Allgemein

Narzissmus im Job: Warnzeichen erkennen und bei schwierigen Chefs richtig handeln

Selbstbewusstes Auftreten, Ehrgeiz und Freude an Anerkennung machen noch keinen Narzissmus aus. Problematisch wird es, wenn eine Führungskraft dauerhaft Sonderrechte beansprucht, Kritik abwehrt, Erfolge anderer für sich nutzt und Beschäftigte gegeneinander ausspielt. Am Arbeitsplatz zählt dabei weniger das psychologische Etikett als das wiederkehrende Verhalten und dessen Folgen. Eine narzisstische Persönlichkeitsstörung lässt sich weder anhand einzelner Konflikte noch aus der Distanz diagnostizieren. Dennoch können Beschäftigte belastende Muster erkennen, Vorfälle sachlich dokumentieren und ihre Grenzen schützen. Besonders wichtig sind klare Kommunikation, überprüfbare Absprachen, geeignete Anlaufstellen und ein realistischer Blick auf die Veränderungsbereitschaft der Führungskraft.

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Siegenthaler zurück auf dem Eis – wieder neben Hamilton

Jonas Siegenthaler ist rechtzeitig zum Trainingscamp der New Jersey Devils zurück auf dem Eis. Der Schweizer Verteidiger absolvierte am ersten Camp-Tag die reguläre Einheit und wurde von Trainer Sheldon Keefe gleich wieder an der Seite von Dougie Hamilton eingesetzt. Damit deutet vieles darauf hin, dass Siegenthaler für den NHL-Saisonstart bereit sein soll. Der 29-jährige Zürcher gehörte in der ersten Trainingsgruppe zu den etablierten NHL-Verteidigern. Besonders auffällig: Die Devils vereinten Siegenthaler erneut mit Hamilton, mit dem er bereits in früheren Spielzeiten ein eingespieltes Verteidigerpaar gebildet hatte. New Jersey führt den Schweizer weiterhin fest unter seinen sechs vorgesehenen Stammverteidigern. Für Siegenthaler ist die Rückkehr ein wichtiges Signal nach einem Sommer mit gesundheitlichen Fragezeichen. Wegen einer nicht näher bezeichneten Verletzung, die gegen Ende der vergangenen Saison untersucht worden war, musste er auf die Heim-WM 2026 in Zürich und Fribourg verzichten. Nun konnte er beim Start des NHL-Camps wieder gemeinsam mit seinen Teamkollegen trainieren.

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Kings peilen Fiala-Comeback bis Anfang November an

Bei Kevin Fiala gibt es erstmals einen konkreteren Zeitplan für das NHL-Comeback. Die Los Angeles Kings hoffen, den Schweizer Stürmer spätestens um den 1. November wieder im Lineup zu haben. General Manager Ken Holland betont allerdings, dass es sich dabei um ein Best-Case-Szenario handelt und jeder Reha-Schritt vom Heilungsverlauf abhängt. Fiala darf nach seinem zusätzlichen Eingriff zunächst rund zwei Wochen kaum trainieren, damit die Operationswunde vollständig verheilen kann. Danach soll der 30-Jährige individuell aufs Eis zurückkehren, anschliessend hockeyspezifisch trainieren und bei positivem Verlauf einige Wochen später wieder zur Mannschaft stossen. Die Kings rechnen im günstigsten Fall Anfang Oktober mit ersten Einheiten im Teamtraining. Der Schweizer hatte sich im Februar bei den Olympischen Winterspielen Frakturen am linken Unterschenkel zugezogen. Nachdem sich sein Bein bei höherer Trainingsintensität im Sommer nicht wie erhofft anfühlte, wurde ein weiterer Eingriff notwendig. Noch am 11. September war deshalb lediglich klar, dass sich Fialas NHL-Comeback nach der Nachoperation verzögern würde – einen konkreteren Zeithorizont gab es damals noch nicht.

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Patientenzimmer und Stationsalltag: So funktionieren Visiten, Ruhezeiten und Abläufe

Ein stationärer Spitalaufenthalt folgt einem festen, aber nicht starren Rhythmus. Pflegekontrollen, Untersuchungen, Visiten, Mahlzeiten und Therapien greifen ineinander. Für Patienten wirkt dieser Ablauf anfangs oft unübersichtlich, weil zahlreiche Berufsgruppen beteiligt sind und sich Termine abhängig von Notfällen oder Untersuchungsergebnissen verschieben können. Das Patientenzimmer ist zugleich Rückzugsort, Behandlungsraum und Arbeitsplatz. Besonders im Mehrbettzimmer treffen medizinische Erfordernisse, persönliche Bedürfnisse und die Rücksicht auf Mitpatienten aufeinander. Wer die gemeinsamen Abläufe kennt, kann Informationen besser einordnen, Fragen gezielt stellen und Ruhephasen bewusster nutzen.

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Häberlin triumphiert in Gatineau – erster internationaler Sieg

Steffi Häberlin hat wenige Tage vor der Strassen-WM in Montréal ein starkes Zeichen gesetzt. Die Schweizer Meisterin gewann die Tour de Gatineau im Sprint einer Spitzengruppe vor der Australierin Georgia Baker und der Kanadierin Ava Holmgren. Für Häberlin ist es der erste internationale Sieg ihrer Karriere. Nach 121,2 Kilometern überquerte Häberlin die Ziellinie nach 2:53:26 Stunden. Die Entscheidung fiel aus einer elfköpfigen Spitzengruppe, die sich im letzten Teil des Rennens entscheidend vom Feld absetzen konnte. Häberlin ging bereits aus der letzten Linkskurve an die Spitze und eröffnete den leicht ansteigenden Schlusssprint früh. Baker kam nochmals heran, konnte die Schweizerin aber nicht mehr abfangen. Auch insgesamt präsentierte sich Swiss Cycling in Gatineau stark. Ginia Caluori erreichte mit derselben Zeit wie die Siegerin den neunten Platz, Noemi Rüegg wurde mit 1:33 Minuten Rückstand 17. Für Häberlin kommt der Erfolg zum optimalen Zeitpunkt: Bereits am 26. September bestreitet sie mit der Schweizer Auswahl das Elite-Strassenrennen der Weltmeisterschaft in Montréal.

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Staubsauger mit oder ohne Beutel: Was bei Leistung, Filtern und Haustieren wirklich zählt

Ob ein Staubsauger mit Beutel oder Staubbehälter besser in den Haushalt passt, lässt sich nicht allein an Wattzahl, Preis oder Bauform erkennen. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Bodendüse, Luftführung, Filtersystem, Gerätekonstruktion und regelmässiger Wartung. Auch die Wohnungsgrösse, Teppichflächen, Haustiere und mögliche Allergien beeinflussen die Wahl. Beutelstaubsauger ermöglichen meist eine staubarme Entsorgung, verursachen jedoch laufende Kosten für passende Beutel. Beutellose Geräte vermeiden diesen Verbrauch, verlangen dafür eine sorgfältige Reinigung des Behälters und der Filter. Ein realistischer Vergleich berücksichtigt deshalb die gesamte Nutzungsdauer: Anschaffung, Verbrauchsmaterial, Strom, Ersatzteile und persönlicher Arbeitsaufwand.

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Alte Bahnhöfe als Baudenkmäler: Architektur, Verkehr und Ortsgeschichte

Alte Bahnhöfe sind gebaute Chroniken des Industriezeitalters. Empfangshallen, Perrondächer und Güterschuppen erzählen vom Aufstieg der Eisenbahn, vom Wachstum der Städte und von einer neuen Erfahrung der Entfernung. Viele Anlagen prägen ihren Ort bis heute: als Verkehrsknoten, Orientierungspunkt und öffentliches Bauwerk mit hoher gesellschaftlicher Bedeutung. Die Erhaltung dieser Architektur verlangt mehr als eine restaurierte Fassade. Historische Substanz, barrierefreie Zugänge, leistungsfähige Perrons und neue Nutzungen müssen zu einem funktionierenden Ganzen verbunden werden. Gerade darin liegt die besondere Qualität eines Bahnhofsdenkmals: Es bewahrt Geschichte, während der Betrieb weiterläuft.

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Steildach richtig konstruieren: Tragwerk, Dämmung und Eindeckung im System

Ein Steildach funktioniert als abgestimmtes System: Das Tragwerk leitet Eigengewicht, Schnee und Wind in das Gebäude ab. Die Dämmung begrenzt Wärmeverluste, eine luftdichte Ebene schützt die Konstruktion vor feuchter Raumluft, das Unterdach führt eingedrungenes Wasser ab und die Eindeckung übernimmt den direkten Wetterschutz. Schwachstellen entstehen meist dort, wo diese Ebenen unterbrochen werden. Dachform, Neigung und Materialwahl prägen die Architektur eines Gebäudes. Für die technische Qualität sind jedoch die weniger sichtbaren Details entscheidend: Anschlüsse an Traufe und First, Durchdringungen, Befestigungen, Lüftungswege und die lückenlose Verbindung der Schutzschichten. Ein langlebiges Steildach wird deshalb von innen nach aussen und zugleich vom Tragwerk bis zum letzten Ziegel geplant.

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Offene Regale dekorieren: Bücher, Objekte und freie Flächen ausgewogen kombinieren

Ein offenes Regal ist Stauraum, Ausstellungsfläche und Teil der Raumarchitektur zugleich. Bücher, Keramik, Bilder und Pflanzen sollen persönlich wirken, ohne eine unruhige Ansammlung zu bilden. Ausgewogenheit entsteht dabei weniger durch starre Dekorationsregeln als durch klare Schwerpunkte, wiederkehrende Farben und bewusst freigelassene Flächen. Vor dem Dekorieren lohnt sich eine funktionale Ordnung. Häufig gebrauchte Bücher müssen erreichbar bleiben, schwere Gegenstände benötigen tragfähige Böden und empfindliche Objekte einen geschützten Platz. Erst wenn diese Grundlagen stimmen, lassen sich Höhen, Formen und Materialien zu einer ruhigen Gesamtkomposition verbinden.

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Musikzimmer zu Hause: Akustik, Möblierung und Rücksicht auf angrenzende Räume

Ein Musikzimmer zu Hause soll konzentriertes Üben, entspanntes Hören oder kreatives Produzieren ermöglichen, ohne den Alltag in angrenzenden Räumen unnötig zu belasten. Dafür müssen drei Aufgaben getrennt betrachtet werden: die Akustik innerhalb des Zimmers, die funktionale Möblierung und die Übertragung von Luft- und Körperschall durch das Gebäude. Erst das Zusammenspiel dieser Ebenen schafft einen Raum, der musikalisch überzeugt und im Wohnumfeld funktioniert. Teure Studiotechnik ist dafür nicht automatisch der erste Schritt. Häufig bringen eine bessere Raumwahl, eine überlegte Aufstellung, textile Flächen und die Entkopplung schwingender Geräte bereits deutliche Verbesserungen. Wo Schlagzeug, tiefe Frequenzen oder hohe Abhörpegel zum Konzept gehören, stossen solche Einrichtungsmassnahmen jedoch an Grenzen und eine fachlich geplante Schalldämmung kann notwendig werden.

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Gesichtsreinigung nach Hauttyp: Produkte, Wassertemperatur und häufige Fehler

Gesichtsreinigung soll Schweiss, Talg, Schmutz, Sonnenschutz und Make-up entfernen, ohne die Haut unnötig zu reizen. Wie gut das gelingt, hängt stärker von Hautzustand, Produktformulierung und Anwendung ab als von möglichst viel Schaum oder einem ausgeprägten Sauberkeitsgefühl. Lauwarmes Wasser, sanfte Bewegungen und eine überschaubare Routine sind für die meisten Hauttypen die verlässlichste Grundlage. Trockene, fettige, empfindliche oder zu Akne neigende Haut benötigt keine völlig eigene Reinigungswelt. Entscheidend sind milde Tenside, eine passende Textur und die richtige Häufigkeit. Spannungsgefühl, Brennen oder anhaltende Rötungen sind keine erwünschten Zeichen gründlicher Reinigung, sondern Hinweise auf eine mögliche Überlastung der Hautbarriere.

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Gesünder leben ohne Druck: Wie gute Gewohnheiten im Alltag dauerhaft gelingen

Gesündere Ernährung, mehr Bewegung, ausreichend Schlaf oder bewusste Erholung beginnen meist mit einem guten Vorsatz. Dauerhaft wirksam wird daraus erst eine Gewohnheit: eine Handlung, die in einer vertrauten Situation immer leichter ausgelöst wird und zunehmend weniger bewusste Überwindung verlangt. Der entscheidende Hebel liegt deshalb selten in einem besonders ehrgeizigen Ziel, sondern in einem kleinen Verhalten, das zuverlässig in den Alltag passt. Gewohnheiten entstehen durch Wiederholung unter ähnlichen Bedingungen. Eine feste Alltagssituation dient als Auslöser, darauf folgt eine klar definierte Handlung und schliesslich eine unmittelbar wahrnehmbare Rückmeldung. Dieser Prozess dauert unterschiedlich lange. Einzelne Unterbrechungen sind dabei weniger problematisch als ein Plan, der zu gross, zu ungenau oder im entscheidenden Moment kaum umsetzbar ist.

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Bellinzona dreht 0:2 und schlägt Basel im Penalty-Krimi

Die GDT Bellinzona Snakes sind mit einem spektakulären Sieg in die neue Swiss-League-Saison gestartet. Die Tessiner bezwangen den EHC Basel nach einem 0:2-Rückstand mit 5:4 nach Penaltyschiessen. Lenny Schenk verwandelte den entscheidenden Versuch und sicherte Bellinzona die ersten zwei Punkte der Saison 2026/27. Basel erwischte im Centro Sportivo den deutlich besseren Start. Marcell Révész traf in der 12. Minute zum 0:1, David Hamr erhöhte in der 18. Minute auf 0:2. Doch nach der ersten Pause explodierten die Snakes im Powerplay: Jacopo De Luca, William Hedlund und Ian Marchetti drehten die Partie zwischen der 23. und 26. Minute innerhalb von weniger als drei Minuten auf 3:2. Dario Kummer glich für Basel noch im zweiten Drittel zum 3:3 aus. Nach der erneuten Bellinzona-Führung durch Dean Schwenninger antwortete Gianluca Barbei in der 51. Minute mit dem 4:4. Nach einer torlosen Verlängerung musste das Penaltyschiessen entscheiden. Damit startet ausgerechnet Bellinzona, das in unserer Swiss-League-Saisonvorschau als Entwicklungsteam im Fokus stand, mit einem emotionalen Erfolg in die neue Meisterschaft.

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Gesundes, graues Haar als Statement: Pflege, Schnitt, Styling und Accessoires

Graues Haar ist keine einzelne Farbe: Silberne Strähnen, kühles Weiss, dunkles Anthrazit und natürliche Salz-und-Pfeffer-Mischungen ergeben ein lebendiges Spektrum. Damit diese Nuancen klar wirken, braucht es eine Pflege, die Haarstruktur, Kopfhaut und mögliche Verfärbungen berücksichtigt. Ein passender Schnitt, kontrolliertes Styling und gezielt gesetzte Farben rücken das Grau zusätzlich ins richtige Licht. Der Verlust der Haarpigmente gehört zum natürlichen Älterwerden, kann jedoch bereits in jungen Jahren beginnen. Wann die ersten grauen Haare erscheinen, bestimmen vor allem genetische Voraussetzungen. Pflegeprodukte können verlorene Pigmente in der Regel nicht dauerhaft zurückbringen. Sie beeinflussen jedoch Glanz, Geschmeidigkeit, Kämmbarkeit und Farbeindruck erheblich.

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Juventus zerlegt NEC zum Europa-League-Start mit 5:0

Juventus ist mit einem Kantersieg in die Europa League gestartet. Die Mannschaft von Luciano Spalletti bezwang NEC Nijmegen im Allianz Stadium mit 5:0 und sorgte bereits vor der Pause für klare Verhältnisse. Nico Gonzalez, Kerim Alajbegovic, Nick Woltemade, Zeki Celik und Randal Kolo Muani erzielten die Tore. Gonzalez eröffnete den Torreigen bereits in der 9. Minute, ehe Alajbegovic nach 24 Minuten auf 2:0 erhöhte. Noch vor der Pause verwandelte Woltemade in der 35. Minute einen Penalty zum 3:0. Damit war die Partie gegen den niederländischen Vertreter praktisch entschieden. Für Juventus war die klare Reaktion nach dem bitteren 2:3 bei Sassuolo besonders wichtig. Dort hatte die Mannschaft zwei Rückstände ausgeglichen, ehe der von Juventus ausgeliehene Vasilije Adžić in der 94. Minute den entscheidenden Treffer erzielt hatte. Vier Tage später präsentierten sich die Bianconeri auf europäischer Bühne deutlich souveräner.

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Kriens-Luzern bei Heim-Premiere chancenlos gegen Magdeburg

Der HC Kriens-Luzern hat sein historisches erstes Champions-League-Heimspiel deutlich verloren. Der Schweizer Meister unterlag dem deutschen Spitzenklub SC Magdeburg in der Pilatus Arena mit 29:39. Bereits zur Pause lagen die Innerschweizer mit 11:20 zurück. Magdeburg setzte sich früh ab und bestrafte technische Fehler der Mannschaft von Andy Schmid konsequent. Auch die frühe Umstellung von Kriens-Luzern auf sieben Feldspieler brachte nicht den erhofften Effekt. Einen grossen Anteil an der klaren Führung der Gäste hatte Torhüter Matej Mandic, der zur Pause eine Abwehrquote von 45 Prozent aufwies. Trotz der Niederlage bleibt der Abend ein Meilenstein für den Schweizer Klub: 3899 Zuschauer verfolgten die erste Champions-League-Partie von Kriens-Luzern vor eigenem Publikum. Nach dem äusserst knappen 29:30 bei Industria Kielce zum Auftakt steht der Schweizer Meister in der Gruppe F nun allerdings nach zwei Spielen noch ohne Punkt da.

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Garcia startet – Marseille geht bei Besiktas 1:4 unter

Ulisses Garcia hat bei Olympique Marseille erstmals in dieser Saison von Beginn an gespielt – doch die erhoffte Wende blieb aus. Der Schweizer Verteidiger stand beim Europa-League-Auftakt bei Besiktas Istanbul in der Startelf, Marseille verlor jedoch deutlich mit 1:4. Für den französischen Traditionsklub ist es bereits die vierte Pflichtspiel-Niederlage in Serie. Besiktas ging durch Ilhan Fakili in der 15. Minute in Führung, ehe Keyliane Abdallah nach 29 Minuten zum 1:1 ausglich. Nach der Pause entschieden die Türken die Partie innerhalb weniger Minuten: Vaclav Cerny traf in der 56. Minute zum 2:1, Amir Murillo erhöhte drei Minuten später. Ernest Poku setzte in der 81. Minute mit dem vierten Treffer den Schlusspunkt. Für Garcia war der Abend trotz des Resultats persönlich bedeutend. Der 30-jährige Schweizer hatte in den ersten vier Pflichtspielen der Saison insgesamt nur eine Minute erhalten. In Istanbul bekam er von Trainer Bruno Genesio nun erstmals eine Chance in der Startformation und besetzte die linke Seite der Marseiller Defensive.

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Stricker eröffnet gegen Fonseca – Wawrinka folgt

Die Reihenfolge für das Davis-Cup-Duell zwischen Brasilien und der Schweiz in Rio de Janeiro steht fest. Dominic Stricker eröffnet am Freitag gegen Brasiliens Topspieler João Fonseca, anschliessend trifft Stan Wawrinka auf Gustavo Heide. Für die Schweiz geht es um den Einzug in die Qualifiers 2027. Der erste Ballwechsel in der Farmasi Arena ist am Freitag um 15.00 Uhr Ortszeit beziehungsweise 20.00 Uhr Schweizer Zeit vorgesehen. Stricker, aktuell die Nummer 262 der Welt, trifft erstmals auf den Weltranglisten-29. Fonseca. Danach bekommt es Wawrinka mit Heide zu tun, der derzeit auf ATP-Rang 123 geführt wird. Besondere Bedeutung erhält die Begegnung durch Wawrinkas Abschied vom Davis Cup. Der 41-Jährige bestreitet in Rio seine letzte Begegnung für das Schweizer Team. Der dreifache Grand-Slam-Sieger und Davis-Cup-Champion von 2014 führt die Mannschaft von Captain Severin Lüthi bei diesem wichtigen Aufstiegsduell nochmals an.

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