploration, Softwarebestandteile und deren Verwendung über verschiedene Firmware-Versionen hinweg nachzuvollziehen.

Weiterlesen

CHERY startet in der Schweiz mit 10 Standorten und baut Händlernetz auf 45 Betriebe aus

Zum offiziellen Schweizer Marktstart ist CHERY bereits an insgesamt zehn Standorten vertreten. Neun Händlerbetriebe übernehmen den Verkauf und Service der neuen TIGGO-Modelle, ergänzt durch einen CHERY Showroom in Zürich. Die Luxi Motors AG als offizielle Importeurin plant, das Vertriebs- und Servicenetz in den kommenden Jahren kontinuierlich auf rund 45 Standorte in der ganzen Schweiz auszubauen. Mit dem Aufbau des Händlernetzes schafft die Luxi Motors AG die Grundlage für eine flächendeckende Präsenz von CHERY in der Schweiz. Im Zentrum stehen dabei neben dem Fahrzeugverkauf insbesondere eine kompetente Beratung, zuverlässiger Service und eine langfristige Betreuung der Kundinnen und Kunden. Ziel ist es, die Marke schrittweise in allen wichtigen Regionen der Schweiz zu etablieren und kurze Wege für den Verkauf und After Sales zu gewährleisten.

Weiterlesen

Holz im AHBasel: Birken-Schälfurnier verbindet robuste Möbel mit freundlicher Raumgestaltung

Beim Neubau des in der Schweiz gelegenen Aufnahmeheims „AHBasel“, einer sozialpädagogischen Einrichtung für männliche Jugendliche in Krisensituationen, setzt der Innenausbau bewusst auf Holz. Eingebaut wurden robuste Sperrholzplatten aus Birke, furniert mit Birken-Schälfurnier und einer industriell fertig lackierten Oberfläche der Roser AG aus Birsfelden. Die Möbel der Einrichtung, die rund 3.293 Quadratmeter Geschossfläche und ein Bauvolumen von 11.810 Kubikmetern umfasst, mussten hohen Belastungen standhalten können und zugleich eine freundliche Atmosphäre schaffen. Holz wurde deshalb gezielt gewählt, weil es in einem stark regulierten Umfeld Wärme und Ruhe vermittelt.

Weiterlesen

Lawinen und Murgänge: Wie automatische Alarmanlagen Menschenleben schützen

Wenn eine Lawine ins Tal donnert oder ein Murgang durch einen Wildbach rast, bleiben oft nur Sekunden oder wenige Minuten für eine Reaktion. Moderne Alarmanlagen können solche Naturereignisse automatisch erkennen und gefährdete Strassen, Bahnlinien oder Wanderwege sperren. In der Schweiz kommen dafür Radargeräte, Erschütterungssensoren und digitale Überwachungssysteme zum Einsatz. Doch wie funktioniert diese Technik, und wie zuverlässig ist sie? Die Anlagen überwachen gefährdete Hänge und Bachläufe rund um die Uhr. Sobald Sensoren ungewöhnliche Bewegungen registrieren, überprüft eine elektronische Steuerung die Messwerte. Erkennt das System eine Lawine oder einen Murgang, kann es unmittelbar Warnleuchten, Sirenen oder automatische Strassensperren aktivieren. Gleichzeitig werden je nach Anlage die zuständigen Sicherheitsdienste benachrichtigt. Besonders in den Schweizer Alpen haben solche Warnsysteme eine wichtige Bedeutung. Das Lawinenradar in Elm im Kanton Glarus und die Murgangüberwachung am Illgraben im Wallis zeigen, wie unterschiedliche Technologien eingesetzt werden. Allerdings können die Anlagen weder jedes Naturereignis vorhersagen noch einen vollständigen Schutz garantieren.

Weiterlesen

Cyberangriff auf Loxone: Was Unternehmen künftig besser schützen müssen

Ein Cyberangriff auf den Gebäudeautomations-Spezialisten Loxone zeigt, wie schnell digitale Angriffe den Geschäftsbetrieb beeinträchtigen können. Das österreichische Unternehmen arbeitet seit dem 18. Oktober 2026 an der Wiederherstellung seiner IT-Systeme. Am Mittwoch meldete Loxone deutliche Fortschritte. Der Vorfall wirft eine wichtige Frage auf: Wie können Unternehmen, Gebäudeverwaltungen und Privatpersonen ihre digitalen Systeme künftig besser schützen? Betroffen sind insbesondere interne Unternehmenssysteme mit Partner-, Kundenkontakt- und Bewerberdaten. Loxone geht inzwischen davon aus, dass Angreifer Daten kopiert haben. Zudem wurden Datenbanken verschlüsselt. Die lokal arbeitenden Miniserver für die Gebäudesteuerung sowie Remote Connect und Exosphere sind laut Unternehmen nicht betroffen. Der Angriff ist auch für die Schweiz relevant. Loxone betreibt hier einen Logistikstandort und arbeitet mit Installationsbetrieben und Geschäftspartnern zusammen. Der Fall verdeutlicht, weshalb Unternehmen ihre Verwaltungs-IT, Gebäudeautomation und Kundendaten voneinander trennen und auf einen möglichen Ernstfall vorbereitet sein sollten.

Weiterlesen

Kinderfotos im Verein veröffentlichen: Diese Regeln schützen Minderjährige

Fotos machen das Vereinsleben sichtbar. Sind darauf Kinder erkennbar, benötigt die Veröffentlichung jedoch klare Regeln, eine nachvollziehbare Einwilligung und einen besonders zurückhaltenden Umgang mit persönlichen Angaben. Ein durchdachter Ablauf schützt die Persönlichkeitsrechte der Kinder, schafft Verlässlichkeit für Eltern und verhindert, dass Bilder unkontrolliert auf Webseiten, sozialen Netzwerken oder in Werbemitteln erscheinen.

Weiterlesen

Altes Smartphone sicher weitergeben: Daten schützen und Konten lösen

Vor dem Verkauf oder Verschenken eines alten Smartphones reicht es nicht, Fotos zu löschen und einige Apps zu entfernen. Das Gerät enthält häufig persönliche Nachrichten, gespeicherte Anmeldungen, Bezahldaten, Authenticator-Codes, Gesundheitsinformationen und Verbindungen zu Cloud-Konten, die vollständig gesichert und anschliessend kontrolliert entfernt werden müssen. Die sichere Vorbereitung folgt einer klaren Reihenfolge: Datenbestand prüfen, Übertragung testen, wichtige Zugänge auf dem neuen Gerät einrichten, SIM und Konten lösen, das Smartphone über die Systemfunktion zurücksetzen und den neutralen Startzustand kontrollieren. Wer zu früh löscht, riskiert Datenverlust oder den Zugang zu wichtigen Konten.

Weiterlesen

USB-C-Netzteil für den Laptop: Darauf müssen Sie beim Kauf achten

Ein USB-C-Stecker allein sagt wenig darüber aus, ob ein Netzteil einen Laptop zuverlässig laden kann. Entscheidend sind die Ladefähigkeit des Anschlusses, die vom Notebook benötigte Leistung, die unterstützten Spannungsprofile und das verwendete Kabel. Erst das Zusammenspiel dieser Komponenten bestimmt, ob der Akku normal lädt, nur langsam Energie aufnimmt oder sich unter hoher Rechenlast trotz angeschlossenem Netzteil entlädt. Die wichtigsten Angaben stehen in der technischen Dokumentation des Laptops, auf dem ursprünglichen Netzteil und in den Spezifikationen des Ersatzgeräts. Ein leistungsstärkeres USB-PD-Netzteil ist dabei nicht automatisch gefährlich: Unterstützen beide Geräte USB Power Delivery, handeln Laptop und Ladegerät die tatsächlich benötigte Leistung aus. Schwierigkeiten entstehen häufiger durch zu geringe Leistung, ungeeignete Kabel, falsch gewählte Anschlüsse oder herstellerspezifische Ladelösungen.

Weiterlesen

Cloud-Chaos auf dem Smartphone: So stoppen Sie doppelte Foto-Uploads

Fotos landen oft gleichzeitig in iCloud, Google Fotos, OneDrive oder einer herstellereigenen Galerie, weil mehrere Apps unabhängig voneinander auf die Aufnahmen zugreifen. Wer genau einen automatischen Speicherort festlegt und alle übrigen Upload-Funktionen deaktiviert, verhindert doppelte Cloud-Kopien und unnötigen Speicherverbrauch. Entscheidend ist die Unterscheidung zwischen Fotosynchronisierung, Kamera-Upload und allgemeiner Gerätesicherung. Das Abschalten einer Funktion löscht ausserdem nicht automatisch die bereits vorhandenen Cloud-Kopien – und eine unbedachte Löschung kann bei aktiver Synchronisierung auf verbundene Geräte übertragen werden.

Weiterlesen

Neues Smartphone: Authenticator-Apps ohne Kontoverlust übertragen

Beim Smartphone-Wechsel genügt es nicht, die Authenticator-App auf dem neuen Gerät zu installieren. Die darin hinterlegten Kontoschlüssel müssen synchronisiert, exportiert oder bei den einzelnen Diensten neu registriert werden. Wer das alte Smartphone zu früh löscht, riskiert deshalb den Zugang zu E-Mail, Cloud, sozialen Netzwerken oder Geschäftskonten. Mit einem geordneten Ablauf lässt sich dieses Risiko deutlich reduzieren. Entscheidend sind ein weiterhin funktionsfähiges altes Gerät, sichere Wiederherstellungswege und ein Test jedes wichtigen Kontos, bevor das bisherige Smartphone zurückgesetzt oder weitergegeben wird.

Weiterlesen

Empfehlungen