Architektur

Impulse für Architektur und Sanierung an der Messe Bauen+Wohnen im KKL Luzern

Von Freitag bis Sonntag (27. Februar – 1. März 2026) wird das KKL Luzern erneut zum Treffpunkt für Hauseigentümer, Bauinteressierte sowie Planer und Architekten. Die Bauen+Wohnen findet zum dritten Mal im KKL statt und hat sich in der Zentralschweiz etabliert – 2025 mit über 7'000 Besuchern.

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Polis Wandverkleidung in Marmor Calcite Blu: Skulpturale Innenwände

Anlässlich der Milano Design Week 2026 nimmt Lithos Design die Wandverkleidung Polis in Calcite Blu, einem äusserst raffinierten und eleganten Marmor aus Brasilien, in den Katalog auf. Polis, entworfen von Raffaello Galiotto, zeichnet sich durch stark strukturierte Oberflächen und eine sorgfältige Farbrecherche für ausdrucksstarke Hell-Dunkel-Kontraste aus, die dieser Design-Natursteinplatte für Innenräume eine besondere Raffinesse verleihen.

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Bronzezeitliche Kupferbarren aus Möriken-Wildegg belegen Handel bis nach Zypern

Acht unscheinbare Metallobjekte aus einer Rettungsgrabung der Kantonsarchäologie in Möriken-Wildegg im Jahr 2021 entpuppen sich als bronzezeitliche Kupferbarren. Metallanalysen an den 3'400 Jahre alten Funden belegen verschiedene Herkunftsorte des Kupfers, darunter die östlichen und südlichen Alpen. Überraschend war der Nachweis von Kupfer aus Zypern.

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Preisgekrönte Kloster-Restaurierung: BORGO MONCHIERO wird ikonisches Hotel in Italien

Ehrung bei der achten Verleihung des Rēgula-Awards: Der Architekt Stefano Tardito erhält den Hospitality-Award für seine Restaurierung des neuen Luxushotels in der UNESCO-geschützten Region Langhe in Italien. Der renommierte italienische Architekt Stefano Tardito wurde mit dem Rēgula 2025 Award in der Kategorie „Hospitality“ für die aussergewöhnliche Restaurierung des historischen Komplexes BORGO DI MONCHIERO in der Langhe-Region im Piemont ausgezeichnet.

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Archäologie-Rückblick Zug: Öffentlicher Vortrag mit Funden aus Römerzeit & Mittelalter

Neues zum römischen Monumentalbau im Äbnetwald und mittelalterlicher Hühnerdreck in der Altstadt von Zug: Das Amt für Denkmalpflege und Archäologie blickt auf ein spannendes Archäologie-Jahr 2025 zurück. Fachpersonen präsentieren die Höhepunkte am Sonntag, 25. Januar 2026, 15.00 Uhr an der Hofstrasse 22 in Zug.

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Rebecca Nobel übernimmt Leitung des Museums für Urgeschichte(n) in Zug

Das Kantonale Museum für Urgeschichte(n) in Zug erhält eine neue Leitung: Rebecca Nobel übernimmt am 1. Mai 2026 die Museumsleitung und tritt damit die Nachfolge von Ulrich Eberli an, der das Museum seit 2004 mit grossem Engagement geführt hat und Ende Mai 2026 in den Ruhestand tritt. Ulrich Eberli prägte das Kantonale Museum über mehr als zwei Jahrzehnte nachhaltig.

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Wakkerpreis 2026 für Brig-Glis: Vorbildlicher Umgang mit Baukultur und Klimaanpassung

Der Schweizer Heimatschutz würdigt Brig-Glis für die innovative Nutzung historischer Bauten. Brig-Glis fördert eine kulturell und sozial bereichernde Nutzung ihres baukulturellen Erbes. Die Walliser Gemeinde verbindet dabei Tradition und Innovation auf beispielhafte Weise. Durch die sinnvolle Nutzung historischer Bauten, die Integration zeitgenössischer Architektur und die Anpassung der Stadträume an das veränderte Klima, positioniert sich die alpine Stadt als resilienter und innovativer Lebensraum – dies würdigt der Schweizer Heimatschutz mit dem Wakkerpreis 2026.

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WOW!house 2026: 30 Tage Designhighlights am Design Centre Chelsea Harbour

WOW!house ist eines der meist erwarteten Ereignisse im internationalen Designkalender und kehrt im Sommer 2026 zurück. Vom 2. Juni bis 2. Juli 2026 zeigt das preisgekrönte 600 m² Showhouse am Design Centre, Chelsea Harbour, wieder Weltklasse‑Interieur von Top‑Designerinnen und Designern und international renommierten Marken. In seiner fünften Ausgabe beleuchtet das monatige Event 21 vollwertige Räume und Aussenbereiche, die Trends setzen und Designrichtungen für Jahre prägen.

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Kostenermittlung in der Landschaftsarchitektur: Neue Publikation schafft Standards

Neu erschienen: Die Publikation zeigt, wie Mengen und Kosten direkt aus digitalen BIM-Modellen der Landschaftsarchitektur abgeleitet werden können. Sie basiert auf der eBKP-H-Struktur, ist softwareunabhängig und bietet Modellierungsrichtlinien, Anwendungshilfen und Mustermodelle aus der Praxis. Die neue Publikation zur modellbasierten Kostenermittlung zeigt, wie Mengen und Kosten direkt aus digitalen BIM-Modellen der Landschaftsarchitektur abgeleitet werden können – auf Basis der eBKP-H-Struktur und unabhängig von spezifischer Software. Im Fokus stehen klare Modellierungsrichtlinien, Anwendungshilfen sowie ein praxisorientierter CRB-Regelsatz. Mustermodelle zeigen die Umsetzung in der Praxis.

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Mixed Reality macht Barrieren sichtbar: Hochschule Luzern fördert inkl. Stadtplanung

Wie fühlt es sich an, mit einer Sehbehinderung den Weg durch eine Baustelle finden zu müssen? Wie für Menschen mit Autismus, wenn akustische und optische Reize an einer Kreuzung auf sie einströmen? Die Hochschule Luzern, das Recherchekollektiv Correctiv.Schweiz sowie zentralplus machen diese Erfahrungen mit Mixed Reality für alle nachfühlbar. Die Konsequenzen daraus sollen auch in die Stadtplanung einfliessen.

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Fluhweg Illgau: Sanierung in traditioneller Bauweise erhält Kulturerbe langfristig

Mit der Instandstellung des Wanderwegs zwischen der Talstation der Seilbahn Ried/Muotathal und Illgau erstrahlt ein historischer Zeitzeuge in neuem Glanz. Die Sanierung wurde in traditioneller Handwerkskunst mit Trockenmauern aus lokalem Kalkstein ausgeführt – ganz ohne Beton oder Mörtel.

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Kanton Obwalden sichert Zukunft des Museums mit Sanierung und neuer Ausstellung

Der Regierungsrat erteilt für dringende Sanierungsmassnahmen am Museum Obwalden einen Objektkredit von 755 000 Franken. Für die neue Dauerausstellung stellt er aus dem Swisslos-Fonds 190 000 Franken zur Verfügung. Damit der Museumsbetrieb des Museums Obwalden gewährleistet ist, sind bauliche Massnahmen nötig. Das historische Gebäude weist statische und technische Mängel auf.

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Paola Lenti Miami präsentiert SIKELIA: Kunst, Farbe und Materie im Dialog mit Marella Ferrera

Anlässlich der Art Basel zeigt Paola Lenti Miami eine Installation, die Materie und Ausdruckskraft vereint – mit textilen Kunstwerken der sizilianischen Künstlerin Marella Ferrera und ihren ikonischen Sciara-Oberflächen. SIKELIA präsentiert eine kostbare Sammlung einzigartiger Werke, inspiriert von Sizilien – geschaffen zwischen 1993 und 2000 und bewahrt im historischen Archiv von Palazzo Biscari in Catania.

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Neumühlebrücke Lauperswil: Spezialpreis Denkmalpflege 2025 für meisterhafte Sanierung

Als funktionales Bauwerk ist sie schlicht, als Kulturgut von grossem Wert: Die Neumühlebrücke in Lauperswil (BE) wurde 2025 mit dem Spezialpreis Denkmalpflege ausgezeichnet – für die gelungene Instandsetzung eines jahrzehntelang genutzten, historischen Verkehrsübergangs. Die Auszeichnung würdigt ein Projekt, das konstruktive Notwendigkeit, denkmalpflegerische Verantwortung und regionale Identität vereint. Das Brückenbauwerk über die Emme wurde in enger Zusammenarbeit zwischen Bauherrschaft, Denkmalpflege und Fachingenieuren umfassend instand gesetzt – ohne seinen ursprünglichen Charakter zu verlieren.

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Architektur ohne rechten Winkel: Organische Formen zwischen Kunst und Funktion

Wenn Architektur nicht durch Ecken und Kanten dominiert, sondern durch Schwung und Harmonie mit Landschaft und Mensch — dann öffnet sich Raum für Formen, die wirken statt zu provozieren. Organische Architektur verbindet Gestaltung, Funktion und Natur zu einem lebendigen Ganzen. Schon der klassische Quader reicht längst nicht mehr aus, um dem Anspruch heutiger Architektur gerecht zu werden. Gebäude sollen sich in ihre Umgebung einfügen, Atmosphären erzeugen und dem Alltag eine neue Qualität verleihen – mit Formen, die sich dem Menschen und der Landschaft anpassen, statt diese zu zwingen. Organische Architektur nimmt diesen Ansatz ernst: Bauwerke werden bewusst als Teil eines ökologischen und sozialen Gefüges gedacht, als Orte, die sensibilisieren, berühren und einen neuen Massstab für Ästhetik und Lebensqualität setzen.

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Häuser (teils) unter der Erde bauen: Nachhaltig, diskret – zukunftsweisend

Gebäude, die sich der Erde annähern, statt sich über sie zu erheben, eröffnen eine stille Form des Wohnens. Teilweise oder vollständig in den Boden eingelassene Wohnhäuser verbinden Energieeffizienz, Schutz vor Witterung und Landschaftsbezug – und zeigen eine Alternative zum klassischen Hausbau. Das Erdhaus – ob als voll versenktes Gebäude, als Erdhügelhaus oder als teilüberdeckte Konstruktion – nutzt die natürliche Masse und Isolation des Bodens. Das umgebende Erdreich dient als Temperaturpuffer, schützt vor Wind, Lärm und Witterung und erlaubt ein Raumklima mit konstanter Temperatur und hoher Energieeffizienz. Zugleich bleibt das Gebäude diskret, fügt sich in die Landschaft ein und nutzt Oberfläche und Dach zum Gärtnern oder zur Begrünung.

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